Alexander Dobrindt (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Alexander Dobrindt
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
07.06.1970
Berufliche Qualifikation
Diplom-Soziologe
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, CSU-Generalsekretär
Wohnort
Peißenberg
Wahlkreis
Weilheim
Ergebnis
52,0%
Landeslistenplatz
5, Bayern
weitere Profile
Der Politische Aschermittwoch ist eine öffentliche Veranstaltung, für jedermann zugänglich, mit großer, öffentlicher Berichterstattung. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Alexander Dobrindt
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Inneres und Justiz
30.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dobrindt,

wie ich in der Presse las, verfechten sie eine Überwachung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz bzw. heißen die bisherige für gut, bis hin zu der Erwägung , die Linkspartei vor dem BVerfG verbieten zu lassen.
Nun, ich bin sicherlich nicht für die Linkspartei bzw. insbesondere deren "alten" PDS bzw. ehemaligen SED - Mitglieder im nun neuen Gewand. Aber: Gibt es Belege an Aktivitäten, die dies rechtfertigen? Ansonsten ist Ihr Vorgehen rechtsstaatlich sehr bedenklich. Und weiter: Wieso ist einer wie Schalck-Golodkowski in Bayern immer noch unbehelligt und kann seine DDR-Millionen/Milliarden (?) in Ruhe genießen? - Das passt nicht zusammen. Können Sie den Widerspruch erklären? Solange Schalk-Golodkowski in Bayern die gesamte Republik an der Nase durch die Manege führenkann, sind die Reaktionen auf derlei Kraftmeierei wie derzeit v.d. CSU zu diesem Thema nur peinlich und der Lacher der Nation.
Antwort von Alexander Dobrindt
bisher keineEmpfehlungen
07.02.2012
Alexander Dobrindt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Sie erkundigen sich nach Belegen für Aktivitäten innerhalb der LINKS-Partei, die eine intensivierte Beobachtung durch den Verfassungsschutz rechtfertigen bzw. nahe legen, dass in der LINKEN aktiv gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung agiert wird. Die umfangreichen und konkreten Details dazu entnehmen Sie bitte dem Verfassungsschutzbericht:

www.verfassungsschutz.de


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Dobrindt MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
31.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dobrindt,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie mir heute via Radionachrichten über Ihr Vorhaben: - die Partei die Linke zu verbieten bzw. noch intensiver durch den "Verfassungsschutz" zu beobachten, den Tag versaut haben.

Ich fühle mich, obwohl Nichtmitglied der Partei die Linke, von solchen unüberlegten Äußerungen durch Sie, dermaßen bedroht und angegriffen, dass ich dem gegenüber nur noch Ohnmacht, Wut und abgrundtiefe Enttäuschung in die "Demokratie" empfinde.

Ihnen als Diplom-Soziologe sollte der "Ethikkodex" der Deutschen
Gesellschaft für Soziologie (DGS) doch durchaus vertraut sein, in dem es
unter anderem heißt: "... Soziologen verpflichten sich zur Objektivität,
Neutralität und wissenschaftlichen Unabhängigkeit".

Aus diesem Grund habe ich folgende Fragen an Sie:

  • Was sind ganz konkret Ihre Vorwürfe an die Partei die Linke?
  • Haben Sie sich intensiv mit den Statuten der Partei die Linke beschäftigt?
  • Räumen Sie möglichen inhaltlichen Gegenständen aus den Statuten der Partei die Linke ein generelles Veränderungspotential für die gesamte politische und demokratische Lage in der BRD ein?
  • Welche konkreten Ängste hegen Sie gegen den politischen Gegner im Speziellen und die Partei die Linke im Besonderen?

Ich möchte Sie jedoch um eine objektive Antwort bitten (siehe "Ethikkodex) und nicht die Mähr von Gefährdung der demokratischen Grundordnung oder etwaigen Antisemitismus Vorwürfen aufgrund objektiver Kritik am politischen Handeln der Regierung Israels.

Aber ich möchte Ihren Antworten nicht Vorweggreifen, auf die ich sehr gespannt bin und hoffe auch auf eine zeitnahe Selbige.
Haben Sie Mut Herr Dobrindt, Sie werden sich sicher viel besser danach fühlen. So wie ich jetzt auch nach dem Verfassen dieser Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Alexander Dobrindt
bisher keineEmpfehlungen
07.02.2012
Alexander Dobrindt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Die objektiven Gründe, die eine aktive Gegnerschaft der Partei DIE LINKE gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung bzw. unserer Verfassung nahe legen, können Sie, wie ich auch, dem Verfassungsschutzbericht entnehmen:

www.verfassungsschutz.de

Die darin objektiv dokumentierten und gesammelten Erkenntnisse offenbaren erschreckende Details.


Mit freundlichen Grüßen

Alexander Dobrindt MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dobrindt,

Dank Ihrer lautstarken Forderung, die Linkspartei zu beobachten und notfalls auch zu verbieten, weil sich einige ihrer Mitglieder in tatsächlich sehr fragwürdigen Kreisen bewegen, möchte ich von Ihnen wissen, ob Sie sich nun auch konseuqnt für ein Verbot der CSU einsetzen möchten.

