Patrick Schröder (NPD)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Patrick Schröder
Jahrgang
1983
Berufliche Qualifikation
Informatikkaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Praktikum im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern
Wohnort
-
Stimmkreis
Weiden i.d.OPf.
Landeslistenplatz
2, Oberpfalz
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Frage zum Thema Gleichstellung
10.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Schröder,

Ich würde gerne Ihre Position zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften erfahren. Denken Sie die derzeit gültigen gesetzlichen Regelungen sind ausreichend?

Vielen Dank für Ihre Auskunft, mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Patrick Schröder
67Empfehlungen
11.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

zunächst bedanke ich mich natürlich auch bei Ihnen für Ihre Frage. Meine Position beim Thema der gleichgeschlechtlichen Ehen ist relativ schnell dargelegt. Ich wehre mich im Allgemeinen nicht gegen die Gleichstellung, hier soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.

Die traditionelle Familie mit Kindern steht bei der NPD aber selbstverständlich im absoluten Mittelpunkt.

Ich lehne daher eine Gleichstellung im Bereich der finanziellen Erleichterungen für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ab, da aus diesen keine Kinder hervorgehen können, was bei ?normalen? Ehen ja unbedingter steuerlicher Förderung und Unterstützung durch den Staat bedarf.

Ich hoffe Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben, stehe aber für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Schröder
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
15.09.2008
Von:

Lieber Herr Schröder,

am 18.09. findet in Grafenwöhr eine Stadtratssitzung statt.

www.grafenwoehr.de

Ein Tagesordnungspunkt lautet "Baumaßnahmen der US-Armee im Kenntnisgabeverfahren". Dahinter verbirgt sich der Ausbau des US-amerikanischen Truppenstützpunktes. Bis Ende 2010 sollen weitere 3 500 US-Soldaten mit ihren Familien nach Grafenwöhr ziehen.

Was ist Ihr Standpunkt zu diesen Plänen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Patrick Schröder
53Empfehlungen
17.09.2008
Liebe Frau ,

da ich selbst nur 10 Minuten vom Truppenübungsplatz entfernt wohne, ist mir nicht nur die rein politische Problematik, sondern auch die des Schusslärms, bestens bekannt. Die NPD lehnt den Ausbau des Truppenübungsplatzes nicht nur konsequent ab, sondern setzt sich auch für den kompletten Abzug der US-Truppen aus Bayern und Deutschland ein. Es kann und darf nicht sein, dass von deutschem Boden völkerrechtswidrige Kriege geplant werden, bzw. dafür trainiert wird. Von der ungeheueren Umweltbelastung des größten Übungsplatzes in Europa, möchte ich erst gar nicht anfangen.

Dass der Freistaat Bayern den Ausbau mit immensen Summen fördert, halte ich persönlich für einen Skandal. Skandalös ist auch die Berichterstattung der Medien, denn hier wird behauptet, dass 90% der beauftragen Firmen aus Deutschland kommen, und der Ausbau somit der Wirtschaft einen großen Dienst erweise. Nicht erwähnt wird, dass die Aufträge zum größten Teil von ausländischen Subunternehmen umgesetzt werden. Hier wird der Bürger erneut massiv an der Nase herum geführt.

Es bleibt dabei: Keine deutschen Truppen ins Ausland - Keine ausländischen Truppen in Deutschland.

Ich hoffe Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben. Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Schröder
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Frage zum Thema Kultur und Medien
17.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Schröder,
mich würde interessieren, ob Sie nicht befürchten, dass Ihre langen Haare bei den Wählern nicht gut ankommen.
Charakter wählen ist ja ein guter Slogan, aber viele Wähler schauen doch auch auf das Aussehen. Und da vermute ich, dass Ihr Klientel eher ein kürzerer Haarschnitt anspricht.

Beste Grüße
Antwort von Patrick Schröder
52Empfehlungen
18.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

zunächst vielen Dank für Ihre höchst interessante Frage. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass meine längere Haarpracht eine negative Auswirkung auf die Wählerschaft hat. Ich denke und hoffe eher, dass genau der gegenteilige Effekt eintritt, da ich ja dem "Glatzen-Klischee", welches die Medien fälschlicherweise über unsere Partei verbreiten, nun so gar nicht entspreche.

