Stefan Politze (SPD)
Abgeordneter Landtag Niedersachsen

Grunddaten
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Angesteller (Fachbereich Forderungsmanagement), Stadtwerke Hannover
Wohnort
-
Wahlkreis
Hannover-Ricklingen
Ergebnis
40,1%
Landeslistenplatz
71
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(...) Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Schulinspektion wurde aufgelöst und es gab hierzu in der Vergangenheit im Haushalt auch keine entsprechend ausgewiesenen Übernachtungskosten. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
09.02.2011
Von:

Wie hoch belaufen sich die reinen Übernachtungskosten der Schulinspektoren?
Antwort von Stefan Politze
bisher keineEmpfehlungen
10.02.2011
Stefan Politze
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Schulinspektion wurde aufgelöst und es gab hierzu in der Vergangenheit im Haushalt auch keine entsprechend ausgewiesenen Übernachtungskosten.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Politze
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Frage zum Thema Soziales
23.03.2011
Von:

Hallo Herr Politze,

seit Jahren beobachte ich die Entwicklung in Ricklingen sehr intensiv und muss auch leider feststellen, dass sich die Situation am Schünemannplatz als immer unerträglicher darstellt.

Ich frage mich, was sich ein Politiker dabei denkt, wenn er am Schünemannplatz bis zu hundert Alkohol- und Drogenabhängige sieht, die dort jeden Tag bis über die Schmerzgrenze Alkohol und Drogen konsumieren.

An manche Zustände in Hannover hat man sich in Hannover ja schon langsam gewöhnt, aber so ein Platz in der Ortstteilmitte, an dem jeden Tag Kinder und Jugendliche vorbei kommen und zum größten Hohn befindet sich der Platz noch direkt neben einem Kinderspielplatz. Was ist das für ein Bild, was sind das für Zustände für unsere Gesellschaft? Kinder spielen praktisch Seite an Seite mit Drogenabhängigen und Alkoholikern auf dem Spielplatz. Was wird diesen Kindern für ein Bild von unserer Gesellschaft vermittelt?

Wenn ich hier Besuch bekomme, was ich meinen Freunden allerdings immer seltener zumute, dann reiben die sich verwundert und erschrocken die Augen.

Ich würde gerne mal wissen, was sie dazu sagen, wie sie darüber denken. Ich kenne hier keinen Menschen, der auch nur den Ansatz des Verständnisses dafür aufbringen würde. Sie offensichtlich schon.

Ich bedanke mich vorab für ihre Antwort. MfG
Antwort von Stefan Politze
bisher keineEmpfehlungen
27.03.2011
Stefan Politze
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Mitteilung zur Situation am Schünemannplatz.

Ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten: Auch ich beobachte die Situation am Schünemannplatz sehr intensiv und habe im Rahmen meiner Ratsarbeit das Thema immer begleitet. Uns ist es von städtischer Seite gelungen in Zusammenarbeit mit dem Karl-Lemmermann-Haus eine Betreuung vor Ort aufzubauen.

Sicherlich ist es nicht Ihr Wunsch, dass die Menschen mit einer Drogenproblematik vor Ort sind. Da aber in unmittelbarer Nähe des Platzes die Ausgabe von Methadon erfolgt, ist der Aufenthalt der erkrankten Personen unvermeidlich.

Aus politischer Sicht scheint es mir sinnvoller, mit einer Betreuung durch die professionellen Mitarbeiter des Karl-Lemmermann-Hauses zu arbeiten, als eine "Vertreibung" und damit Verlagerung des Personenkreises vorzunehmen.

Gerade weil ein Kinderspielplatz unmittelbar angrenzt haben wir aus städtischer Sicht immer ein Auge auf die Situation vor Ort und werden die professionelle Arbeit fortsetzen.



Mit freundlichen Grüßen
Stefan Politze
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
26.05.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Politze,

in der Stadt Hannover fehlen Hortplätze. Trotzdem die Eltern immer wieder auf das Fehlen von Hortplätzen hingewiesen haben, reagiert die Stadt mit einer starren Verweigerungshaltung, wenn es darum geht weitere Hortplätze einzurichten.

In einer Veranstaltung des Gesamtelternbeirates der AWO-Kindertagesstätten am Dienstag, 10.5.2011, in Hannover, stellte Oberbürgermeister Stefan fest, dass der Hort zwar das qualitativ höherwertige Bildungs- und Erziehungsangebot darstelle, aber im Vergleich zur Offenen Ganztagsschule, die der OB den Eltern als Alternative empfiehlt, auch das höherpreisige, weshalb die Stadt von der Schaffung weiterer Hortplätze absehe. (HAZ, 20.5.2011)

Die bestehenden Hortplatzangebote so der OB böten sich jedoch als Einrichtung für Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf an, die an der Offenen Ganztagsschule nicht hinreichend unterstützt werden könnten. Das sagte der OB vor rund 100 versammelten Eltern.

A) Was sagen Sie zu dem mit dieser Absicht verbundenen Qualitätsabbau in den Horten? Denn es ist doch klar, dass das vom OB erklärte Vorhaben dazu führen würde, dass nicht mehr so wie jetzt unterschiedlich förderbedürftige Kinder den Hort besuchten, sondern nur noch solche mit einem erhöhten Förderbedarf, so dass in den Horten eigentlich entsprechend mehr pädagogisches Personal eingestellt werden müsste. Da dies absehbar nicht geschieht bzw. nicht geplant ist, muss von einer Qualitätsverschlechterung ausgegangen werden, die der OB mit seinem Vorschlag anstrebt.