Das CSU-Mitglied Detlev Baasch hat eine Rede auf einer NPD-Veranstaltung gehalten, ein klares Signal daß sich Mitglieder der Partei offensichtlich in verfassungsfeindlichen Kreisen bewegen. Gemäß der Logik Ihrer Rhetorik müssten Sie nun zumindest die Beobachtung, wenn nicht gar das Verbot der CSU fordern.

Dankenswerter Weise setzt sich die CSU bislang stark für ein Verbotsverfahren gegenüber der NPD ein. Wie konkret soll dieses Verbotsverfahren nun in die Wege geleitet werden wenn da Verbindungen zur CSU auftauchen?
Antwort von Alexander Dobrindt
bisher keineEmpfehlungen
27.02.2012
Alexander Dobrindt
Sehr geehrter Herr ,

die Christlich-Soziale Union duldet in ihren Reihen keine Mitglieder, die sich mit extremistischen Parteien oder extremistischen Inhalten gemein machen. Die CSU hat mit Schreiben vom 2. Februar 2012 Herrn Baasch aufgefordert, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen und ihm nahe gelegt, aus der Partei auszutreten, sofern der Sachverhalt zutrifft. Für den Fall, dass Herr Baasch nicht von sich aus der Partei austritt und sich der Vorwurf bestätigt, haben wir die Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens angekündigt.

Die Christlich-Soziale Union wird auch weiter konsequent gegen jede Form des politischen Extremismus vorgehen – unabhängig davon, wo dieser im Parteienspektrum anzusiedeln ist.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dobrindt MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Internationales
03.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dobrindt,

als Generalsekretär einer Partei sind Sie gerade zu verpflichtet Attacken zu fahren. Nun ist unsere Bundeskanzlerin mit einer hochrangigen Politiker- und Wirtschaftsdelegation in China. Wie Sie wissen wirbt Frau Merkel dort um Investoren um den Euro-Raum finanziell zu unterstützen. Nun ist es aber so, das dort die Kommunisten die politische Führung stellen. Ausserdem ist der chinesische Ministerpräsident dazu eingeladen die Eröffnungsrede für die Hannover-Messe zu halten

Meine Fragen hierzu:.
1) Werden Sie die finanzielle Unterstützuung ablehnen?
2) Boykottieren Sie die Rede auf der Hannover-Messe?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Antwort von Alexander Dobrindt
bisher keineEmpfehlungen
27.02.2012
Alexander Dobrindt
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage zum Chinabesuch von Frau Dr. Angela Merkel. Ich habe erfreut verfolgt, wie die Bundeskanzlerin bei ihrem Besuch die tragische Menschenrechtssituation in China angesprochen und schnelle Verbesserung gefordert hat. Grundsätzlich schätze ich auch ihre Bemühungen um ausländische Investoren – dass ich dabei nicht unbedingt die politischen Systeme der jeweiligen Länder gutheißen muss, liegt auf der Hand.

Was Ihre Frage bezüglich der Hannover-Messe betrifft, so habe ich noch bisher nicht an dieser Veranstaltung teilgenommen und plane dies, unabhängig von den jeweiligen Rednern, auch für dieses Jahr nicht. Ich hoffe, damit Ihre Fragen beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Dobrindt MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dobrindt,

Der Vertrag über den Europäischen Stabilitätsmechanismus liegt den Abgeordneten vor. Stimmen Sie so einem Vertrag zu? Speziell den Artikeln 27 und 30?
Welche Gehirne denken sich so etwas aus? Steuern wir auf eine Europa- Weltdikdatur zu?

Mit freundlichen Grüßen
G.
Antwort von Alexander Dobrindt
bisher keineEmpfehlungen
29.02.2012
Alexander Dobrindt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie sich zur Abstimmung zum ESM-Vertrag im Deutschen Bundestag äußern.

Es ist gut, dass sich in Europa jetzt endlich ein Paradigmenwechsel durchsetzt: Schluss mit der Schuldenmacherei, hin zu einer neuen Stabilitätskultur. Die CSU fordert seit langem einen Stabilitätspakt mit Zähnen und automatische Sanktionen für Schuldensünder.

Wenn Sie meine Äußerungen zu diesem Thema verfolgt haben, wissen Sie aber auch, dass ich viele Ihrer Sorgen teile. Die CSU ist solidarisch, aber wir kippen nicht unendlich viel Geld in ein Fass ohne Boden. Griechenland bleibt noch immer weit hinter seinen eigenen Reformzielen zurück. Wir müssen für den nicht auszuschließenden Fall Vorkehrungen treffen, dass die griechische Politik die versprochenen Reformen nur mangelhaft oder überhaupt nicht umsetzt und Griechenland nicht wieder auf die Beine kommt. Dann müsste man die griechische Regierung überzeugen, dass ein geordnetes Ausscheren aus dem Euro für ihr Land besser ist als ein drohender, unkontrollierbarer Kollaps.

Dazu braucht es einen Notfallrettungsplan: Erst muss ein Schuldenschnitt erfolgen, der zweite Schritt ist ein "Marshallplan" für den Wiederaufbau der griechischen Wirtschaft. Wenn das gelingt, wird es für Griechenland auch eine Perspektive für die Rückkehr in die Eurozone geben.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Dobrindt MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Alexander Dobrindt
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.