Ute Berg (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Ute Berg
Jahrgang
1953
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Paderborn
Landeslistenplatz
17, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Auch ich empfinde es als ärgerlich, wenn sehr lange Bearbeitungszeiten bei Finanzzuweisungen entstehen, zumal es sicherlich Menschen gibt, die auf die Gelder angewiesen sind. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
NEIN
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Ute Berg
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
27.08.2009
Von:

Hallo Frau Berg,
wie Sie sicherlich wissen, tauchte im Laufe letzter Woche versehentlich ein Arbeitspapier aus den Büros Guttenbergs auf.
Der Inhalt ist allseits bekannt, so dass ich hier nicht weiter darauf eingehe.

Die SPD hat damit offiziell zwar nichts zu tun, aber da sie in der GK mitregiert und Hartz IV, Afghanistan und die Netzsperren zugestimmt hat, möchte ich Sie an dieser Stelle als "alter Paderborner, in Mainz gelandetem Wähler" fragen, was die SPD nach der Wahl wirklich geplant hat.

Die Frage passt vielleicht nicht ganz in der Logik, jedoch sehe ich die Politik der letzten 10 Jahre allgemein in einem nicht sehr gutem Licht, so dass die Partei, welche sich gerade zu einem aktuellen Thema geäussert hat, eigentlich nicht wichtig ist.(sofern es sich um die sog."Etablierten" handelt)

Zum guten Schluss nochmals die Frage:
Gibt es "Ü-Eier" nach der Wahl?

mit freundlichen Grüssen
Antwort von Ute Berg
bisher keineEmpfehlungen
21.09.2009
Ute Berg
Sehr geehrter Herr ,

ich muss Sie enttäuschen - wir haben uns keine Überraschungen für die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands ausgedacht, die wir jetzt listig vor ihnen verstecken, um sie dann nach der Wahl plötzlich aus dem Hut zu zaubern.

Auch bei den von Ihnen genannten Gesetzen und Abstimmungen haben wir unsere Positionen nie verheimlicht, sondern immer offensiv vertreten - nach intensiven öffentlichen Debatten und Expertenanhörungen.

Unsere Vorhaben und Ziele für den nächsten Bundestag haben wir in unserem Regierungsprogramm festgelegt. Darin finden Sie unsere ureigenen sozialdemokratischen Positionen, die wir aber natürlich nur 1:1 umsetzen können, wenn wir die Regierungsmehrheit bekommen. Wer sich die Regierungsverantwortung in einer Koalition mit anderen Parteien teilen muss, der ist auch zu Kompromissen gezwungen. Das gilt natürlich nicht nur für die SPD, sondern für alle anderen Parteien auch.

Im Gegensatz zu Herrn zu Guttenberg veröffentlichen wir Papiere, die unsere Inhalte klar benennen und zu denen wir auch in der Öffentlichkeit stehen. Frank-Walter Steinmeier hat im Deutschland Plan unsere mittel- und langfristige Marschrichtung vorgegeben. Unser wichtigstes Ziel ist es, dass in der Krise möglichst wenige Arbeitsplätze wegbrechen und auf lange Sicht möglichst viele neue entstehen. Der Steinmeier-Plan zeigt auf, was geschehen muss, um Deutschland als Top-Wirtschaftsstandort zu festigen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Um Ihnen einige weitere unserer Positionen zu nennen: Wir wollen flächendeckend gesetzliche Mindestlöhne einführen, mehr Geld in Bildung und Forschung investieren und das auch durch die Erhöhung des Spitzensteuersatzes um 2 Prozent erzielen. Wir wollen den Ausstieg aus der Atomenergie und setzen auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Wir werden die Mehrwertsteuer nicht erhöhen und wir werden auf Bundesebene keine Koalition mit der Linkspartei auf Bundesebene eingehen.

Dazu stehen wir vor und nach der Wahl.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Berg
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Internetsperren
26.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Berg,

da Sie in für meinen Wahlkreis zuständig sind, möchte ich Sie direkt zu einem Thema, dass mich beschäftig hat befragen.

Es geht um den Beschluss bezüglich der Internet-Sperren.

Die Tatsache, dass Kinderpornographie bekämpft werden soll befürworte ich, jedoch zweifle ich an der Wirksamkeit des Beschlusses vom 18.06.2009. Ich bin 20 Jahre alt und verfüge über kein spezielles Internet-Fachwissen und kann ich mir vorstellen, wie man eine solche Sperre umgehen könnte. Diese Tatsache entsetzt mich, da somit auch viele Straftäter, die so etwas vor hätten, nicht von einer solchen Sperre gehindert werden.
Wieso wurde also der Meinung von Experten und 130 000 Teilnehmern an einer Petition übergangen?
Wenn an der Wirksamkeit des Beschlusses gezweifelt wird, wieso wird dann nicht an einer effektiven Bekämpfung gegen Kinderpornographie oder Kindesmissbrauch gearbeitet, anstatt Mittel zu "verschwenden"?

Ein weitere Punkt der mich grübeln lässt ist die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz. Eine Zensur von Kinderpornographie steht sicherlich nicht in Konflikt mit dem Grundrecht auf Informationsfreiheit. Jedoch könnten nach der Einführung dieses Gesetztes technisch problemlos auch noch andere Internetseiten und Inhalte gesperrt werden, zumal die Liste mit den zu sperrenden Seiten unabhängig und nur vom Bundeskriminalamt kontrolliert wird. Damit sehe ich das Gesetz auf Informationsfreiheit gefährdet!

Wie sind Sie zu Ihrer Entscheidung über das Gesetz gekommen?

Ich würde mich über eine Antwort Ihrerseits freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie
17.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Berg

Habe da gehört das Hartz 4 Empfänger demnächst mehr dazu verdienen dürfen wenn ja wieviel und dann noch zwei andere Fragen:

warum werden Renten und Kindergeld als Einkommen angerechnet aber nicht als solches behandelt denn bei der Rente und auch beim Kindergeld wird der Freibetrag nicht gestattet. also bisher wenn jemand 150 € nebenbei verdient so hat er 100 € die man nicht anrechnen darf und die restlichen 50 € hat er noch 20 % aber nicht beim Kindergeld oder der Rente. deshalb was nützt denn das wenn das Kindergeld erhöht wird aber dieses dann wieder voll beim Hartz 4 Empfänger abgezogen wird.

die andere Frage: warum wird dieses Thema mal nicht angesprochen im Bundeshaus und dann wann tritt das verabschiedete P-Konto in Kraft? wäre sehr nett in Kürze mal eine Antwort zu erhalten.

habe diese Fragen auch der Frau Merkel vor der Wahl gestellt aber keine Antwort erhalten. deshalb habe ich diese auch in diesem Jahr nicht gewählt denn ich bin der Meinung wenn ein Politicker nicht auf Mails einer Person trotz mehrfacher anschreiben nicht Antwortet nicht Verdient gewählt zu werden

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ute Berg
1Empfehlung
19.10.2009
Ute Berg
Sehr geehrter Herr ,

ich bin mit Ablauf der 16. Legislaturperiode aus dem Bundestag ausgeschieden. Die Neuordnung der Regelungen zu Hartz IV haben nun (leider) die Koalitionspartner CDU/CSU und FDP in der Hand.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Berg
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Ute Berg
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.