Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Dr. Gregor Gysi
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Rinderzüchter, Diplom-Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, selbst. Rechtsanwalt und Publizist in Berlin
Wahlkreis
Berlin-Treptow-Köpenick
Landeslistenplatz
1, Berlin
weitere Profile
(...) Es wird somit kein "Darlehen" gewährt, sondern die Unterhaltsforderungen werden vom Sohn auf das Jugendamt (teilweise) "verschoben". An der grundsätzlichen Unterhaltspflicht und auch der Zahlungspflicht ändert sich nichts. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Dr. Gregor Gysi
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Soziales
05.05.2009
Von:

Werden Sie mit dafür Sorge tragen dass Herr Dr. Ilja Seifert im Bundestag verbleiben kann?

Als Behinderter (Contergan) unterstütze ich das Streben nach einem allgemeinen Nachteilsausgleichsgesetz.
Herr Dr. Ilja Seifert -selbst Behinderter- ist unabkömmlich.
Antwort von Dr. Gregor Gysi
7Empfehlungen
08.05.2009
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Nachricht vom 5. Mai hat mich erreicht. Über die Aufstellung einer Kandidatin bzw. eines Kandidaten entscheiden in geheimer Wahl die Delegierten von Landesparteitagen. Ich kann deshalb nicht dafür Sorge tragen, dass eine bestimmte Kandidatin bzw. ein bestimmter Kandidat aussichtsreich aufgestellt wird. Ich bin hinsichtlich des Abgeordneten Dr. Ilja Seifert aber ziemlich optimistisch.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
05.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Gysi,

Das Landesverfassungsgericht wies am 21.April d.J. die Verfassungsbeschwerde von 184 Gemeinden zurück, die gegen die vom Landtag Sachsen-Anhalt beschlossene "Reform" geklagt hatten. Jetzt droht unserer Gemeinde die Zwangseingemeindung nach Weißenfels. Für mich steht fest, dass diese sogenannte Gebietsreform die in Jahrhunderten gewachsene Identität unserer Dörfer, Landstädte und Gemeinden zerstört. Die Interessen der Bürokratie wurden wieder einmal über die Interessen der Bürger gestellt. Vor allem aber dient diese "Reform" durchsichtigen partei- politischen Interessen.

1. Verletzung des Prinzips der Gemeindeautonomie
Meines Wissens nach ist das Recht auf Selbstverwaltung einer Gemeinde ein natürliches Recht, in das der Staat grundsätzlich nicht eingreifen darf. Die kommunale Aktivität der Bürger einer Gemeinde ist m.E. Ausdruck des gemeinsam individuellen Selbstbestimmungsrechtes, das sich aus der Würde des Menschen ergibt und die ist laut Artikel 1 GG unantastbar. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass bei dieser "Rechtssprechung" die "Zielstellung des Gesetzgebers" eine wichtige Rolle spielte. Ganz nach dem Motto:" Im Zweifelsfall für die Macht!"

2. Verletzung des Prinzips der Demokratie
Das Landesverfassungsgericht hat in seiner Urteilsbegründung dem "Gemeinwohlprinzip" einen höheren Rang eingeräumt als dem "Demokratieprinzip". Das verstößt gegen Artikel 20 GG, wonach die Gewalt vom Volke ausgehen soll. 808 von 1.059 Einwohner unserer Gemeinde haben mit ihrer Unterschrift gegen die Gebietsreform gestimmt. Diese Bürgerwille wurde einfach missachtet.

3. Verletzung des Prinzips des Traditionsschutzes
1.200 Jahre Burgwerben sollen gelöscht werden.

Wir, die Bürger der Gemeinde Burgwerben wollen, gegen dieses Urteil gerichtlich vorgehen.

Welchen Verfahrensweg empfehlen Sie uns, Herr Dr. Gisy?

