Otto Schily (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Otto Schily
Jahrgang
1932
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt, Bundesminister des Innern a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
München-Land
Landeslistenplatz
3, über Liste eingezogen, Bayern
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(...) Der Pressemitteilung können Sie unseren Standpunkt bei den Verhandlungen zwischen ver.di und der Telekom entnehmen. Wie Sie sehen, standen wir als SPD-Bundestagsfraktion auf der Seite der Beschäftigten. Wir haben uns stets für eine Lösung des Konflikts eingesetzt, der den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den Arbeitsplätzen dient. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Arbeit
12.06.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Schily,
als Telekommitarbeiter würde mich Ihr Standpunkt zum Streik der Telekombeschäftigten wegen der massiven Lohndrückerei unseres Vorstandes Herrn Obermann interessieren.
Wir wurden 2004 vom Vorstand in den damahligen Tarifverhandlungen von 38 auf 34 Wochenstunden gedrückt verbunden mit Lohneinbußen (wir wollten unser Gehaltsgefüge behalten). Jetzt sollen wir wieder auf 38 Wochenstunden hochgefahren werden und gleichzeitig auf 9% unseres Gehalts verzichten.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Otto Schily
2Empfehlungen
21.06.2007
Otto Schily
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 12. Juni 2007 an Otto Schily, die über die Internet-Plattform www.abgeordnetenwatch.de an uns weitergeleitet wurde.

Aufgrund eines sehr engen Terminkalenders kann Herr Schily leider nicht persönlich Stellung nehmen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Beiliegend übersende ich Ihnen deswegen eine aktuelle Pressemitteilung unseres stellv. Fraktionsvorsitzenden, Ludwig Stiegler, im .pdf-Format. Der Pressemitteilung können Sie unseren Standpunkt bei den Verhandlungen zwischen ver.di und der Telekom entnehmen. Wie Sie sehen, standen wir als SPD-Bundestagsfraktion auf der Seite der Beschäftigten. Wir haben uns stets für eine Lösung des Konflikts eingesetzt, der den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den Arbeitsplätzen dient.

Für evtl. Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Mauren

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Frage zum Thema Inneres und Justiz
15.06.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Schily

warum fand keine öffentliche Debatte über die Einführung von Personenkennziffern, ab Juli 2007, statt?

MfG
G.

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Frage zum Thema Internationales
27.09.2007
Von:

1. Wie ist es zu erklären das Deutschland laut den Vereinten Nationen zwar immernoch als Feindstaat vertraglich deklariert wird und dennoch der drittgrößte Beitragszahler dessen ist? Ich als einfacher Bürger empfinde es als Zumutung einen Verein zu bezahlen, der ein heute noch als Feind bezeichnet.
Warum drängt Deutschland nicht auf Beseitigung dieses Widerspruches?

2. Wann erhält Deutschland endlich einen Friedensvertrag, wann also endet der Waffenstillstand zwischen Deutschland und den Alliierten?

Auch wenn beide Fragen auf dem Papier stehen und derzeit kaum Anwendung finden, sollte man die Verträge korrigieren, wenn wir schon zu den größen Beitragszahlern der Weltorganisationen gehören.

Wie sehen Sie das Herr Schily
Antwort von Otto Schily
7Empfehlungen
10.10.2007
Otto Schily
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Fragen an Otto Schily.

Aufgrund des vollen Terminkalenders von Herrn Schily, werde ich versuchen Ihre Fragen zu beantworten. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Zu Frage 1:

Wie Sie richtig erläuterten, enthält die Charta der Vereinten Nationen nach wie vor eine Feindstaatenklausel die sich auf Deutschland und Japan bezieht.
Diese ist jedoch mehrfach von offizieller Seite her für obsolet erklärt worden.
Die Bundesregierung vertritt die Auffassung, dass die Feindstaatenklauseln spätestens mit dem Beitritt der beiden deutschen Staaten zu den VN obsolet geworden sind und daher nicht mehr gelten. Die Tatsache, dass die Bundesrepublik bereits vier Mal dem Sicherheitsrat angehört und einen Präsidenten der Generalversammlung gestellt hat, zeigt, dass Deutschland in den VN die vollen Rechte eine gleichberechtigten Staates ausübt.
Darüber hinaus gaben die Staats- und Regierungsoberhäupter auf dem VN-Gipfeltreffen 2005 in dem Abschlussdokument (A/RES/60/1) ihrem Willen Ausdruck, die Streichung der hinfälligen Klausel ins Auge zu fassen. Die Bundesregierung wird dieses Anliegen, welches jedoch eine Änderung der Charta nach dem dafür vorgeschriebenen Verfahren erfordert, bei der nächsten Änderung der Charta einbringen.

Zu Frage 2:

Der sogenannte "Zwei-plus-vier-Vertrag wurde am 12.9.1990 unterschrieben, trägt den Titel "Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" und trat am 15.3.1991 in Kraft. In der juristischen Literatur herrscht die Auffassung vor, der Zwei-plus-vier-Vertrag ersetze als abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland einen Friedensvertrag.
So hat auch das Landgericht Bonn in seinem Urteil vom 5.11.1997 die Ansicht vertreten, der Vertrag sei von seiner Wirkung her als Ersatz-Friedensvertrag zu sehen.
Auch der Bundesgerichtshof äußerte sich in einem Urteil vom 26.6.2003 wie folgt: "Er (Der Zwei-plus-vier-Vertrag) hatte aber erklärtermaßen das Ziel, eine abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland herbeizuführen, und es wurde deutlich, dass es weitere (friedens-) vertragliche Regelungen über rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg nicht geben wird."

Ich hoffe, dass ich damit dazu beitragen konnte, Ihre Fragen zu beantworten.

Viele Grüße,

Judith Völker
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.10.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Schily,

sind Ihnen als Mitglied des Aufsichtsrates der Firma Safe-ID Solutions und Anteilseigner der Firma Safe-ID Solutions die Umsatzzahlen der Firma Safe-ID Solutions bekannt?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Gruessen,

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Frage zum Thema Inneres und Justiz
24.10.2007
Von:

Guten Tag Herr Schily ,

meine Frage ist folgende.
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder zog in den letzten Bundestagswahlkampf mit dem Slogan " Die SPD ist eine Friedenspartei".
Gleichzeitig ist jedoch Deutschland der weltweit drittgrösste Rüstungsexporteur weltweit und hat selbst Staaten wie Frankreich und England hinter sich gelassen.
Wie friedlich sehen Sie dieses?

Wegner

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