Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Prof. Dr. Karl Lauterbach
© spdfraktion.de
Geburtstag
21.02.1963
Berufliche Qualifikation
Universitätsprofessor
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Köln
Wahlkreis
Leverkusen - Köln IV
Ergebnis
37,1%
Landeslistenplatz
49, Nordrhein-Westfalen
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
13.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Professor Lauterbach,

ich interessiere mich sehr für gesundheitspolitische Fragen und würde gerne Ihre Habilitationsarbeit lesen. Leider konnte ich ihre Arbeit bislang nirgends ausleihen. Können Sie mir einen Tip geben wo ich ihre Arbeit ausleihen kann?
Vielen Dank

Dr. A.

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Frage zum Thema Gesundheit
27.09.2011
Von:
-

Monsieur le Professeur,

habe Sie heute morgen in meinem (beinahe) Lieblings "small-talk" MM gesehen und vor allem gehört: Ihr Kommentar zum FDP Vorstoss in Sachen "Organspende" - quasi ein Dauerbrenner, wenn auch in aller Regel auf allerkleinster Flamme (es gibt ja auch wirklich noch Wichtigeres im Leben, auch nach dem Tod).

Bleibt nur zu hoffen, dass es der zuständige Herr Minister es endlich mal ernst in dieser "lebenswichtigen post mortem" Sache¨meint, sprich Nägel mit Köpfen macht und dieses Vorhaben nicht wieder an mir absolut unverständlichen pseudo-juristischen Spitzfindigkeiten scheitert, denn wenn ein deutscher Büger oder welch anderer Staatsbürger auch immer sich für eine Organspende entscheidet, dann ist dies selbstverständlich auch sein unangefochtenes Recht, das jedermann uneingeschränkt zu respektiern hat, auch die Angehörigen.

Aber nur eine Frage: da man sich Ort und Land seiner "letzten Stunde" normalerweise nicht aussuchen kann, d.h. dass diese letzte Stunde auch jenseits der dt. Grenze schlagen kann und auch nicht zu selten schlägt (ich spreche nicht von mir, der ich in F wohne), meinen Sie nicht, dass eine EU weite Regelung in dieser Frage mit einem EU gültigen (mehrsprachigen) Ausweis die weitaus bessere und auch politisch realistischere/realisierbare Lösung wäre? Organspende ist nicht zuletzt auch eine Frage der Dringlichkeit sowohl für das zu spendende Organ als auch für den potenziellen Organempfänger, so dass es mir doch gerade auch in mediz. Sicht weitaus sinnvoller erschiene, die Organspende in dem Land vorzunehemen, wo der Tod auch eingetreten ist und auch jedem Organsuchenden zugute kommen sollte, wo immer und in welchem EU Land er sich befindet (eine weltweite Lösung wäre wohl noch eine reine Utopie). Oder sollte es etwa "landesspezifische Inkompatibilitäten" geben? Ich hoffe doch wohl kaum!

MfG

W. -

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Frage zum Thema Soziales
05.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach!

Warum muss ein EU Rentner mir sehr geringer Rente, der leider freiwillig krankenversichert, wegen 5 jähriger Mitgliedschft in einer privaten Rentenversicherung, beim Hinzuverdienst von 400,-€, auch noch Krankenversicherung zahlen.
Werde bestraft, weil ich noch ein wenig Selbstachtung habe, und dem Staat nicht auf der Tasche liegen möchte. Sonst bekäme ich diese erarbeitete Summe vom "Amt". Über eine Auskunft würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen

G.

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Frage zum Thema Gesundheit
16.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach,

Ihre sehr fundierten und progressiven Positionen zu verschiedenen Themen der Gesundheits- und Verbraucherpolitik schätze ich normalerweise sehr. Umso erstaunter war ich, Sie gestern in der ARD bei Günter Jauch als Verfechter von Tierversuchen zu erleben. In dieser Frage muss man sicher verschiedene Fälle und Vorgehensweisen abwägen, gerade im von Ihnen angeführten Beispiel (Ratten werden durch Stromschläge unter Stress gesetzt, dabei wird ihr Gewicht im Vergleich zu nicht solcherart gestressten Ratten beobachtet) erscheint mir persönlich ein Tierversuch aber nicht nur ethisch sehr fragwürdig, sondern auch wenig aussagekräftig.

Könnten Sie bitte einmal Ihre Haltung zu Tierversuchen, insbes. beim geschilderten Beispiel, deutlich machen?

Vielen Dank
mit freundlichen Grüssen


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