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Bürger von Burgwerben
Antwort von Dr. Gregor Gysi
4Empfehlungen
08.05.2009
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 6. Mai.
Mit der Entscheidung des Landesverfassungsgerichts ist der Rechtsweg leider erschöpft. Ich bedaure, Ihnen keinen anderen Bescheid geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Internationales
06.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Gysi,

Mit Entsetzen musste ich heute auf Spiegel online ( tinyurl.com ) den Artikel über ihr Parteimitglied Chris Sedlmair lesen. Daraufhin habe ich seine offiziele Homepage ( www.chris-sedlmair.de ) besucht. Auch die darauf verlinkte Profilseite für das LINKE Bayern Network ( tinyurl.com und www.myspace.com ) habe ich mir gründlich angeschaut. Alle Behauptungen, die der Spiegel aufgestellt hat, haben sich leider als richtig herausgestellt. Von einer "Medienkampagne" oder einem "absichtvollen Missverstehen" (Gysi,4.5.) kann nicht die Rede sein. Ich halte mich derzeit in Israel auf. Ich setze mich außerdem kritisch mit der israelisch-palästinensischen Beziehung außeinander. Die Äußerungen des Herrn Sedlmair sind unterirdisch! Ich schäme mich, dass ein solcher Politiker in unserem Land von einer größeren Partei (und das ist die LINKE) als Bundestagskandidat für den Wahlkreis Dachau!!! aufgestellt wird . Darüber hinaus finden sich auf der Seite des Bay. Netzwerks auch Bilder die einer Erklärung bedürfen... Kostprobe?: tinyurl.com
Hierauf werden einige bekannte Personen aus "dem Osten" (Merkel etc) zusammen mit dem Text "Kein Schießbefehl ist auch keine Lösung" abgebildet. Sicher fällt dies unter die Kategorie Satire, leider an einer VÖLLIG deplatzierten Stelle. Sicher weiß ich auch, dass die im Raumstehenden Äußerungen nicht die Positionen ihrer Partei sind - das steht für mich außer Frage!

Doch kann mich ihre Antwort auf die Anfrage des Herrn Baader nicht zufriedenstellen. Ich darf Sie zitieren:
"[...]Unabhängig davon habe ich die Landesvorsitzende und den Landesvorsitzenden entsprechend informiert und gebeten, die Angelegenheit zu prüfen.[...]"

Sind sind sonst um klare Worte nicht verlegen. Ich frage Sie als MdB und besonders als Fraktionsvorsitzenden Ihrer Fraktion:
Können Sie sich vorstellen das Herr Sedlmair in Zukunft Ihrer Fraktion angehört!

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Gregor Gysi
11Empfehlungen
08.05.2009
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 7. Mai.
Ich bekam zunächst nur einen Brief und einen dagegensprechenden Brief von Chris Sedlmaier. Erst danach konnte ich die Texte lesen und habe selbstverständlich dazu eine klare Auffassung. Sicherlich wissen Sie, dass Herr Sedlmaier inzwischen seine Rolle als Kandidat aufgegeben hat.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Gesundheit
07.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Gysi,

folgende Frage hätte ich an Sie, da man bis jetzt von allen Parteien, einschliesslich Bundesumweltamt, immer wieder die gleiche Antwort zum Thema Chemtrails von besorgten Bürgern erhält, dass diese Erscheinungen entweder nicht existieren oder es sich nur um ganz normale Kondensstreifen handeln würde, obwohl es unzählige Aufnahmen und Artikel darüber gibt, dass es sich hier um ein gefährliches Aluminium -Bariumgemisch handelt (Schwermetalle die beim Einatmen Asthma und Husten auslösen) bis hin zu grippeählichen Epidemien. Es vergeht kaum noch ein Tag, wo am Himmel über Sachsen-Anhalt keine Nebelschwaden zu sehen sind, die die Sonne zuziehen, obwohl vom Wetterdienst strahlendblauer Himmel angesagt wurde, einschliesslich im Schachbrettmuster angeordnete extrem breite Streifen, die sich nicht mehr auflösen und diese Suppe bilden. Können Sie mir dies bitte erklären?? Ich habe unzählige Aufnahmen gemacht. Bündnis 90/Die Grünen von Glashütte haben einen Artikel zum Thema verfasst (siehe unten), den ich, sowie Freunde und Bekannte mit grosser Bestürzung gelesen haben. Was wird Ihre Partei tun um im Superwahljahr dieses Thema öffentlich zu machen, damit die Zerstörung des Himmels und unserer Gesundheit aufhört, wenn dem so ist?? Die Aktivitäten haben seit letztem Jahr stark zugenommen!
Nie zuvor habe ich soetwas beobachtet!!

