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Lieber Herr Jörg!
Ich sehe im ganzen Dialog einen kleinen Fortschritt. Ich persönlich bin ich für den Bestand (Existenz), die Entwicklung (Anpassung, nicht Wucherung) und eine gerechte Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks, die die Grundrechte der Bürger achtet. Ich bin gegen Garantien vom Unmöglichen und Inakzeptablen mit Zwang. Ich bitte Sie, meine Frage in diesem Forum an Frau Monika Grütters
www.abgeordnetenwatch.de
zu lesen und folgende Fragen zu beantworten:
Hat die Rundfunkfreiheit der Anstalten Bestand vor meine Gewissens-, Religions-, Meinungs-, Handlungs- und Informationsfreiheit?
Diese Finanzierungsform ist stark inflationstreibend und untergräbt das Vertrauen in den Rechtsstaat: Ist der Rundfunk so wichtig, dass man auch dies in Kauf nehmen soll?
Allein die Art, wie diese Regelung entstand, ist äußerst ärgerlich: Rundfunkanstalten bitten einen ehemaligen Verfassungsrichter um ein Gutachten, das ihre grob einfache Abgabenabzocke von allen rechtfertigen soll, die Ministerpräsidenten der Länder vereinbaren es mit winzigen Änderungen, und die Abgeordneten aller Landtage sagen alle ja. Ist das die Unabhängigkeit der vier Staatsgewalten? Ist das Demokratie? Ist das Rechtsstaat? Macht allein dieser Umstand nicht Ihre Argumente mit der Unabhängigkeit des Rundfunks lächerlich?
Eine Sache ist, was über Rundfunk geredet wird, eine andere die Wirklichkeit, die die Politik offensichtlich erhalten will, das letzte Beispiel:
www.sueddeutsche.de
Offensichtlich wird die beauftragte Leistung nicht erfüllt: Sollen die Rundfunkteilnehmer trotzdem zahlen? (Ich zahle so wie so nicht, weil Rundfunk nicht meine frei gewählte Quelle von Information, Bildung, Unterhaltung, Kultur und Rat ist, weil ich auf meine Grundrechte bestehe, weil ich mit Rundfunkzuschauern und Zuhörern nicht solidarisch bin)