Norbert Hense (FÜR VOLKSENTSCHEIDE)

Norbert Hense
© Norbert Hense
Jahrgang
1990
Berufliche Qualifikation
Mittlere Reife
Ausgeübte Tätigkeit
Schüler
Wohnort
Kehl
Wahlkreis
Offenburg
Ergebnis
0,4%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
(...) Die Idee des BGE´s unterstütze ich voll und ganz, trotzdem gehöre ich zu den Skeptikern.
Ich zweifle an der Finanzierung. (...)
 
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norberthense
Kandidaten-Check
These 1: Um Ausbeutung zu verhindern, brauchen wir Mindestlöhne für alle Branchen.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
These 2: Der Kündigungsschutz sollte gelockert werden um Arbeitsplätze zu schaffen.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Der Kündigungsschutz ist eine gute Sache, aber mit mehr Freiheit stellen Arbeitgeber auch zwischenzeitlich Menschen voll ein und nicht nur als Leiharbeiter.“
These 3: Die Türkei gehört nicht in die EU.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Ob die Türkei in die EU gehört sollen die Türken und die Europäer per Volksentscheid entscheiden.“
These 4: Die Bundeswehr soll sofort aus Afghanistan abziehen.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Ich will zwar auch unsere Soldaten wieder in der Heimat sehen, aber ich denke jetzt wo wir dort sind, können wir nicht mehr einfach zurück.“
These 5: Deutschland soll mehr Mittel für die Bekämpfung von Armut und Unterentwicklung aufwenden.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 6: Die Wehrpflicht muss abgeschafft werden.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Die Wehrpflicht ist veraltet und gehört ersatzlos gestrichen.“
These 7: Das Erststudium soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 8: Politiker sollen keinen Einfluss auf Entscheidungen über die Besetzung wichtiger Positionen bei öffentlich-rechtlichen Sendern nehmen.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 9: Das dreigliedrige Schulsystem (Gymnasium, Realschule, Hauptschule) muss erhalten bleiben.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Es muss erhalten bleiben, weil es für die Schüler am individuellsten ist, aber es müssen alle Schulformen gestärkt werden.“
These 10: Die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen halte ich für notwendig, um eines Tages Krankheiten wie Parkinson oder Diabetes heilen zu können.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
These 11: Durch eine Änderung des Grundgesetzes müssen Volksabstimmungen und Volksbegehren auf Bundesebene durchgesetzt werden.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Nach 60 Jahren Grundgesetz und 20 Jahren Widervereinigung ist es Zeit für bundesweite Volksentscheide.“
These 12: Fett, Zucker, Salz: Der Gesetzgeber muss eine verpflichtende Ampel-Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen einführen.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 13: Die Filterung von Inhalten im Internet oder die Einführung von Zugangssperren für bestimmte Internetseiten sind grundsätzlich abzulehnen.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Internetsperren verfehlen ihr Ziel, schützen die Täter und sind gefährlich für unsere Demokratie.“
These 14: Atomkraftwerke müssen möglichst schnell vom Netz genommen werden.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 15: Topverdiener zahlen zu wenig Einkommensteuer.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
These 16: Der Haushalt sollte so schnell wie möglich ausgeglichen werden, auch wenn Konjunkturprogramme dadurch beschnitten werden.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 17: Kleine Bundesländer, wie zum Beispiel Bremen oder das Saarland, müssen mit Nachbarn fusionieren.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Diese Gedanken hatte ich auch schon öfters, bin mir aber unsicher, ob die Bürger das mitmachen und ob sich das lohnt.“
These 18: Die privaten Krankenkassen gehören abgeschafft.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
mit der folgenden Begründung:
„Eine Krankenkasse für alle reicht völlig aus. In diese zahlen alle ein und diese zahlt alle Kosten.“
These 19: Deutschland braucht die Bundeswehr zum Anti-Terror-Kampf im Inland.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Missbrauch wäre Tür und Tor geöffnet.“
These 20: Die Sicherheitsbehörden in Deutschland brauchen mehr Befugnisse, um besser gegen den Internationalen Terrorismus vorgehen zu können.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Die jetzigen Befugnisse reichen völlig aus.“
These 21: Es braucht ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Wir sollten die NPD nicht verbieten, sondern die Probleme lösen, die Menschen dazu bringen, NPD zu wählen. Ich glaube sogar, dass wir die NPD als Indikator für Unzufriedenheit im Land brauchen.“
These 22: Videoüberwachungen machen öffentliche Plätze sicherer
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
mit der folgenden Begründung:
„Videokameras schauen nur zu. Sie tuen als genau das was wir immer kritisieren (Gaffer-Syndrom). Mehr Polizisten die auch wirklich eingreifen können sind die Lösung.“
These 23: Gentechnisch veränderte Lebensmittel lehne ich grundsätzlich ab.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 24: Deutsche Landwirte sind auf Subventionen angewiesen und sollen sie deshalb erhalten.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Subventionen sind immer gut zu überprüfen.“
These 25: Der Staat soll nicht Ehen fördern, sondern Kinder.
Position von Norbert Hense: Stimme zu
These 26: Die Renten dürfen nicht mehr so stark steigen, damit die Jüngeren weniger belastet werden.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
These 27: Jedem Bürger soll ein Grundeinkommen garantiert werden, das über dem Hartz-IV-Satz liegt.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Ich halte einen öffentlichen Diskurs für ein Grundeinkommen für sehr interessant und hätte ihn gerne.“
These 28: Deutschland muss sich endlich als Einwanderungsland begreifen.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
These 29: Auf deutschen Autobahnen soll ein generelles Tempolimit gelten.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
These 30: Es dürfen nur noch Autos mit einem Spritverbrauch von maximal 7 Litern auf 100 Kilometer produziert werden.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
These 31: Der Staat muss Unternehmen in der Krise finanziell beispringen.
Position von Norbert Hense: Stimme nicht zu
These 32: Aufgaben wie die Gas- und Wasserversorgung, Müllabfuhr und Abwasserbeseitigung sollten nicht privatisiert werden.
Position von Norbert Hense: Unentschlossen
mit der folgenden Begründung:
„Dort wo es Sinn macht sie zu privatisieren, sollten wir es tuen. Dort wo es Sinn macht sie in Staates Hand zu lassen, sollten wir es tuen.“
Fragen an Norbert Hense
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
04.09.2009
Von:

