Niema Movassat (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Niema Movassat
Geburtstag
22.08.1984
Berufliche Qualifikation
Diplom-Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Oberhausen
Wahlkreis
Oberhausen - Wesel III
Ergebnis
9,6%
Landeslistenplatz
8, Nordrhein-Westfalen
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(...) Konkret zur dem Artikel kann ich folgendes sagen: Aus meiner persönlichen Sicht kommt die Entlarvung des sogenannten "Chorgeistes" als Mittel der Rekrutierung und der Heroisierung von Krieg auch in dem von Ihnen genanntem Text zu kurz. Auch dort sind teils unkommentiert Sätze zu lesen wie "Ich habe das Gefühl, dass ich meinen Job nicht zu Ende gebracht habe und nun meine Jungs zurücklasse." Der Bericht eines - wie es im Artikel heißt - "schlachtfelderprobten Psychiaters", wird ebenfalls nur in einem kleinen Absatz abgehandelt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
15.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Movassat,

bitte lesen Sie den erschütternden Bericht über einen italienischen Soldaten - Fundstelle unten. Ist der Soldat Luca doch ein Opfer, ein Opfer der Werbung, ein Opfer der Irreführung? Was wird dieser Mensch empfinden, wenn in Afghanistan die von ihm befürworteten Ziele nicht erreicht wurden?

Aus der nachfolgenden Geschichte:
Neun Monate liegt er in Mailand im Spital. Er begreift dort, dass er die Glieder nie mehr bewegen kann. Wut kennt er nicht, eher Scham. «Ich hatte das Gefühl, aus Afghanistan zu flüchten, die Kameraden im Stich zu lassen, ein Deserteur zu sein», sagt er. «Als ich im Helikopter lag, dachte ich nur, was ist aus meinen Freunden geworden?» Dabei hat er doch seine Jugend geopfert, seine Beine, den Tanz mit Frauen, das normale Leben. «Ich bin kein Opfer», wehrt er ab. «Ich habe nur meine Pflicht getan.»

In Afghanistan abgeknallt: Soldat Luca! Kein Opfer, kein Held - Blick ( www.blick.ch ) Apr. 2012 – Kerngesund und voller Optimismus geht Luca Barisonzi mit 18 zur Armee. Mit 20 schiesst ihn ein Afghane in den Hals. Jetzt ist der Grenadier ...

Halten Sie es für erforderlich, daß junge Menschen alle gesundheitlichen Folgen einer Kriegsteilnahme kennen?

Falls ja: Werden Sie sich in Ihrem Wahlkreis dafür einsetzen, daß in Schulklassen über den Artikel diskutiert wird?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Niema Movassat
8Empfehlungen
17.01.2013
Niema Movassat
Sehr geehrter Herr ,

das bewegende und tragische Beispiel von Luca hat mich erschüttert. Es zeigt sehr deutlich was Indoktrination und Chorgeist bei einem Menschen anrichten können. ( www.blick.ch ). Leider ist er nur einer von vielen Opfern, die unsere sinnlosen imperialistischen Kriege fordern.

Nun aber zu Ihren Fragen:

  • Halten Sie es für erforderlich, dass junge Menschen alle gesundheitlichen Folgen einer Kriegsteilnahme kennen?

In vielen Bundesländern gibt es sogenannte "Kooperationsvereinbarung" zwischen Schulministerien und Bundeswehr. Mein Bundesland NRW hatte als erstes eine solche Vereinbarung getroffen, es folgten weitere sechs. Seitdem besuchen "Jugendoffiziere" der Bundeswehr regelmäßig Schulen und versuchen dort gezielt, Jugendliche für den Dienst an der Waffe zu begeistern. Meist wird dabei nur oberflächlich über Gefahren im Einsatz oder Traumata von wiedergekehrten SoldatInnen berichtet. Schließlich wollen die "Jugendoffiziere" Jugendliche bei solchen Vorträgen anwerben bzw. für die Bundeswehr interessieren und nicht abschrecken. Denn die Bundeswehr hat ein Rekrutierungsproblem: Wer andere Ausbildungschancen hat, der geht normalerweise nicht zur Bundeswehr. Ein besonders verabscheuenswürdiger und verherrlichender Bundeswehr-Werbespot lief auf der Internetseite der BRAVO und sollte ein besonders junges Zielpublikum ansprechen (ich habe damals einen Brief an die BRAVO Redaktion geschrieben: movassat.de ).

