Dr. Natalie Hochheim (CDU)
Abgeordnete Hamburg 2004-2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Dr. Natalie Hochheim
Jahrgang
1974
Berufliche Qualifikation
MA der Wirtschaftsgeschichte, Dr. der Philosophie
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführerin; derzeit in Elternzeit
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Wandsbek
Landeslistenplatz
30, über Liste eingezogen
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(...) Der Wandsbeker Kerngebietsausschuss hat auf seiner Sitzung Anfang Mai einen Antrag verabschiedet, in dem sich das Gremium für eine Asphaltierung und einen Ausbau der kombinierten Fuß- und Radwege in der Kuehnstraße (im Teilstück zwischen der Kuehnstraße 121 und Wöschenhofen) ausspricht, um die Sicherheit der Passanten zu erhöhen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
25.12.2007
Von:

Sehr geeehrte Frau Hochheim,

Sehen Sie eine andere Möglichkeit die Stadt Hamburg wachsen zu lassen als auf dem Gelände des Tennisvereins TV Volksdorf-Wensenbalken von 1928?

Zur Info Zusammenfassung von der Homepage:
Nach den Planungen der Stadt Hamburg soll der Tennisverein Volksdorf-Wensenbalken nach 80 Jahren einer Wohnanlage weichen.
Der Pachtvertrag wurde plötzlich und ohne Rücksicht zu nehmen zum 31.12.2008 gekündigt.
Eine Ersatzfläche ist nicht in Sicht.
Mit viel Engagement werden die Tennisplätze in der Steinreye 4 benutzt:
  • von 270 aktiven Mitgliedern davon 120 Kinder und Jugendliche,
  • von unseren Trainern für die Freizeit-, Mannschaftsspieler und zielgerechter Jugendförderung im Leistungsbereich,
  • von Coachs, die Tenniscamps durchführen,
  • von den "Kleinsten", die im Tenniskindergarten betreut werden,
  • von Schulen für den Schulsport, für die Hamburger Bambini-Meisterschaften,
  • von Mannschaften, die teils in der höchsten Hamburger Spielklasse spielen und
  • als Ausrichter des etablierten und bekannten Walddörfer-Mixed-Turniers.

Als Anwohner und Vater von 5 Kindern, der diese gewachsenen Strukturen erhaltem möchte, frage ich Sie, ob es nicht möglich ist, dass der Verein seine erfogreiche Arbeit hier weiterführen kann?
Die Kinder umliegenden Anwohner nutzen nicht nur das Angebot des Tennisvereins, sondern auch eine über 1000 qm grosse Rasenfläche als Spielwiese und Bolzplatz.
Ein vergleichbares Freizeitangebot ist in de näheren Umgebung nicht vorhanden und die Kinder müssten auf der Straße spielen.

Mit freundlichen Grüssen
Dr
Antwort von Dr. Natalie Hochheim
4Empfehlungen
09.01.2008
Dr. Natalie Hochheim
Sehr geehrter Herr ,

im Rahmen seines Leitbildes Metropole Hamburg – Wachsende Stadt hat der Senat auch das Leitprojekt "Sportstadt Hamburg" formuliert. Entsprechende Bedeutung hat auch für die CDU die Förderung des Leistungs- und Breitensportes. So wurden beispielsweise unter der CDU seit 2002 26 neue Sporthallen fertig gestellt, die den Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen.

Nach meinen Informationen stellt sich die Situation in Bezug auf das Gelände des Tennisvereins Volsdorf-Wensenbalken etwas komplexer als von Ihnen geschildert dar. Zumal der dort bereits seit 1999 gültige Bebauungsplan ein reines Wohngebiet vorsieht. So war schon beim Abschluss des Pachtvertrages, der zwischen dem Verein und der Stadt 1997 geschlossen wurde, deutlich, dass der Verein dieses Gelände nur zeitlich begrenzt wird nutzen können. Aus diesem Grund wurde der Vertrag auch lediglich über eine Laufzeit von fünf Jahren (normalerweise haben so genannte Sportrahmenverträge eine Laufzeit von 25 Jahren!) abgeschlossen – wobei eine Option für weitere fünf Jahre eingeräumt wurde. Somit war also schon vor zehn Jahren deutlich, dass der Tennisverein irgendwann wird weichen müssen.

Natürlich liegt es auch in unserem Interesse, dass der Verein erhalten bleibt und seine engagierte Arbeit fortsetzen kann. Deshalb sollten weitere Gespräche dringend geführt werden. Ich empfehle Ihnen, sich diesbezüglich mit Herrn Thilo Kleibauer in Verbindung zu setzen. Er ist der für Volksdorf zuständige Wahlkreis-Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion und damit Ihr richtiger Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen
Natalie Hochheim
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
04.01.2008
Von:

