Norbert Hense (FÜR VOLKSENTSCHEIDE)

Norbert Hense
© Norbert Hense
Jahrgang
1990
Berufliche Qualifikation
Mittlere Reife
Ausgeübte Tätigkeit
Schüler
Wohnort
Kehl
Wahlkreis
Offenburg
Ergebnis
0,4%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
(...) Ich bin strikt dagegen, dass die Bundeswehr im Innern eingesetzt wird. Um Kriminalität (und nichts anderes ist Terrorismus) zu bekämpfen reichen unsere Polizeien vollständig aus. (...)
 
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
04.09.2009
Von:

Soll Bundeswehr auch im Inneren eingesetzt werden?
Antwort von Norbert Hense
bisher keineEmpfehlungen
06.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

mit Sorge sehe ich dass Politiker der Union, allen voran mein Mitbewerber hier im Wahlkreis, Herr Schäuble, diese Forderungen äußern.

Ich bin strikt dagegen, dass die Bundeswehr im Innern eingesetzt wird. Um Kriminalität (und nichts anderes ist Terrorismus) zu bekämpfen reichen unsere Polizeien vollständig aus.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
04.09.2009
Von:

Hallo

Wie kann man den Menschen, und vor allem der Politik die Volksentscheide schmackhaft machen? Würden Sie, für den Fall das sie nicht gewinnen, an einer weiteren Wahl teilnehmen?

Mit Freundlichem Gruß

Antwort von Norbert Hense
bisher keineEmpfehlungen
06.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

den Menschen brauche ich Volksentscheide nicht mehr schmackhaft machen, denn laut Umfragen sind 80% der Deutschen für die Einführung von Volksentscheiden.

Auch den Parteien muss ich Volksentscheide nicht schmackhaft machen. 4 von 5 Bundestagsparteien sind für deren Einführung. Nur die Union blockiert "erfolgreich" seit 60 Jahren die Einführung direktdemokratischer Elemente.

Kandidaten die Volksentscheide fordern müssen möglichst viele Stimmen erreichen. Nur so können wir in der Union das Eis brechen (Befürworter gibt es ja sogar dort).

Das Direktmandat werde ich nicht gewinnen, das ist mir bewusst. Trotzdem werde ich versuchen auch in Zukunft an Wahlen teilzunehmen, um meine Ideen aktiv in die Politik einzubringen.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
09.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hense,

ich würde gerne von ihnen wissen, was sie über freie Software denken. Benutzen sie vielleicht selbst welche? Zum Beispiel den Browser Firefox oder ähnliches. Könnten damit Lizenzgebühren in der staatlichen Verwaltung eingespart werden? Wie sehen die das?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Norbert Hense
1Empfehlung
10.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

ich befürworte freie Software und benutze sie auch selbst. Wie zum Beispiel den von Ihnen angesprochene Browser, der ja z.B. prima mit anderen freien Programmen erweitert und den eigenen Bedürfnissen individuell angepasst werden kann.

Natürlich könnten Stadtverwaltungen, aber auch Schulen, Krankenhäuser und viele weitere öffentliche Einrichtungen, so enorm viel Geld einsparen.

Den Anfang machte in Deutschland die Stadt München. Dort beschloss der Stadtrat schon vor längerer Zeit die Verwaltung auf freie Software umzustellen. Weitere Städte wie Mannheim oder Schwäbisch Hall folgten diesem Beispiel. Selbst das Auswärtige Amt oder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nutzen inzwischen freie Software um ihre Arbeit zu erledigen.

Ich hoffe das viele weitere Städte und Bundes-, Landes- und auch Kommunalverwaltungen diesem Beispiel folgen werden.

Wenn jeder versucht die Gemeinderatsmitglieder seiner Stadt davon zu überzeugen anstatt Windows, Word und Excel auf Linux und OpenOffice.org umzustellen, könnten in Deutschland viele Steuergelder eingespart werden.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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Frage zum Thema Finanzpolitik
21.09.2009
Von:

Für die kommende Bundestagswahl sind für mich folgende zukunftsweisende Ideen/Themen entscheidend.

