Norbert Kandizora (RRP)
Kandidat Europawahl 2009
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Grunddaten
Norbert Kandizora
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Diplom Ingenieur
Wohnort
-
Bundesland
Baden-Württemberg
Bundeslistenplatz
8
Eine angemessene Versorgung im Alter kann meiner Ansicht nach nur gewährleistet werden, wenn wir aus den jetzt sehr unterschiedlichen Alterssicherungssystemen ein einheitliches System schaffen , in der "alle" Arbeitnehmer/-geber entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen . (...)
Fragen an Norbert Kandizora
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Frage zum Thema Europas Rolle in der Welt
31.05.2009
Von:

1. Werden sie was unternehmen gegen russische Politik in Kaukasus Region, nämlich in Georgien ?
2. Zählen sie sich als Freund von Russische Premierminister Putin ? (wir haben so einer landespolitiker schon mal gehabt der Deutsche Wirtschats Interesse an Russland verkauft hat, mit Begründung das sei gut und jetzt haben wir die höchste Gas Preise in ganzen Welt und von Russland abhängige Wirtschaft im diesem sinne )
3. Werden sie unterstutzen beitritt von Georgien zur NATO und baldige deokkupation ?
Antwort von Norbert Kandizora
3Empfehlungen
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Sehr geehrter Herr

Die RRP beschränkt sich programmatisch auf 3 soziale Themenschwerpunkte. Aussenpolitik gehört nicht dazu .

Zu ihren Fragen eine generelle Antwort:

Die Rentnerinnen und Rentner Partei Deutschland verwahrt sich einerseits gegen eine Aufteilung in Einflussphären durch Staaten über andere sie umgebende Staaten !

Gleichzeitig wird jede Provokation eines Staates gegenüber einem anderen abgelehnt !

Die Staaten sollten in gegenseitigem Respekt und fair miteinander verhandeln und Streitfragen friedlich lösen !

Die RRP und grosse Teile der Rentnerschaft lehnt den Krieg in Afghanistan ab und fordert die sofortige Heimholung unserer Soldaten aus diesem Krieg !

Dies werden wir im Falle unserer Wahl im europäischen Parlament vertreten .

mit freundlichen Grüssen

Norbert Kandziora
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Frage zum Thema Sozialpolitik
03.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kandziora,

Warum sind die Rentnerinnen und Rentner mit einer theoretischen Stimmenzahl von 20 Millionen Wählerstimmen ( allein in Deutschland) nicht bereit, ihre Interessen bei Wahlen wirkungsvoll einzufordern?

Wie wollen Sie und Ihre Partei dieses politische "Desinteresse" im EU-Parlament in eine wirkliche Rentnerinnen- und Rentnerinteressenvertretung umwandeln?
Antwort von Norbert Kandizora
5Empfehlungen
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Sehr geehrter Herr

Die Beantwortung Ihrer ersten Frage bedarf einer vielschichtigen Antwort .

Sie müssen bedenken, dass wir, was die "Rentnermobilisierung" anbetrifft, vor einer "Zeitenwende" stehen, denn solch ein Ansinnen gab es früher einfach nicht !

Dies irritiert die etablierten Parteien zunehmend, da sie den "Status Quo" des derzeitigen Rentensystems , erhalten wollen !

Jedoch "nichts kann eine Idee aufhalten, für die die Zeit reif ist !"

Die 20 Millionen Rentner sind genauso wenig ein monolither Block wie die 38 Millionen Arbeitnehmer in der BRD. Die Betroffenheit oder die Interessenlage oder die politische Meinung der Rentner sind ähnlich unterschiedlich wie die der Arbeitnehmer .

Jedoch gibt es verbindente Elemente .

1.) Alle Rentner haben ihre Rentenansprüche über eigene Beiträge erworben .

2.) Die auf Beiträge resultierenden Rentenansprüche bewegen sich auf niedrigem Niveau.

3.) Die im Zusammenhang mit dem Sozialsystem (auch Renten ) in den letzten Jahren ergangenen höchstrichterlichen Entscheidungen (BVG, BGH, SGH) , zeichnen sich durch "starke Einseitigkeit" aus !

Bei dem Verhältnis "Rente zum zuletzt verdientem Bruttogehalt" sind die Rentner in der BRD Schlusslicht in Europa ! Viele Rentner liegen mit ihren Einkünften an der Armutgrenze . Immer mehr "Neu"-Rentner werden mit ihrer "Start"-Rente in die Altersarmut entlassen !

Dennoch ist es schwierig, trotz grosser Betroffenheit, eine Rentnerlobby zu schmieden , weil:

1.) Ein Teil der Rentner bereits gesundheitlich angeschlagen in Rente geht .

2.) Ein Teil der Rentner mit Minirenten bereits vom "gesellschaftlichen Leben" ausgeschlossen ist .

3.) Ein Teil der Rentner meint, bei momentan "guter Versorgung" keine Interessenvertretung zu brauchen .

4.) Manche Rentner politisch desinteressiert sind.

