Thomas Kossendey (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Thomas Kossendey
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
04.03.1948
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Staatssekretär im Verteidigungsministerium
Wohnort
Edewecht
Wahlkreis
Oldenburg Ammerland
Ergebnis
35,5%
Landeslistenplatz
5, Niedersachsen
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(...) Zeitgleich verfolgt die CDU-geführte Bundesregierung einen nachhaltigen Kurs der Sparsamkeit zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Die finanziellen Folgen des Wachstumseinbruchs werden wir nicht ungeschehen machen können. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
30.08.2010
Von:
Jan

Sehr geehrter Herr Kossendey,

ich bin Schüler auf dem GAG, gehe in die 8. Klasse und nehme mit meinem Wahlplichtkurs an dem Projekt ´Zeitung in der Schule teil´.

Ich habe im Wahlplichtkurs die Aufgabe bekommen, Sie zu fragen, ob Sie den Artikel in der NWZ vom 17.8.2010 auf Seite 9 (Zeugnisnoten für Abgeordnete im Internet) kennen und wenn ja, wie Sie ihn finden.

Außerdem frage ich mich, ob Sie all die Anfragen selbst beantworten, oder ob Sie einen Mitarbeiter dafür haben.

Mit vielen Grüßen

Ihr Jan
Antwort von Thomas Kossendey
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02.09.2010
Thomas Kossendey
Lieber Jan,

auch Dir danke ich für Deine Frage zu Eurem Schulprojekt zur
Internetplattform www.abgeordnetenwatch.de .

Meine Stellungnahme zu dem von Dir erwähnten Artikel der Nordwest Zeitung kannst Du in meinen Antworten an Deine Klassenkameraden Marie und Lasse auf Abgeordnetenwatch nachlesen.

Nun zu Deiner Frage nach der Beantwortung der Bürgeranliegen: Es ist richtig, dass meine Mitarbeiter mich bei der Beantwortung der Briefe unterstützen, da ich als Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär viele Termine, Besprechungen und Veranstaltungen habe, an denen ich teilnehmen muss. Zudem bekomme ich jeden Tag viele Zuschriften von Bürgern, die auf eine Rückmeldung warten. Ich beantworte aber dennoch jede Anfrage selbst, indem ich meinen Mitarbeitern vorgebe, wie geantwortet werden soll.

Gerne komme ich zu Euch in die Schule um alle Eure Fragen zu beantworten. Ich werde in Berlin wöchentlich von Schülergruppen besucht, die mich zu Gesprächen treffen. Außerdem besuche ich häufig Schulen in Oldenburg oder dem Ammerland um mich den Fragen der Jugendlichen im Unterricht zu stellen.

Um einen geeigneten Termin für Eure Klasse zu finden, bitte doch Deine Lehrerin oder Deinen Lehrer mit Frau Ries aus meinem Bürgerbüro in Bad Zwischenahn Kontakt aufzunehmen. Bitte habt Verständnis dafür, dass der Termin aufgrund schon vereinbarter Termine nicht zu kurzfristig angesetzt werden kann.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Schulen
30.08.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey!

ich bin gehe in die 8 Klasse der Graf- Anton-Günther-Schule. Wir nehmen in unserem Wahlpflichtkurs an dem Projekt ´Zisch´ teil.

In der Nord West Zeitung vom 17.8.10 haben den Bericht gelesen von der Homepage www.abgeordnetenwatch.de . Es wäre nett, wenn sie mir die folgenden Fragen beantworten könnten.

Waren sie sofort von der Idee dieser Seite überzeugt oder waren sie erst misstrauisch?
Hätten sie vielleicht Zeit, uns im Untericht zu besuchen und sich von uns Fragen stellen zu lassen?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Thomas Kossendey
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02.09.2010
Thomas Kossendey
Lieber ,

vielen Dank für Deine Frage zum Artikel " Alles eine Frage der Arithmetik" der NRW vom 17.08.2010. Wie ich bereits Deiner Mitschülerin Marie geantwortet habe, hat mich das Lob des Artikels natürlich gefreut, obwohl man die Benotung aus verschiedenen Gründen nicht zu ernst nehmen sollte.

Auch Deine Frage, wie ich der Internetplattform www.abgeordnetenwatch.de gegenüberstehe, wird in meiner Antwort an Marie aufgegriffen. Ein Vorteil von Abgeordnetenwatch ist, dass man die Antworten an andere Fragesteller lesen kann und damit vielleicht auch das eigene Anliegen beantwortet wird. Andererseits suggeriert diese Plattform, die einzige Möglichkeit zu sein, von Abgeordneten Antworten auf gestellte Fragen zu bekommen. Dem ist natürlich nicht so, es gibt ganz unterschiedliche Wege, auf denen man mich auch direkt kontaktieren kann, zum Beispiel per Post, E-Mail oder auch persönlich in meiner Bürgersprechstunde in Bad Zwischenahn. Alle Kontaktdaten sind auf meiner Homepage www.thomaskossendey.de veröffentlicht.

