Sehr geehrte Frau

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Ihre aus dem General-Anzeiger stammende Information ist so nicht korrekt. Das Gegenteil ist der Fall: alle Freiflächen der ehemaligen Stadtgärtnerei südlich des Weges ´An der Schwarzen Brücke´ werden erstmalig planungsrechtlich so geschützt, dass jedwede Bebauung zukünftig ausgeschlossen wird. Bebaut werden sollen lediglich die Fläche, die bereits ´versiegelt´ - also bebaut waren. Wenn Sie den nördlichen Teil des ehemaligen Stadtgärtnerei-Grundstückes kennen, dann wissen sie, dass sich dort unter den Stahl-Gerippen großflächige Betonfundamente befinden. Es kann also auch nicht davon die Rede sein, dass das Feld (dort war zu Zeiten der Stadtgärtnerei nie Feld!) "weiter angeknapst" wird. Lediglich wird eine vorhandene, ehemalige Bebauung, durch eine neue, andere ersetzt.
Zu Ihren Fragen konkret:
- Der Vorschlag aus dem Planungsausschuss ist ein Auftrag an die Verwaltung, den rechtsungültigen Bebauungsplan durch einen neuen zu ersetzen. Dazu bedarf es auch einer Bürgerbeteiligung, in der jeder Betroffene Anregungen und Bedenken abgeben kann. Aktuell werte ich den Vorschlag als wirklich zukunftsfähig, da er die Freiflächen rechtlich festschreibt, vorhandene Bebauung lediglich durch neue ersetzt, dabei eine Möglichkeit für generationsübergreifendes Wohnen schafft und der Biologischen Station ein zeitgemäßes Gebäude ermöglicht.
- Natürlich habe ich Interesse an einer okölogisch-nachhaltigen Bebauung für die Biologische Station. Dieses Interesse ist aber ein allgemein-politisches und kein privat-geschäftliches. Mit absoluter Sicherheit werde ich dort weder bauen, noch an einer Investition beteiligen.
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Meine Telefonnummer dürfte Ihnen bekannt sein oder kann Ihnen über unsere Fraktionsgeschäftsstelle mitgeteilt werden.
Mit besten Grüßen
Ihr
Rolf Beu