5.) Ein Teil der Rentner trauen ihren "neuen Interessenvertretern" einfach nicht viel zu. Andere sagen, schon wieder eine neue Partei, die uns belügt und betrügt!

Für uns als Rentnerinnen und Rentner Partei Deutschlands besteht eine vordringliche darin, eine massive Bewusstseinsänderung in der Rentnerschaft herbeizuführen , die lautet: " Jetzt helfen wir uns selbst "!

Im Falle unserer Wahl werden wir uns mit den Sozial/-und Seniorenvertretungen anderer europäischer Parteien zusammensetzen , um eine gemeinsame Interessengruppe für Rentner

auf europäischer Ebene zu bilden !

mit freundlichen Grüssen

Norbert Kandziora
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Frage zum Thema Sozialpolitik
04.06.2009
Von:

Was unterscheidet die RRP von den anderen Senioren- Rentenparteien, die zur Europawahl auftreten?

Welche Möglichkeiten sehen Sie, daß auch in Zukunft
die Renten noch sicher sind.
Antwort von Norbert Kandizora
3Empfehlungen
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Sehr geehrter Herr Schüle

zu Frage 1:
Die Rentnerinnen und Rentner Partei (Deutschland) kurz RRP genannt, wurde am 25. August 2007 von Herrn Polzer in Egmating (Bayern) gegründet . Ausgangspunkt war ein Artikel im Münchner Merkur "Sie streichen uns den Lebensabend", welches den endgültigen Anstoss zur Gründung der RRP gab.

Die RRP ist die bei weitem mitgliederstärkste Rentnerpartei in der BRD ! Sie umfasst inzwischen 16 Landesverbände. Und man kann mit gutem Recht behaupten, dass sie das profilierteste Personal aller Rentnervertretungen hat . Bei der EU-Wahl 2009 tritt das frühere deutsche "Judo-Ass" Klaus Glahn als Spitzenkandidat der RRP an . Viele unserer Funktionsträger können beeindruckende Ausbildungen und Qualifikationen aufweisen.

zu Frage 2:
Die Renten, basierend auf dem Umlageprinzip und eingebettet in das sie umgebende wirtschaftliche Umfeld, sind nach unserer Auffassung, so nicht zukunftsfähig ! Selbst wenn keine "direkten" Rentenkürzungen vorgenommen werden, kann man als Folge der Finanzkrise und den eingebauten "Kürzungsfaktoren" (Riester-/Nachhaltigkeitsfaktor) von 10 Jahren Nullwachstum ausgehen . Dies ist kaufkraftmässig gleichbedeutend einer 30%-igen Rentenkürzung .
Deshalb tritt die RRP für eine Bürgerversicherung ohne Beitragsbemessungsgrenze unter Teilnahme aller erwerbsfähigen Deutschen ein . Dann kann , basierend auf 8-10% Rentenversicherungsbeitrag (AN/AG-Anteil) die Lohnnebenkosten aller derzeit versicherungspflichtigen AN erheblich gesenkt werden . Aus diesem Grunde sind die derzeitigen sozialversicherungspfllichtigen AN eine natürliches Wahl-Klientel für die Rentnerinnen und Rentner Partei (Deutschland) !


mit freundlichen Grüssen
Norbert Kandziora
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Frage zum Thema Europas Rolle in der Welt
06.06.2009
Von:

Wie steht die RRP De zum Vertrag von Lissabon?
Antwort von Norbert Kandizora
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Sehr geehrter Herr Dr. Kandziora

Die RRP lehnt den Vetrag von Lissabon ab, weil wichtige Aspekte des institutionellen Demokratiedefizits" der EU weiterhin ungelöst sind !

Dazu zählen unter anderem:

1.) Die nur "indirekte" demokratische Lgitimation der EU-Kommision .
Die EU-Kommisarsposten werden im Proporzverfahren unter den Mitgliedsstaaten verteilt, und dann von den nationalen Regierungen bestimmt.

2.) Das weiterhin fehlende "Initiativrecht" des EU-Parlaments .
Das bedeutet, dass das EU-Parlament auch weiterhin keinen Gesetzentwurf zur Abstimmung vorlegen darf .

3.) Bei der "gemeinsamen Aussen-/und Sicherheitspolitik" GASP ist das EU-Parlament nicht zuständig . Die GASP wurde im Vertrag von Maastricht 1992 als 2.Säule der EU errichtet . Sie definiert einen Rahmen für die Zusammenarbeit der EU-Staaten in der Aussen und Sicherheitspolitik lediglich als zwischenstaatliche Kooperation auf Regierungsebene .

4.) Unklare Kompetenzverteilung zwischen nationalen und europäischen Institutionen .
Auch halten wir die "degressive Proportionalität" der Sitzverteilung im EU-Parlament für problematisch . Das bedeutet , ein deutscher EU-Parlamentarier vertritt vielmehr Wähler als z.B. ein Maltesischer .

All diese Gründe sorgen bei vielen Menschen in der EU für grosses Unbehagen und wird deshalb mehrheitlich nicht akzeptiert !

mit freundlichen Grüssen

Norbert Kandziora
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