Klaus  Koch (FDP)

Klaus  Koch
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Dachdeckermeister
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmer
Wohnort
Wirges
Wahlkreis
Montabaur , Stimmen (Wahlkreis): 3.353, 7,2%
Landeslistenplatz
-
(...) Eines meiner 3 Themenplakate für die Landtagswahl ist auf das Thema Energie und Umwelt ausgerichtet. Bereits seit Jahren setze ich mich dafür ein, den Ausbau und die Weiterentwicklung regenerative Energien voranzutreiben. Für mich ist es wichtig, damit den Erhalt sowie den Schutz unserer Umwelt mit Fachkompetenz und Weitsicht schneller umzusetzen. (...)
 
Persönliche Website
www.klaus-koch.de
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung, Bürgerrechte und Datenschutz
01.02.2011
Von:
f

Wie könnte Bürgerbeteiligung jeweils auf den Ebenen
  • Ortsgemeinde
- Verbandsgemeind
  • Kreis aussehen?

Weiter "oben"
könnte man im nächsten Schritt bearbeiten
mfg
ef
Antwort von Klaus  Koch
1Empfehlung
25.02.2011
Klaus  Koch
Sehr geehrter Herr Trippe,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage und dem damit verbundenen Interesse an den Positionen der FDP.

Lassen Sie mich Ihre Fragen bitte erst "weiter oben" beantworten, und dadurch den nächsten Schritt als ersten nehmen, was dann auch analog für Gemeinden und den Kreis angewendet werden könnte.

Die rheinland-pfälzische FDP hat sich bereits während ihrer Regierungszeit für eine Stärkung direktdemokratischer Elemente eingesetzt. So wurde durch die Liberalen die Urwahl der Bürgermeister und Landräte gegen teilweise massiven Widerstand des Koalitionspartners durchgesetzt.
Auch künftig wird die FDP in diesem Bereich Akzente setzen und die Bürger bei größeren Projekten von Beginn an einbeziehen. Bevor ein umstrittenes Projekte startet, sollen die Bürger mit entscheiden können, ob sie grundsätzlich dafür oder dagegen sind. Allerdings müssen dann ebenfalls die Umsetzungsfristen von Großobjekten deutlich verkürzt werden. Denn je mehr Zeit zwischen einer Entscheidung und ihrer Realisierung verstreicht, desto mehr nimmt die Bindungskraft der Entscheidung ab. Wir wissen, dass der vorgeschlagene Weg zu mehr Bürgerbeteiligung noch viele offene Fragen aufwirft. Diesen Fragen wollen wir uns stellen und in der neuen Legislaturperiode prüfen, wie das Anliegen einer möglichst frühzeitigen Bürgerbeteiligung mit deutlich kürzeren Umsetzungsfristen gesetzlich realisiert werden kann. Dies kann jedoch nicht für Projekte gelten, deren Planungs- und Beteiligungsverfahren bereits rechtskräftig abgeschlossen sind. Im Rheinland-Pfalz gibt es ein Projekt, das sich hervorragend eignet, um ein neues Verfahren für mehr Bürgerbeteiligung und eine deutliche Beschleunigung der Realisierung zu erproben: die geplante Brücke im Mittelrheintal.

In diesem Zusammenhang darf ich darauf hinweisen, dass die FDP Verfechterin der repräsentativen Demokratie ist, die sich seit 60 Jahren nicht nur in Deutschland sondern auch in Rheinland-Pfalz bewährt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Koch
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Frage zum Thema Soziales
25.02.2011
Von:

Guten Tag Herr Koch,

wie wollen Sie in Zukunft das Ehrenamt wie z. B. die Feuerwehren oder den Katastrophenschutz fördern?
Antwort von Klaus  Koch
1Empfehlung
28.02.2011
Klaus  Koch
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und das damit verbundenen Interesse an einer Position der FDP zum Thema Ehrenamt und Feuerwehr.

Um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, setzt sich die FDP für eine verstärkte Förderung des bürgerlichen Engagamentes und des Ehrenamtes sowohl im Bevölkerungs- als auch im Katastrophenschutz ein. Die anerkannten Hilfsorganisationen leisten hierzu einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag. Daher wollen wir den Erhalt gut ausgerüsteter Feuerwehren und Rettungsdienste in der Fläche sicherstellen.

