Thomas Silberhorn (CSU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Thomas Silberhorn
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hirschaid
Wahlkreis
Bamberg , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
49,1%
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
weitere Profile
(...) Von Parteien, die wie die Piratenpartei Einzelthemen ins Zentrum ihres Interesses rücken und den Blick fürs Ganze vermissen lassen, halte ich nicht allzu viel. Ich finde den Namen "Piratenpartei" ebenso missglückt wie ihre Diskussion über das Thema Kinderpornografie. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Thomas Silberhorn hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Thomas Silberhorn
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
13.08.2009
Von:

Ehrenwerter Herr Silberhorn,

nachdem ich aufgrund Ihrer letzten Antwort, vom 15.08.2008 via abgeordnetenwatch, den Eindruck hatte, dass Sie meine Fragen als Belästigung empfunden haben, muss ich mich nun aus besorgniserregenden Gründen, die eigentlich auch Sie, aufgrund Ihrer christlich-sozialen Pateizugehörigkeit, schockieren müssten erneut an Sie wenden.

Gezwungenermaßen deshalb, weil das LRA Bamberg Anfragen/Telefonate, u.a. Ihr CSU-Kreistagskollege und Landrat Dr. Denzler, stärker als je zuvor ignorieren.

Ob eine "aktuelle" Aussage des PEI ( www.pei.de )

Zitat:

"Gesamtstrategie Blutversorgung angesichts vCJK"

"Der sekundäre Übertragungsweg durch Blut wäre weitgehend zu
unterbinden, sobald ein geeigneter Screeningtest zur Verfügung stünde.
Gegenwärtig ist kein solcher Test verfügbar oder absehbar."

der Grund für deren derzeitiges Verhalten ist?

Einer der Gründe für mit BSE-Prionen verunreinigte Blutkonserven ist die irreguläre Schlachtung von Rindern ohne BSE-Test!

Genau davor habe ich sowohl Herrn Landrat Dr. Denzler als auch die zuständigen Veterinäre im LRA Bamberg, seit 2002 www.spiegel.de immer und immer wieder gewarnt.

Seit nunmehr 7 Jahren versuche ich zu erfahren, wo der Nachweis einer regulären Schlachtung mit BSE-Test für die Rinder mit den Ohrnummern DE 1601170053, DE 0982502886, DE 0981766590, DE 0981263562, DE 0919638499 ist.

Doch das LRA Bamberg ist mir diesen Nachweis bis heute schuldig geblieben!

Da ich nicht davon ausgehe, dass Sie diese simplen aber zugleich hochgefährlichen Zusammenhänge nicht begreifen, erwarten wir, die Öffentlichkeit, umgehend eine Antwort auf meine Frage:

Wo ist der Nachweis, dass o.g. Rinder ein negatives BSE-Testergebnis hatten?

MfG
R.
Antwort von Thomas Silberhorn
2Empfehlungen
21.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

auf Ihre zahlreichen Schreiben in den letzten vier Jahren habe ich Ihnen mehrfach und sehr ausführlich geantwortet. Mehr kann ich dazu nicht beitragen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Silberhorn, MdB
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Frage zum Thema Arbeit
09.09.2009
Von:
Pia

Sehr geehrter Herr Silberhorn,

leider kann ich meine Frage bei abgeordnetenwatch thematisch nicht einwandfrei zuordnen können, dennoch habe ich eine Frage:

Gestern war ich auf spiegel online und wollte mal meine eigenen Positionen mit denen der Kandidaten aus meinem Wahlkreis abgleichen. Nun ist mir aufgefallen, dass weder Sie noch Ihr Kollege von der FDP an dem Check teilgenommen haben. Haben Sie etwas gegen die eindeutige Positionierung oder wie kann ich mir das erklären? Hat spiegel.de Sie nicht auf dieses tolle Programm hingewiesen?

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Sie auch daran teilnehmen könnten, da ich ja ansonsten meine Positionen nur schlecht mit Ihnen auf diese Art schnell und praktisch abgleichen kann.

Vielleicht haben Sie ja aber auch eine schlüssige Erklärung für die ganze Sache...

Herzlichst,

Pia
Antwort von Thomas Silberhorn
bisher keineEmpfehlungen
19.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

zu meinen Positionen finden Sie sehr ausführliche Informationen auf meinen Internetseiten www.thomas-silberhorn.de .

