Sylvia Stierstorfer (CSU)
Kandidatin Landtagswahl Bayern 2008
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Grunddaten
Sylvia Stierstorfer
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Bankkauffrau
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Regensburg-Land-Ost
Landeslistenplatz
16, Oberpfalz
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(...) Generell ist es so, dass Bayern selbstverständlich auch in Zukunft an der getrennten Wertstoffsammlung festhält. Denn diese sichert einen hohen Sortierungsgrad und macht diese Abfälle so zu wertvollen Ersatzrohstoffen auf einem Markt mit knappen und teuren Rohstoffen. (...)
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Frage zum Thema Familie und Generationen
25.08.2008
Von:
Leo

Sehr geehrte Frau Stierstorfer,
zur Landtagswahl im September 08 habe ich einige Fragen an Sie:
Wie stehen Sie zum "Anti-Raucher-Gesetz? Sind Sie der Meinung von Ihrem so selbstherrlichem Herrn Schmidt, oder vertreten Sie die liberale Meinung Ihres Bundestagskollegen, Herrn HInsken?
Die Auffassung von Herrn Hinsken, das Wirten, die die Möglichkeit haben einen extra Raucher- bzw. Nichtraucher-Raum einzurichten, diese auch zu gewähren, ist meiner Meinung nach richtig! Dies würde der bayerischen Lebensauffassung "Leben und Leben lassen" sehr gut tun und so manchen Wähler bei der "Stange" halten! Dem Nichtraucherschutz würde diese Maßnahme schon sehr helfen! Zu deren Schutz könnt man die Räumlichkeiten ja noch kennzeichnen, damit sich keiner in den falschen Raum verirrt. Diese Maßnahmen würden auch die bayerische Wirtshauskultur nicht schädigen! Ihre Meinung interessiert mich sehr!
Mit freundlichen Grüßen
Leo
Antwort von Sylvia Stierstorfer
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05.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage.

Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass das Nichtrauchergesetz von der überwältigenden Mehrheit der Menschen in Bayern befürwortet wird. Es lässt außerdem durch die Möglichkeit, Raucherclubs zu gründen, genügend Spielraum für die Menschen, die auch in Gaststätten rauchen möchten und folgt damit dem bayerischen Motto "Leben und leben lassen". Wie Sie wissen, wird diese Möglichkeit vielfach genutzt.

Lassen Sie mich auch noch ein Wort zur allgemeinen Lage in Bayern sagen. Wenn wir die aktuelle Situation mit der vor rund 5 Jahren vergleichen, als ich in den Bayerischen Landtag gewählt wurde, dann können wir feststellen, dass wir in praktisch allen Bereichen besser dastehen als damals.

  • Die Wirtschaft ist in Bayern fast doppelt so stark wie im Bundesgebiet gewachsen.
  • Bei der Arbeitslosenquote ist Bayern auf dem Weg zur Vollbeschäftigung.
  • Bayerns Schüler sind die besten in Deutschland und international unter den Top 5.
  • Bayern ist das sicherste Bundesland.
  • Der Landkreis Regensburg gehört zu den Top-Regionen in Deutschland.

Ich würde mich freuen, sehr geehrter Herr Dr. , wenn diese Erfolge, an denen die CSU einen großen Anteil hat, auf Ihre Zustimmung treffen und bitte Sie herzlich um Ihr Vertrauen, im Bayerischen Landtag weiter an der Fortschreibung dieser Erfolgsgeschichte mitarbeiten zu dürfen. Ich verspreche Ihnen, dort auch die Interessen der Menschen im Landkreis Regensburg mit Nachdruck zu vertreten.

Mit freundlichen Grüßen


Sylvia Stierstorfer, MdL
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
27.08.2008
Von:

Transrapid-Gelder:
Die CSU versprach, die nach dem Transrapid-Fehlschlag freien 490 Mio Euro fair auf alle Regionen Bayerns zu verteilen.
Wer sichert welchen Mindestbetrag zu für die Region Oberpfalz/Niederbayern mit dem Forschungszentrum Regensburg?
Welche Projekte werden verfolgt?
Bekannt wurden mir nur 2 Projekte im Umfeld von München und Nürnberg: Wieviel % von den 490 Mio Euro ist dadurch bereits verplant?

ÖPNV:
Die Staatsregierung hat Fördermittel für öffentl. Busnahverkehr stark gekürzt. Wo kann ich nachlesen, wie nach den klimapolitischen Zusagen unserer Bundeskanzlerin überprüft worden ist, ob Bayern so im falschen Bereich spart ? Was haben Sie dazu vor?