Soll Bundeswehr auch im Inneren eingesetzt werden?
Antwort von Norbert Hense
bisher keineEmpfehlungen
06.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

mit Sorge sehe ich dass Politiker der Union, allen voran mein Mitbewerber hier im Wahlkreis, Herr Schäuble, diese Forderungen äußern.

Ich bin strikt dagegen, dass die Bundeswehr im Innern eingesetzt wird. Um Kriminalität (und nichts anderes ist Terrorismus) zu bekämpfen reichen unsere Polizeien vollständig aus.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
04.09.2009
Von:

Hallo

Wie kann man den Menschen, und vor allem der Politik die Volksentscheide schmackhaft machen? Würden Sie, für den Fall das sie nicht gewinnen, an einer weiteren Wahl teilnehmen?

Mit Freundlichem Gruß

Antwort von Norbert Hense
bisher keineEmpfehlungen
06.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

den Menschen brauche ich Volksentscheide nicht mehr schmackhaft machen, denn laut Umfragen sind 80% der Deutschen für die Einführung von Volksentscheiden.

Auch den Parteien muss ich Volksentscheide nicht schmackhaft machen. 4 von 5 Bundestagsparteien sind für deren Einführung. Nur die Union blockiert "erfolgreich" seit 60 Jahren die Einführung direktdemokratischer Elemente.

Kandidaten die Volksentscheide fordern müssen möglichst viele Stimmen erreichen. Nur so können wir in der Union das Eis brechen (Befürworter gibt es ja sogar dort).

Das Direktmandat werde ich nicht gewinnen, das ist mir bewusst. Trotzdem werde ich versuchen auch in Zukunft an Wahlen teilzunehmen, um meine Ideen aktiv in die Politik einzubringen.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
09.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hense,

ich würde gerne von ihnen wissen, was sie über freie Software denken. Benutzen sie vielleicht selbst welche? Zum Beispiel den Browser Firefox oder ähnliches. Könnten damit Lizenzgebühren in der staatlichen Verwaltung eingespart werden? Wie sehen die das?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Norbert Hense
1Empfehlung
10.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

ich befürworte freie Software und benutze sie auch selbst. Wie zum Beispiel den von Ihnen angesprochene Browser, der ja z.B. prima mit anderen freien Programmen erweitert und den eigenen Bedürfnissen individuell angepasst werden kann.

Natürlich könnten Stadtverwaltungen, aber auch Schulen, Krankenhäuser und viele weitere öffentliche Einrichtungen, so enorm viel Geld einsparen.

Den Anfang machte in Deutschland die Stadt München. Dort beschloss der Stadtrat schon vor längerer Zeit die Verwaltung auf freie Software umzustellen. Weitere Städte wie Mannheim oder Schwäbisch Hall folgten diesem Beispiel. Selbst das Auswärtige Amt oder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nutzen inzwischen freie Software um ihre Arbeit zu erledigen.

