Thomas Kreuzmann (CDU)
Abgeordneter Landtag Hamburg

Grunddaten
Jahrgang
2011
Berufliche Qualifikation
 
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wohnort
-
Wahlkreis
Bramfeld - Farmsen-Berne , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Alle Importe aus Japan unterliegen zur Zeit einer verstärkten Einfuhrkontrolle. (...)
Parlamentarische Arbeit
Ordentliches Mitglied
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Stellvertretendes Mitglied
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Stellvertretendes Mitglied
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Frage zum Thema Umwelt
20.05.2011
Von:
-

Sehr geehrter Herr Kreuzmann,

vor einiger Zeit war in den Medien zu lesen, dass sich im Hamburger Hafen Schiffe aus dem Gebiet von Fukushima einfinden werden. Diese Schiffe könnten radioaktiv kontaminiert sein.

Nun frage ich Sie:
1. Wie viele Schiffe aus dem Gebiet von Fukushima sind bereits in Hamburg angekommen?
2. Werden diese Schiffe darauf getestet, ob sie kontaminiert sind?
3. Wenn diese Schiffe kontaminiert sind, was passiert mit ihnen? Laufen sie trotzdem in den Hamburger Hafen ein?
4. Wenn diese Schiffe kontaminiert sind, werden sie dekontaminiert? Und wenn ja wie und wo?

Ihrer Antwort sehe ich gespannt entgegen.
Mit freundlichen Grüße
-
Antwort von Thomas Kreuzmann
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29.05.2011
Thomas Kreuzmann
Sehr geehrte Frau -,

die Hamburgische Bürgerschaft ist nicht die Hafenverwaltung. Daher kann ich Ihnen leider nicht beantworten, wie viele Schiffe aus Japan schon in Hamburg angekommen sind.

Ich kann Sie aber beruhigen, denn die Schiffe werden sowohl vor der Abfahrt in Japan als auch bei der Ankunft in Europa getestet. Bevor die Schiffe Hamburg anlaufen, haben sie schon andere europäische Häfen besucht und wurden dort ebenfalls getestet. Bisher sind keine Kontaminationen festgestellt worden.

Alle Importe aus Japan unterliegen zur Zeit einer verstärkten Einfuhrkontrolle.


Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kreuzmann"
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Frage zum Thema Arbeit
26.08.2011
Von:
-

Guten Tag,
wie kann es angehen, das die Argentur für Arbeit einer privaten Firma einen 1 € Job vergibt, der ein normalen Arbeitsplatz ist. Mir wurde eine Stelle als Bürokraft inklusive Marketingaufgaben für 1 € die Stunde angeboten.
MfG
-
Antwort von Thomas Kreuzmann
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2011
Thomas Kreuzmann
Sehr geehrter Herr ,

sollte Ihnen ein regulärer Büro- Arbeitsplatz als 1€-Job angeboten worden sein, so widerspricht dies ganz klar den Richtlinien für die Vergabe von 1€-Jobs. Das darf natürlich nicht sein.

Um dies zu überprüfen brauche ich aber genauere Angaben von Ihnen. Seien Sie so nett und setzen sich mit meinem Wahlkreisbüro unter der Email-Adresse: wahlkreisbuero@kreuzmann.de in Verbindung, damit wir einen Termin vereinbaren und ich dem Fall nachgehen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kreuzmann
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Frage zum Thema Gesundheit
27.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Kreuzmann,
ich möchte gerne Ihre Meinung zur Leiharbeit bei Asklepios erfahren und einige Fragen stellen.

Zu erst einmal steht bei der Frage eines anderen Bürgers an Herrn Egloff zahlreiche Details, welche ich nur so bestätigen kann.

Ein Freund von mir hat in einer Asklepios Klinik gearbeitet. Während alte Mitarbeiter über 2000€ netto bekamen, erhielt er durch die PSG nur 901€, Mitarbeiter mit ungünstigerer Steuerklasse sogar nur knapp 700€ (für 39h Arbeit/Woche).

Ich bin selbst nicht gegen kurzfristige Leiharbeit. Aber meiner Meinung nach, widerspricht es jeglicher Gerechtigkeit, das z.B. in Barmbek nachrückende Mitarbeiter z.B. beim Empfang, dem Patiententransport und der Logistik nur durch Leiharbeiter besetzt werden.

Dass ganze Abteilungen zur Kostenreduktion nur noch durch Leiharbeiter nachbesetzt werden finde ich nicht in Ordnung. Wie sieht Ihre Position hierzu aus? Was gedenken Sie gegen diese Praktik zu machen?

Sehen Sie für 39h in der Woche im Schichtsystem einen Lohn von 700€ als gerecht an? Die Mitarbeiter wechseln weder das Haus, noch die Abteilung für den Zeitraum von tlw. mehreren Jahren. Einige Mitarbeiter gaben auch an, nach kurzer Zeit lieber wieder Harz 4 zu beziehen, weil diese dort mehr Geld erhielten als bei der PSG.

Die CDU hat sich für einen flächendeckenden Mindestlohn ausgesprochen. Wie würde sich das auf den Lohn der PSG-Mitarbeiter auswirken?

Was halten Sie von der Idee, die Leiharbeit in den einzelnen Abteilungen auf eine bestimmte %-zahl und Dauer zu begrenzen? Heißt z.B. im Patiententransport höchstens 20% Leiharbeiter, über eine Zeit von einem halben Jahr. Darüber hinaus müssen dann nach der Zeit Mitarbeiter eingestellt werden, weil kein kurzfristiger Einsatz von Leiharbeit mehr besteht.