Ich persönlich setze mich für ein Verbot jedweder Kriegswerbung an Schulen ein und fordere daher die Aufkündigung der Kooperationsvereinbarungen. Die Bundeswehr darf kein Gesprächspartner sein - ganz besonders nicht an Schulen! Die Friedensaufklärung ist in der BRD nicht staatlich organisiert und kann leider kein Gegengewicht zu einer professionell aufgestellten Kriegspropaganda sein. Für alle Interessierten kann ich das folgende Merkblatt der Informationsstelle Militarisierung sehr empfehlen: imi-online.de

Dort, wo allerdings bereits die Indoktrination der SchülerInnen durch die Bundeswehr von der Schulleitung abgesegnet wurde, wäre es fatal, eine Gegenaufklärung im Sinne einer Friedenserziehung zu verweigern. Es ist aber darauf zu achten, dass der Bundeswehr nicht die gleiche Augenhöhe zugestanden wird.

  • Werden Sie sich in Ihrem Wahlkreis dafür einsetzen, dass in Schulklassen über den Artikel diskutiert wird?

Wir haben in meinem Wahlkreis regelmäßig Schulklassen zu Besuch, die ganz gezielt für eine Gegenaufklärung zu uns kommen. Sehr gerne werden wir mit den zuständigen LehrerInnen besprechen, ob sie das Beispiel von Luca mit den SchülerInnen aufbereiten und besprechen wollen. Ob und wie sie dies tun, möchte ich allerdings den pädagogisch geschulten LehrerInnen überlassen, denn auch ich denke, dass das Beispiel von Luca nur dann sinnvoll zur Friedenserziehung eingesetzt werden kann, wenn die ganze Tragweite der Tragik klar wird. Er steht ja trotz seiner körperlichen Gebrechen immer noch voll und ganz hinter der Armee. Damit dies nicht weiter glorifiziert und heroisiert wird, bedarf es aus meiner Sicht einer sehr guten Gesprächsbegleitung mit den SchülerInnen.

Ich hoffe ich konnte Ihre wichtigen Fragen zufriedenstellend beantworten und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,

Niema Movassat
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Frage zum Thema Gesundheit
25.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Movassat,

Soldat: "Keine Prothese kann mein Bein ersetzen”.

Nachfrage zu:

www.abgeordnetenwatch.de

In Ihrer Antwort reagierten Sie darauf, daß im Empfinden eines schwerstbehinderten Soldaten sein Schicksal vom Ergebnis der Kriegspropaganda überlagert wird und fügten hinzu, daß dies nicht zu einer Glorifizierung und Heroisierung führen darf.

Dazu:
US-Militärkrankenhaus Landstuhl: "Keine Prothese kann mein Bein ... mobil.stern.de/.../us-militaerkrankenhaus-landstuhl-keine-prothese-ka... Ihre Haut ist verbrannt, sie haben Beine und Arme verloren, Granatsplitter stecken in ihren Körpern. Täglich werden schwer verletzte US-Soldaten aus dem Irak ...

Auszug aus stern.de vom 23.10.09
Für Corporal Parker geht es bald nach Hause. Wie die meisten Patienten bleibt er nur wenige Tage in Landstuhl. Nun wartet monatelange Reha auf ihn. Der Soldat spricht sich selbst Mut zu. Sein bester Freund sei Physiotherapeut, der werde ihm schon helfen. Zudem gebe es im Walter-Reed-Krankenhaus bei Washington ein sehr gutes Amputationsprogramm. Angst vor den angeblich so katastrophalen sanitären Verhältnissen dort hat er nicht. Wie sollte er auch, schließlich ist er gerade der Hölle Irak entkommen. Doch langsam scheint auch dem mutigen Soldaten zu dämmern, dass der Einsatz in Tikrit sein Leben verändern wird. "Dass mein Bein amputiert wurde, verwirrt mich sehr. Keine Prothese kann es je ersetzen." Wie um den Makel zu verdecken, legt er eine überdimensionale, von seinen Kameraden unterschriebene Flagge seiner Einheit über die schneeweiße Krankenhausdecke.

Ist im Gegensatz zu dem Beispiel in Ihrer Antwort davon auszugehen, daß hier bald das Ergebnis der Kriegspropaganda vom eigenen Schicksal überlagert wird? Kann der Stern-Artikel auch ohne Gesprächsbegeitung unter Jugendlichen diskutiert werden?
Falls ja: Werden Sie in Ihrem Wahlkreis auch Kopien an Jugendliche verteilen?

Freundliche Grüße
G.
Antwort von Niema Movassat
6Empfehlungen
29.01.2013
Niema Movassat
Lieber Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und den zugesendeten Artikel. Wie ich Ihnen allerdings bereits bei Abgeordnetenwatch schrieb ( www.abgeordnetenwatch.de ), bin ich der Überzeugung, dass eine Entscheidung darüber, welche Texte für eine Friedenserziehung geeignet sind und welche nicht, am besten von erfahrenen PädagogInnen gefällt werden sollte. Dies gilt insbesondere für Texte, die nicht nur eine informative sondern auch abschreckende Wirkung erzielen sollen.