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort -
Antwort von Sylvia Stierstorfer
1Empfehlung
07.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage.

mit 275 Millionen Euro werden mehr als die Hälfte der Transrapid-Mittel für das "FITness-Programm Nordbayern und Ostbayern" eingesetzt. Der Freistaat wird mit diesem speziellen Programm die wissenschaftlich-technologische Kompetenz in diesen drei Bezirken sichtbar stärken. Die prinzipiell sinnvolle Konzentration der Innovationsförderung auf die traditionell starken Metropolregionen wird durch eine ergänzende Politik der "dezentralen Konzentration" erweitert, mit der auch eher ländlich strukturierte Räume in die Lage versetzt werden, sich mit anspruchsvoller Wertschöpfung auf den umkämpften Weltmärkten zu behaupten.

Nähere Informationen finden Sie auf www.bayern.de/bayernFIT

Ich möchte hervorheben, dass die Region Regensburg in den vergangenen Jahrzehnten stark von der Förderung durch den Freistaat Bayern profitiert hat und heute zu den Top-Regionen Deutschlands gehört. Um Arbeitsplätze in unserer Region zu erhalten bzw. neue zu schaffen, müssen wir aber natürlich die Standortbedingungen für unsere Unternehmen weiter verbessern. Das gilt auch für die Verkehrsanbindung des Landkreises Regensburg und unserer Verkehrsinfrastruktur, z.B. durch den Ausbau der Bahnstrecke Regensburg – München, für die ich mich im Landtag eingesetzt habe.

Außerdem trete ich für einen bedarfsgerechten Ausbau des ÖPNV ein, für den nicht in erster Linie der Freistaat, sondern die Kommunen und Landkreise zuständig sind. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass der Transrapid ebenfalls ein ÖPNV-Projekt war, das von SPD und Grünen gekippt wurde, ohne dass es eine rasch realisierbare Alternative dazu gibt.

Mein wichtigstes Ziel ist es, den Landkreis Regensburg weiter nach vorne zu bringen. Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr , sehr herzlich um Ihre Unterstützung bei der Landtagswahl am 28. September und würde mich freuen, wenn Sie auch Freunde und Bekannte dazu motivieren würden.

Mit freundlichen Grüßen

Sylvia Stierstorfer, MdL
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Frage zum Thema Familie und Generationen
28.08.2008
Von:
3

Ich bin Mutter von zwei Kindern und wünsche mir in den Ferien eine bessere Kinderbetreuung. Daher meine BItte dass dass Sie sich um diese Frage kümmern.
Antwort von Sylvia Stierstorfer
2Empfehlungen
02.09.2008
Liebe ,

herzlichen Dank für Ihr Mail. Als Mutter einer Tochter liegt mir eine gute Kinderbetrauung ebenso wie Ihnen sehr am Herzen. Ich möchte Ihnen im Folgenden einen Überblick geben, was hier alles bereits unternimmt.

Neben den Ausgaben für das Landeserziehungsgeld hat der Freistaat allein im Jahr 2007 rund 580 Millionen Euro in die Kinderbetreuung investiert. Familienförderung ist für uns als CSU aber weit mehr als nur die Unterstützung einer privaten Lebensform. Familienpolitik ist die Schlüsselfrage jeder zukunftsgerichteten Politik.

Und deshalb haben wir seit 2003 auch massiv die Kinderbetreuung ausgebaut. Deshalb freue ich mich wirklich sehr, dass mittlerweile beim Kindergartenangebot bundesweit Spitze ist. Das ist ein wunderbarer Erfolg, denn es ist in erster Linie ein Erfolg für unsere Kinder und natürlich für unsere Mütter und Väter!

Auch bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren haben wir große Fortschritte gemacht. Seit 2001 haben wir die Betreuungsplätze für unter 3jährige verdreifacht, so dass mittlerweile für jedes zehnte Kind ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht. Allein im letzten Jahr sind fast 10.000 neue Betreuungsplätze entstanden. Das zeigt: Unser 313-Millionen-Euro-Sonderprogramm zum Ausbau der Kinderbetreuung war ein großer Erfolg.

Und wir machen weiter: Wir wollen in den nächsten Jahren rund 30.000 neue Betreuungsplätze schaffen. Dafür sind im Programm 2020 für die Startphase 100 Millionen Euro vorgesehen.

Entscheidend ist natürlich auch, die Qualität von Betreuung und Erziehung zu steigern. Deshalb haben wir schon 2005 als erstes Land einen Bildungs- und Erziehungsplan für den Kindergarten vorgelegt.

