Peter Hauk (CDU)
Kandidat Landtagswahl Baden-Württemberg 2006
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Grunddaten
Peter Hauk
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Diplom-Forstwirt, Oberforstrat a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
Minister für Ernährung und ländlichen Raum
Wohnort
-
Wahlkreis
Neckar-Odenwald
Ergebnis
53,7%
Landeslistenplatz
-
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Frage zum Thema Familie
22.03.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Hauck,

was verstehen Sie unter guter Familienpolitik?
Was muss sich ändern, damit wieder eine Lust auf Kinder entsteht?
Was konkret soll geschen, um die finanzielle Benachteligung von Familien mit Kindern zu reduzieren?
Halten Sie es für richtig, dass eine Familie mit mehreren Kindern in Ba-Wü nur existieren kann, wenn beide Elternteile arbeiten gehen?
Ist es aus Ihrer Sicht wirklich richtig, dass Tagesbetreuungsangebote für Kleinkinder die Geburtenrate ansteigen lassen? Wozu soll ich Kinder bekommen, wenn ich sie kaum sehen kann?

MfG
Antwort von Peter Hauk
bisher keineEmpfehlungen
23.03.2006
Sehr geehrter Herr ,

Gerne möchte ich auf Ihre Frage zur Familienpolitik eingehen.

Ich bin nicht der Auffassung, daß alle Familie in Baden-Württemberg mit mehreren Kindern auf ein doppeltes Einkommen angewiesen sind. Ich bin mir allerdings der großen finanziellen Belastung von Kindern gerade für
Angestellte im Niedriglohnbereich durchaus bewußt. Familien sollen auch nach dem Wegfall der Eigenheimzulage die Möglichkeit haben, Wohneigentum zu erwerben. Die CDU im Land setzt sich für ein neues Förderkonzept für einkommensschwache Familien ein; im Land fördern wir gerade auch diesen Personenkreis.

"Lust" auf Familie kann die Politik leider nicht schaffen. Es geht jedoch darum, die besten Bedingungen für Familien in den unterschiedlichsten Lebensmodellen zu bieten. Ich spreche mich dabei weder für die
verpflichtende Ganztagesbetreuung noch für das sogenannte klassische Familienmodell mit einem Elternteil zu Hause aus. Für mich hat die Wahlfreiheit oberste Priorität: es gibt heute nach wie vor Mütter und Väter,
die gerne zumindest zeitweise bei ihren Kindern bleiben möchten. Allerdings gibt es aufgrund der geänderten Lebensvisionen immer mehr Familien, in denen beide Partner arbeiten möchten. Beruf und Familie dürfen nicht im Widerspruch stehen. Aus diesem Grund will die CDU Baden-Württemberg die Betreuungsangebote
ausbauen und in den neuen Betreuungsformen möglichst die Interessen Aller zu realisieren. Ein besseres Betreuungsangebot für Kinder wird nicht im ersten Schritt die Geburtenzahlen steigen lassen. Ich hoffe jedoch, daß sich junge Menschen in Zukunft nicht mehr zwischen Karriere oder Kindern entscheiden müssen und durch die besseren Rahmenbedingungen wieder Lust auf Kinder bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Hauk
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
23.03.2006
Von:
E.

Sehr geehrter Herr Hauk,
bezüglich der Frage von Herrn Breunig habe ich Zusatzfragen:
Soweit ich weiß ist der Anbau von Energieplanzen (es gibt bei weitem nicht nur Mais) weitaus abwechslungsreicher als die bisherige konventionelle Landwirtschaft und keineswegs monokultisch. Sehe ich das richtig?
Ist es richtig, daß die Gefahr durch Wildschäden absolut vernachlässigbar ist im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft, weil ja die ganze Planze abgeerntet wird und es gar nicht auf deren Zustand oder Qualität ankommt im Gegensatz etwa zum Getreideanbau?
Welche Parteien sind wohl verantwortlich für diese offensichtliche und erschreckende Fehl- und Falschinformation der Bürger, was die erneuerbaren Energien angeht?

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Frage zum Thema Wirtschaft
23.03.2006
Von:

Herr Hauk,

Sie sagen in einer Ihrer Antworten:
"Pflanzenöl wird selbstverständlich nur dann besteuert, wenn es auch tatsächlich als Kraftstoff eingesetzt wird."

Was passiert wenn ich bei Aldi Pflanzenöl kaufe und dieses als Treibstoff bzw. Beimischung nutze in einem entsprechenden Auto? Die Preise in solchen Supermärkten sind sehr wohl attraktiv, daß sich dieses lohnt.

Keiner kann kontrollieren, ob ich das Öl in meinen Salat oder meinen Tank gieße.
Antwort von Peter Hauk
1Empfehlung
25.03.2006
Sehr geehrter Herr ,

bisher ist es gängige Praxis, besteuertem Kraftstoff einen Farbstoff beizumischen. So läßt sich bei einer Polizeikontrolle problemlos feststellen, ob der Treibstoff versteuert wurde oder illegal verwendet wird. Ich gehe davon aus, dass sich auch für Pflanzenöl eine ähnliche Regelung finden lässt.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Hauk
Landtagsabgeordneter
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