Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP)
Kandidat Landtagswahl Baden-Württemberg 2006
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Dr. Hans-Ulrich Rülke
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Studium der Germanistik, Geschichte, Politik und Soziologie, Promotion
Ausgeübte Tätigkeit
Fachberater für Politik und Wirtschaft beim Oberschulamt Karlsruhe (bis 2006), Mitglied des Landtages (seit März 2006)
Wohnort
-
Wahlkreis
Enz
Ergebnis
13,8%
Landeslistenplatz
-
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Frage zum Thema Wirtschaft
14.03.2006
Von:
Ott

Entschuldigen Sie. Ich habe "nur" 2 Jahre VWL auf der Wirtschaftsschule, 3 Jahre VWL im Wirtschaftsgymnasium und dann noch etwas VWL in meinem Wirtschaftsinformatik Studium gehabt. Nach allen Erkenntnissen die mir aus dieser und späterer Zeit vorliegt ist es unmöglich einen Markt in diesem Bereich zu schaffen.

Wenn Sie wissen wie es möglich sein soll in einem Monopolbereich wie z.B. der Wasserversorgung einen Markt zu schaffen dann erklären Sie es bitte. Nebenbei dürften Sie auch noch für einen Forscherpreis in der VWL vorgeschlagen werden den in den letzten knapp 200 Jahren VWL-Lehre ist dieses Kunststück noch niemanden gelungen.

Also können Sie erklären wie Sie einen Markt im Bereich der Daseisnfürsorge schaffen wollen?
Oder nach welchen Markttheorien kommen Sie zu Ihrer Erkenntnis?

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
16.03.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Rülke,

ich bin Erstwählerin, z.Z. noch am Gymnasium und ich habe vor zu studieren. In meinen Augen wurden die Erstwähler des Enzkreises bislang nicht außreichend und gründlich informiert. Deshalb möchte ich sie bitten, mir kurz und präzise die Ziele und Vorhaben ihrer Partei in B.W. aufzuzeigen.

Herzlichen Dank,
MfG M.
Antwort von Dr. Hans-Ulrich Rülke
bisher keineEmpfehlungen
18.03.2006
Dr. Hans-Ulrich Rülke
Liebe Frau ,

unsere Bildungspolitik kurz darzustellen ist nicht einfach, weil es sich um ein großes und komplexes Thema handelt. Ich will es aber versuchen. Zunächst geht es uns um mehr Autonomie für die Bildungseinrichtungen. Es soll weniger Geld für die Bürokratie, dafür mehr für die Arbeit vor Ort ausgegeben werden. Dazu müssen die Schulleiter professioneller werden. Das gegliederte Schulsystem möchten wir erhalten, es aber noch flexibler und durchlässiger gestalten.
Ganztagsangebote soll es nach Bedarf, nicht aber verpflichtend geben.
Die Hauptschule muss über eine bessere Integration der Ausländer und eine erfolgreichere Familienpolitik gestärkt werden.
Die Studiengebühren an den Universitäten müssen voll der Verbesserung der Lehre zu Gute kommen. Daneben muss es aber auch gelingen, die Wirtschaft stärker in die Verantwortung zu bringen.
Sollten Sie konkrete Nachfragen haben, so antworte ich gerne.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Hans-Ulrich Rülke
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
19.03.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Rülke,

zuerst einmal vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Tatsächlich habe ich noch eine spezielle Frage, die die Studiengebühren betrifft. Natürlich ist es ein positiver Effekt, dass das gesamte Geld in die Hochschulen fließt und somit den Studenten zugute kommen soll. Doch durch die Studiengebühren haben viele Jugendliche aus ärmeren Familien nicht mehr oder nur sehr erschwert die Möglichkeit ein Studium aufzunehmen. Auch wenn es immernoch einen Umweg über Bafög und Stipendien gibt bin ich der Meinung, dass Jugendliche reicherer Familien stark im Vorteil sind. Bildung sollte nichts mit dem Geldbeutel und der Stellung der Eltern zu tun haben - wie stehen sie dazu?
In meiner Letzten email hatte ich gehofft, einen kurzen, allgemeinen Abriss über die geplante Politik der FDP zu erhalten, nicht nur über die Bildungspolitik. (Ich glaube, das war nicht besonders gut ersichtlich, da ich das Thema "Bildung und Forschung" angegeben hatte.) Könnten sie mir bitte noch weitere Ziele anderer Themengebiete kurz zusammenfassen?

Vielen Dank,
MfG M.
Antwort von Dr. Hans-Ulrich Rülke
bisher keineEmpfehlungen
19.03.2006
Dr. Hans-Ulrich Rülke
Liebe Frau ,

es würde sicher den Rahmen sprengen, auf diesem Wege alle Themengebiete unseres Wahlprogramms zusammenzufassen. Ich möchte deshalb auf meine Homepage www.mehr-enzkreis.de verweisen, wo es einen link ( pdf-Datei ) zum Regierungsprogramm 2006-2011 gibt. Spezielle Fragen beantworte ich gerne. Zu den Studiengebühren: Natürlich wären direkte Studiengebühren sozial problematisch. Deshalb haben wir uns für nachlaufende Studiengebühren entschieden. Das heißt, der Student studiert jetzt und zahlt später. Wenn er nach dem Studium keinen Arbeitsplatz findet braucht er auch nicht zurückzuzahlen. Wenn er allerdings einen Arbeitsplatz findet, dann verdient er in der Regel auch mehr als seine nichtstudierten Alterskollegen, die sonst mit ihren Steuergeldern sein Studium voll zu finanzieren hätten.

MfG Ihr H.U. Rülke
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