Dr. Till Steffen (GRÜNE)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Dr. Till Steffen
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Justizsenator a.D.
Wahlkreis
Rotherbaum - Harvestehude - Eimsbüttel-Ost , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 18.355, 9,8%, über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
4, Stimmen (Liste): 10.155
(...) Das bringt es mit sich, dass wir die zur Verfügung gestellte Software benutzen müssen - alles reine Microsoft Produkte. Wir befürworten allerdings den Einsatz von Open Source Software. Der GAL-Landesverband, also die Partei, hat vollständig auf Open Source umgestellt. (...)
 
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
09.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Steffen,

wie positionieren Sie sich zu dem Thema - Wie geht es weiter im Niendorfer Gehege?

Das Niendorfer Gehege stellt ein Kleinod im Bezirk Eimsbüttel für viele Familien und Spaziergänger aus ganz Hamburg dar. Ist es nicht auch Ihrer Meinung nach zwingend erforderlich, dass die Verwaltung dieses Bezirksjuwel wieder uneingeschränkt in die Hand des amtierenden amtlichen Förster fällt und er dort seinen Amts – und Dienstsitz wieder in dem vorhandenen Forsthaus erhält?
Antwort von Dr. Till Steffen
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10.02.2011
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,

ich gehe selbst sehr oft mit meiner Familie im Niendorfer Gehege spazieren und es liegt mir deswegen auch besonders am Herzen.

Ich bin sehr dafür, dass der Förster möglichst bald wieder im Gehege im Forsthaus wohnen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Till Steffen
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
09.02.2011
Von:

Lieber Till Steffen,

Als Studentin würde ich gerne wissen, wie wichtig Ihnen kulturelle Bildung als Teil eines Studiums ist. Zum Studienstart haben wir beispielsweise diese \\\"Freikarte\\\" für die Museen und Theater erhalten, egal welches Fach wir studieren. Ich würde mich freuen wenn es dieses Angebot auch weiterhin gibt. Werden sie sich dafür stark machen?

Beste Grüße

Antwort von Dr. Till Steffen
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11.02.2011
Dr. Till Steffen
Liebe Frau ,

die freiKartE ist eine lobenswerte private Initiative von Einzelpersonen, die den hier Studierenden in ihrem ersten Semester die Freude an der Kultur und ihrer Institutionen in Hamburg vermitteln möchte. Das halten wir als GAL für eine gute Idee und sinnvolle Form Zuschauernachwuchs für die Kultureinrichtungen zu generieren. In diesem Sinne würden wir uns freuen, wenn es das Angebot auch weiter geben würde. Nähere Informationen zu der Initiative finden Sie hier: www.meinefreikarte.de



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Till Steffen
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
10.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Steffen,

zuerst einmal vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. Einen Bereich meiner frage, den rechtlichen Teil, haben sie übersehen. Da dies ihr Fachgebiet ist, möchte ich diesen Teil über Studiengebühren noch einmal stellen:

Können sie mir kurz erläutern, worüber sich der gesetzlich gerechtfertigte Anspruch auf Studiengebühren herleitet?
Insbesondere da in den sozialen Rechten die Bundesgesetz seit Jahrzehnten sind, der unentgeltliche Zugang zu den Hochschulen festgeschrieben wird. Diese Gesetze sollten über das Grundgesetz Artikel 25 doch über konkurierenden Ländergesetzen stehen?

Gruß B. ...
Antwort von Dr. Till Steffen
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11.02.2011
Dr. Till Steffen
Sehr geehrte Frau ,

der gesetzliche Anspruch aus den Studiengebühren ergibt sich aus dem entsprechenden Landesgesetz. Gegen dieses Gesetz sind vielfache Klagen geführt worden, in denen Ihre Argumentation angeführt worden war. Diese Klagen konnten sich aber vor Gericht nicht durchsetzen. Zwar ist mir nicht bekannt, dass eins der Verfahren bis zum Bundesverfassungsgericht geführt worden wäre. Der Umstand, dass die unteren Instanzen sich aber nicht haben beeindrucken lassen, spricht aber eher dafür, dass das Argument im Ergebnis nicht durchgreift.

Aber unabhängig von der rechtlichen Debatte bleibe ich der Meinung, dass Studiengebühren am besten abgeschafft werden sollten.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Till Steffen
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Frage zum Thema Finanzen und Verwaltung
11.02.2011
Von:

Hallo Herr Steffen,

Welchen Stellenwert hat für Sie Freie Software (quelloffen, Open-Source) in Bildung und Verwaltung?