Konkret zur dem Artikel kann ich folgendes sagen: Aus meiner persönlichen Sicht kommt die Entlarvung des sogenannten "Chorgeistes" als Mittel der Rekrutierung und der Heroisierung von Krieg auch in dem von Ihnen genanntem Text zu kurz. Auch dort sind teils unkommentiert Sätze zu lesen wie "Ich habe das Gefühl, dass ich meinen Job nicht zu Ende gebracht habe und nun meine Jungs zurücklasse." Der Bericht eines - wie es im Artikel heißt - "schlachtfelderprobten Psychiaters", wird ebenfalls nur in einem kleinen Absatz abgehandelt. Aus meiner Sicht eignet sich der Artikel daher leider ebenfalls nur wenig. In jedem Fall müsste - egal wie gut ein Artikel auch sein mag - eine begleitende Aufarbeitung stattfinden.

Meine MitarbeiterInnen und ich verteilen und besprechen bei Besuchen von Schulklassen in meinem Wahlkreisbüro eher Informationsblätter wie das der Informationsstelle für Militarisierung:

imi-online.de

Herzliche Grüße

Niema Movassat
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Frage zum Thema Gesundheit
29.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Movassat,

zu
www.abgeordnetenwatch.de

Trifft es zu, daß – wie auch aus der Panoramasendung "Bedingt einsatzbereit” hervorgeht – die Bundeswehr die oft fehlende Lebenserfahrung junger Menschen im gesundheitlichen Bereich ausnutzt?

Bedingt einsatzbereit: Bundeswehr gehen die Soldaten aus ...
daserste.ndr.de
31.03.2011 – Die Wehrpflicht ist ausgesetzt, aber die Armee braucht Soldaten: 12.000 Freiwillige pro Jahr. Panorama über die verzweifelte Suche nach den ...
In dieser Sendung sagte eine Schülerin: "Gefahren sind was Interessantes”.

Trifft es zu, daß KEIN Informationsblatt die Informationslücke betr. Alltag der schwerstbehinderten Soldaten beseitigt?

Mein Vorschlag: SOLID oder DIE LINKE erarbeiten kurzfristig ein bundesweites Infoblatt mit konkreten Beispielen. Wenn es nur die von Herrn Reth erwähnten Beispiele
gibt, muß in dem Infoblatt eine begleitende Aufarbeitung enthalten sein.
Begründung: Stimmen wir darin überein, daß überwiegend aus personellen Gründen eine begleitende Aufarbeitung nicht immer möglich ist und deshalb in das Infoblatt gehört?
Hat die Aufarbeitung im Infoblatt den Vorteil, daß es sehr schnell – überwiegend von engagierten Jugendlichen – in viele Schulklassen gebracht werden kann?
Sollte die Verteilung unabhängig davon sein, ob die Bundeswehr schon in einer Schule war oder noch kommen wird?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Niema Movassat
6Empfehlungen
07.02.2013
Niema Movassat
Liebe Frau ,

vielen Dank für Ihre Fragen, die ich gerne kurz und bündig beantworten möchte:

Zu Ihrer Einstiegsfrage "Trifft es zu, daß – wie auch aus der Panoramasendung "Bedingt einsatzbereit” hervorgeht – die Bundeswehr die oft fehlende Lebenserfahrung junger Menschen im gesundheitlichen Bereich ausnutzt?" folgendes:

Ganz sicher ist das so! Ganz gezielt wird die heutzutage oft unsichere Lebenssituation junger Menschen ausgenutzt, um Jugendliche für den Dienst an der Waffe und damit für das Töten zu begeistern. Dafür wird dieser Kriegsdienst natürlich schön verpackt! An Schulen und in Jobcentern werben Jugendoffiziere mit aussichtsreicher Jobperspektive oder Aufstiegsmöglichkeiten und in Jugendzeitschriften wie der BRAVO wird sogar mit Abenteuerlust und Freizeitspaß für die deutsche Kriegstruppe die Werbetrommel gerührt. Ich habe das in einem offenen Brief an die BRAVO bereits angeprangert und mich für einen sofortigen Stopp dieser Propaganda eingesetzt: movassat.de

DIE LINKE setzt sich als einzige Partei im Bundestag und auf der Straße konsequent dafür ein, dass die Bundeswehr nicht mehr an Schulen und Jobcentern für sich werben darf, "Kein werben für´s Sterben" ist hier unsere Devise. Unter dem folgenden link findet sich zum Beispiel eine Erklärung des Parteivorstands dazu: bit.ly und hier eine Pressemitteilung meiner Kollegin Katrin Vogler, die die Fraktionshaltung zum Thema Bundeswehr an Schulen wiedergibt: bit.ly Auch meine Kollegin Inge Höger arbeitet kontinuierlich zu dem Thema: www.inge-hoeger.de