Guten Tag

Meine Frage ist, was passiert mit den Max Bahr an der Bramfelder Chaussee und der laden zeile?
Es kommen mir immer wieder tränen,wenn ich bei mir aus dem Fenster schaue,den ich sehe nur noch den größten schandfleck von Bramfeld und es ist auf die dauer ganz schön öde.
Es freut mich, das der Marktplatz umgebaut wird, aber der erste blick fällt halt auf das alte und leerstehende Gebäude, an der Hauptstraße.
Daher meine doch sehr simple frage?Was passiert da nun? Kommt ein neues Einkaufszentrum oder nicht?
Den Gerüchte sind ohne ende da, und meine Frau Arbeitet auch bei einer betroffenen Firma, und da sagt auch keiner wirklich was.
Antwort von Dr. Natalie Hochheim
3Empfehlungen
08.01.2008
Dr. Natalie Hochheim
Sehr geehrter Herr Quass,

in der Tat bietet der von Ihnen genannte Bereich derzeit keinen besonders schönen Anblick. Aber ein Ende ist in Sicht, denn die Hamburger Matrix Immobilien AG hat kurz vor dem Weihnachtsfest bekannt gegeben, dass sie ab Ende 2008 auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Bramfelder Chaussee und Herthastraße ein Einkaufszentrum errichten wird. Für den Neubau (die Mietfläche soll 20.000 Quadratmeter auf drei Ebenen betragen; zudem sind mehrere hundert Stellplätze vorgesehen) hat das zuständige Bezirksamt bereits einen gültigen Vorbescheid erteilt.
In Verbindung mit der Umgestaltung des Bramfelder Marktplatzes, der 2009 beginnt und hier in diesem Forum auch schon thematisiert wurde, wird das Bramfelder Zentrum durch diese Maßnahmen sicher deutlich an Attraktivität gewinnen. Und auch die Lebensqualität für die Bramfelder wird sich durch das neue Nahversorgungs-Center erheblich erhöhen.

Mit freundlichen Grüßen
Natalie Hochheim
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
05.01.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Hochheim,

die stadtnahe Lage des Flughafens Hamburg ist sicherlich ein Gewinn für Hamburg. Die Last tragen allerdings die in den Einflugschneisen lebenden Menschen. Auf sie wird wenig Rücksicht genommen. Die steigenden Passagierzahlen und das größere Frachtaufkommen werden hingegen als große Erfolge herausgestellt. Die damit verbundenen erhöhten Flugbewegungen - mitunter im 2-Minutentakt über Stunden und Tage - sind im Interesse der Allgemeinheit hinzunehmen. Ist das jetzige Verfahren aber wirklich angemessen? Gibt es nicht Alternativen? Nach meiner Vorstellung hat ein Gemeinwesen die Vor- und Nachteile aus gemeinsamen Interessen gerecht untereinander aufzuteilen. Ansonsten wird es sich nicht erfolgreich behaupten können. Hinsichtlich der Belastungen durch das Starten und Landen der Flugzeuge stellen sich mir folgenden Fragen:

Warum werden nicht alle Bahnen gleichmäßig ausgelastet - auch die über die Innenstadt - ?
Gibt es Überlegungen, den Einflugwinkel steiler zu gestalten?
Warum wird der Einflugtrichter nicht verbreitert?
Wie stellt sich Ihre Partei die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich vor?
Welche Vorstellungen haben Sie von der diesbezüglichen weiteren Entwicklung?
Was wird zurzeit im Stadtentwicklungsausschuss konkret geplant?
Ich sehe Ihren Antworten mit Interesse entgegen.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Dr. Natalie Hochheim
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05.02.2008
Dr. Natalie Hochheim
Sehr geehrter Herr ,

da das Thema Flughafen und Fluglärm nicht in mein primäres Zuständigkeitsgebiet fällt, habe ich mich bei der zuständigen Wirtschaftsbehörde kundig gemacht. Zur Auslastung der Bahnen wurde mir mitgeteilt, dass die für den Flughafen Hamburg erlassenen örtlichen Flugbeschränkungen unter anderem vorsehen, dass Starts auf der Piste 15 bzw. Landungen auf der Piste 33 nur zulässig sind, wenn Gründe der Luftverkehrssicherheit, insbesondere Witterungs- und Bahnverhältnisse, dazu zwingen.
Die derzeitige Verteilung des Fluglärms, welche die wesentlich dichter besiedelten (Innenstadt-) Gebiete entlastet, ist austariert. Denn maßgebliches lärmschutzfachliches Kriterium für die Verteilung des Flugverkehrs auf die An- und Abflugwege ist die Zahl der von Fluglärm betroffenen Menschen (die Anzahl sog. "Hörereignisse"). Dieses Kriterium wurde durch die einschlägige Rechtsprechung zum Thema Fluglärm auch mehrfach bestätigt.

