Torsten Balg (ÖDP)

Torsten Balg
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Ingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Mainz
Wahlkreis
Mainz II , Stimmen (Wahlkreis): 998, 1,9%
Landeslistenplatz
8
Ich sehe Leiharbeit und Zeitarbeit extrem kritisch. Vielleicht hilft sie dem dem einen oder anderen bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben, die oft niedrigen Löhne und "flexiblen Arbeitsbedingungen" sind allerdings ein Problem. (...)
 
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Frage zum Thema Umwelt
12.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Balg,

angesichts der Atom-Katastrophe in Japan stellt sich auch in Deutschland die Frage, wie mit der Kernenergie umzugehen ist.

Welche Position vertritt die ÖDP und wie unterscheidet sich diese Position von der Position der Grünen?

Mit freundlichen Grüßen,

W.
Antwort von Torsten Balg
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15.03.2011
Torsten Balg
Sehr geehrter Herr ,

die ÖDP vertritt einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie. Warum? Jeder Tag mit AKWs ist ein weiterer Tag an dem wir mit unserer Zukunft spielen - und das mit einem nicht verantwortbaren Risiko. Ganz gleich, ob ein Erdbeben (wie in Japan), Softwarefehler, menschliches Versagen oder sonst eine Ursache: ein "Problem" mit einem AKW kann immer und überall in eine Katastrophe führen - auch in Deutschland.

Die Regierung aus SPD und GRÜNEN vereinbarte den Atomkonsens mit Restlaufzeiten als Kompromiss. Es war für die aktuelle Bundesregierung ein leichtes, die Restlaufzeiten zu verlängern. Die ÖDP fordert daher klar und im Gegensatz zu den GRÜNEN: schnellstmögliche Abschaltung der AKWs, keinen Restlaufzeitkompromiss!

Ein positiver Nebeneffekt der Abschaltung ist die Schaffung neuer, hochinnovativer Arbeitsplätze im Mittelstand.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Balg
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Frage zum Thema Gesundheit
17.03.2011
Von:

Wir leiden extrem unter dem Fluglärm in Mainz-Weisenau. Bei Ostwind -- der vorwiegend bei schönem Wetter herrscht -- ist an einen Aufenthalt draußen überhaupt nicht zu denken, aber selbst im Haus ist die psychische Belastung so enorm hoch, dass wir mit dem Gedanken spielen umzuziehen. Nun soll durch die Erweiterung des Frankfurter Flughafens und durch die neuen Flugrouten der Fluglärm noch gesteigert werden. Die Situation ist aber bereits jetzt unter keinen Umständen haltbar. Die Lebensqualität in Mainz-Weisenau tendiert gegen Null. Wer nicht in der Fluglärmzone wohnt, kann sich das gar nicht vorstellen, welcher psychischen Belastung wir ausgesetzt sind.

Werden Sie den Fluglärm bekämpfen?

Wenn ja, was konkret werden Sie unternehmen?
Antwort von Torsten Balg
bisher keineEmpfehlungen
20.03.2011
Torsten Balg
Sehr geehrter Herr ,

die Lärmbelastung durch den Frankfurt Airport ist bereits jetzt weit größer als sie es sein dürfte. Da einer Erweiterung des Flughafens durch das Land Rheinland-Pfalz nicht ausreichend entgegen gewirkt wurde, ist spätestens mit der Eröffnung der neuen Landebahn mit einer deutlichen Steigerung der Belastung zu rechnen.

Ich selbst habe, wie viele Bürger, schon vor vielen Jahren den Ausbauplänen widersprochen, da die Belastung für weite Regionen des Rhein-Main-Gebietes damals schon zu hoch war. Ich werde mich selbstverständlich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Situation für die Anwohner ernsthaft verbessert wird.

Da die Betreiber des Flughafens, alleine um ihren Profit zu maximieren,
die Gesundheit zehntausender Anwohner riskieren und deren Lebensqualität
mindern müssen schnelle und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Menschen
erfolgen.

Kurzfristig ist ein absolutes Nachtflugverbot (ohne Ausnahmen!) zu fordern. Mittelfristig aber auch eine deutliche Reduzierung der erlaubten Starts- und Landungen. Auch sollte über eine großflächige Verteilung der Starts und Landungen nachgedacht werden - dies schließt neue Routen über den Taunus ausdrücklich ein. Nahziel muss es zudem sein, dass nur noch "leise" Flugzeuge (neueste Technik) den Airport anfliegen dürfen. Auf der gesetzlichen Ebene muss sicherlich eine deutliche Verschärfung des Bundesfluglärmgesetzes durchgesetzt werden, im Sinne der Menschen statt der Wirtschaft.

Der Mensch muss letztendlich über den Wirtschaftsinteressen eines Flughafens stehen. Dies gilt auch für andere Flughäfen in Rheinland-Pfalz.

Mit freundlichen Grüßen
Torsten Balg
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