Prof. Dr. Martin Neumann (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Prof. Dr. Martin Neumann
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
27.01.1956
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Vetschau
Wahlkreis
Cottbus - Spree-Neiße
Ergebnis
8,8%
Landeslistenplatz
2, Brandenburg
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(...) Langfristig steht natürlich das Ziel des Schuldenabbaus. Doch zunächst müssen wir einen ausgeglichenen Haushalt schaffen, dafür sind wir die ersten Schritte gegangen und dann können wir damit beginnen Schulden abzubauen. Ich versichere Ihnen, die FDP wird dranbleiben.


zu Frage 6.)
Die Brennelementesteuer ist der Beitrag der Energieversorgungsunternehmen (EVU) zur Haushaltssanierung. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Prof. Neumann,

Ich habe ein mich sehr bewegende Frage.

Ist es zutreffend , dass am 26.04. Im Deutschen Bundestag durch eine Änderung der Geschäftsordnung das Recht der freien Rede für Abgeordnete eingeschränkt werden soll? Danach soll künftig nur mit der Entscheidung der Fraktion ein zugelassener Abgeordnete sich in der Debatte äußern dürfen. Stimmen Sie mir zu, dass die freie Äußerung eigener Gewissensentscheidungen in der Debatte unmöglich wird und dadurch die parlamentarische Debatte erheblich entwertet wird. In Summe sehe ich die demokratische Kultur entscheidend gefährdet.
Wie werden Sie sich bei dieser Abstimmung verhalten ?

Gestatten Sie mir noch die Anmerkung, dass ich persönlich eine solche Regelung zur "Disziplinierung der parlamentarischen Debatte", sollte sie denn so kommen, für einen Schlag gegen die Demokratie halte.

Mit freundlichem Gruß
W.Gallas
Antwort von Prof. Dr. Martin Neumann
bisher keineEmpfehlungen
24.05.2012
Prof. Dr. Martin Neumann
Sehr geehrter Herr Gallas,

nein, es ist nicht zutreffend, dass der Deutsche Bundestag die Geschäftsordnung dahingehend ändern wollte oder will. Hiergegen würde bereits Artikel 38 des Grundgesetzes stehen.

Richtig ist, dass es Anfang April 2012 irritierende Presseberichterstattungen bezüglich das Rederecht betreffender angedachter Änderungen der Geschäftsordnung gegeben hat. Allerdings hatten die diskutierten Änderungsvorhaben nicht zum Ziel, die Möglichkeiten der Meinungsäußerung einzelner Abgeordneter zu beschneiden. Vielmehr wurde im Geschäftsordnungsausschuss interfraktionell die Frage beraten, inwiefern einzelne Abgeordnete, die von der Mehrheitsmeinung ihrer jeweiligen Fraktion abweichende Auffassungen vertreten, künftig ihr Rederecht wahrnehmen können sollten.
Da bisher keine Regelung in der Geschäftsordnung hierzu besteht, wurde diskutiert, eine solche zu schaffen, auf die sich jeder einzelne Abgeordnete bei Bedarf hätte berufen können. Es sollte aber zu keiner Zeit ein Maulkorb seitens der Fraktionen an sog. "Abweichler" verhängt werden.

In der Öffentlichkeit ist die Diskussion darüber jedoch etwas irritierend geführt worden, weshalb bei vielen der auch von Ihnen beschriebene Eindruck entstanden ist. Bereits am 18. April 2012 haben die Fraktionen von FDP und CDU/CSU daher erklärt, dass es in dieser Wahlperiode keinerlei Änderungen der Geschäftsordnung zum Rederecht der Abgeordneten geben wird.

Mit besten Grüßen aus Berlin

Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann MdB
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