Wir wollen aber auch, dass sich junge Familien frei entscheiden können, ob sie sich selbst der Kindererziehung widmen oder ergänzend eine Fremdbetreuung nutzen wollen. Eine zeitgemäße Förderung von Familien muss sich den vielfältigen Lebensentwürfen anpassen. Deshalb bietet mit dem Landeserziehungsgeld eine finanzielle Unterstützung und Anerkennung der Erziehungsleistung und deshalb haben wir auch auf Bundesebene das Familiengeld durchgesetzt.

Außerdem möchte ich noch folgende Maßnahmen erwähnen:

1. Netz für Tagesmütter

Um den Müttern stärker unter die Arme zu greifen, wird in den nächsten Jahren ein landesweites Netzwerk für Tagesmütter aufbauen. Wir wollen dadurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern.

Im Rahmen des neuen bayerischen Kinderbildungs- und -erziehungsgesetzes werden wir deshalb vor Ort gezielt Strukturen fördern, die die Qualifizierung, Fortbildung und Vermittlung von Tagesmüttern gewährleisten. Neben der konkreten Förderung des einzelnen Tagespflegeplatzes werden wir auch die Kommunen für eine befristete Zeit unterstützen, um rasch eine landesweite Tagespflegestruktur aufzubauen.

Um einen hohen Qualitätsstandard der Tagespflege zu sichern - ein Punkt, der mir aus der Erfahrung vieler Gespräche mit Müttern auch persönlich sehr am Herzen liegt - wird die staatliche Förderung für Tagesmütter künftig an ganz konkrete Bedingungen geknüpft.


2. Kinder- und Jugendhilfe

Die bayerische Kinder- und Jugendpolitik möchte sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendliche Schlüsselqualifikationen für die Zukunft erwerben. Für das Kinder- und Jugendprogramm werden Haushaltsmittel in Höhe von rund 43 Mio. Euro eingesetzt.

Beispiele für die daraus finanzierten Maßnahmen sind u. a. die Förderung der Erziehungsberatung, die Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen, die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in der Erziehungshilfe und die Investitionsförderung von Einrichtungen der Erziehungshilfe.

3. Landesstiftung "Hilfe für Mutter und Kind"

Von 1978 (Gründungsjahr) bis heute hat die Landesstiftung "Hilfe für Mutter und Kind" ca. 200.000 werdenden Müttern mit einer Unterstützungssumme von 379 Millionen Euro eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind eröffnen können.

4. Förderung von Familienferien durch Zuschüsse

Für gemeinsame Erholungsaufenthalte von Familien zur Stärkung der Gesundheit und Familiengemeinschaft verwenden wir jedes Jahr ca. eine Million Euro. Und für die Sanierung bestehender Familienstätten (in 36 Einrichtungen) und Müttergenesungsheime (7 Einrichtungen) rund 0,5 Mio. Euro pro Jahr.

5. Förderung der Ehe- und Familienberatung

Für die Förderung der Ehe- und Familienberatungsstellen, damit die Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppenberatung in den Ehe- und Familienberatungsstellen erleichtert wird, haben wir ebenfalls ein Haushaltsvolumen von rund 1 Mio. Euro.

6. Förderung der Schwangerenberatung

Jede werdende Mutter hat Anspruch auf eine umfassende kostenlose Beratung in allen sozialen Fragen, die mit der Schwangerschaft zusammenhängen. Es gibt ein flächendeckendes Netz von 122 staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen, die öffentlich gefördert werden.

7. Förderung der Erziehungsberatung

Wertvolle Hilfestellung zur Stärkung der elterlichen Erziehungskraft leisten die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen. Es gibt ein flächendeckendes Netz von 180 Beratungsstellen, die öffentlich gefördert werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben. Weitere Informationen zu meiner politischen Arbeit finden Sie auf www.sylvia-stierstorfer.de

Mit freundlichen Grüßen


Sylvia Stierstorfer, MdL
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Frage zum Thema Umwelt
09.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Stierstorfer,

schon seit langem ärgert es mich sehr, dass Bewohner der Stadt Regensburg ihren Müll lediglich in zwei Müllsäcke (gelb und grün) zu sortieren haben und diese Säcke von der Müllabfuhr abgeholt werden, wohingegen im Landkreis der Müll peinlichst genau getrennt (z.B. unterschiedlichste Plastiksorten) zu trennen ist und dann selbst zum örtlichen Wertstoffhof gebracht werden muss. Dies ist mir unerklärlich. Wer sortiert denn den Müll der Stadtbewohner aus nach verschiedenen Plastikflaschen und -bechern etc.? Wie kann es sein, dass es solche Unterschiede hinsichtlich der Müllentsorgung gibt? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Sylvia Stierstorfer
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11.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage.

Es ist tatsächlich so, dass die Kommunen und Landkreise unterschiedliche Systeme der Mülltrennung haben. Das System hängt meist davon ab, wohin der Müll dann kommt.

