Olaf Scholz (SPD)
Abgeordneter Bundestag (ausgeschieden)

Grunddaten
Olaf Scholz
© Romeo Deischl
Geburtstag
14.06.1958
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Altona
Ergebnis
36,1%
Landeslistenplatz
1, Hamburg
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(...) Vielen Dank für Ihre Anfrage. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen meiner Teilnahme an der Konferenz und der Stabilität des Euro. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Arbeit
27.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

BILD hat heute, 27.10.2009, enthüllt, was tatsächlich in den Jobzentren abgeht. Welch schlechte und unqualifizierte Arbeit dort teilweise geleistet wird, wie menschenverachtend Fallmanager auftreten.
Sie waren oberster Dienstherr und verantwortlich für diese katastrophalen Zustände. Was gedenken Sie nun zur Wiedergutmachung zu tun?



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Frage zum Thema Senioren
27.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz, ich fürchte, daß das Gesetz gegen Rentenkürzung wieder aufgehoben wird. Eine Kürzung schon niedriger Renten würde sehr wehtun. Was könnten Sie aus der Opposition heraus dagegen unternehmen?

Freundlichen Gruß, E.
Antwort von Olaf Scholz
1Empfehlung
18.12.2009
Olaf Scholz
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben die Rentengarantie in der Großen Koalition gemeinsam beschlossen. Die Union ist jetzt gut beraten, wenn sie ihre Zusagen aus der Zeit vor der Wahl nach der Wahl auch einhält. Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass die Bezieher niedriger Renten jetzt nicht die Leidtragenden der Politik der schwarz-gelben Regierung werden dürfen.

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern aus meinem Wahlkreis Hamburg-Altona beantworte ich gerne persönlich per Brief oder E-Mail. Schreiben Sie mit unter:

Olaf Scholz, MdB
Max-Brauer-Allee 20
22765 Hamburg
E-Mail: olaf.scholz@hamburg.de .

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Scholz
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
12.12.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

zur Zeit lautet Ihre Verkündigung:

"Netzsperren helfen nicht und lenken von den eigentlichen Problemen ab." Die Politik der ehemaligen Familienministerin Ursula von der Leyen sei "populistisch" gewesen.

Ist die Wahrscheinlichkeit kleiner als 99,9Periode%, daß sich Ihre Argumentation bei ggfs. erneuter Regierungsbeteiligung wieder "pro Überwachung" einpendelt?

Wenn nein, wie begründen Sie Ihren momentanen Positionswechsel?

Fragt sich
Antwort von Olaf Scholz
bisher keineEmpfehlungen
25.01.2010
Olaf Scholz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zur Beantwortung möchte ich auf meine Antwort an Herrn Matschuk vom 21. Januar 2010 verweisen:

www.abgeordnetenwatch.de

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Scholz
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
12.12.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

einer Meldung der "taz" entnehme ich, daß Sie sich zu den sogenannten Internetsperren wie folgt geäußert haben:

"Internetsperren sind ineffektiv, ungenau und ohne weiteres zu umgehen."

Sie fordern löschen vor sperren. Sie fordern das entsprechende Gesetz ersatzlos zu streichen, weil sich Sperren viel zu leicht umgehen lassen und ineffektiv seien.

Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Jedoch verstehe ich eines nun ganz und gar nicht: Als Minister der letzten Regierung waren Sie maßgeblich an der Einführung dieses Gesetzes noch kurz vor der Bundestagswahl beteiligt. Sie enthielten sich zwar bei der Abstimmung über dieses Gesetz im Bundestag, waren aber als Minister der Regierung einer der Initiatoren des Gesetzes.

Was hat Sie zu diesem plötzlichen Sinneswandel bewegt? War es Ihr jetziger Platz in der Opposition? War Ihr damaliges Engagement somit ein Fehler? Gab oder gibt es andere Gründe?

Ich würde mich über eine Klarstellung Ihrerseits sehr freuen. Denn für mich als Bürger drängt sich der Eindruck auf, als würden Sie hier nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" handeln.

