Thomas Knapp (SPD)
Kandidat Landtagswahl Baden-Württemberg 2011
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Thomas Knapp
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer und MdL
Wohnort
Mühlacker
Wahlkreis
Enz , Stimmen (Wahlkreis): 20.387
(...) Ich halte den Biologieunterricht grundsätzlich als den falschen Ort, an dem über religiöse Ansichten wie die biblische Schöpfungstheorie gesprochen wird. Die Evolutionstheorie sollte im Biologieunterricht gelehrt werden und die Schöpfungstheorie im (jeweiligen) Religionsunterricht. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Thomas Knapp hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 26 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
07.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Knapp,

Mühlacker ist der Standort der Johann-Christoph-Blumhardt-Schule. Diese Schule wird laut Selbsbeschreibung durch ein "christlich-bibelgebundenes Schulprofil" geprägt ( www.jcbs-online.de ).

Teil dieses Schulprofils ist nach Schulleiter Reinhard Wurster: "Gerade in einem Fach wie Biologie bekommen die Schüler sowohl die im Bildungsplan vorgeschriebene Evolutionstheorie als auch das biblische Schöpfungsmodell vermittelt." ( www.pz-news.de )

Wie stehen Sie zu dieser Art von Unterricht? Halten Sie den Unterricht der Naturwissenschaft Biologie für den angemessene Ort zur Vermittlung von Glaubensinhalten? Sind Sie der Meinung, dass die für einen erfolgreichen Biologieunterricht notwendige Vermittlung der kritischen, wissenschaftlichen Methode eine solche Erweiterung zulässt, ohne den Erfolg des gesamten Unternehmens Biologieunterricht zu gefährden?

Würden Sie als Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg verstärkt auf die Unterrichtsinhalte von Schulen in freier Trägerschaft Einfluss nehmen wollen?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Thomas Knapp
bisher keineEmpfehlungen
11.02.2011
Sehr geehrter Herr ,

Herzlichen Dank für Ihre Frage.

Ich halte den Biologieunterricht grundsätzlich als den falschen Ort, an dem über religiöse Ansichten wie die biblische Schöpfungstheorie gesprochen wird. Die Evolutionstheorie sollte im Biologieunterricht gelehrt werden und die Schöpfungstheorie im (jeweiligen) Religionsunterricht.

Auf die Unterrichtsinhalte von Schulen in freier Trägerschaft werde ich auch weiterhin keinen Einfluss nehmen. Aus meiner Sicht muss gewährleistet sein, das die vorgeschriebenen Bildungsinhalte gelehrt und die vereinbarten Bildungsabschlüsse und -ziele erreciht werden.

Für weitere Fragen - nicht nur zu diesem Thema - stehen ich und mein Team im Bürgerbüro natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Thomas Knapp
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Frage zum Thema Verkehr und Mobilität
05.03.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Knapp,

die Städte Mühlacker und Pforzheim befinden sich ja bekanntlich im öffentlichen Verkehrsgebiet des VPE, wohingehen Karlsruhe dem KVV und Stuttgart dem VVS angehört.
Da VPE und KVV sehr eng zusammenarbeiten, können bereits im VPE-Gebiet Karten für das KVV erworben werden.
Da VVS und VPE jedoch nicht zusammenarbeiten, muss man, um die günstigeren Verbundstarife zu nutzen, beispielsweise auf der Fahrt von Mühlacker nach Stuttgart in Vaihingen (Enz) aussteigen um dort eine Fahrkarte zu erwerben (wenn man z.B. für das VPE eine Dauerkarte besitzt).

Dies ist auch bei allen Studenten und Schülern bekannt und sorgt für sehr viel Unmut, da oft lange Wartezeiten und unnötige Umstiege in Kauf genommen werden müssen.

Haben Sie von dieser Problematik schon mal gehört? Und sehen Sie irgendwelche Möglichkeiten, dass Sie als Landtagsabgeordneter Verbesserungen an diesem Sachverhalt vornehmen könnten?

Freundliche Grüße,
Antwort von Thomas Knapp
bisher keineEmpfehlungen
25.03.2011
Sehr geehrte Frau ,

Zu erst einmal, Sie haben mit Ihrer Zustandsbeschreibung voll und ganz recht. Die Zusammenarbeit zwischen VPE und KVV läuft gut, die zwischen VPE und VVS suboptimal. Sagen wir es mal so. Als Landtagsabgeordneter habe ich in diesem Bereich nur sehr wenig Einfluss, da das Land sich bisher geweigert hat, dem "Wildwuchs" an Verkehsverbünden in Baden-Württembeg Einhalt zu gebieten. Aber als Kreisrat kann ich durchaus was unternhemen.

Erfreulicherweise ist in die Zusammenarbeit zwischen VPE und VVS in den letzten Wochen Bewegung gekommen. Vor allem die VVS hat erkannt, dass sie sich in Richtung VPE bewegen muss. Es ist geplant, dass zukünftig eine Karte, innerhalb des VPE-Gebiets gekauft, ausreicht, um ins KVV-, bzw. VVS-Netz zu kommen. Die Kosten hierfür wird dann allerdings der Enzkreis bezahlen müssen.

Sollten diese Überlegungen spruchreif werden, werde ich mich als Kreisrat im Enzkreis für diese Lösung aussprechen, da die von Ihnen genannten Betroffenen schon viel zu lange auf kundenfreundliche Lösungen warten.

Thomas Knapp
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