Dr. Kurt Duwe (FDP)

Dr. Kurt  Duwe
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ozeanograph
Ausgeübte Tätigkeit
Umweltberater
Wahlkreis
Harburg , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 3.471, 2,7%
Landeslistenplatz
8, Stimmen (Liste): 1.549, über Liste eingezogen
(...) Um wirklich eine fundierte Planungsgrundlage zu bekommen und auf dieser Basis die Verkehrsströme auch aus Lärmschutzsicht besser zu verteilen, brauchen wir ein kleinteiliges Verkehrsmodell. Erst dann könnte man wirklich sehen, welche Einzelmaßnahme welche Auswirkungen und Nebeneffekte besitzt. (...)
 
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
22.01.2011
Von:
Alf

Was konkret werden Sie tun, um die Belastung der Anwohner der Bremer Straße / B75 in Harburg mit Verkehrslärm, insbesondere dem seit Jahren zunehmenden LKW-Verkehr, zu reduzieren?
Antwort von Dr. Kurt Duwe
bisher keineEmpfehlungen
23.01.2011
Dr. Kurt  Duwe
Sehr geehrter Herr ,


mit dem Thema "Lärm an der B75" haben wir uns in der Harburger Bezirksversammlung fast monatlich beschäftigt. Ich könnte Sie jetzt mit allgemeinen Versprechungen zur Erstellung eines fundierten Gesamtverkehrskonzepts für den Hamburger Süden vertrösten und mich darüber beklagen, dass die Bezirke noch immer nicht gänzlich die Aufgaben einer Unteren Straßenverkehrsbehörde übertragen bekommen haben. Ich verweise stattdessen auf die konkreten Anstrengungen unserer FDP-Fraktion im vergangenen Jahr (auf unserer Internetseite unter Anträge - September und Januar 2010). Um wenigstens kurzfristig etwas umzusetzen, stellten wir beispielsweise noch im September den Antrag:

"Die BSU und die untere Straßenverkehrsbehörde werden aufgefordert an den Enden der Bremer Straße/B75, sowohl nach der Kreuzung mit der Hohen Straße stadtauswärts als auch am Ortsanfang stadteinwärts Fahrbahnmarkierungen als Sonderzeichen für die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nebst den dafür erforderlichen nebenstehenden Verkehrszeichen auf-/ bzw. anzubringen."

Begründung:
 
Die gegenwärtigen Verkehrszeichen in den Übergangsbereichen aus der Umgebung von BAB-Anschlußstellen in die Bremer Straße scheinen nach vielfältigen Beobachtungen in keinster Weise ausreichend, um allen Fahrzeugführern die Tatsache hinreichend zu verdeutlichen, dass es sich bei der Bremer Straße/B75 um eine innerörtliche Straße handelt. Das gilt insbesondere für den Schwer- und Fernverkehr. In vergleichbaren Situationen haben sich in vielen Ortsdurchfahrten  Fahrbahnmarkierungen mit entsprechenden Sonderzeichen sehr bewährt. Da die zuständigen Senatsbehörden alle anderen Ersuchen der Bezirksversammlung nach Maßnahmen gegen die regelmäßigen starken Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit abgewiesen haben, könnte die vorgeschlagene Maßnahme bei vergleichsweise geringem Mitteleinsatz eine zumindest geringfügige Verbesserung für die betroffenen Anlieger und die Verkehrssicherheit erzielen."

Heraus kam in der Bezirksversammlung ein Prüfauftrag und der Beantwortung harren wir noch heute.

Um wirklich eine fundierte Planungsgrundlage zu bekommen und auf dieser Basis die Verkehrsströme auch aus Lärmschutzsicht besser zu verteilen, brauchen wir ein kleinteiliges Verkehrsmodell. Erst dann könnte man wirklich sehen, welche Einzelmaßnahme welche Auswirkungen und Nebeneffekte besitzt. Für die Erstellung solcher Verkehrsmodelle würde ich mich insbesondere einsetzen.

Mit besten Grüßen

Kurt Duwe
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
25.01.2011
Von:
Alf

Einige Parteien befürworten die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße auf die Bahntrasse im Osten Wilhelmsburgs. Die Folge wird allerdings sein, dass diese neue Bundesstraße dann autobahnmäßig ausgebaut werden wird: zwei Fahrstreifen plus Standstreifen je Richtung. So ist die Vorgabe des Bundes. Und das wiederum wird ganz sicher zusätzlichen Verkehr anlocken, der dann in Harburg endet, oft auf der A252 bzw. dann der Bremer Straße / B75. Was werden Sie - außer einem "kleinteiligen Verkehrsmodell", dass natürlich keine einzige Autofahrt verhindern wird - tun, um diese absehbare zusätzliche Lärmbelastung Harburgs zu verhindern?