Ich bedanke mich schon im voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Olaf Scholz
3Empfehlungen
21.01.2010
Olaf Scholz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Initiator des Gesetzes war ich sicherlich nicht. Es ist aber richtig, dass die SPD - und auch ich - das Gesetz mitgetragen hatte, nachdem wir einige wichtige Änderungen gegenüber der Union durchgesetzt hatten. Begeistert waren wir aber schon damals nicht. Das können Sie beispielsweise an der von uns eingebrachten Befristung und Evaluierung des Gesetzes erkennen. Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nun im Koalitionsvertrag darauf verständigt, für ein Jahr nicht auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes zu sperren. Das ist ein rechtsstaatlich unhaltbarer Zustand, abenteuerlich und nicht zu akzeptieren. Ich halte die im Gesetz verfolgten Wege nach vielen Diskussionen heute nicht für sinnvoll. Ich bin daher zu der Überzeugung gekommen, dass wir nun einen Schlussstrich ziehen sollten. Wir werden die Initiative zur Aufhebung des Gesetzes und der BKA-Verträge ergreifen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Scholz
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.12.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scholz,

sie werden in der Presse wie folgt zitiert:

Scholz ... sagt: "Netzsperren helfen nicht und lenken von den eigentlichen Problemen ab." Die Politik der ehemaligen Familienministerin Ursula von der Leyen sei "populistisch" gewesen. Die Sperrverträge, die die Internet-Provider mit dem Bundeskriminalamt abschließen sollten, waren seiner heutigen Überzeugung nach "offensichtlich rechtswidrig". Scholz weiter: "Wir müssen erkennen: Internetsperren sind ineffektiv, ungenau und ohne weiteres zu umgehen. Sie leisten keinen Beitrag zur Bekämpfung der Kinderpornographie und schaffen eine Infrastruktur, die von vielen – zu Recht – mit Sorge gesehen wird."

Quelle: www.heise.de

Dazu habe ich konkret folgende Fragen.

1. Wenn die Politik der ehemaligen Familienministerin denn populistisch gewesen ist, wie Sie nun sagen, warum hat die SPD der entsprechenden Entscheidung dann zugestimmt? Trifft Ihr Vorwurf an dieser Stelle nicht ebenso die SPD wie die CDU? Mit welcher Begründung schieben Sie die Verantwortung einer gemeinsamen Entscheidung nun alleinig auf die CDU ab?

2. Wenn die angestrebten Sperrverträge "offensichtlich rechtswidrig" sind, warum war die SPD dann nicht in der Lage, diesen "offensichtlichen" Tatbestand zum Zeitpunkt der Abstimmung und Insbesondere vor dem Hintergrund der massiven Kritik aus der Bevölkerung und der dadurch ausgelösten Diskussion zu erkennen?

3. In Anlehnung an Frage Nr. 2 erfolgt die Überleitung zu den funktionalen Aspekten des geplanten Sperrverfahrens. Sie bezeichnen die Internetsperren plötzlich als ineffektiv, einfach zu umgehen und nicht in der Lage, einen Beitrag zur Bekämpfung der Kinderpornographie zu liefern. Genau diese Argumente hat Ihre Partei zum Zeitpunkt der Abstimmung vollständig ignoriert. Warum?

Mit freundlichen Grüßen

M
Antwort von Olaf Scholz
6Empfehlungen
21.01.2010
Olaf Scholz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die damalige Familienministerin hat Netzsperren als geeignetes Instrument zur Bekämpfung der Kinderpornographie dargestellt und die Sperrverträge mit den Providern durchgesetzt. Diese Verträge haben wir immer für falsch gehalten. Das haben wir auch so gesagt. Es ist aber richtig, dass die SPD - und auch ich - das Gesetz mitgetragen hatte, auch wenn wir nicht begeistert waren und die Bedenken gesehen haben. Das war ein Kompromiss, auf den wir uns eingelassen haben, nachdem zuletzt noch wichtige Forderungen von uns erfüllt wurden - etwa das Verwendungsverbot oder die Evaluierung und Befristung. Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nun im Koalitionsvertrag darauf verständigt, für ein Jahr nicht auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes zu sperren. Das ist ein rechtsstaatlich unhaltbarer Zustand, abenteuerlich und nicht zu akzeptieren. Ich halte die im Gesetz verfolgten Wege nach vielen Diskussionen heute nicht für sinnvoll. Ich bin daher zu der Überzeugung gekommen, dass wir nun einen Schlussstrich ziehen sollten. Wir werden die Initiative zur Aufhebung des Gesetzes und der BKA-Verträge ergreifen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Scholz
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