Was werden Sie/ die CDU gesamt machen, damit bei der Asklepios wie geschildert nicht ganze Abteilungen dauerhaft nur durch Leiharbeiter nahe der Armutsgrenze beschäftigt werden und ein Anreiz zum arbeiten geschaffen wird?

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
04.12.2011
Von:

Sehr geehrter
Herr Kreuzmann

Ich bin Bewohner einer Gagfah Wohnung in Ihrem Wahlkreis Hamburg-Steilshoop u. hätte gerne im Bezug von Städtebau u. Stadtentwicklung einige Fragen an Sie .

Warum sieht die Stadt Hamburg tatenlos zu,wie die Gagfah Invest GmbH & Co. KG Ihre Hamburger Wohnimmobilien in Wilhelmsburg,Steilshoop u. anderswo in der Republik verkommen läßt, weil für diese Damen u. Herren nur der Provit an der Börse zählt ? Hunderte wenn nicht tausende Bewohner leiden in ihren Mietwohnungen unter starkem Schimmelbefall u. sehr starken baulichen Mängeln an den Hochhäusern u. Balkonen sowie an den technischen u. elecktrischen Anlagen in u. an den Häusern,sodaß die Sicherheit u. Gesundheit der Menschen in diesen Wohnungen sehr stark gefährtet ist. Ich selbst bin betroffen.
Eigentlich ist dies ein stadtbekanntes Problem. Es gab diesbezüglich schon mehrere Demos der Mieter, vor der Gagfah-Zentrale in Hamburg Wandsbek. Auch hat sich zu diesem Problem, in den bekannten Stadtteilen, unter einer von Ole v. Beust geführten Regierung nichts getan. Was ich mit sehr großem Bedauern feststellen muß.

Bitte erkären Sie mir was die Stadt Hamburg gegen solche Mißstände unternimmt , zum Wohle der Bürger, die nicht auch zuletzt ihre Wähler sind .

Die Gagfah Invest GmbH & Co. KG tut nichts um diese katastrophalen Zustände ihrer Immobilien in Hamburg zu ändern, u. von der Politik in dieser Stadt fühlt man sich als Bürger u. Steuerzahler zu diesem Problem ziemlich allein gelassen. Für Ihre Bemühungen auf solche Mißstände in unserer Stadt ein positive Antwort zu finden, bedanke ich mich im Voraus u. verbleibe .

Mit freundlichen
Grüßen


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Frage zum Thema Schulen
05.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Kreuzmann,

Bei meiner Recherche habe ich gesehen, dass SIe sich für die Weiterbeschäftigung der Asklepios-Rückkrehrer im Schulabsentismus-Projekt einsetzen. Dieses Programm ist sehr wichtig, weil dadurch negative Schulkarrieren verhindert werden können und damit hohe Sozialkosten eingespart werden können, da nicht hinterher aufwendig gegengesteuert werden muss.
Können Sie mir sagen was aus Ihrem Antrag geworden ist, und ob noch eine Chance besteht, dass das Projetz fortgeführt wird?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Thomas Kreuzmann
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06.05.2012
Thomas Kreuzmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Email. Ich halte das Projekt, genau wie Sie, für wichtig und bin der Meinung, dass es als fester Bestandteil im Schulsystem an den Schulen mit dem KESS-Indizes 1 und 2 sowie an den berufsbildenden Schulen verstetigt hätte werden müssen.

Bereits in der letzten Legislatur konnte ich mit meinem Antrag in der Hamburgischen Bürgerschaft (Antrag 19/6219 v. 18.5.2010) eine Verlängerung des Projektes und eine Evaluation erreichen. Obwohl die Evaluation bestätigte, dass das Projekt erfolgreich ist, hat das Staatsräte-Kollegium im Juni 2011 beschlossen, das Projekt auslaufen zu lassen.

Mit meinem Antrag 20/2138 habe ich begründet, warum das Projekt fortgeführt werden muss und eine konkrete Finanzierung für eine dauerhafte Beschäftigung der "Assistenten für die Schulbesuchsüberwachung" vorgeschlagen. Trotzdem hatte die SPD-Mehrheit in der Bürgerschaft mit den Stimmen der Fraktionen die LINKE, den Antrag am 23.11.2011 abgelehnt.

So leid es mir tut, aber damit wurde das endgültige Aus für dieses sinnvolle Projekt besiegelt. Die SPD-Mehrheitsfraktion in der Bürgerschaft sieht eine Verstetigung in der Gründung einer Berufsagentur, die beim Übergang von der Schule in das Berufsleben helfen soll.

Durch Ihre Arbeit im allgemeinbildenden Schulsystem hätte diesen negativen Entwicklungen frühzeitig entgegengewirkt und sie ggf. verhindert werden können. In meinen Augen ist die Einrichtung der Berufsagentur eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen Maßnahmen, aber keinesfalls ein Ersatz für Ihre Tätigkeit. Die Frage, ob und wann eine solche Berufsagentur gegründet wird, blieb der Senat bis jetzt offen.

Es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen nicht weiterhelfen konnte, aber ich habe alle meine Möglichkeiten ausgeschöpft.

Ich möchte Ihnen für Ihren Einsatz im Projekt ganz herzlich danken.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Thomas Kreuzmann, MdHB
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