Danke
Mit freundlichen Grüßen


www.grüne-glashütten.de

Die Zerstörung des Himmels durch Chemtrails
"Es klingt wie eine unglaubliche Horror- Phantasie, und doch haben neueste Enthüllungen bestätigt: Im Rahmen eines US-Projektes sprühen Flugzeuge eine gefährliche Aluminium-Mischung in den Himmel, auch in Europa.........
Unabsehbare Schäden für Gesundheit und Umwelt usw....
Antwort von Dr. Gregor Gysi
4Empfehlungen
11.05.2009
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Nachricht, die ich zuständigkeitshalber an die Abgeordnete Eva Bulling-Schröter weitergeleitet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
Ergänzung vom 13.05.2009
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage an Gregor Gysi, die ich als umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE zuständigkeitshalber beantworten möchte.

Zu Ihrer Information möchten ich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von uns verweisen (siehe: dip21.bundestag.de Es geht um vermeintliche "Geisterwolken", und am Rande auch um so genannte "Chemtrails" am Himmel, zu denen wir in letzter Zeit einige Post bekommen haben.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der in der Anfrage behandelte Abwurf von Chaff/Düppeln aus Militärflugzeugen nichts mit dem zu tun hat, was seit Jahren unter dem Begriff "Chemtrails" in diversen Internetforen und einigen Presseveröffentlichungen debattiert wird. Letzteres halten wir für kompletten Unsinn. Der Düppelabwurf zur Radartäuschung ist hingegen Realität.

Die vermeintlichen Chemtrails dagegen sollen angeblich geheime US-Versuche mit giftigen Chemikalien sein, die tonnenweise in die Atmosphäre gekippt werden, um mittels "Geoingeneering" das Erdklima zu stabilisieren. Nicht nur die LINKE hält dies für eine Verschwörungstheorie. Sowohl das Umweltbundesamt (siehe www.umweltdaten.de als auch Greenpeace www.greenpeace-magazin.de haben sich damit beschäftigt, und die Sache ins Reich der Legendenbildung verwiesen.

Letztlich bilden sich solche Streifen am Himmel auf natürliche Weise, wenn auch mit menschlichem Zutun: Sie sind z.B. gelegentlich im Umfeld des Flughafens Schönefeld in Berlin zu sehen. Das sind Kondensstreifen der startenden und landenden Flugzeuge, die sich bei bestimmten Wetterlagen besonders stark herausbilden und bei Windstille auch stundenlang halten.

Mit freundlichen Grüßen,
Eva Bulling-Schröter, MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Inneres und Justiz
11.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Gysi,

seit einiger Zeit verfolge ich nun das Theme Verbot des Paintballsports.
Ich bin nicht unmittelbar betroffen, weil ich im europäischen Ausland árbeite und lebe aber immer noch deutscher Staatsbürger bin.

Ich betreibe diesen Sport seit Jahren und habe ihn in vielen Ländern ausgeübt. Zweifellos ist Paintball eine Randsportart, die aber sehr stark expandiert und mehr und mehr Akzeptanz bekommt (Australien ist ein sehr gutes Beispiel dafür). Nirgendwo wird der Sport so stigmatisiert wie in Deutschland. Es sollte gerade für Sie als Volksvertreter ein Anliegen sein, die Interessen von Minderheiten zu berücksichtigen.

Man hört von Politikern der GroßenKoalition gebetsmühlenartig Sprechblasen über simuliertes Töten, Sittenwidrigkeit usw ohne , dass eine fundierte Begründung dazu geliefert würde. Auch Fechten simuliert Töten unbd das sogar mit echten Waffen. Würde man die Sicherheitseinrichtung am Fechtsportgerät entfernen, wäre der Spielpartner schwer verletzt oder würde getötet werden.

Letztlich basieren viele Sportarten auf kriegerischen Handlungen. Der Paintballsport ist davon weiter entfernt als so manche populäre Disziplin, die in der Öffentlichkeit große Beachtung findet, mit echten Waffen ausgeübt wird und kein Verbot fürchten muss. Ich erspare mir hier Aufzählungen.

Welche Position beziehen Sie gegenüber der Sportart Paintball?
Befürworten Sie ein Verbot und wenn ja mit welcher Begründung?

Mit freundlichen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 16 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Dr. Gregor Gysi
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.