Dr. Peter Gauweiler (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Peter Gauweiler
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
22.06.1949
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt, Publizist, Staatsminister a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Rechtsanwalt
Wohnort
München
Wahlkreis
München-Süd
Ergebnis
38,2%
Landeslistenplatz
8, Bayern
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Bei der Abstimmung im Bundestag habe ich gegen die Verlängerung des Mandates gestimmt, weil ich den Einsatz der Bundeswehr bei dieser Mission für falsch halte. Wer ansonsten für oder gegen den Einsatz gestimmt hat ist für mich nicht relevant, da ich mein Stimmverhalten als freier, selbstbestimmter Abgeordneter nicht davon abhängig mache wie sich andere verhalten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
NEIN
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
NEIN
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
NEIN
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
nicht beteiligt
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
nicht beteiligt
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
nicht beteiligt
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
nicht beteiligt
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
nicht beteiligt
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
nicht beteiligt
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
nicht beteiligt
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
nicht beteiligt
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
nicht beteiligt
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
nicht beteiligt
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
nicht beteiligt
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
nicht beteiligt
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
nicht beteiligt
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
nicht beteiligt
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
nicht beteiligt
28.10.2010
Brennelementesteuer
nicht beteiligt
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
nicht beteiligt
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
nicht beteiligt
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
NEIN
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
NEIN
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
nicht beteiligt
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
nicht beteiligt
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
nicht beteiligt
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
nicht beteiligt
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
nicht beteiligt
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
NEIN
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
nicht beteiligt
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
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Frage zum Thema Sicherheit
30.03.2012
Von:

Was unternehmen Sie zur Erhöhung der Sicherheit in München als Konsequenz aus den nach Presseberichten gegenüber der Polizei religiös motivierten Terroranschlägen in Toulouse? Hat sich Ihrer Meinung nach die Sicherheitslage in München bezüglich von religiös motivierten Terrorakten seit dem Anschlag auf die Olympischen Spiele vor 40 Jahren eher verbessert oder verschlimmert?

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Frage zum Thema Inneres und Justiz
13.04.2012
Von:

Sehr geehrter Hr.Dr.Gauweiler,

ich denke vielen Bürgern ergeht es ähnlich wie mir in Bezug auf die Aktion der Salafisten in Deutschland.Mir fehlt nämlich langsam jedes Verständnis,daß bestimmte Gruppen sich in Deutschland jede Freiheiheit herausnehmen können(Drohung gegen Journalisten),ohne daß irgendwelche Sanktionen erfolgen.
Mir drängen sich dabei einige Fragen auf.

1.Welchen Aufenthaltsstatus haben diese Initiatoren der Koranverteilung in Deutschland?
2.Wovon bestreiten sie ihren Unterhalt,denn einer geregelten Arbeit scheinen sie nicht nachzugehen und wurde schon einmal überprpüft,ob die Einkommen dieser Hassprediger mit ihren Ausgaben übereinstimmen(Finanzbehörde)?.
3.Wer finanziert den Druck dieser Bücher.Ich habe wenig Ahnung von Druckkosten,aber bei angenommenen 3 € wären das 75 000 000 €.
4.Wurde dieses Geld ordnungsgemäß in Deutschland versteuert?
5.Wird gegen diese Salafisten inzwischen wegen der Drohung gegen die Journalisten strafrechtlich ermittelt?

Ich bin,wie viele in meinem Umfeld der Meinung,wenn sie den Koran in Deutschland verteilen wollen,dann aber unter der Voraussetzung,daß Deutsche Christen dasselbe mit der Bibel in Saudi Arabien tun können.

Es ist leider so,daß die verantwortlichen Politiker seit vielen Jahren/Jahrzehnten viel zu lasch mit dieser Problematik der Zuwanderer umgegangen sind.Leider wird aber von Seiten gewisser Rot/Grünen Gutmenschen sofort Ausländerfeindlichkeit unterstellt,wenn man über diese Thematik diskutieren möchte.Dabei kann jeder,der mit offenen Augen durchs Leben geht sehen,welche Verhältnisse inzwischen in vielen städtischen Brennpunkten herrschen,oder täglich in den Medien von durch Ausländern ausgeübter Kriminalität lesen.
Ich kann sehr gut verstehen,daß viele Bürger mit Herrn Sarrazin gleicher Meinung sind,leider erreicht die Meinung der Bürger selten das Ohr der Verantwortlichen Politiker.Und wir Bürger sehen uns leider von der Politik nicht Erntsgenommen.

Mit freundlichen Grüßen

H.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Gauweiler,

wie stehen Sie zur geplanten Änderung der Geschäftsordnung des Bundestags, dass nur noch von der Fraktion bestimmte Redner und Rednerinnen im Bundestag uneingeschränkt sprechen dürfen, während nicht nominierte Redner nur in Ausnahmefällen und maximal drei Minuten lang reden dürfen?

Stimmen Sie der Aussage zu, dass das Rederecht Kern des verfassungsrechtlichen Status des Abgeordneten ist und dass der Abgeordnete - wie es das Verfassungsgericht schon 1959 festgestellt hat - notfalls auch gegen den Willen seiner Fraktionsfreunde reden darf?

Falls Sie der Aussage zustimmen, steht dann die geplante Änderung im Widerspruch hierzu?

Beste Grüße,

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
25.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Gauweiler,

ich zitiere STERN.DE:
»Die meisten individuellen Fehlzeiten hat aber nicht etwa ein Mitglied der Linksfraktion - sondern ein Christsozialer: Peter Gauweiler. Der CSU-Rebell ist vergleichweise selten im Parlament zu sehen. Er verpasste seit der Bundestagswahl 2009 insgesamt 36 von 62 Abstimmungen. Mit der roten Laterne in der Abwesenheits-Tabelle hat Gauweiler bereits Erfahrung. Zwischen 2002 und 2004 fehlte er bei 40 von 120 Abstimmungen, wie das Portal Politikerscreen damals ermittelte. Auch zwischen 2005 bis 2009 blieb der Bayer jedem dritten Votum fern.«

www.spiegel.de

Die Daten über Ihre Anwesenheit bei Abstimmungen betrifft zwar nur einen Teil ihrer Arbeit, dennoch wundert es mich, dass sie bei mehr als der Hälfte der Abstimmungen seit der Wahl 2009 nicht anwesend waren. Ließe das Rückschlusse auf Ihre sonstige Zeit im Parlament zu, wäre das erschreckend. Auffällig in dieser Hinsicht ist auch, dass sie in einer »Nebentätigkeit« als Rechtsanwalt sehr viele Mandanten beschäftigen. Kann es sein, dass das inzwischen Ihre Haupttätigkeit ist und sie dafür ihr Mandat vernachlässigen?

Mit freundlichen Grüßen

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