In kaum einem anderen Bundesland wird das Ehrenamt so gelebt wie bei uns hier in Rheinland-Pfalz. Mehr als eine Million Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche und Senioren leisten ehrenamtlich für die Bevölkerung einen beachtlichen Beitrag für den Schutz der Bevölkerung und deren Hab und Gut. Obendrein gewährleisten sie mehr gesellschaftliche Wärme und ein "Leben in der Gemeinschaft".

Für die FDP bedeutet Ehrenamt Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung, Mut und Fleiß. Deshalb ist es für uns Liberale selbstverständlich, das Ehrenamt anzuerkennen und zu fördern.
Somit verdient ehrenamtliche Tätigkeit jede erdenkliche Unterstützung, umfassende öffentliche Anerkennung und administrative Entlastung statt bürokratischer Hemmnisse. Dafür setzen wir uns ein!

Abschließend darf ich Ihnen versichern, dass Sie auch zukünftig mit uns einen verlässlichen Ansprechpartner für Rheinland-Pfalz haben werden und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Koch
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
02.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Koch,

im letzten Jahr unterzeichnete das Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz ein Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr. Durch diesen Vertrag wird der Zugang der Bundeswehr zu Schülerinnen und Schülern weiter verbessert. Dabei wird auch das umstrittene Simulationsspiel Pol&IS angeboten und es werden ganze Unterrichtsstunden von den Bundeswehrsoldaten übernommen. Zudem sind Jugendoffiziere der Bundeswehr berechtigt, LehrerInnen fort- und ReferendarInnen auszubilden. Diese Kooperationsvereinbarung lehnen wir strikt ab.
Mit der landesweiten Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" setzen wir uns für eine Rücknahme dieser unterzeichneten Vereinbarung ein. Wir wenden uns nicht gegen politische Aufklärung, da diese essentiell notwendig ist, um gerade jungen Menschen eine umfassende und differenzierte Sicht auf politische Vorgänge zu ermöglichen. Bildungsarbeit gehört aber in die Hände von PädagogInnen und nicht von SoldatInnen, da so die Ansichten der Bundeswehr in den Rang regulärer Lehrinhalte erhoben werden und viele SchülerInnen und ReferendarInnen nicht mehr kritisch distanziert mit den vermittelten Informationen umgehen. Den Widerspruch des Abkommens zu Schulgesetz, Beutelsbacher Konsens und UN-Kinderschutzkonvention haben wir unter anderem dem Petitionsausschuss des Landes und in unseren Materialien ausführlich dargelegt.
Ihre Position zum Kooperationsabkommen mit der Bundeswehr stellt für uns einen wichtigen friedenspolitischen Wahlprüfstein für die Landtagswahl am 27. März 2011 dar. Daher unsere Frage: Welche Meinung vertreten Sie zum Thema Bundeswehr an Schulen? Sind Sie bereit unsere Kampagne zu unterstützen?
Weitere wichtige friedenspolitische Fragen sind für uns Ihre Positionen zu den Atomwaffen in Büchel und den Kriegsflughäfen Ramstein und Spangdahlem. Wir fordern den Abzug der Atomwaffen und eine aktive Abrüstungs- und Konversionspolitik. Wie stehen Sie dazu?

Mit freundlichen Grüßen


AG Frieden Trier
Antwort von Klaus  Koch
1Empfehlung
03.03.2011
Klaus  Koch
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage und dem damit verbundenen Interesse an den Standpunkten der FDP zu diesem Thema.

Das unterzeichnete Kooperationsabkommen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Bundeswehr dient zur Stärkung der politischen Bildung und Demokratieerziehung.

Die Jungoffiziere, die hierfür in den Schulen eingesetzt werden, sind alle pädagogisch geschult und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen Blick in die Zusammenhänge von Sicherheit und Freiheit. Gerade POL&IS soll hierbei den Schülerinnen und Schülern wirtschafts-, umwelt-, sicherheits- und gesellschaftspolitischen Fragen in einem globalen Umfeld und dessen Bedeutung internationaler friedlicher Zusammenarbeit näher bringen. Unserer Ansicht nach steht das jedoch nicht einer verstärkten Einbindung friedenspolitischer Aktivitäten im Rahmen politischer Bildung entgegen.

Aufgrund dessen kann ich die von Ihnen geforderte Rücknahme der getroffenen Vereinbarung nicht unterstützen. Allerdings ist zu überlegen, ob nicht die Einbindung weiterer, friedenspolitischer Aktivitäten im Rahmen der politischen Bildung in unseren Schulen verstärkt werden kann.