In welchem Zusammenhang zu der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße sehen Sie die Hafenquerspange?
Antwort von Dr. Kurt Duwe
bisher keineEmpfehlungen
28.01.2011
Dr. Kurt  Duwe
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Zum kleinteiligen Verkehrsmodell: Es ist meines Erachtens wirklich notwendig, mit Hilfe von sehr detaillierten Verkehrsmodellen die Auswirkungen von Verkehrslenkungen jedweder Art zu untersuchen. Alles andere ist mehr oder weniger Kaffeesatzleserei. Auch sogenannte Mobilitätskonzepte basieren mehr oder weniger auf einem Sammelsurium von Erfahrungswerten aus verschiedenen Zeiträumen.

Die geplante Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und insbesondere ihr damit verbundener Ausbau wird unweigerlich zu einem noch größeren Verkehrsaufkommen über dieser dritten Nord-Süd-Verbindung in Hamburg führen. Damit würde speziell Harburg im Bereich der Bremer Straße betroffen sein, was angesichts der bereits bestehenden Situation nicht zu vertreten ist. Es muss alles getan werden, dass Durchgangsverkehr auf den beiden Autobahnen verbleibt und nicht durch eine breite "Stadtautobahn" quasi in innerstädtische Bereiche gelockt wird.

Die geplante Verlegung der Reichsstraße ist meiner Meinung nach unabhängig von der Hafenquerspange. Die jetzt vorgesehene Südvariante ist eher eine Hafenumgehungsspange und sowohl ökologisch unverantwortlich als auch wirtschaftlich unsinnig.

 
Mit besten Grüßen
 
Kurt Duwe
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
05.02.2011
Von:
der

Werden sie sich während der kommenden Legislaturperiode, wenn sie gewählt werden, dafür einsetzen, dass auch die Bezirksversammlungen nebst Ausschüssen in die Parlamentsdatenbank integriert werden?
Wünschenswert wäre auch eine Erweiterung der Datenbank, so dass Dokumente kommentiert werden können oder vielleicht ein Twitterfeed, welcher es ermöglicht frühzeitig von Anträgen, Antworten etc. zu erfahren.
Antwort von Dr. Kurt Duwe
bisher keineEmpfehlungen
06.02.2011
Dr. Kurt  Duwe
Sehr geehrte Mitglieder der Chaos AG der ,

diesen Vorschlag nehme ich gerne auf. Es war bisher leider nicht möglich, die Anträge und Anfragen in der Harburger Bezirksversammlung elektronisch verfügbar zu machen. Was in mehreren anderen Bezirken bereits leidlich funktioniert, hat in Harburg bisher nicht geklappt. Hauptgründe dafür waren wohl zu komplexe Ansprüche von Verwaltung und Politik und eine unflexible Haltung der beauftragten Softwarefirma. Ich plädiere für eine Hamburgweite Lösung und am besten einfach als Erweiterung der Parlamentsdatenbank. Zu viele Köche verderben wirklich den Brei.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Kurt Duwe
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
11.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Duwe!

Seit 2001 wurden die Polizeibeamten finanziell mit folgenden Kürzungen / Einschnitten belastet:

faktische Gehaltskürzung durch Rückfall der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38 Std. mit entsprechender Gehaltsanpassung

faktische Gehaltskürzung durch Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38 auf 40 Std. ohne Gehaltserhöhung

Wegfall der "freien Heilfürsorge"

Wegfall der Sonderzuwendung für Polizeibeamte zum Eintritt in den Ruhestand

Wegfall des Urlaubsgeldes für Beamte über dem Amt A8

Beabsichtigte Reduzierung der Sonerzuwendung "Weihnachtsgeld"

Wie sieht ein fairer Ausgleich für diese Rückschritte, in der gesetzlich zugesicherten Alimentierung durch den Staat, für die Beamten aus?

Für welche Maßnahmen stehen Sie ein, damit nicht weiter an der Motivation der Polizeibeamten gespart wird?

Mit freundlichen Grüßen

T.

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