Dr. Kurt Duwe (FDP)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Dr. Kurt Duwe
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ozeanograph, Dr. rer. nat. (der Naturwissenschaften)
Ausgeübte Tätigkeit
Umweltberater und Geschäftsführer, selbstständig
Wohnort
-
Wahlkreis
Harburg , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 1.936, 3,2%
Landeslistenplatz
11
(...) Die Wählerschaft in Süderelbe war groß genug, um einen 3-er Wahlkreis zu rechtfertigen. Trotzdem war die CDU der Ansicht, einen Teil von Harburg zum Wahlkreis Süderelbe zu schlagen. Das kann man in der Tat machen oder auch sein lassen. (...)
 
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www.mehrfdp-mehrharburg.de
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Frage zum Thema Wirtschaft
16.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Duwe,

der Süderelberaum ist ein besonderer Wachstumsschwerpunkt in Hamburg. Wo sehen Sie Möglichkeiten, dies in ein Gesamtkonzept für den Bezirk Harburg einzubinden? Bisher läuft doch fast alles an Harburger Politikern vorbei.

Hochachtungsvoll

Antwort von Dr. Kurt Duwe
2Empfehlungen
16.01.2008
Dr. Kurt Duwe
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Auf diese allgemeine Frage ließe sich vieles erwidern. Ich versuche es zumindest:

Ein Wachstumskonzept für den Bezirk Harburg müsste eingebunden sein in ein Gesamtkonzept für die südliche Metropolregion, also auch das niedersächsische Umland sowie Wilhelmsburg, Finkenwerder und das= Hafengebiet umfassen. Neben hehren Worten und Sonntagsreden scheitern auch wohlmeinende Ansätze an den Landesgrenzen und beiderseitigen Eifersüchteleien. Hamburg möchte gerne auf Augenhöhe mit der Landesregierung in Hannover reden. Für viele Themen wären aber die Kreise und Gemeinden die richtigen Ansprechpartner. Dort hat man leider den Eindruck, dass Hamburg sowieso seine eigenen Interessen voranstellt und mehr arrogant als souverän eigene Planungen vorantreibt. Die Elbvertiefung ist so ein Beispiel dafür. Das fehlende Verkehrskonzept für Bahn und Straße ist ein weiteres. Wo denn die nachgefragten Logistikflächen erschlossen werden sollen, ist auch ein weiteres der vielen Geheimnisse hanseatischer und niedersächsischer Zukunftsplanungen. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Solange es keinen Nordstaat gibt, wird es wohl leider keinen großen Wurf bei der gemeinsamen Entwicklung des Süderelberaums geben. Bis dahin muss dann eben öfter miteinander geredet werden, was in den letzten Jahren eher nicht der Fall war. Harburger Politiker werden dabei erst eine bestimmende Rolle spielen können, wenn die Bezirksversammlung endlich - wie von der FDP gefordert - ein richtiges Kommunalparlament ist.

Mit besten Grüßen

Kurt Duwe
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
18.02.2008
Von:
Ulf

Sehr geehrter Herr Dr Duwe,

bei vielen Umfragen liegt die FDP immer wieder ´um 5%´. Ein Einzug in die Bürgerschaft klingt da nicht sehr zuverlässig.

Was also mit den Mehrheitsverhältnissen, wenn es die FDP gar nicht schafft, ihre Stimmen zu verdoppeln und die 5% Hürde zu überspringen? Wählte man mit FDP in dem Falle nicht ziemlich direkt für Rot-Grün?

Mit freundlichen Grüßen,
Ulf
Antwort von Dr. Kurt Duwe
bisher keineEmpfehlungen
19.02.2008
Dr. Kurt Duwe
Sehr geehrter Herr ,

umgekehrt wird ein Schuh draus. Ohne die FDP wird die CDU von Rot-Grün überholt werden. Im übrigen zeigen die letzten Umfragen, dass der Zuspruch für die FDP stetig steigt. Gleich, ob Ihnen Rot-Grün, Schwarz-Grün oder Rot-Rot-Grün nicht passt: Nur eine FDP in der Bürgerschaft kann so etwas verhindern.

Das CDU-Ergebnis von 2004 war dem Rausschmiss von Ronald Schill zu verdanken. Da Ole von Beust ihn nicht jetzt noch einmal rauswerfen kann, sind selbst knapp 40% für die CDU ein hehres Ziel in einer eigentlich roten Stadt.

Wenn Sie also Rot-Grün nicht wollen, hilft nur das Kreuz bei den Gelben auf dem gelben Wahlzettel. Und wenn Sie schon einmal dabei sind, machen Sie es im Bezirk genauso. Sonst bleiben die eingefahrenen Seilschaften auch dort weiter unter sich.

Mit besten Wünschen

Kurt Duwe
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