Gerne komme ich zu Euch in die Schule um alle Eure Fragen zu beantworten. Um einen geeigneten Termin zu finden, bitte doch Deine Lehrerin oder Deinen Lehrer mit Frau Ries aus meinem Bürgerbüro in Bad Zwischenahn Kontakt aufzunehmen.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Soziales
30.08.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey,

ich bin Schülerin in der 8. Klasse an der Graf-Anton-Günther-Schule in 26135 Oldenburg. Ich nehme mit meinem Wahl-Pflicht-Kurs an dem Projekt "Zeitung in der Schule" teil.

Wir haben über den Artikel "Zeugnisnoten im Internet für Abgeordnete" gesprochen und diskutiert wieso einige Abgeordnete auf Fagen der Bürger nicht Antoworten.

Ich wollte sie fragen, wie sie den oben genannten Artikel finden und ob es vielleicht möglich wäre mit Ihnen persönlich zu sprechen, damit wir Ihnen Fragen stellen können.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Thomas Kossendey
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04.09.2010
Thomas Kossendey
Liebe ,

in den vergangen Tagen haben mich viele E-Mails und Fragen auf www.abgeordnetenwatch.de von Deinen Mitschülerinnen und Mitschülern zu dem Schulprojekt über Abgeordnetenwatch erhalten.

Ich möchte Dich daher auf die dort veröffentlichten Antworten hinweisen. Als kleinen Tipp für Euer nächstes Projekt möchte ich Euch vorschlagen, Eure Fragen im Unterricht zu sammeln und dann in einer E-Mail zu stellen. Dann muss nicht jeder von Euch selbst eine Anfrage verfassen.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Schulen
30.08.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey,

Ich bin von der Graf-Anton-Günther Shule in Oldenburg und nehme an dem Projekt ,,Zeitung in der Schule" teil.
Es Stand ein Zeitungsartikel zu dieser Internetseite in der NWZ vom 17. August auf Seite 9.
Falls Sie diesen Zeitungsartikel kennen, möchte ich sie fragen, was sie davon halten oder dazu Stellung nehmen.

Außerdem möchte ich sie fragen, was Sie von frau Merkels Atompolitik halten.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Thomas Kossendey
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02.09.2010
Thomas Kossendey
Lieber ,

vielen Dank für Deine Email vom 31. August.

Innerhalb der letzten Tage habe ich bereits von mehreren Deiner Mitschüler und Mitschülerinnen eine ähnliche Mail erhalten. Ich möchte Dich daher auf meine öffentlich einsehbare Antwort auf www.abgeordnetenwatch.de hinweisen.

Nun zu Deiner Frage zu der Atompolitik von Frau Merkel: Wenn man von der Atompolitik von Frau Merkel spricht, muss man immer auch den Zusammenhang zur Ausrichtung der Umwelt- und Klimapolitik der Bundesregierung mit im Auge haben. Union und FDP haben in der Koalitionsvereinbarung beschlossen, dass die Erneuerbaren Energien konsequent ausgebaut und die Energieeffizienz weiter erhöht werden soll. Ziel ist es, dass die Erneuerbaren Energien künftig den Hauptanteil an der Energieversorgung übernehmen. So sollen die konventionellen Energieträger kontinuierlich durch alternative Energien ersetzt werden.

Wir wollen in Zukunft eine saubere, zuverlässige, aber auch bezahlbare Energieversorgung haben. Die Kernenergie nimmt hier die Funktion einer Brückentechnologie ein. Das heißt, das wir solange Strom aus den Kernkraftwerken beziehen müssen, bis wir in der Lage sind unseren Energiebedarf mit alternativen Energiequellen zu decken. So wird vermieden, dass wir irgendwann Strom von fremden Kraftwerken beziehen müssen, die nicht den strengen deutschen Sicherheitsbestimmungen unterliegen.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kossendey
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Frage zum Thema Finanzen
22.10.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey,

Der Bundestag hat am 30. September 2010 das Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz beschlossen.
Dieses sieht nicht nur die Übernahme der Tarifergebnisse des öffentlichen Dienstes vor sondern hat auch zur Folge, dass die bereits gesetzlich geregelte und fest zugesagte Wiedergewährung der vollen Sonderzahlung für die Beamtinnen und Beamten des Bundes -und vor allem den Soldatinnen und Soldaten- zum 1. Januar 2011 um 2,44 Prozent zurückgenommen wurde.

Die Beamten und unsere Berufs- und Zeitsoldaten leisten somit erneut einen weiteren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.
Ich bin sehr enttäuscht über diese Maßnahme der Bundesregierung. Die Rücknahme der bereits gesetzlich festgeschrieben Wiedergewährung der vollen Sonderzahlung enstpricht auch nicht der Teilhabe an der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes. So fordern Politiker (Bsp: Bundeswirtschaftsminister) von Arbeitgebern, dass sie ihre Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben lassen müssen. Die Bundesregierung setzt aber genau diese Aussage negativ um.

