Thomas Kossendey (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Thomas Kossendey
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
04.03.1948
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Staatssekretär im Verteidigungsministerium
Wohnort
Edewecht
Wahlkreis
Oldenburg Ammerland
Ergebnis
35,5%
Landeslistenplatz
5, Niedersachsen
weitere Profile
(...) Materielle Unabhängigkeit ist ebenso wie das Recht auf Immunität oder Indemnität eine unabdingbare Voraussetzung für parlamentarische Arbeit frei von Zwang und Einschüchterung. Und nur, wenn die Diäten eine ausreichende Existenzgrundlage bieten und der Bedeutung des Amtes gerecht werden, kann den Landtagsmitgliedern zugemutet werden, sich voll auf ihre Arbeit als Volksvertreter zu konzentrieren. Die Anpassung der Diäten an steigende Lebenshaltungskosten ist angesichts knapper öffentlicher Kassen immer ein heikles Thema. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
nicht beteiligt
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
nicht beteiligt
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
nicht beteiligt
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
nicht beteiligt
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
nicht beteiligt
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
nicht beteiligt
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
nicht beteiligt
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
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Frage zum Thema Schulen
28.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kossendey,

ich habe vor kurzem ein Bericht über das Studium von heute gesehen. In diesem wurde die Mängel der Bologna-Reform deutlich. Viele Expertenmeinungen wurden eingeholt und in einem Punkt waren sich alle einig: das alte System mit Diplom und Magister war besser. Ich persönlich handle immer nach einem einfachen Prinzip: etwas neues ausprobieren ist gut und wenn es besser funktioniert, behält man es bei und wenn nicht, kehrt man zum alten System zurück. Vielleicht können sie mir erklären, warum man dies nicht auch bei der Bologna-Reform tut, da offensichtlich ist, dass das alte System besser war.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Thomas Kossendey
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04.05.2012
Thomas Kossendey
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage zum Bologna-Prozess.
Ziel der Bologna-Vereinbarung ist es, international akzeptierte Abschlüsse zu schaffen, die Qualität von Studienangeboten zu verbessern und mehr Beschäftigungsfähigkeit zu vermitteln. Im Zuge der Reformen hat sich in Deutschland auch die Zahl der Studierenden erheblich ausgeweitet. Die Mobilität deutscher Studierender ins Ausland und die Attraktivität deutscher Hochschulen für ausländische Studierende und Nachwuchswissenschaftler steigen. Sicherlich hat es bei der Umstellung an den Universitäten Probleme gegeben. Dennoch sind diese Probleme nicht so gravierend, wie häufig in den Medien dargestellt. Nachfolgend zitiere ich aus dem Bericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 01.02.2012 zur Umsetzung der Bologna-Reformen in Deutschland:
"Zum Wintersemester 2010/2011 waren rund 85 Prozent aller Studiengänge (13.000 von 15.300 Studiengängen insgesamt) an deutschen Hochschulen auf die gestufte Studienstruktur umgestellt. Insbesondere an den Fachhochschulen ist die Umstellung schon so gut wie abgeschlossen. Der Großteil der nicht umgestellten Studiengänge an den Universitäten führt zu staatlichen bzw. kirchlichen Abschlüssen.
Der Anteil von Studierenden in neuen Studiengängen lag gemessen an der Gesamtstudierendenzahl im Wintersemester 2010/2011 bei 60%. Mehr als drei Viertel der Studienanfänger immatrikulierten sich in einem umgestellten Studiengang (79,3%). Bei den Absolventen lag der Anteil der neuen Studiengänge im Jahr 2010 bei 44%. Insgesamt belegen die Zahlen eine große Dynamik bei der Einführung der gestuften Studienstruktur, die sich in den kommenden Jahren auch bei den Absolventenzahlen niederschlagen wird.
Die öffentliche Debatte zur Umsetzung der Bologna-Reformen beschäftigt sich mit Fragen der Studienorganisation, mit der Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses und mit der Zahl der Master-Studienplätze. Um die Studierbarkeit der Studiengänge zu verbessern, die Prüfungsdichte zu verringern und Mobilität und Anerkennung zu erleichtern, hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben zur Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen neu gefasst. Auch im Rahmen der Akkreditierung wird der Studierbarkeit mehr Bedeutung zugemessen. Die Länder haben außerdem durch Erhebung festgestellt, dass rechnerisch für jeden interessierten Bachelor heute ein Masterstudienplatz zur Verfügung steht.

Hochschulen, Politik und Arbeitgeber setzen sich dafür ein, den Bachelor zu einem attraktiven berufsbefähigenden Abschluss zu machen und gleichzeitig attraktive Möglichkeiten für wissenschaftliche Weiterbildung und Karrieren in der Wissenschaft über Master und Promotion zu schaffen."

Sehr geehrter Herr , ich hoffe, ich konnte Ihnen anhand dieses Berichts die deutlich machen, dass an den bestehenden Problemen gearbeitet wird. Am Donnerstag, den 10. Mai 2012 wird dieser Bericht über die Umsetzung der Bologna-Reformen in Deutschland im Deutschen Bundestag vorgestellt. Die komplette Debatte dazu können Sie auch im Protokoll des Deutschen Bundestages auf der Homepage des Bundestages nachlesen. Sicherlich wird hierbei auch auf die Probleme und Vorteile des Prozesses eingegangen werden.


Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kossendey
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