Joachim Poß (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Joachim Poß
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsleiter
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Gelsenkirchen , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
54,3%
Landeslistenplatz
56, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Zum Mindestlohn: Die SPD tritt gemeinsam mit den Gewerkschaften für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Wer Vollzeit arbeitet, der soll davon auch leben können. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Joachim Poß hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Joachim Poß
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Finanzpolitik
04.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Poß,

Herr Christ, SPD - Fachmann für Mittelstandspolitik im Schattenkabinett von Herrn Steinmeier, hat Ende November in einem Interview wörtlich gesagt. "Der Staat muss zur Krisenbekämpfung Geld in die Hand nehmen (...), konkret bedeutet das: Steuersenkung und die Beseitigung der kalten Progression."

Teilen Sie seine Auffassung? Welches Finanzvolumen wäre hierfür nötig und zu wann wären die damit verbundenen Maßnahmen umsetzbar?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Joachim Poß
bisher keineEmpfehlungen
21.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

als langfristiges prinzipielles Ziel ist beides nicht verkehrt.

Zur Krisenbekämpfung hat der Staat allerdings schon erfolgreich Geld in die Hand genommen: Insbesondere die umgesetzten Vorschläge (z. B. das kommunale Investitionsprogramm) von Frank-Walter Steinmeier haben zügig Wirkung gezeigt.

Ich halte es jetzt für besser, sich auf das zu konzentrieren, was in absehbarer Zeit machbar und finanzierbar ist. Deshalb hat sich die SPD für Steuersenkungen im Bereich des Eingangssteuersatzes ausgesprochen. Wenn dieser von bisher 14% auf zukünftig 10% gesenkt wird, dann profitieren davon kleine und mittlere Einkommen. Profitieren werden davon alle, deren zu versteuerndes Einkommen 52.882 Euro (bzw. 105.764 Euro bei Verheirateten) nicht übersteigt.

Diese Maßnahme entlastet die Bürgerinnen und Bürger und stärkt damit gleichzeitig die gerade für den Mittelstand so wichtige Binnennachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Poß
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
05.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Poß,

wie ist Ihre Position zum Mindestlohn? Wie stehen Sie zu den HARTZ-Gesetzen (I bis IV)?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Joachim Poß
bisher keineEmpfehlungen
21.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

wie in Ihrer Frage bereits anklingt, gibt es ein ganzes Bündel an Gesetzen und Verordnungen, die landläufig unter dem Schlagwort "Hartz-Gesetze" zusammengefasst werden. Mit einer kritischen Würdigung könnte man wohl Bücher füllen. Um welchen Punkt geht es Ihnen denn in Ihrer Anfrage konkret?
Zum Mindestlohn: Die SPD tritt gemeinsam mit den Gewerkschaften für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Wer Vollzeit arbeitet, der soll davon auch leben können.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Poß
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Arbeit
20.09.2009
Von:

Wie unterstützen Sie und ihre Partei Gewerkschaften u. Betriebsräte vor erpresserische Sondertarifverträge vor Ort.
Antwort von Joachim Poß
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

prinzipiell ist die Lohnfindung eine Sache zwischen Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite. Das SPD-Grundsatzprogramm bezieht hierzu trotzdem klar Stellung: Es fordert, dass sich Lohnsteigerungen "an der Produktivität und der Inflation orientieren". Dabei ist in den letzten Jahren allerdings zunehmend zu beobachten, dass die Bindekraft von Flächentarifverträgen nachlässt. Für bestimmte Branchen ist es der SPD in der vergangenen Legislaturperiode gelungen, rechtsverbindliche Lohnuntergrenzen zu ziehen. Den aktuellen Sachstand hierzu finden Sie im beiliegenden Brief des sozialdemokratischen Bundesministers Olaf Scholz. Leider sind CDU/CSU immer wieder als Bremser beim Thema Mindestlohn aufgetreten. Ziel der SPD für die nächste Legislaturperiode bleibt daher die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Poß
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales und Familie
21.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Poß,

wir sind ein Sozialwissenschaften-Kurs des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums und beschäftigen uns mit dem Thema Politik und Jugend.
Wir möchten wissen, wie sie das Verhältnis zwischen Politik und Jugend sehen. Denken sie die Jugend interessiert sich nicht genug für die Politik oder glauben sie, dass die Politiker sich nicht um die Jugend kümmert?
Wir sind der Meinung, dass es eine große Distanz besteht und diese könnte man verringern, indem Politiker persönlich an Schulen erscheinen, indem man vorallem junge Politiker fördert oder indem man Wahlen ab 16 einführt.
Was denken sie dazu?

Mit freundlichen Grüßen

Der Sozialwissenschaften-Kurs der Stufe 11 des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Joachim Poß
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.