Thomas Kossendey (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Thomas Kossendey
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
04.03.1948
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Staatssekretär im Verteidigungsministerium
Wohnort
Edewecht
Wahlkreis
Oldenburg Ammerland
Ergebnis
35,5%
Landeslistenplatz
5, Niedersachsen
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(...) Wer auf den einen großen Wurf wartet, der irrt. Auf der anderen Seite geht es derzeit ganz konkret darum, den griechischen Staat vor der Pleite zu bewahren, um einen Domino-Effekt auf andere gefährdete Staaten zu verhindern.
Sicherlich ist es aus heutiger Sicht fraglich, ob Griechenland damals legitim in die Währungsunion aufgenommen worden ist. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Redebeitrag vom 10.11.2011

9.) Beratung Antrag BReg
Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Operation 'ALTHEA' zur weiteren Stabilisierung des Friedensprozesses in Bosnien und Herzegowina im Rahmen der Implementierung der Annexe 1-A und 2 der Dayton-Friedensvereinbarung sowie an dem NATO-Hauptquartier Sarajevo und seinen Aufgaben, auf Grundlage der Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen 1575 (2004) und Folgeresolutionen
- Drs 17/7577 -
Dauer: 06:23
Redebeitrag vom 21.09.2011

10.) Beratung Antrag BReg
Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der von den Vereinten Nationen geführten Friedensmission in Südsudan (UNMISS) auf Grundlage der Resolution 1996 (2011) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 8. Juli 2011
- Drs 17/6987 -
ZP.2) Beratung Unterrichtung BReg
Bericht der BReg zur Teilnahme der Bundeswehr an der Friedensmission der Vereinten Nationen in Sudan (UNMIS)
- Drs 17/7000 -
Dauer: 06:25
Redebeitrag vom 08.06.2011

2. BMVg Frage 27
Anmerkung: 14:27:17 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 14:29:59 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE
Dauer: 04:39
Redebeitrag vom 08.06.2011

2. BMVg Frage 26
Anmerkung: 14:24:08 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 14:25:33 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE
Dauer: 03:49
Redebeitrag vom 25.05.2011

2. BMVg Frage 04
Anmerkung: 13:52:51 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 13:56:24 Zf: Hans-Christian Ströbele, B90/GRÜNE 13:58:16 Zf: Heike Hänsel, DIE LINKE. 14:00:44 Zf: Inge Höger, DIE LINKE.
Dauer: 13:58
Redebeitrag vom 24.11.2010

IV.) Beratung Antrag der Bundesregierung
Fortsetzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte bei der Unterstützung der gemeinsamen Reaktion auf terroristische Angriffe gegen die USA auf Grundlage des Artikels 51 der Satzung der Vereinten Nationen und des
Artikels 5 des Nordatlantikvertrages sowie der Resolutionen 1368 (2001) und 1373 (2001) des Sicherheitsrates der VN
- Drs 17/3690 -
Dauer: 06:05
Redebeitrag vom 24.11.2010

II.) Beratung Antrag Bundesregierung
Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias auf Grundlage des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen von 1982 und der Resolutionen 1814 (2008) vom 15.05.08, 1816 (2008) vom 02.06.08, 1838 (2008) vom 07.10.08, 1846 (2008) vom 02.12.08, 1897 (2009) vom 30. November 2009 und nachfolgender Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in Verbindung mit der Gemeinsamen Aktion 200 8/851/GASP des Rates der Europäischen Union vom 10.11.08, dem Beschluss 200 9/907/GASP des Rates der Europäischen Union vom 08.12.09, dem Beschluss 20 10/437/GASP des Rates der Europäischen Union vom 30.07.2010 und dem erwarteten Beschluss des Rates der Europäischen Union vom 13.12.2010
- Drs 17/3691 -
Dauer: 07:05
Redebeitrag vom 10.06.2010

14.) Erste Beratung DIE LINKE.
Änderung der Wehrdisziplinarordnung
- Drs 17/572-
Dauer: 07:04
Redebeitrag vom 26.02.2010

20.) Beratung BeschlEmpf u Ber (12.A)
zur Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten
Jahresbericht 2008 (50.Bericht)
- Drs 16/12200, 17/591 Nr. 1.6, 17/713 -
Dauer: 05:31
Redebeitrag vom 16.12.2009