Zu den Informationsblättern ist folgendes zu sagen: Ich bin nicht gegen gute Informationsblätter, glaube aber gleichzeitig, dass es an diesen nicht mangelt. Sowohl DIE LINKE als auch die linksjugend [`solid] ( www.linksjugend-solid.de , bundeswehrraus.wordpress.com ) arbeiten seit Jahren zu dem Thema und haben auch Flyer bzw. Informationsblätter produziert. Die IMI ( www.imi-online.de in diesem Zusammenhang schon mehrfach genannt), produziert ebenfalls umfangreiches Informationsmaterial zum Thema. Woran es allerdings mangelt, sind mehr Menschen, die sich gegen eine solche Indoktrination wehren, ob an den Schulen, den Jobcentern oder insgesamt auf der Straße. Auch die Lehrerinnen und Lehrer sollten stärker für das Thema sensibilisiert werden und Friedens- statt Kriegsbildung in ihre Unterrichtseinheiten einbauen. Dafür bedarf es allerdings einer gezielten Umstrukturierung der Lehrpläne, die so etwas bisher nicht vorsehen.

Herzliche Grüße
Niema Movassat
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Frage zum Thema Gesundheit
31.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Movassat,
zu

www.abgeordnetenwatch.de

Gehen Sie auch davon aus, daß das Ende der Bundeswehrpräsenz in Schulen kurzfristig nicht erreichbar ist?

Müssen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten dazu beitragen, daß junge Menschen AUSREICHEND über die gesundheitlichen Gefahren bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr informiert werden?

In

Bedingt einsatzbereit: Bundeswehr gehen die Soldaten aus ...
daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/bundeswehr229.html
31.03.2011 – Die Wehrpflicht ist ausgesetzt, aber die Armee braucht Soldaten: 12.000 Freiwillige pro Jahr. Panorama über die verzweifelte Suche nach den ...

beklagte sich der Lehrer darüber, daß der Offizier beim Besuch der Schulklasse nicht über die posttraumatische Belastungsstörung(PTBS) gesprochen hatte. Der anwesende Lehrer hätte dies sicherlich erreichen können. Warum tat er es nicht? Stimmen wir darin überein, daß wir uns nicht allein auf Lehrkräfte verlassen können?
Brauchen wir also ein bundesweites Informationsblatt, dass das Leben von schwerstbehinderten Soldaten mit konkreten Beispielen beschreibt und notwendige Erläuterungen enthält?
Wenn DIE LINKE nicht dieses Infoblatt herstellt: Werden Sie dann die Informationsstelle für Militarisierung darum bitten?

Vielen Dank für Ihren Einsatz; in der Hoffnung, dass er langfristig eine Veränderung bewirkt.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Niema Movassat
6Empfehlungen
07.02.2013
Niema Movassat
Liebe Frau ,

vielen Dank auch für ihre Fragen!

Ich denke schon, dass eine Vereinbarung, die Bundeswehr an Schulen nicht mehr zuzulassen kurzfristig möglich ist. Alles hängt von dem politischen Willen der Regierungsparteien und dem Druck der Öffentlichkeit ab. Die Kooperationsvereinbarungen der Bildungsministerien mit den Schulen sind nicht in Stein gemeißelt.

Bezüglich der Beispiele für posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) denke ich, dass dies sicher ein Baustein einer Friedensbildung an Schulen sein könnte. Zur Frage bezüglich der Informationsblätter verweise ich Sie gerne an die Antwort, die ich bereits Frau Großmann geschrieben habe:

"...Ich bin nicht gegen gute Informationsblätter, glaube aber gleichzeitig, dass es an diesen nicht mangelt. Sowohl DIE LINKE als auch die linksjugend [`solid] ( www.linksjugend-solid.de , bundeswehrraus.wordpress.com ) arbeiten seit Jahren zu dem Thema und haben auch Flyer bzw. Informationsblätter produziert. Die IMI ( www.imi-online.de in diesem Zusammenhang schon mehrfach genannt), produziert ebenfalls umfangreiches Informationsmaterial zum Thema. Woran es allerdings mangelt, sind mehr Menschen, die sich gegen eine solche Indoktrination wehren, ob an den Schulen, den Jobcentern oder insgesamt auf der Straße. Auch die Lehrerinnen und Lehrer sollten stärker für das Thema sensibilisiert werden und Friedens- statt Kriegsbildung in ihre Unterrichtseinheiten einbauen. Dafür bedarf es allerdings einer gezielten Umstrukturierung der Lehrpläne, die so etwas bisher nicht vorsehen."

Herzliche Grüße
Niema Movassat
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