Sollten am Standort Büchel tatsächlich noch Kernwaffen stationiert sein, so bin ich in diesem Fall wie Sie der Meinung, dass ein zeitnaher Abzug dieser Waffen erfolgen sollte. Hierbei muss jedoch zwingend die Einhaltung von Bündnisverpflichtungen gegenüber den USA und den in Rheinland-Pfalz stationierten Streitkräften beachtet werden.

Die FDP setzt sich ebenfalls für eine aktive und wirtschaftlich nachhaltige Konversion frei werdender Liegenschaften ein.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Koch
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
13.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Koch,

die Grünen in Hessen seinerzeit unter Joschka Fischer hatten den Bau des fehlenden 32 km langen Autobahnstücks durch den Westerwald zwischen Paris und Warschau verhindert. Die B 255 wird daher häufig als Ersatz benutzt. Werden Sie sich für den baldigen weiteren Ausbau der B 255 durch Ortsumgehungen einsetzen ?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Klaus  Koch
1Empfehlung
14.03.2011
Klaus  Koch
Sehr geehrte Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die für mich als Westerwälder ebenfalls eine sehr hohe Bedeutung hat.

Der Straßenverkehr wird der Verkehrsträger Nr. 1 in Rheinland-Pfalz und vor allem im Westerwald bleiben. Trotz des demographischen Wandels wird der Straßenverkehr weiter wachsen. Es ist daher unumgänglich, das Straßennetzt in Rheinland-Pfalz leistungsfähig zu erhalten und gezielt auszubauen.

Das gilt natürlich auch, um dem zunehmenden Ost-West-Verkehr Rechnung zu tragen und dazu ein Ausbaukonzept für eine bessere Verbindung zwischen A3 und A 45 durch den Ausbau der B 255 schneller als bisher umzusetzen, damit endlich die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden von Lärm, Abgasen und Unfallrisiken entlastet werden und die Wohnqualität dort wieder zunimmt.

Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass die notwendigen Finanzmittel für baureife Bundesstraßenmaßnahmen vom Bund zeitnah zur Verfügung gestellt werden.

Im finalen Schluss bin ich der Meinung, dass eine Anbindung ab dem Dernbacher-Dreieck zur A 45 mittelfristig notwendig sein wird, um den Westerwald dauerhaft zu entlasten und eine bessere Anbindung an den Osten der Bundesrepublik zu gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Koch
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
15.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Koch,

auf Ihren Wahlplakaten machen Sie sich für Bildung und Zukunft stark.

Wodurch wollen Sie das Bildungsniveau wieder anheben?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Klaus  Koch
1Empfehlung
15.03.2011
Klaus  Koch
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und dem damit verbundenen Interesse an der Meinung der FDP zum Thema Bildung.

Meine Wahlkampfthemen sind dem Grunde nach in Verbindung mit meiner beruflichen Erfahrung als Dachdeckermeister und Unternehmer zu sehen. Ich gebe hierbei keine theoretischen Wahlversprechen, sondern lebe das alles in der Praxis bereits vor. So auch das Thema Bildung und Ausbildung auf die ich in meinen Betrieben ein besonderes Augenmerk habe.

Hinzu kommt gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um in Zukunft dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Deshalb habe ich eine Schulpatenschaft, übrigens als Erster im Westerwald, für die Theodor-Heuss-Realschule Plus in Wirges übernommen.

Hier wollen wir eng mit der Schule zusammenarbeiten, um die Ausbildungsreife und Berufsorientierung für die Realschüler zu fördern und so gemeinsam den, wie oben bereits angesprochen, drohenden Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Zudem ergibt sich Chancengerechtigkeit nach der individuellen Förderung und ist damit mit der Qualität von Bildung unauflöslich verknüpft. Das schulische Angebot muss sicherstellen, dass junge Menschen gemäß ihren Fähigkeiten und Begabungen unterstützt werden. Ein differenziertes Schulsystem vermag dies am besten zu leisten. Wenn unser Schulwesen Kinder und Jugendliche nicht begabungs- und anforderungerecht fördert, fordert und beurteilt versagen wir ihnen die notwendige Orientierung auf ihre weiteren Möglichkeiten.

Daher werde ich mich ebenfalls für den Erhalt des Gymnasiums und damit für die Wahlfreiheit der Eltern bei der Schulwahl einsetzen. Die von einigen Parteien angedachte Einheitsschule, ohne Schulnoten und mit garantiertem Abschluss gefährdet den Schulfrieden nicht nur im Westerwald, sondern in unserem gesamten Land.

Wir brauchen keine Einheitsschule, weil es auch keine Einheitskinder gibt!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Koch
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