3.) Beratung Antrag BReg
Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias auf Grundlage des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen von 1982 und der Resolutionen 1814 (2008) vom 15. Mai 2008, 1816 (2008) vom 2. Juni 2008, 1838 (2008) vom 7. Oktober 2008, 1846 (2008) vom 2. Dezember 2008, 1897 (2009) vom 30. November 2009 und nachfolgender Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in Verbindung mit der Gemeinsamen Aktion 200 8/851/GASP des Rates der Europäischen Union vom 10. November 2008 und dem Beschluss 200 9/907/GASP des Rates der Europäischen Union vom 8. Dezember 2009
- Drs 17/179 -
Dauer: 06:38
Erläuterungen
  • Stand vom 23.11.2011
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Frage zum Thema Schulen
28.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey,

ich habe vor kurzem ein Bericht über das Studium von heute gesehen. In diesem wurde die Mängel der Bologna-Reform deutlich. Viele Expertenmeinungen wurden eingeholt und in einem Punkt waren sich alle einig: das alte System mit Diplom und Magister war besser. Ich persönlich handle immer nach einem einfachen Prinzip: etwas neues ausprobieren ist gut und wenn es besser funktioniert, behält man es bei und wenn nicht, kehrt man zum alten System zurück. Vielleicht können sie mir erklären, warum man dies nicht auch bei der Bologna-Reform tut, da offensichtlich ist, dass das alte System besser war.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Thomas Kossendey
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04.05.2012
Thomas Kossendey
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage zum Bologna-Prozess.
Ziel der Bologna-Vereinbarung ist es, international akzeptierte Abschlüsse zu schaffen, die Qualität von Studienangeboten zu verbessern und mehr Beschäftigungsfähigkeit zu vermitteln. Im Zuge der Reformen hat sich in Deutschland auch die Zahl der Studierenden erheblich ausgeweitet. Die Mobilität deutscher Studierender ins Ausland und die Attraktivität deutscher Hochschulen für ausländische Studierende und Nachwuchswissenschaftler steigen. Sicherlich hat es bei der Umstellung an den Universitäten Probleme gegeben. Dennoch sind diese Probleme nicht so gravierend, wie häufig in den Medien dargestellt. Nachfolgend zitiere ich aus dem Bericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 01.02.2012 zur Umsetzung der Bologna-Reformen in Deutschland:
"Zum Wintersemester 2010/2011 waren rund 85 Prozent aller Studiengänge (13.000 von 15.300 Studiengängen insgesamt) an deutschen Hochschulen auf die gestufte Studienstruktur umgestellt. Insbesondere an den Fachhochschulen ist die Umstellung schon so gut wie abgeschlossen. Der Großteil der nicht umgestellten Studiengänge an den Universitäten führt zu staatlichen bzw. kirchlichen Abschlüssen.
Der Anteil von Studierenden in neuen Studiengängen lag gemessen an der Gesamtstudierendenzahl im Wintersemester 2010/2011 bei 60%. Mehr als drei Viertel der Studienanfänger immatrikulierten sich in einem umgestellten Studiengang (79,3%). Bei den Absolventen lag der Anteil der neuen Studiengänge im Jahr 2010 bei 44%. Insgesamt belegen die Zahlen eine große Dynamik bei der Einführung der gestuften Studienstruktur, die sich in den kommenden Jahren auch bei den Absolventenzahlen niederschlagen wird.
Die öffentliche Debatte zur Umsetzung der Bologna-Reformen beschäftigt sich mit Fragen der Studienorganisation, mit der Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses und mit der Zahl der Master-Studienplätze. Um die Studierbarkeit der Studiengänge zu verbessern, die Prüfungsdichte zu verringern und Mobilität und Anerkennung zu erleichtern, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben zur Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen neu gefasst. Auch im Rahmen der Akkreditierung wird der Studierbarkeit mehr Bedeutung zugemessen. Die Länder haben außerdem durch Erhebung festgestellt, dass rechnerisch für jeden interessierten Bachelor heute ein Masterstudienplatz zur Verfügung steht.

Hochschulen, Politik und Arbeitgeber setzen sich dafür ein, den Bachelor zu einem attraktiven berufsbefähigenden Abschluss zu machen und gleichzeitig attraktive Möglichkeiten für wissenschaftliche Weiterbildung und Karrieren in der Wissenschaft über Master und Promotion zu schaffen."

Sehr geehrter Herr , ich hoffe, ich konnte Ihnen anhand dieses Berichts die deutlich machen, dass an den bestehenden Problemen gearbeitet wird. Am Donnerstag, den 10. Mai 2012 wird dieser Bericht über die Umsetzung der Bologna-Reformen in Deutschland im Deutschen Bundestag vorgestellt. Die komplette Debatte dazu können Sie auch im Protokoll des Deutschen Bundestages auf der Homepage des Bundestages nachlesen. Sicherlich wird hierbei auch auf die Probleme und Vorteile des Prozesses eingegangen werden.


Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kossendey
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