Zum Einflugwinkel bzw. "Einflugtrichter": Die internationalen luftrechtlichen Bestimmungen (ICAO) sehen einen 3 Grad betragenden Gleitpfad vor. Da die Hindernissituation am Flughafen Hamburg in den Anflugbereichen einen Gleitwinkel von 3 Grad gestattet, wird dieser auch beflogen. Eine Änderung ist nicht beabsichtigt. Das Landekurssignal eines ILS (Instrumentenlandesystems) erzeugt eine Landekurslinie, ein "Einflugtrichter" wird dadurch nicht gebildet, kann insofern also auch nicht verbreitert werden.
Die Hamburger CDU wird sich auch künftig dafür einsetzen, den Lärmschutz für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dies gilt auch und gerade für die Nachtzeit. So erteilen wir beispielsweise einer Aufweichung der Nachtflugbeschränkungen zur Sicherung der Nachtruhe eine klare Absage. Erst vor wenigen Wochen haben wir deshalb auch erhöhte Gebühren für Ausnahmegenehmigungen sowie emissionsabhängige Start- und Landeentgelte beschlossen.

Bestens vertraut mit dem Flughafen ist der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Fuhlsbütteler Wahlkreisabgeordnete, Herr Klaus-Peter Hesse, an den ich Sie für weitere Fragen zu diesem Themenkomplex gern verweisen möchte.

Mit freundlichen Grüßen
Natalie Hochheim
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
12.01.2008
Von:

Sehr geehrte Dr. Natalie Hochheim!
Der Hamburger Elbvorort Blankenese hat in den letzten Jahren nach Aussage der ehemaligen Ortsamtsleiterin Ingrid Harpe das Blankeneser Konservatorium, die Blankeneser Bücherhalle, das Blankeneser Finanzamt Elbufer und bald wohl auch das Ortsamt Blankenese verloren.
Dieser Ausverkauf der öffentlichen Institutionen in Blankenese sind der Politik bekannt.
Meine Frage: Was kann die Hamburger Lokalpolitik in der nächsten Wahlperiode zu tun, damit der Ort Blankenese nicht noch weiter geschwächt sondern gestärkt wird?
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Natalie Hochheim
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14.01.2008
Dr. Natalie Hochheim
Sehr geehrter Herr ,

zu den Vorteilen des neuen Wahlrechts in Hamburg gehört unter anderem die Einführung von Wahlkreisen. Jeder Wahlkreis wird von mehreren Abgeordneten direkt in der Bürgerschaft vertreten. Diese so genannten Wahlkreisabgeordneten sind politisch wie privat mit den Stadtteilen ihres Wahlkreises fest verwurzelt und kennen die örtlichen Besonderheiten ganz genau. Daher möchte ich Ihnen empfehlen, Ihre auf den Wahlkreis 4 (Blankenese) ausgerichtete Frage an meine CDU-Bürgerschaftskollegin Dr. Angelika Kempfert zu richten, die bei der bevorstehenden Bürgerschaftswahl für Blankenese kandidiert und mit der Situation vor Ort bestens vertraut ist.

Mit freundlichen Grüßen
Natalie Hochheim
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
19.02.2008
Von:

Liebe Frau Dr. Hochheim,
in letzter Zeit wurde an eingen Radwegen in Oldenfelde gebaut. Dies jedoch oft scheinbar ohne Sachverstand (vgl. Beispiele unten). Werden für diese Radwegverschlimmbesserungen Gelder aus dem Programm für die Radwegsanierung verwendet? Möchte die CDU den Fahrradverkehr dadurch fördern?
Herzliche Grüße,
C.

Treptower Str.
Vor einiger Zeit wurde dieser Radweg neu gemacht. Die Bauausführung ist konfus! Es wurden zwar weitgehend quadratische rote Steine zur Pflasterung genutzt, jedoch wurde nur an einigen Auffahrten zu Grundstücken der Fahrradweg durchgepflastert; an anderen wurde die Pflasterung der Auffahrt quergesetzt. Die Kantsteine an den Querstraßen weisen erhebliche Kanten auf und sind dadurch gefährlich. Durch eine Markierung des Fahrradwegs an der Kreuzung zur Bublitzer Str. wird hier suggeriert, dass die Radfahrer Vorfahrt hätten, obwohl eigentlich rechts vor links gilt - eine äußerst gefährliche und unverständliche Situation.
Greifenberger Str.
Es ist zu begrüßen, dass der nicht benutzungspflichtige Radweg in Stand gesetzt wurde. Die Ausführungen sind hingegen katastrophal: Es wurden unterschiedliche Belege verbaut.
Die Kantsteine wurden nicht vernünftig abgesenkt. Die Oberfläche des Radweges ist ein einziges Auf und Ab, die Kanten sind z.T. kaum gesichert, so dass zu befürchten steht, dass sich schon bald die Kante absenkt. An einigen Auffahrten wurden Querkanten eingesetzt, die sich nicht bündig in den Radweg einfügen.
Hermann-Balk-Str.
Seit wenigen Wochen wird der Radweg in der Hermann-Balk-Str. bearbeitet. Dies ist überfällig, da schon Schilder "Stolpergefahr" aufgestellt waren. An einigen Stellen wurde auf die alte Asphaltdecke mit Asphalt ausgebessert, mit z. T. erheblichen Kanten. An anderen Stellen wurden rote Betonziegel herausgenommen und durch gestampften Sand ersetzt. Schon nach einer Woche, sind neue Kanten entstanden, der Radweg bleibt eine große Gefahr für Radfahrer, die Schilder "Stolpergefahr" müssen stehenbleiben.

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