Ich hoffe das viele weitere Städte und Bundes-, Landes- und auch Kommunalverwaltungen diesem Beispiel folgen werden.

Wenn jeder versucht die Gemeinderatsmitglieder seiner Stadt davon zu überzeugen anstatt Windows, Word und Excel auf Linux und OpenOffice.org umzustellen, könnten in Deutschland viele Steuergelder eingespart werden.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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Frage zum Thema Finanzpolitik
21.09.2009
Von:

Für die kommende Bundestagswahl sind für mich folgende zukunftsweisende Ideen/Themen entscheidend.

1. Die Idee des "Bedingungslosen Grundeinkommens mit der Finanzierung über eine Verbrauchssteuer", das Götz W. Werner mit "unternimm-die-zukunft.de" in die öffentliche Diskussion gebracht hat.
Ich sehe darin Lösungsansätze für viele Probleme in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitplätze, soziale Gerechtigkeit und Bürgerrechte.
Konkret:
  • müssten Firmen wegen zu hohen Löhnen nicht von Deutschland in andere Billig-Lohnländer gehen
  • es gäbe mehr Gerechtigkeit und Chancen für Arbeitnehmer
  • die Subventionspolitik für Maschinen hätte endlich eine Ende, denn heute bezahlt derjenige der Arbeitet die Steuern und Sozialabgaben und die Maschinen werden abgeschrieben. Mit der Verbrauchssteuer wird die Maschinenarbeit auch besteuert und dient somit der sozialen Absicherung

2. Das Thema "Zins und Zinseszins". Prof. Bernd Senf erläutert sehr klar und einleuchtend in diversen Vorträgen oder Interviews, dass der "Zins und Zinseszins" und die "Geldschöpfung aus den Nichts" folgende fünf Hauptproblembereiche hervorgerufen hat:
  • Die Wirtschaft mit Gewinnmaximierung und daraus resultierenden Arbeitslosigkeit
  • Die Ausbeutung der Umwelt und der Rohstoffe der Erde
  • Die Gesellschaft in der Kluft zwischen Armen und Reichen immer größer wird
  • Der Staat mit seiner extremen Verschulden, die von den kommenden Generationen bezahlt werden sollen.
  • Die Dritte Welt, die in einer nicht bezahlbaren Schuldenfalle sitzt

Nun 2 konkrete Fragen, wenn Ihre Antwort länger lautet als die 2 Buchstaben "ja" werte ich sie als "nein":

1. Unterstützen sie die Idee des "Bedingungslosen Grundeinkommens mit der Finanzierung über eine Verbrauchssteuer"?

2. Kennen Sie die Problematik des "Zins und Zinseszins" nach Prof. Bernd Senf und unterstützen seine Lösungsansätze?

Ich erwarte Ihre Antwort vor der Bundestagwahl 2009.
Antwort von Norbert Hense
1Empfehlung
22.09.2009
Norbert Hense
Sehr geehrter Herr ,

leider geben Sie mir mit Ihrem Komentar, dass Sie eine Antwort die länger als ein 2 Zeichen ist als nein werten, keine Chance meine Ansichten darzulegen.

Ich werde es trotzdem versuchen.

Zum bedingungslosen Grundeinkommen:

Die Idee des BGE´s unterstütze ich voll und ganz, trotzdem gehöre ich zu den Skeptikern.
Ich zweifle an der Finanzierung. Viele fordern horrende Summen (bis zu
2500 Euro pro Person). Die Konsumsteuer müsste dafür so hoch sein, dass
der Wohlstand eher sinkt als steigt.

Für die Idee bin ich zu haben. Nur müsste man mit einem kleinen Betrag einen "Testlauf" durchführen und schauen wie weit man diesen Startbetrag erhöhen kann.

Um die Situation von Arbeitslosen (denen das BGE am ehesten zu gute kommt) zu verbessern bin ich eher für einen Zusammenschluss von Sozialleistungen in einem Guss.

Zum Zins und Zinseszins:

Nein ich unterstütze die Umlaufsicherung nicht. Ich entziehe dem Kreislauf ja kein Geld, wenn ich mir ein Grundstück kaufe. Ich investiere es. Durch die Freiwirtschaft werde ich in meiner Freiheit, was ich mit meinem Geld mache, eingeschränkt.
Außerdem werden mit Zinsen auf Bankkonten ja auch andere Kredite finanziert, die somit den Kreislauf stabil halten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meinen Antworten meine Sichtweise darlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense
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