Kerstin Griese (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Historikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Ratingen
Wahlkreis
Mettmann II
Ergebnis
35,6%
Landeslistenplatz
14, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Ganz im Gegensatz zur Thematik der Computerspiele, die in Berlin auf eine gut organisierte Lobbyarbeit zurückgreifen kann. Die manchmal kolportierten Berührungsängste zwischen Politik und Computerspielen entsprechen eh in keiner Weise der Realität. So ist es eine Tatsache, dass der "Deutsche Computerspielepreis" jährlich 300.000 Euro aus dem Bundeshaushalt erhält. (...)
Parlamentarische Arbeit
Redebeitrag vom 07.07.2011

6.) Zweite und dritte Beratung der Abgeordneten Ulrike Flach, Peter Hintze, Dr. Carola Reimann, Dr. Petra Sitte, Jerzy Montag und weitere Abgeordnete
Zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik (Präimplantationsdiagnostik -PräimpG)
- Drs 17/5451 -
- Zweite und dritte Beratung der Abgeordneten K. Göring-Eckardt, V. Kauder, P. Kober, J. Singhammer, Dr. h.c. W. Thierse, K. Vogler, D. Bär, B.
Bender, St. Bilger, E. Ferner, I. Fischbach, Dr. M. Flachsbart, R. Henke, A. Nahles, W. Neskovic, Dr. St. Ruppert, U. Schmidt (Aachen) und weitere Abgeordnete
Zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik
- Drs 17/5450 -
- Zweite und dritte Beratung der Abgeordneten Rene Röspel, Priska Hinz, Patrick Meinhardt, Dr. Norbert Lammert und weitere Abgeordnete
Zur begrenzten Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (Präimplantationsdiagnostikgesetz - PräimpG)
- Drs 17/5452, 17/6400 -
Dauer: 06:06
Redebeitrag vom 13.04.2011

ZP.1) Aktuelle Stunde
B90/DIE GRÜNEN haben aus der Fragestunde heraus folgende Aktuelle Stunde beantragt: 'Libyen (Flüchtlingspolitik)
Dauer: 05:20
Redebeitrag vom 24.03.2011

32.) Beratung Antrag B90/GRÜNE
Für die Umsetzung der Gleichstellung von Sinti und Roma in Deutschland und Europa
- Drs 17/5191 -
Dauer: 06:35
Redebeitrag vom 24.02.2011

6.a) Erste Lesung BReg
Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes
- Drs 17/4803 -
6.b) Beratung Antrag CDU/CSU, FDP
Für eine Stärkung der Jugendfreiwilligendienste - Bürgerschaftliches Engagement der jungen Generation anerkennen und fördern
- Drs 17/4692 -
6.c) Beratung Antrag DIE LINKE.
Jugendfreiwilligendienste weiter ausbauen statt Bundesfreiwilligendienst einführen
- Drs 17/4845 -
Dauer: 06:45
Erläuterungen
  • Stand vom 23.11.2011
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Frage zum Thema Soziales
12.04.2012
Von:

Betr.: Forum Ehrenamt, Rheinische Post v. 11.04.2012

Sehr geehrte Frau Griese,

ich interessiere mich als Senior für das Ehrenamt bei Familienunterstützungen, z.B. unterstützende Hilfeleistung bem komplizierteni Antragsverfahren im Raum Ratingen. Hier biete ich meine Mithilfe an.
Ich wäre Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie mich dabei unterstützen würden. Bitte geben Sie mir eine kurze Nachricht. Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Kerstin Griese
2Empfehlungen
04.05.2012
Kerstin Griese
Sehr geehrter Herr ,

ich freue mich darüber, dass Sie sich entschlossen haben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Hinweisen möchte ich Sie auf die Ehrenamtsbörse Ratingen, die Sie unter www.freiwilligenboerse-ratingen.de erreichen.


Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Griese
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.04.2012
Von:

Wie stehen Sie persönlich zu der als "Maulkorb für Abgeordnete" bezeichneten vorgeschlagenen Geschäftsordnungsänderung im deutschen Bundestag? Welches Stimmverhalten planen Sie dafür derzeit?
Antwort von Kerstin Griese
bisher keineEmpfehlungen
25.05.2012
Kerstin Griese
Ich lehne einen "Maulkorb für Abgeordnete" grundsätzlich ab und würde einer Änderung der Geschäftsordnung, die dies vorsieht, nicht zustimmen. Zurzeit liegt kein Antrag im Bundestag vor, der die Geschäftsordnung ändern will. Es ist weiterhin dem Bundestagspräsidium überlassen, auch Rednerinnen und Redner zuzulassen, die keine Redezeit von ihren Fraktionen erhalten haben.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Griese

Ich möchte gerne einmal ihre persönliche Meinung zum Plan der Beschneidung des Rederechtes für "Abweichler" wissen.
Im Augenblick scheint es zwar vom Tisch zu sein, aber wie sagt man so schön: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben."
Bitte sagen sie mir wie sie zu dieser Frage stehen.

Vielen Dank

Heiko
Antwort von Kerstin Griese
2Empfehlungen
18.04.2012
Kerstin Griese
Sehr geehrter Herr ,

ich habe bereits am Wochenende öffentlich erklärt, dass ich den Vorschlag des Bundestags-Geschäftsordnungsausschusses nicht nachvollziehen kann. Der dort entwickelte – und mittlerweile zurückgezogene – Entwurf hätte meines Erachtens in der SPD-Fraktion, die darüber noch nicht hatte beraten können, keine Mehrheit gefunden. Ich setze mich unmissverständlich dafür ein, allen Bundestagsabgeordneten das Recht zu gewähren, ihre Meinung vor einer Abstimmung dem Parlamentsplenum darzulegen. Eine zeitliche Begrenzung halte ich dabei für zweckmäßig, denn selbstverliebtes Querulantentum und Dauerreden ("filibuster"), wie es im US-Parlament möglich ist, halte ich für nicht zumutbar.

Ich habe mich über die Diskussion betreffend der Beschneidung des Rederechts einzelner Abgeordneter sehr geärgert. Viel lieber möchte ich darüber reden, wie die parlamentarische Debatte belebt werden kann. Denn der Bundestag ist in unserer Demokratie der zentrale Ort der politischen Auseinandersetzung. Lebendige Demokratie braucht einen von argumentativer Vielfalt geprägten Parlamentarismus.


Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Griese
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Frage zum Thema Finanzen
18.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Griese,

letztes Jahr antworteten Sie mir auf eine Anfrage (Zitat):
"Durch die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und deren zukünftige Nachfolgeinstitution, den European Stability Mechanism (ESM), gibt der Deutsche Bundestag weder sein Budgetrecht noch sonstige souveräne Rechte ab. Dies ist nicht der Fall, da die Bundesregierung, vertreten durch den Bundesfinanzminister, Mitglied im Gouverneursrat des zukünftigen ESM sein wird (vgl. Artikel 5 des ESM-Vertragsentwurfs).Im besten Falle - von dem ich ausgehen möchte - werden die Aktivitäten von EFSF und ESM den deutschen Steuerzahler keinen Cent kosten."

Glauben Sie noch, dass die Euro-"Rettungsschirme" den deutschen Steuerzahler keinen Cent kosten?

Wieso bleibt das Budgetrecht des Bundestages gewahrt, nur weil die Bundesregierung durch im Gouverneursrat vertreten sein wird? Würden Sie dem Finanzminister auch sonst, und sei es "nur" für vier Jahre, auch so pauschal genehmigte umfassende Rechte einräumen?

Die Verpflichtungen im ESM sind nicht zeitlich begrenzt und NIE MEHR kündbar. Hier geht der Bundestag nicht abschätzbare Verpflichtungen ein. Halten Sie das für verfassungsgemäß?

Mit dem Stabilitätspakt geben die Mitgliedsstaaten demokratische Rechte in der Zukunft (Kontrolle über Haushalte) an Kommission und Ministerrat ab, die dann ohne Parlamente entscheiden können. Es ist darüber hinaus unwahrscheinlich, dass alle Mitgliedsländern rechtsverbindlich und auf Dauer zustimmen. Aber Deutschland soll, entschieden vom Bundestag, schon vorher unkündbare Haftungs- und Zahlungsverpflichtungen eingehen. Wie stehen Sie dazu?

2011 war "die Beurteilung des Gesetzgebers, dass die Gewährleistungsermächtigungen in Höhe von insgesamt rund 170 Miliarden Euro für den Bundeshalt tragbar seien". JETZT haftet Deutschland laut IFO-Instituts bereits mit 666 Mrd. € für die Euro-Rettung! Der ESM soll nun zusätzlich kommen. Halten Sie das, welche Haftungssume maximal, für vertretbar?

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