Volker Beck (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Volker Beck
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Studium: Kunstgeschichte, Geschichte, Germanistik
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Köln II
Landeslistenplatz
4, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es inbesondere bei Fragen, die komplizierte Sachverhalte oder Gesetze betreffen, Aufarbeitungen aus allgemein zugänglichen Quellen (wie z.B auch Wikipedia ) gibt, die zur Veranschaulichung bzw. Erläuterung des jeweiligen Sachverhaltes hilfreich sein können. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
nicht beteiligt
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
Fragen an Volker Beck
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Soziales
22.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

das GG verpflichtet den Staat sozialstaatlich zu handeln. Hartz IV und Wohngeld sind in der jetzigen Form Subventionen für Reiche.
Werden die Grünen das Wohngeld abschaffen. Und dafür mehr billigen Wohnraum bereitstellen?
Werden die Grünen verbieten , dass ein Hartz IV - Empfänger bei gleichzeitigem Hartz IV - Bezug erwerbstätig ist?
Stimmen Sie mir zu , dass die Sozialgesetzgebung der Rot-Grünen Regierung vollkommen unsozial war?
Stimmen Sie mir zu dass Wohngeld und Hartz IV dazu einladen Menschen auszubeuten.
Antwort von Volker Beck
3Empfehlungen
02.01.2009
Volker Beck
Sehr geehrte Frau ,

keinen Ihrer Vorschläge stimme ich zu.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Beck
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Integration
23.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,
wie ich Ihrer Webseite entnehmen musste, befürworten Sie die Aufnahme von Terroristen aus dem Gefangenenlager von Guantánamo. www.volkerbeck.de
Wissen Sie genau, was Sie da fordern? Nur ein verschwindend geringer Bruchteil ändert seine Gesinnung. Ich habe ihnen vier Videos rausgesucht, die sich mit den Rechten und Traditionen im Islam beschäftigen.
Das erste Video ( de.youtube.com ) befasst sich mit der Gewalt gegen Frauen im Islam. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um die Religion Islam!
Das zweite Video ( www.youtube.com ) trägt das Thema Zwangsehe im Islam. Frauen und auch Männern wird im Islam das Recht aberkannt ihre Partner selbst auszusuchen.
Das dritte Video soll Ihnen aufzeigen, welche brutalen Sitten der Moslem auch hier in Deutschland praktiziert. Dafür wurde sogar unser Grundgesetz untergraben Es ist das höchste Fest der Muslime, das Opferfest www.youtube.com
Da Ihnen das vermutlich noch immer nicht ausreicht, und der Islam noch immer gut ist, und wir Toleranz zeigen müssen, habe ich Ihnen ein Video rausgesucht, das sich mit der Steinigung von Frauen beschäftigt. Hierbei handelt es sich um eine Originalaufnahme. Diese Frau wurde vergewaltigt und ihr wurde aufgrund dessen ein Ehebruch vorgeworfen www.apostatesofislam.com Suchen Sie sich bitte eine Version aus.
Auf Ihrer Seite ( www.volkerbeck.de ) bemängeln Sie, dass der Papst den Homosexuellen den Krieg erklärt. Der Koran verbietet nicht nur die Homosexualität, Homosexuelle werden im Iran sogar mit dem Tode bestraft (Art. 108-134). Haben Sie Kritik am Islam?
Konnte ich Ihnen vermitteln, dass der Islam nicht immer eine Bereicherung darstellt?

Ich wünsche Ihnen all die Liebe, die der Islam für Ungläubige vorsieht
mfg
Antwort von Volker Beck
41Empfehlungen
31.12.2008
Volker Beck
Herr ,

die Schlussformel Ihres Schreibens soll wohl - zumindest in der Gedankenwelt des Fragestellers - als Aufforderung zur Gewalt gegen mich zu verstehen sein.
Daher können Sie auch keine Antwort auf Ihre Fragen von mir erwarten. Ich bin allerdings erstaunt, dass zum wiederholten Mal eine Frage, die offensichtlich aus dem Umfeld von politically incorrect / pro köln kommt ("…,dass der Islam nicht immer eine Bereicherung darstellt") hier zugelassen wird und dieses Milieu hier damit ein Forum erhält.

Volker Beck
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
25.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

vielleicht könnten Sie die letzte Rede des Bischofs von Rom wörtlich im Original veröffentlichen.
So wie ich diese Rede verstanden habe, war sie weder klug noch liebevoll. Es ist doch schon eine besondere Sache, dass sich Europa christlichen Werten verpflichtet hat. Wenn aber ein maßgeblicher Vertreter dieser christlichen Werte nicht europäischen Werten verpflichtet fühlt, wie z.B. der Würde jedes Menschen sollte man dann nicht einen solchen Vertreter von dem Europäischen Gerichtshof in gewisse Schranken weisen. Jeder kann ja seine Privatmeinung haben, wenn sie aber andere Menschen herabsetzt, und andere Menschen ermutigt, andere herabzusetzen, gibt es doch da rechtliche Möglichkeiten, hetzerische Äußerungen zu ahnden. Setzen Sie sich aktiv dafür ein, den obersten katholischen Vertreter vom europäischen Gerichtshof endlich einmal zur Ordnung zu rufen ?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Volker Beck
5Empfehlungen
31.12.2008
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

die Predigt, sowohl in der von Reuters gemeldeten wie in der vom Vatikan schriftlich verbreiten Version, bietet keine Möglichkeit zur Einleitung von Strafverfolgungsmaßnahmen.

