Doris Schröder-Köpf (SPD)

Doris Schröder-Köpf
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
Redakteurin
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Hannover-Döhren
Ergebnis
33,8%
Landeslistenplatz
12
(...) Das ist absoluter Quatsch. Fallen Sie nicht auf die Lügen herein, die von anderen Parteien verbreitet werden, um gezielt die SPD-Wähler zu verunsichern. (...)
 
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Frage zum Thema Wirtschaft
14.01.2013
Von:

Guten Abend,

ich wüsste gerne, wie Sie die Wirtschaft in Niedersachsen behandeln wollen, welche Konzepte gibt es in diesem Bereich genau?
was haben Sie vor mit der Infrastruktur in Sachen Schiene?
und welche Dinge unternehmen Sie für das Handwerk?
welche Meinung haben Sie zu kleinen Betrieben z.B. kleine Handwerksbetriebe?

in der Vergangenheit hatte die CDU immer einen besseren Ruf als die SPD

mit freundlichen Grüßen

( GmbH)
Antwort von Doris Schröder-Köpf
bisher keineEmpfehlungen
23.01.2013
Doris Schröder-Köpf
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Fragen.

Ich nehme gerne Stellung zu diesen, obgleich ich keine ausgewiesene Expertin im Feld Wirtschaft bin. Sollten Sie tiefgründigere Beantwortungen wünschen, könnten Sie sich an meinen Parteikollegen Herrn Olaf Lies wenden. Dieser ist in dem Feld zu Hause und kann Ihnen sicherlich noch besser helfen.

Niedersachsen ist ein Land, welches sich besonders auf die Herausforderungen des demographischen Wandels vorbereiten muss. Der Bevölkerungsrückgang und die steigende Alterung der Bevölkerung wird auch in der Wirtschaft eine große Rolle spielen. Niedersachsen muss sich jetzt vorbereiten und die Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Wirtschaft schaffen.

Eine zielorientierte Wirtschaftsförderung ist der eine Weg. Eine gerechtere und menschenwürdigere Arbeitswirklichkeit ist der andere. Die Bürgerinnen und Bürger müssen von ihrem Lohn leben und sich eine eigene Zukunft ermöglichen können. Der Missbrauch von Leiharbeit, Lohndumping und befristeter Beschäftigung muss schnellstmöglich der Vergangenheit angehören. Eine SPD-Landesregierung wird sich deshalb auf Bundesebene für den flächendeckenden Mindestlohn, die Einführung des Grundsatzes "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und eine gesetzliche Verankerung des Anspruchs auf Weiterbildung einsetzen.

Wir brauchen eine gute Infrastruktur, damit Mobilität in jeder Region ermöglicht werden kann. Zurzeit sind vor allem die kleineren Kommunen nicht ausreichend angebunden. Hierdurch entstehen lange Anreisezeiten zu Schul- und Arbeitsplätzen. Ungleichgewichte müssen ausgeglichen und die Regionen, die heute noch benachteiligt sind, verstärkt gefördert werden. Des Weiteren darf nicht vergessen werden, dass Niedersachsen ein Dreh und Angelpunkt in der Infrastruktur ist. Jede Mobilitätsform sollte den Ansprüchen entsprechend gefördert und ausgebaut werden.

Ein Großteil der niedersächsischen Beschäftigten arbeitet in kleineren und mittleren Unternehmen, eine große Gruppe im Handwerk. Diese Unternehmen werden eine Hilfestellung des Landes brauchen, damit sie den Herausforderungen des demographischen Wandels und den damit verbundenen anstehenden Fachkräftemängel gerecht werden können.

Ich hoffe, ich habe ihre Fragen beantworten können. Viele Ihrer Fragen werden auch in unserem Programm beantwortet, dieses finden Sie unter: www.spdnds.de www.spdnds.de .
Sollten Sie weitere Fragen haben, dann würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Doris Schröder-Köpf
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Frage zum Thema Soziales
19.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Schröder-Köpf,

es gab in Niedersachsen 1986 eine First Lady, die sich in vorbildlicher Weise für Tschernobyl-Opfer einsetzte. deshalb ging mir kein Ereignis so nah, wie folgender Bericht im ZDF / Internet-Dokumentation:
www.castor.de

Was bitte haben Sie persönlich in den letzten 15 Jahren
a) unternommen und
b) erreicht ,
damit die Verursacher haftbar wurden und die kindlichen Leukämieopfer und ihre Familien in der Elbmarsch zu Ihrem Recht kamen, das heißt auch angemessen entschädigt und in ihrem schweren Schicksal unterstützt wurden? Wo ist das gegebenenfalls dokumentiert?
Was bitte hat die Landtagsfraktion Ihrer SPD-Partei in den letzten 4 Jahren
c) unternommen und
d) erreicht ,
damit die Verursacher haftbar wurden und die kindlichen Leukämieopfer und ihre Familien in der Elbmarsch zu Ihrem Recht, das heißt auch angemessen entschädigt und in ihrem schweren Schicksal unterstützt wurden? Wo ist das gegebenenfalls dokumentiert?

Bürgermeister Uwe Harden (SPD), gehörte ab 1994 dem Niedersächsischen Landtag an und hat sich dort und als Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch in vorbildlicher Weise für die kindlichen Leukämieopfer und ihre Familien eingesetzt. Dank Bürgermeister und MdL Uwe Harden fand das ZDF überhaupt erst Interesse für vorstehenden Bericht, der 2006 gesendet wurde. Eine folge des Berichts war, daß Uwe Harden 2008 aus dem Landtag ausschied, weil er von der SPD keinen Rückhalt durch einen abgesicherten Listenplatz erhielt.
Deshalb erlaube ich mir oben angeführte und weitere Fragen.

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