Generell ist es so, dass Bayern selbstverständlich auch in Zukunft an der getrennten Wertstoffsammlung festhält. Denn diese sichert einen hohen Sortierungsgrad und macht diese Abfälle so zu wertvollen Ersatzrohstoffen auf einem Markt mit knappen und teuren Rohstoffen. So konnte im Freistaat seit den 90er Jahren die Verwertungsquote auf rund 72 Prozent verdreifacht und die Reststoffmenge auf 2,4 Millionen Tonnen mehr als halbiert werden - eine beeindruckende Bilanz, wie ich meine!

Besonders erfreulich ist dabei, dass Bayern Wirtschaftswachstum und Abfallaufkommen entkoppeln konnte. Trotz eines Wirtschaftswachstums von mehr als 20 Prozent und 1 Million Einwohner mehr ist das Abfallaufkommen bei etwa 6 Millionen Tonnen stabil. Damit liegen wir weltweit ganz vorne.

Die stoffliche und energetische Verwertung des Abfalls schont übrigens auch das Klima: 3,6 Millionen Tonnen CO2 weniger gelangen in die Atmosphäre. Würde der heute anfallende Restmüll wie früher unbehandelt deponiert, ergäbe sich wegen der besonders klimaschädlichen Methangasentwicklung sogar eine Belastung von vergleichsweise 9,6 Millionen CO2. In der Summe ergibt dies für Bayern eine Einsparung von mehr als 13 Millionen Tonnen CO2. Hier müssen auch die anderen EU-Mitgliedstaaten noch nachziehen, dann ließen sich in Europa mehr als 130 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Wenn Sie, liebe Frau , dazu weitere Informationen benötigen, finden Sie diese auf www.abfallratgeber-bayern.de


Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weiter geholfen zu haben und bitte Sie sehr herzlich um Ihre Unterstützung für mich und die CSU bei der Landtagswahl am 28. September. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Sie auch Freunde und Bekannte dazu motivieren würden.

Mit freundlichen Grüßen

Sylvia Stierstorfer, MdL
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
09.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Stierstorfer,
wie sehen Sie die Chance das es auf dem Land eine vernünftige Anbindung an das Internet geben wird. Ich meine hier nicht die Möglichkeit über Satelit oder diverse W-Lan Anbindungen die gegenüber dem Festennetz einfach einen grossen Nachteil haben wie Witterungseinfüsse oder Bandbreitenengpässe. Ist es möglich die große Telekom als immernoch Staatskonzern, zu zwingen einen Grundversorgungsbeitrag zu erbringen. Dabei gehe ich nicht von 64 kbit ISDN oder dem 384 kbit DSL "light" aus sondern von einer mindesten 2 mbit Anschluß aus auch wenn die möglichen Nutzer in einem Ort nur 20 Anschlüsse sein werden.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Sylvia Stierstorfer
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16.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Mail danke ich Ihnen sehr herzlich. Sie sprechen mit der Internet-Versorgung ein Thema an, das mir seit langem am Herzen liegt.

Der DSL-Versorgungsgrad im Landkreis Regensburg ist sehr unterschiedlich. Neben Kommunen mit guter Versorgung gibt es Gemeinden, Teile von Gemeinden und Ortsteile, die noch keine bzw. nur eine eingeschränkte DSL-Versorgung haben. Dieser Zustand ist natürlich für die dort lebenden und arbeitenden Menschen unbefriedigend und muss so schnell wie möglich geändert werden.

Ich bin daher sehr froh, dass Ministerpräsident Günther Beckstein angekündigt hat, die Erschließung des ländlichen Raumes in Bayern mit schnellen DSL-Verbindungen mit zusätzlichen 19 Millionen Euro zu fördern. Ich habe mich bereits an die Staatsregierung gewandt und gebeten, dass dabei auch der Landkreis Regensburg angemessen berücksichtigt wird.

Wie Sie richtig schreiben, hängt aber natürlich das schnelle Internet noch immer maßgeblich von der Telekom ab. Vielleicht haben Sie gelesen, dass die Netzagentur vor wenigen Tagen angekündigt hat, die durch das Digitalfernsehen frei werdenden Frequenzen für eine bessere Versorgung ländlicher Gebiete mit schnellem Internet zu verwenden. Ich freue mich über diese Nachricht und werde mich dafür einsetzen, dass davon auch unsere Heimat profitiert.

Weitere Informationen zu meiner politischen Arbeit finden Sie auf www.sylvia-stierstorfer.de

Mit freundlichen Grüßen nach Lappersdorf

Sylvia Stierstorfer, MdL
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