Es bleibt dagegen nur das Argument.
Zum Thema finden Sie auch etwas in meinem Blog: www.beckstage.volkerbeck.de

Mit freundlichen Grüßen

Volker Beck
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kultur
27.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

rechtzeitig zum Weihnachtsfest überraschen Sie die Öffentlichkeit mit dem Vorwurf an Papst Benedikt XVI, er stachele zum Hass gegen Homosexuelle und zu deren Verfolgung auf.

Leider vergessen Sie anzugeben, auf welche Äußerung Papst Benedikts Sie sich hierbei beziehen. Man muss also zunächst recherchieren, was Sie zu diesem widerlichen Vorwurf veranlasst haben könnte. In einigen Medienberichten stösst man hierbei auf den Gedanken Papst Benedikts, dass die Gender-Theorie die Natur des menschlichen Wesens als Mann und Frau in Frage stelle. Zumindest wird vermutet, dass dies der Auslöser sein könnte.

Wenn dies zutrifft: Wie kommen Sie nur darauf, diese Aussage Papst Benedikts als Aufruf zum Hass gegen Homosexuelle und deren Verfolgung zu verstehen?

Niemals wird Papst Benedikt zum Hass und zur Verfolgung von irgendjemandem aufstacheln. Sicherlich wäre es ein Gewinn für Sie, wenn Sie einmal ein Buch Papst Benedikts lesen würden, bevor Sie solche üblen Unterstellungen verbreiten.

Da Sie von Verfolgung sprechen, möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass es die Mitglieder der christlichen Glaubensgemeinschaften sind, die am meisten unter Verfolgung, Ermordung und Vertreibung, vor allem in islamischen Ländern, zu leiden haben.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Volker Beck
7Empfehlungen
31.12.2008
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

Antworten auf Ihre Fragen finden Sie u.a.

Hier:
www.volkerbeck.de
Und hier: beckstage.volkerbeck.de

Mit freundlichen Grüßen

Volker Beck
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

beim Durchlesen ihrer Seite auf Abgeordnetenwatch ist festzustellen, dass viele vermeintliche Fragen an Sie eher Meinungsäußerungen homophober und xenophober Art sind.
Hierzu meine Fragen:
1.) Glauben Sie, dass Abgeordnetenwatch ausreichend moderiert wird?
2.) Wo sehen Sie die Grenze zwischen berechtigten Fragen an einen Abgeordneten und lediglichen Meinungbekundungen.
Antwort von Volker Beck
25Empfehlungen
16.01.2009
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

da ich die Frage ja durch einen Tweet bei twitter.com provoziert habe, will ich Ihnen selbst antworten und dabei auch deutlich werden.

abgeordnetenwatch ist ja ein frühes Produkt der web2.0 Entwicklung.

Anfangs habe ich abgeordnetenwatch sehr begrüßt, da ich hoffte, dass es zur Belebung der politischen Debatte unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger beitragen könnte. Dies ist m.E. nicht eingetreten. Eher im Gegenteil.

Dies liegt meiner Meinung nach an folgendem:

* abgeordnetenwatch hat nicht offensiv kommuniziert, was abgeordnetenwatch nicht ist und welche Fragen als Kommunikation zwischen dem einzelnen Mitglied des Bundestages und der einzelnen Bürgerin oder dem einzelnen Bürger keinen Sinn machen.

* Die Moderation von abgeordnetenwatch ist nicht willens oder in der Lage, extremistische Propaganda herauszuhalten, und damit zu verhindern, dass das Bürgerform auch von Islamhassern, Antisemiten, Schwulen- und Lesbenfeinden oder Neonazis mißbraucht wird.

Hier wäre es gut, wenn die MacherInnen von a’watch einmal inne hielten und etwas kritische Selbstreflektion stattfände.

Unter welchen Bedingungen macht eine Frage an einen Abgeordneten und dessen Antwort bei abgeordnetenwatch Sinn?

Voraussetzung ist, dass der Gefragte eine sinnvolle und interessante Auskunft geben kann. Das ist in folgenden Fällen der Fall:

* Eine fachpolitische Frage an einen Abgeordneten des Fachbereiches: z.B. eine Frage zum Strafgesetzbuch an ein Mitglied des Rechtsausschusses, eine Frage zur Migrationspolitik an ein Mitglied des Innenausschusses, eine Frage zur Milchquote an ein Mitglied des Landwirtschaftsausschusses und eine Frage zur allgemeinpolitischen Ausrichtung einer Fraktion an die Vorsitzenden oder die Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer.