B) Wie bewerten Sie den Vorschlag des OB hinsichtlich des Anspruchs auf Inklusion? Kinder mit besonderem Förderbedarf werden am besten dadurch gefördert, dass sie zusammen mit anderen Kindern die selbe Schule, den selben Hort besuchen, das ist der Hintergrund des Inklusionsgedankens. Der OB fällt mit seinem Vorschlag dahinter zurück.

Hier wird Politik gegen die Eltern und gegen die Kinder gemacht und das nehmen wir Eltern nicht unwidersprochen hin!
Antwort von Stefan Politze
bisher keineEmpfehlungen
26.05.2011
Stefan Politze
Sehr geehrter Herr ,

da Sie mich zu Ihrer Informationsveranstaltung eingeladen haben, verzichte ich an dieser Stelle auf die ausführliche Stellungnahme und werde die Fragen im Rahmen der Veranstaltung beantworten, die ja genau diesen Themenkomplex zum Inhalt hat.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Politze
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Politze,

im Dezember 2011 haben wir vom Unterstützerkreis der Familie Salame/Siala Sie schon einmal um Ihre Unterstützung gebeten. Jetzt bitten wir Sie erneut um Hilfe.

Leider weigern sich das Innenministerium und die Ausländerbehörde des Landkreises Hildesheim bis heute, der im Jahr 2005 abgeschobenen Gazale Salame und ihren beiden Kindern Schams (8) und Gazi (6) endlich die Rückkehr zu ihrer Familie (Vater Ahmed Siala mit Amina (15) und Nura (13)) in den Landkreis Hildesheim zu ermöglichen. Die Behörden missachten damit in unseren Augen sowohl die UN-Kinderrechtskonvention als auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Die Abschiebung der Gazale Salame nach 17 Jahren Aufenthalt mit einem Teil der gemeinsamen Kinder stellte eine offenkundige Menschenrechtsverletzung dar. Nach sieben Jahren ist es mehr als höchste Zeit, die gegen Gazale und ihre Kinder praktizierte Politik der Verbannung endlich zu beenden, unter der vor allem Gazale extrem leidet. Der Fall der sechsköpfigen Familie ist mittlerweile zu einem bundesweiten Symbol für eine kinder- und menschenrechtsverletzende Flüchtlingspolitik in Niedersachsen geworden. (siehe Berichte unter www.nds-fluerat.org / Infomaterial / Gazale Salame / zurückliegende Aktivitäten).

Etliche Prominente, unter ihnen Rita Süßmuth und Heiner Geißler, Prof. Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Lothar Krappmann, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Tom Koenigs und andere, haben sich ebenso wie unzählige Unterstützer/innen an den Ministerpräsidenten McAllister gewandt und ihn um eine Lösung gebeten. Leider blieben alle bisherigen Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.

Um dem Rest der Bundesrepublik zu zeigen, dass Niedersachsen nicht "gebrandmarkt als bedeutendes Negativbeispiel der deutschen Immigrationsdebatte" (HAZ vom 04.04.2012) ist, sondern im Sinne der Verpflichtungen der Europäischen Menschenrechtskonvention handelt, bitten wir Sie hiermit, persönlich Stellung zu beziehen:

Freundliche Grüße
Antwort von Stefan Politze
1Empfehlung
25.05.2012
Stefan Politze
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihr Anschreiben und Ihr Engagement für die Familie Salame/Siala. Die Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion in Niedersachsen haben in mehreren Debatten im Landtag seit 2005 versucht die von Ihnen angesprochene Familie zu unterstützen, bzw. die Abschiebung zu verhindern. Auch weiterhin werden wir uns für eine Rückkehr von Frau Salame und ihren Kindern einsetzen, denn es besteht eine moralische Verpflichtung die Familie wieder zusammenzuführen. Beispielsweise hat die Landtagsabgeordnete Jutta Rübke - leider inzwischen erfolglos - versucht zumindest ein Besuchsvisum von 3 Monaten für Frau Salame zu erreichen.

Die SPD in Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass die Verordnung der Härtefallkommission abgeändert wird und Vertreter des Niedersächsischen Flüchtlingsrates an diesem wesentlichen Verfahren beteiligt werden. Insgesamt muss das Bleiberecht großzügiger ausgestaltet werden und jeder Einzelfall muss gesondert geprüft werden. In jedem Fall dürfen Familien nicht, wie im Fall der Familie Salame/Siala geschehen, getrennt werden.

Bislang sind unsere Bemühungen für eine Veränderung des Bleiberechts an den politischen Mehrheiten in Niedersachsen gescheitert und auch das Letztentscheidungsrecht in Härtefällen liegt politisch nicht in unserer Hand, sondern bei Innenminister Schünemann. Wir bedauern Ihnen daher keine bessere Antwort liefern zu können, als dass wir uns auch weiterhin für Familien wie die Familie Salame/Siala einsetzen werden, um eine veränderte Immigrationspolitik in unserem Land zu gestalten.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Politze
Mitglied des Niedersächsischen Landtages
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