Ich hoffe, dass ich den Wählern so aufzeigen kann, dass in unserer Partei, genau wie in allen anderen Parteien auch, eine bunte Mischung vorherrscht, und jeder bei uns seine politische Heimat finden kann, egal welcher Haarschnitt denn nun bevorzugt wird.

Sicherlich wählt ein gewisser Teil die Kandidaten auch rein nach dem Aussehen, hier muss ich eben darauf hoffen, dass möglichst viele einen guten Geschmack beweisen. ;-)

Ich hoffe die Frage konnte ausreichend beantwortet werden. Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Schröder
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Frage zum Thema Umwelt
19.09.2008
Von:

Herr Schröder,

sie sprechen in einer Frage die sich um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr dreht, von "Umweltverschmutzung" seitens der amerikanischen Soldaten. Warum aber hat ihre Partei dann massenhaft Wahlplakate drucken lassen, die die Umwelt ebenso belasten? (Z.B. Ein Din A4 Blatt kostet 4 Liter Wasser)
Antwort von Patrick Schröder
34Empfehlungen
22.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

auch bei Ihnen bedanke ich mich für Ihre Frage, auch wenn diese, aus meiner Sicht, etwas sonderlich ist.
Die Beantwortung dieser Frage fällt daher auch relativ kurz aus. Um eine wirkliche Wende in der Umweltpolitik möglich zu machen, muss eine Kraft wie die NPD natürlich in die Parlamente gewählt werden, um hier eine politische Einflussnahme ausüben zu können.

Um bei Wahlen erfolgreich zu sein, werden selbstverständlich Werbemöglichkeiten genutzt, um sich beim Wähler vorzustellen.

Wenn Sie mir einen umweltfreundlicheren, aber genauso erfolgversprechenden Weg vorschlagen, werden wir diesen selbstverständlich umgehend in die Tat umsetzen.

Ich hoffe Ihre Frage damit ausreichend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Schröder

PS:
Wikipedia sagt, die Produktion eines T-Shirts benötigt ca. 2.000 l Wasser. Da sind wir doch mit unseren Plakaten noch recht harmlos. ;-)
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
20.09.2008
Von:

Herr Schröder,
Sie propagieren den "Nationalismus" als gut und schreiben auf ihre Wahlplakate "Sozial geht nur national"
Aber im zweiten Weltkrieg wurde Nationalismus zu einem Synonym für Intoleranz, Inhumanität und Gewalt. Im Namen des Nationalismus wurden Kriege geführt und geschahen ungeheure Verbrechen.
Wie kann man den Nationalismus da noch als "gut" deklarieren?
Antwort von Patrick Schröder
38Empfehlungen
22.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

auch bei Ihnen zunächst herzlichen Dank für Ihre Frage und dem damit verbundenen Interesse. Auch hier möchte ich Ihnen in aller Kürze antworten. Man kann dem "Nationalismus" an sich nichts negatives anlasten, genauso wenig wie einer Demokratie, dem Liberalismus oder dem Sozialismus. Auch der Kriegsstaat Nr. 1, die Vereinigten Staaten von Amerika stellen, laut eigener Aussage, eine liberale Demokratie dar. Trotzdem führen die Amerikaner weltweit Kriege zur Durchsetzung ihrer Interessen, wie z.B. im Irak oder in Afghanistan.

Für nahezu jede Staatsform oder politische Ausrichtung sind schon Kriege geführt worden, ebenso geschahen auch dort ungeheure Verbrechen. Ihre Argumentation ist daher universell und auf jedes System übertragbar.

Es steht Ihnen selbstverständlich frei, im Nationalismus ein Synonym für Intoleranz oder Sonstiges zu sehen. Wenn Sie sich mit unserem Programm näher befassen, werden Sie feststellen, dass die NPD jeden Auslandseinsatz der Bundeswehr ablehnt, und sich somit sicherlich glaubwürdiger gegen gewaltsame Einflussnahme stellt, als es zum Beispiel die Grünen oder die SPD tun, welche z. B. erst vor Kurzem das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan verlängerten oder den völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz Ende der 90er auf dem Balkan unterstützten.

Denken Sie mal darüber nach.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage damit zufriedenstellend beantworten. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Schröder
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