Welchen Stellenwert haben für Sie freie standardisierte Dateiformate in Bildung und Verwaltung?

Sind Sie der Meinung, dass elektronische Dokumente in Bildung, Verwaltung und Bürgerkommunikation in einem freien standardisierten Format vorliegen sollten, das den Beteiligten erlaubt eine Software ihrer Wahl zu benutzen, statt sie durch Vorgabe eines herstellerspezifischen Formats zur Benutzung einer Software dieses Herstellers zu drängen?

Danke für eine Antwort
Antwort von Dr. Till Steffen
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11.02.2011
Dr. Till Steffen
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen und Ihr Interesse an Open Source.

Zu den ersten beiden Fragen:

Als Abgeordnete der GAL-Fraktion sind wir an das FHHNET angeschlossen. Das bringt es mit sich, dass wir die zur Verfügung gestellte Software benutzen müssen - alles reine Microsoft Produkte. Wir befürworten allerdings den Einsatz von Open Source Software. Der GAL-Landesverband, also die Partei, hat vollständig auf Open Source umgestellt.

Zur dritten Frage:

Ja.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Till Steffen
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Frage zum Thema Stadtplanung
12.02.2011
Von:

Hallo Herr Steffen,

gerne wüßte ich, wie Sie zum geplanten Bauprojekt Altonas neue Mitte stehen. Hier soll ab 2013 der Bau von ca. 2000 Wohnungen starten. Das Gelände gehört der Bahn und anderen Investoren, die durch den Bebauungsplan sehr viel Geld verdienen werden, da dadurch die Grundstücke enorm an Wert gewinnen werden. Was werden Sie tun, damit die Investoren Grundstücke zu angemessenen Preisen an Baugemeinschaften und soziale Projekte abgeben? Werden Sie sich auch dafür einsetzen, dass ein Teil der für Bauprojekte vorzusehenden Grundstücke für das sog. autofreie Wohnen reserviert werden?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Till Steffen
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14.02.2011
Dr. Till Steffen
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Frage bezüglich der Neuen Mitte Altona. Die Entwicklung dieses Gebiets ist für Altona eine große Herausforderung. Deshalb sich insbesondere die GAL Altona frühzeitig hierzu eine Position entwickelt. Es gibt ein umfassendes Positionspapier, dieses finden Sie online unter www.gal-altona.de .

Dieses Positionspapier hält zum künftigen Wohnungsangebot folgendes fest: "Es ist ein diversifiziertes Wohnungsangebot zu schaffen. Der Anteil an gefördertem (sozialem) Wohnungsbau sollte nicht unter 30%, der Anteil an genossenschaftlichem nicht unter 20% und der Anteil von Baugemeinschaften nicht unter 20% liegen. Die Anteile können kumulativ sein. Der Anteil von Eigentumswohnungsbau ist auf max. 30% zu beschränken."
Diese Position hat sich mit einem Beschluss vom 10. November 2010 mit Stimmen von CDU, SPD und GAL auch die Hamburgische Bürgerschaft zu eigen gemacht. Im Beschluss der Bürgerschaft heißt es:

"Ziel der in städtebaulichen Verträgen zu fixierenden Verhandlungen soll sein, ein diversifiziertes Wohnungsangebot zu schaffen, das heißt geförderte (soziale) Mietwohnungen, genossenschaftlicher und frei finanzierter Mietwohnungsbau und Eigentumswohnungsbau sind zu ausgewogenen Anteilen zu berücksichtigen. Baugemeinschaften, generationsübergreifende und autoarme Wohnformen sind besonders zu fördern beziehungsweise zu berücksichtigen." (Drucksache 19/7674, siehe www.buergerschaft-hh.de ).

Dieser Beschluss wird für den Senat eine wichtige Leitlinie sein müssen.

In dem erwähnten Positionspapier findet sich auch eine Aussage zum autofreien Wohnen: "Der Autoverkehr soll in dem neuen Gebiet weitestgehend vermieden werden. Im Sinne des Koalitionsvertrages der Bürgerschaftsebene ist Autofreies Wohnen in einem möglichst großen Umfang zu etablieren."

Dieser Punkt konnte wegen einer abweichenden Haltung des damaligen Koalitionspartners CDU nur teilweise in den Beschluss der Bürgerschaft übertragen werden. Dort heißt es: "Im Sinne des Koalitionsvertrages zwischen CDU und GAL auf Landesebene soll ein Projekt "Autofreies Wohnen" etabliert werden."

Ich hoffe, Ihnen damit Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben.

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Neuen Mitte Altona.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Till Steffen
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