Alexander Dobrindt (CSU)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Alexander Dobrindt
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Diplom-Soziologe, Geschäftsführer
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Weilheim
Ergebnis
59,5%
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
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Frage zum Thema Umwelt
08.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Dobrindt,

Mich würde interessieren, welche Position Sie als Kandidat zu für mich wichtigen Fragen haben.


RATIFIZIERUNG DER ILO-KONVENTION NR. 169

Durch ihre Mitwirkung in internationalen Institutionen, bei Entwicklungsprojekten und über den Bezug unzähliger Rohstoffe trägt die BRD Mitverantwortung für die Auswirkung auf die indigenen Völker. Durch eine Ratifizierung der ILO-Konvention Nr. 169 könnte die BRD Maßstäbe für eine neue Partnerschaft mit den Ureinwohnern im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit setzen und dieses einzige verbindliche Vertragswerk, das einen ganzen Katalog von Grundrechten der indigenen Völker festschreibt, stärken.

Weitere Information: www.ilo169.de


Meine Frage: Unterstützen Sie die Ratifizierung der ILO-Konvention Nr. 169 durch die Bundesrepublik?



(UR)WALDSCHUTZGESETZ

Obwohl die Bedrohungen für die Wälder und ihre biologische Vielfalt allgemein bekannt sind, setzt sich der globale Waldverlust nahezu ungebremst fort. Eine wesentliche Ursache ist der illegale Holzeinschlag. Zum Ausmaß des illegalen Einschlags gibt es nur Schätzungen. Diese machen aber die Dramatik der Situation deutlich. Danach beträgt der illegale Holzeinschlag in den drei für Deutschland wichtigsten Importländern Brasilien 80 Prozent, für Indonesien 73 Prozent und Russland 20-30 Prozent des geschlagenen Holzes.

Der Entwurf eines (Ur)waldschutzgesetzes schlägt vor, Besitz und Vermarktung von Holz und Holzprodukten zu verbieten, wenn das Holz in (Ur)wäldern illegal eingeschlagen wurde. Das zunächst auf nationaler Ebene wirksame Gesetz soll in ähnlicher Form auch in anderen EU-Staaten realisiert werden.


Meine Frage: Sind Sie der Meinung, daß der Raubbau an den globalen Waldsystemen gesetzliche Maßnahmen in Deutschland oder/und in der EU erfordert und werden Sie ein (Ur)waldschutzgesetz unterstützen?

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Frage zum Thema Umwelt
14.09.2005
Von:

Grüß Gott Herr Dobrindt!

Warum ist Umweltschutz in der Bundespolitik kein Thema? Ich glaube, daß viele wirtschaftliche Zusammenhänge deswegen so katastrophal ausehen, weil wir als Gesellschaft irgendwie nicht in der Lage sind, global zu denken.
Das beste Argument vieler Unternehmer, nichts in Richtung ökologische Verträglichkeit zu tun, ist immer daß die Kosten zu hoch seien. Sehr oft sind aber, wenn Firmen ihre Produktionsabläufe aufgrund umweltpolitischer Entscheidungen genau überdenken mussten, viel effizientere und damit kostengünstigere Lösungen entstanden. Und daß die kleinste unserer Entscheidungen heutzutage in der ganzen Welt ihre Auswirkungen hat, das wissen wir doch, oder nicht?
Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir erklären könnten, was sie über diese Thematik denken!
Antwort von Alexander Dobrindt
4Empfehlungen
15.09.2005
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wenn Sie an einer Antwort interessiert sind, bitte ich Sie mir Ihren Namen und Adresse zu übermitteln, damit Ihre Anfrage beantwortet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dobrindt, MdB
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