Die Fragen bei Spiegel online habe ich zwischenzeitlich beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Silberhorn
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
11.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Silberhorn,

zwei kurze und knappe Fragen haette ich an Sie:

Wie stehen Sie zu Frau von der Leyens "Zugangserschwerungsgesetz"?
Was halten Sie persoenlich von der Piratenpartei?

VIelen Dank schonmal fuer Ihre Antworten.
Mit herzlichen Gruessen,

Antwort von Thomas Silberhorn
3Empfehlungen
19.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

zum so genannten "Zugangserschwerungsgesetz" habe ich auf abgeordnetenwatch.de bereits mehrfach Stellung genommen. Ich darf Sie insbesondere auf meine Antworten auf die Fragen des Herrn Lidzba vom 4. Mai und des Herrn Strauß vom 12. Mai 2009 verweisen.

Von Parteien, die wie die Piratenpartei Einzelthemen ins Zentrum ihres Interesses rücken und den Blick fürs Ganze vermissen lassen, halte ich nicht allzu viel. Ich finde den Namen "Piratenpartei" ebenso missglückt wie ihre Diskussion über das Thema Kinderpornografie. Warum erweckt diese Partei den Eindruck, es mit der Rechtsordnung nicht so genau nehmen zu wollen?

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Silberhorn
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Frage zum Thema Gesundheit
15.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Silberhorn,

mangelnde Hygiene in Kliniken, Pflegeeinrichtungen usw..: Wunden heilen nicht mehr, Patienten bleiben ein Leben lang durch medikamenten-resistente Erreger behindert – doch viele Kliniken in Deutschland halten sich nach diversen Medienberichten nicht an die wissenschaftlichen Hygiene-Standards und bieten dadurch Nährboden für viele Keime und Erreger.

Hygiene ist das A und O
Warum wird nicht gesetzlich festgeschrieben, dass ein/eHygienebeauftragte/r
in Krankenhäusern
in Pflegeeinrichtungen
in Arztpraxen
vorgehalten werden muss, der Vorschriften überwacht und auf die Einhaltung Einfluss nimmt?

Was kann die Politik hier tun? Wie wird sich die CSU hier verhalten und weiter vorgehen?

Herzlichen Dank für Ihre Rückantwort und viel Erfolg bei der Wahl.
Antwort von Thomas Silberhorn
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

im Bereich der Krankenhäuser, der Pflegeeinrichtungen und der Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention Empfehlungen zur Prävention der am häufigsten vorkommenden Infektionen sowie zu betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Maßnahmen der Hygiene in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen erstellt. Diese Kommission ist nach dem Infektionsschutzgesetz beim Robert-Koch-Institut angesiedelt und hat von Gesetz wegen die Aufgabe, Empfehlungen zur Prävention und zur Kontrolle von Infektionen zu erarbeiten.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene festlegen. Sie unterliegen dabei der Überwachung durch das Gesundheitsamt. Arztpraxen, in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden, können ebenfalls durch das Gesundheitsamt überwacht werden. Deshalb muss auch entsprechend ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl angestellt oder externe Hygienekompetenz zur Verfügung gestellt werden. Damit ist in Deutschland ein umfangreiches Hygienemanagement gesetzlich vorgeschrieben. Das muss vor Ort umgesetzt und überwacht werden.

Dass die deutschen Krankenhäuser sich ihrer Verantwortung bewusst sind, wird daran deutlich, dass mittlerweile 1.116 Krankenschwestern bzw. Krankenpfleger mit der Zusatzqualifikation "Hygienefachkraft" sowie 80 Ärztinnen und Ärzte für Hygiene hauptberuflich in den Krankenhäusern beschäftigt werden (Stand: 5. Mai 2009). Darüber hinaus unterstützt der Bund aktiv die deutschen Krankenhäuser bei Hygienemaßnahmen, z.B. mit der "Aktion saubere Hände" oder dem "Aktionsbündnis Patientensicherheit".

Inzwischen sind auch auf europäischer Ebene Überlegungen zur Verbesserung der Patientensicherheit vorgelegt worden. Insbesondere die Erfahrungen bei Infektionserregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen zeigen, dass deren Verbreitung nicht an der Pforte von Krankenhäusern endet und daher einrichtungsinterne Präventionsbemühungen durch einrichtungsübergreifende Strategien ergänzt werden müssen. Erste Schritte hierzu wurden in Deutschland durch die Bildung regionaler Netzwerke unternommen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Silberhorn, MdB
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