Ruth Müller (SPD)

Ruth Müller
Ruth Müller aktuell
Angaben zur Person
Jahrgang
1967
Berufliche Qualifikation
Vertriebsassistentin, Dipl.Sekretärin
Ausgeübte Tätigkeit
Gemeinderätin; Kreisrätin
Wohnort
-
Stimmkreis
Landshut
Landeslistenplatz
5, Niederbayern
Öffentliche Äußerungen
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Frage zum Thema Arbeit
12.08.2008
Von:
- May

Sehr geehrte Frau Müller,

wie sehen Sie das Problem Mobbing am Arbeitsplatz?

Ich würde von Ihnen gerne zu erfahren, inwieweit Sie sich als Politker für die vielen Mobbingopfer einsetzen. Denn die bestehenden Gesetze (z.B. Arbeitsschutzgesetz) scheinen für den Schutz der Betroffenen nicht auszureichen.

Wie könnte aus Ihre Sicht mobbing verhindert werden?

Werden Sie ggf. Mobbing-Opfer helfen?

Was halten Sie davon, dass Kandidatenwatch, gleichlautende Frage an verschiedenen Abgeordnete NICHT freischaltet? Somit ist leider kein Vergleich zwischen den Parteien und den Abgeordneten möglich, denke ich. Eine Art von Sensur?

MfG - May
Antwort von Ruth Müller
3Empfehlungen
22.08.2008
Ruth Müller
Sehr geehrter Herr May,

leider betrifft das Thema "Mobbing" immer wieder Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in allen Schichten. Hier sind in erster Linie die Arbeitgeber und Kollegen gefordert, Mobbing zu verhindern, Mobbingopfern zu helfen und Mobbing erst gar nicht entstehen zu lassen. In einem guten Arbeitsklima, das geprägt ist von gegenseitigem Respekt und Toleranz im Umgang miteinander sollte Mobbing nicht vorkommen. Als aktives Mitglied der evangelischen Kirche sehe ich hier auch die Verantwortung als Christ gegenüber den Mitmenschen.

Mit den besten Grüßen

Ruth Müller
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
26.08.2008
Von:

Ich bin beschäftigt am Flughafen München. Mich würde brennend interessieren, ob in näherer Zukunft auch mal angedacht ist, dass man nicht nur einen Express- oder eine Shuttle-Busverbindung von Landshut zum Flughafen München errichtet. Interessant wäre unter Umständen der Ausbau einer S-Bahn, da ja doch über 3.000 Beschäftigte aus Landshut am Flughafen München arbeiten. Trotzdem ist bislang immer noch nichts passiert. Deswegen die Frage: Passiert was? Und wenn was passiert, wann passiert was?
Antwort von Ruth Müller
4Empfehlungen
28.08.2008
Ruth Müller
Sehr geehrter Herr ,

sowohl im Wahlprogramm zur Kommunalwahl der Stadt- und Landkreis-SPD war die Forderung nach einem vernünftigen Fernbahnanschluss unserer Region an den Flughafen München zu finden. Wir waren gegen den Bau des Transrapids, der sich ja im übrigen jetzt von selbst erledigt hat. Unsere Forderung war, stattdessen diese Gelder sinnvoll für die Pendler und Reisenden zum Flughafen München einzusetzen. Die Gelder, die für den Transrapid eingeplant waren, gehen jetzt in Forschungs- und "Leuchtturmprojekte". Leider haben es die regionalen Abgeordneten nicht geschafft, diese freigewordenen Finanzmittel in unsere Region zu lenken. Wir hatten kürzlich den parlamentarischen Staatssekretär MdB Ulrich Kasparick aus dem Berliner Verkehrministerium bei uns zu Gast und haben bei dieser Gelegenheit auch über diese Thematik diskutiert. Nachzulesen im Pressespiegel meiner Homepage.
Angesichts steigender Spritpreise, verstopfter Autobahnen und der Klimaschutzdebatte ist hier dringend Handlungsbedarf gefordert, um die vielen Pendler zu entlasten. Ich werde mich auch weiterhin für dieses Thema einsetzen.

Mit den besten Grüßen

Ruth Müller
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
03.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Müller,

mich würde brennend interessieren in wieweit Sie den weiteren Ausbau des DSL-Netzes in den ländlichen Gebieten um Landshut unterstützen und vorantreiben wollen.