1. Die Idee des "Bedingungslosen Grundeinkommens mit der Finanzierung über eine Verbrauchssteuer", das Götz W. Werner mit "unternimm-die-zukunft.de" in die öffentliche Diskussion gebracht hat.
Ich sehe darin Lösungsansätze für viele Probleme in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitplätze, soziale Gerechtigkeit und Bürgerrechte.
Konkret:
  • müssten Firmen wegen zu hohen Löhnen nicht von Deutschland in andere Billig-Lohnländer gehen
  • es gäbe mehr Gerechtigkeit und Chancen für Arbeitnehmer
  • die Subventionspolitik für Maschinen hätte endlich eine Ende, denn heute bezahlt derjenige der Arbeitet die Steuern und Sozialabgaben und die Maschinen werden abgeschrieben. Mit der Verbrauchssteuer wird die Maschinenarbeit auch besteuert und dient somit der sozialen Absicherung

2. Das Thema "Zins und Zinseszins". Prof. Bernd Senf erläutert sehr klar und einleuchtend in diversen Vorträgen oder Interviews, dass der "Zins und Zinseszins" und die "Geldschöpfung aus den Nichts" folgende fünf Hauptproblembereiche hervorgerufen hat:
  • Die Wirtschaft mit Gewinnmaximierung und daraus resultierenden Arbeitslosigkeit
  • Die Ausbeutung der Umwelt und der Rohstoffe der Erde
  • Die Gesellschaft in der Kluft zwischen Armen und Reichen immer größer wird
  • Der Staat mit seiner extremen Verschulden, die von den kommenden Generationen bezahlt werden sollen.
  • Die Dritte Welt, die in einer nicht bezahlbaren Schuldenfalle sitzt

Nun 2 konkrete Fragen, wenn Ihre Antwort länger lautet als die 2 Buchstaben "ja" werte ich sie als "nein":

1. Unterstützen sie die Idee des "Bedingungslosen Grundeinkommens mit der Finanzierung über eine Verbrauchssteuer"?

2. Kennen Sie die Problematik des "Zins und Zinseszins" nach Prof. Bernd Senf und unterstützen seine Lösungsansätze?

Ich erwarte Ihre Antwort vor der Bundestagwahl 2009.
Antwort von Norbert Hense
1Empfehlung
22.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

leider geben Sie mir mit Ihrem Komentar, dass Sie eine Antwort die länger als ein 2 Zeichen ist als nein werten, keine Chance meine Ansichten darzulegen.

Ich werde es trotzdem versuchen.

Zum bedingungslosen Grundeinkommen:

Die Idee des BGE´s unterstütze ich voll und ganz, trotzdem gehöre ich zu den Skeptikern.
Ich zweifle an der Finanzierung. Viele fordern horrende Summen (bis zu
2500 Euro pro Person). Die Konsumsteuer müsste dafür so hoch sein, dass
der Wohlstand eher sinkt als steigt.

Für die Idee bin ich zu haben. Nur müsste man mit einem kleinen Betrag einen "Testlauf" durchführen und schauen wie weit man diesen Startbetrag erhöhen kann.

Um die Situation von Arbeitslosen (denen das BGE am ehesten zu gute kommt) zu verbessern bin ich eher für einen Zusammenschluss von Sozialleistungen in einem Guss.

Zum Zins und Zinseszins:

Nein ich unterstütze die Umlaufsicherung nicht. Ich entziehe dem Kreislauf ja kein Geld, wenn ich mir ein Grundstück kaufe. Ich investiere es. Durch die Freiwirtschaft werde ich in meiner Freiheit, was ich mit meinem Geld mache, eingeschränkt.
Außerdem werden mit Zinsen auf Bankkonten ja auch andere Kredite finanziert, die somit den Kreislauf stabil halten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meinen Antworten meine Sichtweise darlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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