* Eine Frage im Vorfeld der Meinungsbildung einer Fraktion oder einer parlamentarischen Abstimmung, die von allgemeinpolitischer Bedeutung (Seite 1 Thema über längere Zeit in Tageszeitungen) ist. Hier wäre es auch kein Schaden, wenn viele oder allen Abgeordnete die gleiche Frage gestellt würden (das lässt abgeordnetenwatch gegenwärtig nicht zu). So können MdBs deutlich machen, wie sie sich in die Meinungsbildung ihrer Fraktion oder des Parlamentes einbringen werden.

Unter welchen Bedingungen macht eine Frage an einen Abgeordneten und dessen
Antwort bei abgeordnetenwatch keinen Sinn?

* Eine fachpolitische Frage ohne eine allgemeinpolitische Bedeutung an einen Abgeordneten eines anderen Fachgebietes ist sinnlos. Sie würden ja auch nicht ihr Auto von Ihrem Steuerberater reparieren lassen oder wegen einer Krankheit zum KfZ-Mechaniker gehen. Abgeordnete können sich natürlich bei Kollegen oder beim Wissenschaftlichen Dienst schlau machen und tun das auch. Ergebnis ist dann aber die häufig beklagte, formelhafte und gleichförmige Beantwortung.

* abgeordnetenwatch ist nicht das richtige Forum um individuelle Probleme von Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung und der konkreten Anwendung von Gesetzen zu erörtern. abgeordnetenwatch hat schon Fragen, die Angaben über individuelle Verhältnisse einer Bürgerin enthielten, freigeschaltet. Erst nach einer Intervention wurde sie wieder herausgenommen. Solche Probleme können sinnvoll nur in einer Bürgersprechstunde erörtert werden, wo auch Nachfragen möglich sind.

* Nachschlagewerke sind in Bibliotheken und u.a. mit wikipedia auch im internet frei verfügbar. Wissensfragen können zwar von den MdBs und ihren Mitarbeitern beantwortet werden, aber die richtige Adresse für solche Auskunftsersuchen sind sie nicht.

Die "Grenze zwischen berechtigten Fragen an einen Abgeordneten und
lediglichen Meinungbekundungen" ist für mich gar kein Problem. Von mir aus
kann man mir eine Ansicht schildern und mich nur fragen, was ich davon
halte.

Die Moderation von abgeordnetenwatch versagt m.E. leider immer wieder beim Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie der neurechten Islamhasser oder gegenüber der Propaganda von Neonazis.

Ich weiß nicht woran es liegt.

Bei Fragen mit rechtem Inhalt werden auch ohne echte Frageabsicht die Fragen
zugelassen.

Fragen, die sich z.B. gegen homphobe Attacken richten (wie
abgeordnetenwatch.de )
werden erst online gestellt, nachdem mein Büro der Abmoderation (Löschung) widersprochen hat.

Ein Portal wie a’watch zu unterhalten, erfordert auch etwas Verantwortung und Informiertheit bei den Moderatoren.

Mit ist schleierhaft, warum hier immer wieder Fragen von NPD-Anhängern zugelassen werden, die die Staatlichkeit und Souveränität der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellen.

Mit ist schleierhaft, warum die ausländerfeindliche Propaganda mit Floskeln wie "Sind Sie tatsächlich der Meinung, dass der Islam im europäischen Kulturraum was zu suchen hat" "Konnte ich Ihnen vermitteln, dass der Islam nicht immer eine Bereicherung darstellt? ", bezogen auf angeblich kriminelle Kinder von Migranten: "Daher meine Frage: finden Sie nicht auch, daß die Deutschen ein Recht darauf haben, diese Zahlen auch in Zukunft zu erfahren, damit sie entscheiden können, welche Zuwanderer eine wirkliche Bereicherung für uns darstellen und welche, na sagen wir einmal, keine ganz so große Bereicherung darstellen?" zugelassen wird. Dies ist 1:1 der Jargon der rassistischen und islamophoben Szene von Politically Incorrect.

Dass inzwischen sogar Fragen mit expliziter Gewaltandrohung gegenüber dem
Befragten ( abgeordnetenwatch.de ) zugelassen werden, zeigt, dass der Moderation entweder der redaktionelle Kompass oder teilweise die Fähigkeit zur semantischen Texterfassung fehlt. Die Zulassung von minderheitenfeindlicher Propaganda und sogar von verblümten Gewaltdrohungen stellt meine künfitge Mitwirkung an diesem Projekt in Frage.

Man muss auch nicht antworten. Ich will solche Feinde der Demokratie nicht auch noch füttern.

Wegen dieser Missstände habe ich das Projekt um ein Gespräch gebeten, dass wohl noch diesen Monat stattfinden wird. Ich hoffe, dass diese Probleme von abgeordnetenwatch als solche intensiver wahrgenommen werden und in der Zukunft ein anderer Umgang damit stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Beck
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Volker Beck
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.