Wolfgang Strengmann-Kuhn (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
20.05.1964
Berufliche Qualifikation
Privatdozent
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Frankfurt am Main
Wahlkreis
Main-Taunus
Ergebnis
10,2%
Landeslistenplatz
6, Hessen
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(...) Auch andere Länder haben in der Mittelstufe gekürzt, wobei kein Land G8 so schlecht eingeführt hat wie Hessen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
04.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Strengmann-Kuhn,

Setzen Sie sich für eine Legaliesierung oder Entkrimminalisierung von Cannabis im Bundestag ein?
Wenn ja wie?

Mit freundlichem Gruß



Hofeim am Taunus
Antwort von Wolfgang Strengmann-Kuhn
1Empfehlung
05.11.2011
Wolfgang Strengmann-Kuhn
Sehr geehrter Herr ,

die Grünen setzen sich für die Legalisierung und Entkrimminalisierung von Cannabis ein. Ich persönlich habe dazu einen Antrag der Grünen Bundestagsfraktion unterstützt (siehe: dip21.bundestag.de ). .

In einer der nächsten Sitzungen des Petitionsausschusses wird eine Petition zur Entkriminalisierung von Cannabis auf der Tagesordnung stehen (siehe: cannabispetition.de ). Als Mitglied im Petitionsausschuss werde ich mich für ein positives Votum des Petitionsausschusses einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Strengmann-Kuhn
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Frage zum Thema Soziales
07.01.2012
Von:

sehr geehrter herr wolfgang strengmann-kuhn, betreffs rente für selbständige/freiberufler durfte ich lesen, dass die grünen (wie auch die cdu) eine rentversicherungspflicht wollen.

wie darf man sich das bei "kleinen" freiberuflern /selbständigen vorstellen- von den ich persönlich eine menge kenne. die werkeln viele stunden im monat um über die runden zu kommen- zahlen schon für die krankenkasse einen mindestbeitrag von 300,- (weil die KK einfach jeden monat willkürlich 1700 gewinn voraussetzten - auch wenn sie vielleicht auf 1000-1500euro oder weniger kommen) und nun soll also noch pflichtrente dazukommen. dann -so meine prognose- werden viele von denen ihren laden dichmachten müssen und direkt zum amt maschieren. denn eine (vereinfachte) rechnung hilft hier : z.bsp. 1200euro gewinn -300euro krankenkasse =900,-euro. dann nochmal runde 20% renteabzüge drauf macht nochmal dicke 200euro weniger. bleiben also unter dem strich in diesem beispiel 700,- zum leben.

entschuldigen sie meine polemik, aber sowas können sich nur politker ausdenken, die von der lebenswirklichkeit vieler keine ahnung haben.

mit freundlichen grüßen Peter Myer.

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Frage zum Thema Finanzen
11.01.2012
Von:

Ist unser Geld ein Schneeballsystem?

Wenn man einen Kredit von einer Bank aufnimmt, möchte diese Bank für den Kredit Zinsen haben.
Sie möchte Zinsen für ihr selbst gemachtes, ungedecktes Giralgeld haben,
weil die Mindestreserve für das Zentralbankgeld nur wenige Prozente beträgt.
Doch woher sollen die Zinsen kommen? Wenn Sie der erste Kreditkunde überhaupt wären,
gäbe es überhaupt keine Möglichkeit für Sie, jemals Zinsen zu bezahlen.
Diese Zinsen müssen ebenfalls durch Kredit als Geld neu "gemacht” werden.

Ist das die Hauptursache für die globale Überschuldung? Wie stehen Sie dazu, dieses Thema in der Öffentlichkeit breiter zu diskutieren und an alternativen Systemen zu arbeiten?

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.03.2012
Von:

"Die deutschen Parteien versuchen, durch eine Änderung des Grundgesetzes den Gang vor das Bundesverfassungsgericht für Privatpersonen zu erschweren. Damit könnten Klagen wegen Verletzung des Grundgesetzes drastisch eingeschränkt werden."
zitat deutsche mittelstandsnachrichten.

sehr geehrter herr strengmann-kuhn,

unterstützen Sie dieses bestreben ?

mit freundlichen grüßen
heide preiss

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Frage zum Thema Umwelt
20.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Strengmann-Kuhn,

das Einwegpfand wurde mit der Absicht eingeführt, die Mehrwegquote zu stärken. Zu Beginn zeigte die Maßnahme wirkung und vor allem bei Bier stieg die Mehrwegquote signifikant an. Inzwischen finden sich aber wieder überall Bierdosen und vor allem bei alkoholfreien Getränken hat man den Eindruck, dass die Mehrwerquote immer weiter zurückgeht. Ich führe das zurück auf die konkurrenzlos günstigen Preise der Discounter und muss zugeben, dass auch ich mich von den Preisen locken lasse und gerne bei Getränken in Einwegverpackungen zugreife.

Zu meiner Frage:

Gibt es Ideen oder Bemühungen die Mehrwegquote wieder zu stärken? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum ist dieses Thema, welches zwar von der CDU beschlossen, aber von Herrn Trittin eingeführt wurde, von der Agenda und aus dem Fokus verschwunden?

Vielen Dank für eine Antwort und mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Strengmann-Kuhn
bisher keineEmpfehlungen
04.05.2012
Wolfgang Strengmann-Kuhn
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst einmal: Ihre Beobachtung ist richtig. Die Einführung des Einwegpfandsystems hat zu einer Stärkung des Mehrwegsystems geführt. Bei Bier bisher dauerhaft, im Bereich der anderen bepfandeten Getränke leider nur kurzfristig. In den letzen Monaten gab es wiederholt Versuche über Billigangebote auch die Dose wieder zu etablieren. Subjektiv geht es mir dabei wie Ihnen, dass ich den Eindruck habe, dass dies zum Teil leider auch gelungen ist. Unsere Umweltfachleute in der Fraktion sagen mir aber, dass in den uns bekannten Daten sich (noch?) keine beunruhigenden Marktzuwächse für die Dose erkennen lassen.

Für uns ist das Thema nicht aus dem Fokus verschwunden. Bei dem Mehrweganteil der Getränke außerhalb des Biersegmentes ist die Quote erschreckend niedrig und die Bundesregierung müsste handeln. Meine Fraktion hat in den vergangenen Jahren wiederholt auf diese Tendenz hingewiesen, Informationen eingefordert, Vorschläge zur Stützung der Mehrwegquote unterbreitet und die Bundesregierungen zum Handeln aufgefordert. Während Minister Gabriel kurz vor Ende der Wahlperiode zumindest im Entwurf eine verbesserte Kennzeichnung vorgeschlagen hatte, ist von Umweltminister Röttgen nichts mehr zu hören. Selbst der längst fällige Bericht zu den abfallwirtschaftlichen Auswirkungen der Pfandpflicht (musste laut Verpackungsverordnung bis Januar 2010 vorgelegt werden) liegt, trotz mehrmaliger Nachfrage meiner Fraktion, bis heute nicht vor.

Für weiterführende Informationen möchte ich auf die Seite der Bundestagsfraktion mit einem aktuellen Artikel verweisen. Dort finden sie auch Links zu unseren parlamentarischen Initiativen und zu weiteren Artikeln sowie Pressemitteilungen zum Thema. Mit Hilfe der Suche und den Stichwörtern Mehrweg und/oder Dose können sie auch ältere Artikel und Initiativen zum Thema finden
www.gruene-bundestag.de
dosenpfand.html

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Strengmann-Kuhn
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