Ich möchte von Ihnen -als mein Wahlkreisabgeordneter Oldenburg- gerne erfahren, wie Sie zu dieser Wiedergewährungsrücknahme stehen. Weiterhin bitte ich Sie mir mitzuteilen, wie ich meine Enttäuschung und meinen derzeitigen Vertrauensverlust in meinen Wahlkreisabgeordneten Oldenburg, damit verbunden in die CDU und in die Bundesregierung beheben kann.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Thomas Kossendey
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05.11.2010
Thomas Kossendey
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Email vom 22. Oktober, die ich über Abgeordnetenwatch erhalten habe, bedanke ich mich.

Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die Soldatinnen und Soldaten und die vielen anderen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes leisten zweifellos Tag für Tag einen wertvollen und engagierten Dienst für unser Land. Dafür verdienen sie unsere Hochachtung. Allerdings befinden wir uns gerade in einer Zeit, in der wir als unmittelbare Folge der Krise, mit einem riesigen Schuldenberg zu kämpfen haben. Die Zurückführung der Neuverschuldung, die ein zentrales Anliegen der Bundesregierung ist, liegt im besonderen Interesse der aktiven Beamten und Versorgungsempfänger des Bundes. Nur auf der Grundlage geordneter Staatsfinanzen kann der Bund jetzt und in der Zukunft seine Personalausgaben bestreiten.

Die Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) in Höhe von 5 % eines Jahresbezugs wurde 2006 für den Zeitraum von 2006 bis 2010 halbiert. Für die weiterhin zur Auszahlung kommende Hälfte wurde mit dem Dienstrechtsneuordnungsgesetz (DNeuG) die Zahlungsweise umgestellt. Seit Juli 2009 erfolgt die Auszahlung in monatlichen Teilbeträgen. Dazu wurden im DNeuG das Grundgehalt und alle weiteren Gehaltsbestandteile um 2,5 % erhöht. Die Auszahlung als "Weihnachtsgeld" zusammen mit den Dezemberbezügen ist im Gegenzug entfallen. Ab 2011 sollte die in den Jahren 2006 bis 2010 nicht ausgezahlte Hälfte der jährlichen Sonderzahlung eigentlich wieder aufleben. Dazu sah das DNeuG eine entsprechende Anhebung der monatlichen Bezüge ab Januar 2011 um 2,44 % vor (wegen des Basiseffekts nicht 2,5 %, da der 2. Einbauschritt auf der Grundlage des ersten Einbaus erfolgt).

Wegen der allgemeinen haushaltspolitischen Lage wurde nun in der Haushaltsklausur der Bundesregierung am 6. und 7. Juni 2010 in der Tat eine "Kürzung des Weihnachtsgeldes" beschlossen. Diese "Kürzung" war jüngst Gegenstand intensiver parlamentarischer Beratungen. Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages hatte am 7. Juli 2010 beschlossen, zu dem Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2010/2011 und auch der Frage einer Verschiebung der Wiedereinführung der Sonderzahlung eine öffentliche Anhörung durchzuführen. Erst danach wurden die parlamentarischen Beratungen fortgesetzt und der Deutsche Bundestag hat am 30. September 2010 das Gesetz in 2. und 3. Lesung abschließend beraten. Von einer Nacht- und Nebelaktion kann daher wohl keine Rede sein. Danach erfolgt eine Verschiebung des Wiederauflebens der Sonderzahlung um vier Jahre bis Ende 2014. Es kommt also nicht zu einer kompletten Streichung, sondern "nur" zu einer Verlängerung der Aussetzungsfrist.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen allerdings Folgendes zu bedenken geben: Die Besoldungsentwicklung im Bund verläuft grundsätzlich im Gleichklang mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Nach der Einkommensrunde 2008/2009 mit einer durchschnittlichen linearen Steigerung von 7,7 % werden die Bezüge der aktiven Beamtinnen und Beamten des Bundes auch 2010 und 2011 steigen, und zwar in drei Schritten um insgesamt 2,1 %. Diese Entwicklung kann sich mit der Entwicklung in anderen Branchen durchaus messen, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass im Krisenjahr 2009 die Bruttogehälter aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Durchschnitt gesunken sind. Im Rahmen der Diskussion darf zudem nicht vergessen werden: Die Sonderzahlung wurde zu einem Teil bereits zum Juli 2009 in die Monatsgehälter integriert. Diese strukturelle Maßnahme wird jetzt nicht zurückgenommen. Die Sonderzahlung ist eine besoldungsrechtliche Nebenleistung. Veränderungen bei solchen Nebenleistungen prägen die Realität vieler Beschäftigungsverhältnisse außerhalb des öffentlichen Dienstes. Bei aller verständlichen Enttäuschung über ausgebliebene Einkommenszuwächse werden die Beschäftigten außerhalb des öffentlichen Dienstes, die vom realen Arbeitsplatzverlust bedroht sind, eine Rechnung kaum nachvollziehen können, die ausbleibende Einkommenszuwächse mit Gehaltsrückständen gleichsetzt.

Ich bitte um Verständnis dafür, dass unter diesen Voraussetzungen eine andere Entscheidung nicht vertretbar war.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Kossendey
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