In meinem Fall hat es bereits Jahre gedauert und nun ist für mich gerademal eine sehr schwache DSL-lite Verbindung zugänglich, die trotz der etwas besseren Geschwindigkeit im Vergleich zu ISDN es einem nicht ermöglicht WEB 2.0 Inhalte wirklich befriedigend ohne längere Wartezeiten zu nutzen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Ruth Müller
1Empfehlung
06.09.2008
Ruth Müller
Sehr geehrter Herr ,

bereits im Kommunalwahlkampf 2008 hat die SPD im Landkreis Landshut den Ausbau einer flächendeckenden DSL-Verbindung gefordert. Im Frühjahr 2007 hat die SPD-Kreistagsfraktion ein Gespräch zu diesem Thema mit MdL Jürgen Dupper (jetzt OB in Passau) in Vilsbiburg geführt. Wenn wir den Wirtschaftsstandort in Stadt und Landkreis Landshut auf Dauer sicherstellen wollen, müssen wir hier schleunigst handeln. In Zeiten der Globalisierung werden große Datenmengen weltweit versandt - ich spreche da aus Erfahrung, da mein Mann als Exportleiter weltweit tätig ist. Die bayerische Staatsregierung hat in der Vergangenheit mit dem Transrapid auf eine veraltete Technologie gesetzt und es nun auch in der Gegenwart nicht geschafft, diese freigewordenen Mittel für eine flächendeckende DSL-Infrastruktur einzusetzen. Wieder einmal ist der "schwarze Peter" bei den Kommunen gelandet! Als bayerische SPD sind wir auch der Meinung, dass zur sozialen Teilhabe auch die Möglichkeit gehört, dass allen Menschen die Informationen und Vorteile des World-Wide-Web zur Verfügung stehen. Dem Ziel, einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu präsentieren, wurde alles andere untergeordnet. Hier müssen in Zukunft die Prioritäten anders gesetzt werden, wenn Bayern nicht den Anschluss verlieren will.

Mit den besten Grüßen aus Pfeffenhausen

Ruth Müller
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
03.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Müller,


wie sehen Sie die Tatsache , daß durch Landshut derzeit 3 Bundesstraßen laufen?

Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Anwohner dieser Straßen kurzfristig zu entlasten?

Vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Ruth Müller
2Empfehlungen
18.09.2008
Ruth Müller
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage - gerade der schreckliche Unfall in der Veldener Straße hat uns ja allen vor Augen geführt, was passieren kann, wenn keine Umgehungsstraßen vorhanden sind.

Nun, mit der dritten Bundesstraße kann wohl nur die frühere B 11 gemeint sein, die aber für Landshut kein Problem mehr darstellt, weil ja seit Jahren die Entlastung durch die A 93 perfekt ist.

Aber in Nord-Süd-Richtung: Da sind wir wieder bei der B 15 neu. Die bestehende B 15 und die B 299 führen den Verkehr mit einem hohen Anteil an Schwer- und Gefahrgutverkehr diagonal durch die Stadt Landshut. Entlastung kann nur die B 15 neu bringen und zwar dann, wenn sie nicht an der A 93 bei Essenbach endet. Das wird sie aber nicht tun, weil die Autobahndirektion Südbayern bereits eifrig am Vorentwurf für das Teilstück Essenbach - Geisenhausen arbeitet. Noch in diesem Jahr soll er fertig und dann dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt werden. Für diesen Fall hat die Bürgeraktion "B 15 neu Ja", die der der langjährige Fraktionsvorsitzende Peter Barteit ehrenamtlich als Geschäftsführer betreut, bereits interveniert:

1. Im Bundesverkehrsministerium (bei der Parlamentarischen Staatssekretärin Karin Roth persönlich) damit der Vorentwurf baldmöglichst genehmigt wird. Dann könnte die Autobahndirektion mit den weiteren Planungen bis zu Baugenehmigung weitermachen.

2. Bei den Abgeordneten des Verkehrs- und des Haushaltsausschusses, damit sie die notwendigen Mittel für einen zügigen Weiterbau bewilligen. Wir fordern sogar, im Verlauf der B 15 noch eine zweite Baustelle aufzumachen. Die Autobahndirektion würde das sehr gerne tun, wenn sie aus Berlin das notwendige. Geld bekommt Das dürfte durchaus aussichtsreich sein, weil nach Fertigstellung der A 6 Nürnberg - Prag die B 15 neu zum wichtigsten Fernstraßenprojekt in Bayern aufgerückt ist.

Was ist aber dann mit der B 299 auf der sich viele Tankzüge von den Raffinerien aus dem Raum Ingolstadt in das Industriedreieck bei Burghausen und nach Österreich über die Konrad-Adenauer-Alle quälen? Die werden selbstverständlich, wenn sie erst einmal in Altdorf auf die A 93 gefahren sind, zwei Ausfahrten weiter auf der Autobahn bleiben und dann über die B 15 neu um die Stadt Landshut herum direkt nach Süden fahren.

