Thomas Silberhorn (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Thomas Silberhorn
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
12.11.1968
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Bamberg
Ergebnis
49,1%
Landeslistenplatz
3, Bayern
weitere Profile
(...) Streunende Hunde und Katzen in Ost- und Südosteuropa sind als ein ernsthaftes Problem des Tierschutzes seit langem erkannt. (...) Gegenstand der Tiergesundheitsstrategie für die Europäische Union 2007 - 2013. Die EU kann insbesondere dazu beitragen, die Ausbreitung von Tierkrankheiten zu verhindern und streunende Tiere in Impfprogramme einzubeziehen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
NEIN
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
NEIN
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
NEIN
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Thomas Silberhorn
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Silberhorn,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Sie begründen die Verweigerung der automatischen Vergabe des gemeinsamen Sorgerechts(GS) an den Vater mit den Sonderfällen
a) Vergewaltigungen und
b) \"oft psychisch und physisch stark beansprucht\" Mutter \"in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt eines Kindes\".
c) ferner, dass die Fälle in denen der Vater seine Rolle nicht wahrnehmen möchte zahlreich wären.

Für keinen dieser Sonderfälle belegen Sie Ihre Aussagen durch Zahlen, obwohl wir für Vergewaltigungen nachgefragt hatten.

Eine Mutter hat 9 Monate Zeit sich Gedanken über das GS zu machen. Bei der heutigen Rechtsprechung und Gesetzeslage - die eindeutig gegen das klassische Familienbild bestehend aus Vater, Mutter und Kind gerichtet ist; siehe die hohe Zahl weiblicher Alleinerziehender - liegt eigentlich die Vermutung nahe, dass viele dieser Frauen mit der vorgefertigten Meinung, den Vater loszuwerden, Kinder in die Welt setzen.

Können Sie verstehen, dass wir einer Politik, die nur Vermutungen ausspricht, ohne diese mit Zahlen zu belegen, kein Vertrauen schenken können?

Herr Joachim Gauck wurde mit dem Satz zitiert (sinngemäß): \"Wir sollen in unserer Gesellschaft nicht die Schwierigkeiten (Sonderfälle) sondern die Möglichkeiten voranstellen.\"

Das GS bei verheiratete Eltern hat sich hervorragend bewährt.

Wäre es nicht im Sinne des klassischen Bildes der Familie, allen Kindern die Möglichkeit (im Sinne von Herrn Gauck) zu geben, von Anfang an Eltern mit GS zu haben, wie in F oder RUS?

Da Sie das BVerfG bemühen: Es ist Fakt, dass es sich im Falle des §1626 a BGB geirrt hat!

Haben Sie nicht Angst, dass sich die Geschichte wiederholen wird? Sollen erneut abertausende Kinder die gerichtlichen Streitigkeiten, resultierend aus einer menschenrechts- und verfassungswidrigen Gesetzgebung, über sich ergehen lassen müssen?

Was genau haben Sie, oder Ihre Partei gegen nicht eheliche Väter, z. B. gegen Boris Becker oder Horst Seehofer?

MfG
MB

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Silberhorn,

in Ihrer Antwort an Herrn Schiller erklären Sie, dass Sie das Verbot von Cannabis für richtig halten und eine Legalisierung ablehnen.
Könnten Sie diese Haltung bitte näher begründen?

3.3 Mio. Bundesbürger sind alkoholabhängig oder konsumieren missbräuchlich, 9,5 Mio. trinken täglich schädliche Mengen und mehr als 73.000 sterben jährlich aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums ( tinyurl.com ). Mit 393.000 Betroffenen war Alkohol im Jahr 2008 für 60-mal so viele Behandlungsfälle verantwortlich wie Cannabis ("Diagnosedaten der Krankenhäuser ab 2000" über www.gbe-bund.de, Stichwortsuche: Alkohol, bzw. Cannabinoide).
Alkohol ist eine der gefährlichsten Drogen überhaupt ( tinyurl.com , tinyurl.com ). Entsprechend ist Alkoholkonsum weit schädlicher als Cannabisgebrauch ( tinyurl.com , tinyurl.com , tinyurl.com ).
Wie stehen Sie zu einem Alkoholverbot?
Ist es I.E. sinnvoll, dass das tödliche Nervengift Alkohol schon für Minderjährige frei verfügbar ist, und ist es menschlich akzeptabel, dass Nutzer weniger riskanter Substanzen gleichzeitig strafrechtlich verfolgt werden?

Trotz des Verbots ist Cannabis für ca. 40 Prozent der 15-16-Jährigen verfügbar ( tinyurl.com ), und unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland ist der Konsum weiter verbreitet als in den Niederlanden, wo Cannabis für Erwachsene frei verfügbar ist ( tinyurl.com ).
Wie ist Strafverfolgung gegen erwachsene Cannabiskonsumenten zu rechtfertigen, wenn das Verbot nicht mal verhindert, dass Cannabis für Heranwachsende verfügbar ist und folglich auch nicht das vorrangige Ziel erreicht, Jugendliche vom Cannabiskonsum abzuhalten?

Wie bewerten Sie allgemein die mit einem verbotsbedingten Schwarzmarkt verbundenen Gefahren, wie z.B. organisierte Kriminalität, fehlender Jugendschutz oder gesundheitsschädliche Streckmittel?

Freundliche Grüße

Antwort von Thomas Silberhorn
2Empfehlungen
06.05.2012
Thomas Silberhorn
Sehr geehrter Herr ,

das Verbot von Cannabis halte ich für gerechtfertigt, weil Cannabis bewusstseinsverändernde Wirkung hat und zu nachhaltigen und dauerhaften psychischen Veränderungen führen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Silberhorn
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