Kerstin Griese (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Historikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Ratingen
Wahlkreis
Mettmann II
Ergebnis
35,6%
Landeslistenplatz
14, über Liste eingezogen, Nordrhein-Westfalen
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(...) In der Tat gab es eine Gesetzesänderung am Versicherungsaufsichtsgesetz. Die von Ihnen erwähnte Änderung wurde allerdings geschaffen, um die Stabilität der Unternehmen, die Lebensversicherungen anbieten, besser zu sichern. Denn Sie haben auch nichts von Ihrer Lebensversicherung, wenn ihr Versicherer Pleite geht. (...)
Parlamentarische Arbeit
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
nicht beteiligt
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
NEIN
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
NEIN
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
JA
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
nicht beteiligt
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
nicht beteiligt
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
nicht beteiligt
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
nicht beteiligt
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
Fragen an Kerstin Griese
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Frage zum Thema Soziales
12.04.2012
Von:

Betr.: Forum Ehrenamt, Rheinische Post v. 11.04.2012

Sehr geehrte Frau Griese,

ich interessiere mich als Senior für das Ehrenamt bei Familienunterstützungen, z.B. unterstützende Hilfeleistung bem komplizierteni Antragsverfahren im Raum Ratingen. Hier biete ich meine Mithilfe an.
Ich wäre Ihnen sehr zu Dank verbunden, wenn Sie mich dabei unterstützen würden. Bitte geben Sie mir eine kurze Nachricht. Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Kerstin Griese
2Empfehlungen
04.05.2012
Kerstin Griese
Sehr geehrter Herr ,

ich freue mich darüber, dass Sie sich entschlossen haben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Hinweisen möchte ich Sie auf die Ehrenamtsbörse Ratingen, die Sie unter www.freiwilligenboerse-ratingen.de erreichen.


Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Griese
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.04.2012
Von:

Wie stehen Sie persönlich zu der als "Maulkorb für Abgeordnete" bezeichneten vorgeschlagenen Geschäftsordnungsänderung im deutschen Bundestag? Welches Stimmverhalten planen Sie dafür derzeit?
Antwort von Kerstin Griese
bisher keineEmpfehlungen
25.05.2012
Kerstin Griese
Ich lehne einen "Maulkorb für Abgeordnete" grundsätzlich ab und würde einer Änderung der Geschäftsordnung, die dies vorsieht, nicht zustimmen. Zurzeit liegt kein Antrag im Bundestag vor, der die Geschäftsordnung ändern will. Es ist weiterhin dem Bundestagspräsidium überlassen, auch Rednerinnen und Redner zuzulassen, die keine Redezeit von ihren Fraktionen erhalten haben.
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Griese

Ich möchte gerne einmal ihre persönliche Meinung zum Plan der Beschneidung des Rederechtes für "Abweichler" wissen.
Im Augenblick scheint es zwar vom Tisch zu sein, aber wie sagt man so schön: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben."
Bitte sagen sie mir wie sie zu dieser Frage stehen.

Vielen Dank

Heiko
Antwort von Kerstin Griese
2Empfehlungen
18.04.2012
Kerstin Griese
Sehr geehrter Herr ,

ich habe bereits am Wochenende öffentlich erklärt, dass ich den Vorschlag des Bundestags-Geschäftsordnungsausschusses nicht nachvollziehen kann. Der dort entwickelte – und mittlerweile zurückgezogene – Entwurf hätte meines Erachtens in der SPD-Fraktion, die darüber noch nicht hatte beraten können, keine Mehrheit gefunden. Ich setze mich unmissverständlich dafür ein, allen Bundestagsabgeordneten das Recht zu gewähren, ihre Meinung vor einer Abstimmung dem Parlamentsplenum darzulegen. Eine zeitliche Begrenzung halte ich dabei für zweckmäßig, denn selbstverliebtes Querulantentum und Dauerreden ("filibuster"), wie es im US-Parlament möglich ist, halte ich für nicht zumutbar.

Ich habe mich über die Diskussion betreffend der Beschneidung des Rederechts einzelner Abgeordneter sehr geärgert. Viel lieber möchte ich darüber reden, wie die parlamentarische Debatte belebt werden kann. Denn der Bundestag ist in unserer Demokratie der zentrale Ort der politischen Auseinandersetzung. Lebendige Demokratie braucht einen von argumentativer Vielfalt geprägten Parlamentarismus.


Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Griese
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Frage zum Thema Finanzen
18.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Griese,

letztes Jahr antworteten Sie mir auf eine Anfrage (Zitat):
"Durch die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und deren zukünftige Nachfolgeinstitution, den European Stability Mechanism (ESM), gibt der Deutsche Bundestag weder sein Budgetrecht noch sonstige souveräne Rechte ab. Dies ist nicht der Fall, da die Bundesregierung, vertreten durch den Bundesfinanzminister, Mitglied im Gouverneursrat des zukünftigen ESM sein wird (vgl. Artikel 5 des ESM-Vertragsentwurfs).Im besten Falle - von dem ich ausgehen möchte - werden die Aktivitäten von EFSF und ESM den deutschen Steuerzahler keinen Cent kosten."

Glauben Sie noch, dass die Euro-"Rettungsschirme" den deutschen Steuerzahler keinen Cent kosten?

Wieso bleibt das Budgetrecht des Bundestages gewahrt, nur weil die Bundesregierung durch im Gouverneursrat vertreten sein wird? Würden Sie dem Finanzminister auch sonst, und sei es "nur" für vier Jahre, auch so pauschal genehmigte umfassende Rechte einräumen?

Die Verpflichtungen im ESM sind nicht zeitlich begrenzt und NIE MEHR kündbar. Hier geht der Bundestag nicht abschätzbare Verpflichtungen ein. Halten Sie das für verfassungsgemäß?

Mit dem Stabilitätspakt geben die Mitgliedsstaaten demokratische Rechte in der Zukunft (Kontrolle über Haushalte) an Kommission und Ministerrat ab, die dann ohne Parlamente entscheiden können. Es ist darüber hinaus unwahrscheinlich, dass alle Mitgliedsländern rechtsverbindlich und auf Dauer zustimmen. Aber Deutschland soll, entschieden vom Bundestag, schon vorher unkündbare Haftungs- und Zahlungsverpflichtungen eingehen. Wie stehen Sie dazu?

2011 war "die Beurteilung des Gesetzgebers, dass die Gewährleistungsermächtigungen in Höhe von insgesamt rund 170 Miliarden Euro für den Bundeshalt tragbar seien". JETZT haftet Deutschland laut IFO-Instituts bereits mit 666 Mrd. € für die Euro-Rettung! Der ESM soll nun zusätzlich kommen. Halten Sie das, welche Haftungssume maximal, für vertretbar?

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