Damit hat man mit der B 15 neu im Abschnitt Essenbach - Geisenhausen die Stadt Landshut von zwei stark befahrenen Bundesstraßen entlastet. Eine Verkehrsuntersuchung von Prof. Dr. Kurzak sagt für die Konrad-Adenauer-Straße einen Rückgang um knapp 10.000 Kfz/Tag voraus.

Zu beiden Straßen hatten wir in den vergangenen 14 Monaten Besuch aus dem Berliner Verkehrsministerium (MdB Karin Roth im Juli 2007; MdB Ulrich Kasparick im August 2008) und die Situation der B299 im Raum Weihmichl haben wir dem Spitzenkandidaten der bayerischen SPD, Franz Maget, am 31. Juli bei einem Vor-Ort-Termin erläutert.

Mit den besten Grüßen

Ruth Müller
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Frage zum Thema Integration
03.09.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Müller,

auch von Ihnen hätte ich gerne ein Statement zum Thema Rechtsradikalismus.
Mit Erschrecken muss ich nämlich feststellen, dass der NPD-Abgeordnete geradezu einen Massenandrang an Fragen hat. Seine Antworten lassen mich stutzen und schlucken. Was werden Sie versuchen um gegen Rechtsradikalismus einzutreten? Gerade unter Jugendlichen sollten mehr Freizeitangebote etc. verbreitet werden, denn da ist die NPD hoch im Kurs und geht so leicht auf Jungwählerfang. Deshalb meine Frage: Werden Sie konkret etwas gegen Rechtsradikalismus unternehmen?
Antwort von Ruth Müller
2Empfehlungen
06.09.2008
Ruth Müller
Sehr geehrte Frau ,

gerade zum Thema "Rechtsradikalismus" hat die SPD im Landkreis Landshut in diesem Jahr einige Aktionen unternommen: In Vilsbiburg haben wir von der SPD-Kreistagsfraktion die Ausstellung im Heimatmuseum "Das kriegerische 20. Jahrhundert" und die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum "Rechtsradikalismus in Bayern" besichtigt und auch in der Presse darüber berichtet. Gemeinsam mit Hans-Dieter Schenk vom DGB ist es mir gelungen, die Ausstellung "Freie Gewerkschaften im Mai 1933" der Horst-Böckler-Stiftung auch den Schülerinnen und Schülern an der Staatlichen Realschule Rottenburg zugänglich zu machen, um so dieses Thema auch für Schulen im nördlichen Landkreis Landshut nahe zu bringen.
Im Raum Landshut gibt es einen "Runden Tisch gegen Rechts" - eine Einrichtung, die ich sehr begrüße und an deren Treffen ich auch schon teilgenommen habe, wenn es terminlich ging. Seit fast 10 Jahren bin ich Schriftführerin im Freundeskreis Landshut-Nowosibirsk und war von 2002 bis 2008 die Partnerschaftsbeauftragte in unserer Gemeinde Pfeffenhausen für unsere Partnerschaft mit der polnischen Stadt Jaworzyna Slaska. Bei diesen beiden partnerschaftlichen Engagements habe ich mich auch immer darum bemüht, Jugendbegegnungen zu unterstützen und mitzuorganisieren und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Ich bin der Meinung, nur wenn junge Menschen die Chance haben, andere Bürger unserer Welt kennen zu lernen, werden sie auch lernen, die Verschiedenheit der Kulturen als Bereicherung zu empfinden. Für mein Engagement als Partnerschaftsbeauftragte der Gemeinde Pfeffenhausen wurde unser Referat erst im Juni 2008 in Berlin bundesweit in der Rubrik "Europäisches Engagement einer Kommune" ausgezeichnet. Die verschiedenen Berichte, die hierzu erschienen sind, können Sie in meiner Homepage nachlesen. Rechtsradikalismus entsteht auch dadurch, dass die Menschen gegenüber anderen Kulturen Bedenken haben. Diese möchte ich auch durch meine ehrenamtliche Arbeit in den beiden Vereinen abzubauen helfen. Neid und Missgunst werden jedoch auch häufig durch Sensationsmeldungen in der Presse geschürt - hier sollten sich die Medien auch ihrer Verantwortung bewusst werden. Wir müssen daran arbeiten, Europa als Chance für uns alle zu begreifen und die kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu empfinden.

Mit den besten Grüßen


Ruth Müller
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