Barbara Ahrons (CDU)
Abgeordnete Hamburg 2008-2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Barbara Ahrons
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Schneidermeisterin
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführerin bei Ahrons Druck GmbH, MdHB
Wohnort
-
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
-, über Liste eingezogen
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(...) Geldwerte Vorteile von Tabakunternehmen habe ich nicht angenommen und wurden mir zu keiner Zeit angeboten. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Gesundheit
28.06.2009
Von:

Was hat Sie zu dieser Aussage in der Welt vom 21. Juni 2009 verleitet: "Ein absolutes Rauchverbot wäre für die Weltstadt Hamburg mit ihrem freiheitlichen Denken unangemessen"

Haben Sie je Geldwerte Vorteile von der Tabaklobby / Tabakfirmen angenommen?

Haben Sie Gespräche mit einem Vertreter der Tabaklobby geführt?
Antwort von Barbara Ahrons
1Empfehlung
29.06.2009
Barbara Ahrons
Sehr geehrter Herr , vielen Dank für Ihre Zeilen.

Vorab für Sie zur Kenntnis: Ich bin Zeit meines Lebens Nichtraucherin.

Mir geht es in diesem Fall um meine Wahlfreiheit. Ich möchte nicht bei allen und jedem vom Staat gegängelt werden.

Ich stehe voll zum strikten Rauchverbot in öffentlichen Räumen, in den Räumen, wo ein Mensch z. T. gezwungen ist hinzugehen, aber in die kleine Kneipe an der Ecke ist keiner gezwungen hinein zu gehen, zumal, wenn sie als Raucher-Kneipe ausgewiesen wird
Mit freundlichen Grüßen

Barbara Ahrons MdHB (CDU)
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Frage zum Thema Gesundheit
01.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Ahrons,

es ist höchst bedauerlich, dass Sie die Antwort des Herrn Wolfgang Weege vom 28.6.09 nicht beantwortet haben. Er fragte sie:

"Haben Sie je Geldwerte Vorteile von der Tabaklobby / Tabakfirmen angenommen?
Haben Sie Gespräche mit einem Vertreter der Tabaklobby geführt?"

Mich interessiert dies ebenfalls brennend. Bitte beantworten Sie die Fragen des Herrn Weege.

An Herrn Weeges Frage vorbei antworten Sie:

"Mir geht es in diesem Fall um meine Wahlfreiheit. Ich möchte nicht bei allen und jedem vom Staat gegängelt werden."

Lehnen Sie die Helm- und Gurtpflicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Steuerpflicht u.a. als "Gängelungen des Staates" ab?
Sollte die Fürsorgepflicht des Staates abgeschafft werden, damit die Bürger mehr "Freiheit" haben, sich selbst und andere zu schädigen?

Sie schreiben:
"Ich stehe voll zum strikten Rauchverbot in öffentlichen Räumen, in den Räumen, wo ein Mensch ... gezwungen ist hinzugehen".

Ist Ihnen Artikel 2 Abs. 1 und 2 Grundgesetz (1) bekannt und erkennen Sie das Grundgesetz (auch mit diesem Artikel) an?

Sie sind also für striktes (= 100%iges) Rauchverbot an sämtlichen Arbeitsplätzen - in der Gastronomie, in Heimen und therapeutischen Einrichtungen jeglicher Art, in Gefängnissen, an Sportstätten, Schulen / Berufsschulen / Fortbildungen jeglicher Art u.v.a.m.?

Arbeitnehmer MÜSSEN sich ja an ihren Arbeitsplatz aufhalten, um Geld für ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch haben Heimbewohner, Patienten, Gefängnisinsassen, Schüler und Berufsschüler, Fortbildungsteilnehmer keine Wahl und müssen gemäß Ihrer Aussage strikt vor Tabakrauch anderer Leute geschützt werden?

Und Sie sind auch für striktes Rauchverbot im Eingangsbereich und in Wartehäuschen öffentlicher Verkehrsmittel? Auch hier müssen Nichtraucher hindurch bzw. sich unterstellen?

Sind Sie bereit, meine hier gestellten Fragen ausnahmslos zu beantworten?

Mit freundlichem Gruß




(1)
www.gesetze-im-internet.de
Antwort von Barbara Ahrons
1Empfehlung
01.07.2009
Barbara Ahrons
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihren Fragen.

Geldwerte Vorteile von Tabakunternehmen habe ich nicht angenommen und wurden mir zu keiner Zeit angeboten. Bezüglich Ihrer weiteren Fragen darf ich freundlicherweise auf meine Antwort an Herrn Weege verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Ahrons MdHB (CDU)
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Frage zum Thema Gesundheit
01.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Ahrons!

Weshalb beantworten Sie eigentlich nicht die Fragen von Herrn Weege komplett und weshalb gehen Sie nicht auf die Fragen von Frau Siebert ein?

Bitte Rückantwort zu allen oben angesprochenen Fragen,
oder ist das für einen Politiker zuviel verlangt!

Mit freundlichen Grüßen,


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Frage zum Thema Gesundheit
05.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Ahrons,
als Antwort auf Herrn Weeges Frage schrieben Sie am 29.6.09:

"...Mir geht es in diesem Fall um meine Wahlfreiheit...
...Ich stehe voll zum strikten Rauchverbot in öffentlichen Räumen, in den Räumen, wo ein Mensch z. T. gezwungen ist hinzugehen..."

Wenn es nach Rauchern und Wirten ginge, hätten "Nichtraucher" nur die Wahl zwischen Gesundheitsschädigung und zu Hause bleiben, anstatt überall am öffentlichen Leben teilzunehmen wie die Raucher. Sie könnten ohne Schädigung nur dort hingehen "wo ein Mensch z. T. gezwungen ist hinzugehen".

Frau Ahrons, bitte teilen Sie hier öffentlich Ihre Vorstellungen zu folgenden Fragen mit:
Warum wollen Sie die Nicht-Nikotinsüchtigen gängeln und durch Rauchverbot-Ausnahmen in ihrer Wahlfreiheit einschränken?
Erwarten Sie, daß Wirte freiwillig bei sauberer Luft bleiben, wenn sie auch Raucherlokale betreiben könnten?
Ist für Sie das Wohl und die Wahlfreiheit der Raucher vorrangig gegenüber der Gesundheit der restlichen Bevölkerung?
Warum ignorieren Sie zugunsten von niederen Beweggründen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das klar die Gesundheit als höheres Gut benennt?

Mit freundlichen Grüßen
B.

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