Michael Stübgen (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Michael Stübgen
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Pfarrer, Baufacharbeiter
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Elbe-Elster - Oberspreewald-Lausitz II
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Brandenburg
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(...) Aus alledem ist ersichtlich, dass es bei dem Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung keineswegs darum geht, den "gläsernen Bürger" zu schaffen. Das Gesetz genügt den rechtsstaatlichen Anforderungen vielmehr in vollem Umfang. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
28.05.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Stübgen,

wachgerüttelt durch die Ereignisse in der Lausitz und in Ostbrandenburg, mit neuen Tagebauen und geplanten CO2-Endlagern, habe ich folgende Fragen an Sie zum Thema Energieversorgung:

1. Sie sprechen davon, dass beim Thema Energie die Bezahlbarkeit an erster Stelle steht. Für mich als jungen Brandenburger steht aber nicht diese eine Zahl des Strompreises an erster Stelle, sondern meine Lebensqualität insgesamt. Das heißt für mich, dass ich nicht in einer Gegend leben möchte, die bald nur noch aus Braunkohlelöchern und unterirdischen CO2-Speichern besteht. Wenn ich in meiner Heimat bleiben möchte müssen wir also so schnell wie möglich aus der Braunkohle aussteigen.
Wann wollen Sie denn aus der braunkohle aussteigen?
Wenn CCS gelingt gar nicht?

2. Sie sprechen immer nur von dem Ersatz wegfallender Kraftwerkskapazitäten.
Welches Potential sehen sie bei Einsparung und Effizienzsteigerung bei Energieverbrauchern?
Wären Investitionen zur Altbausanierung nicht viel effizienter als Investitionen in die CCS-Technologie?

3. Das Probeendlager für Atommüll in Asse ist bereits nach wenigen Jahrzehnten in einem Desaster gelandet.
Was gibt Ihnen die Sicherheit, dass die CO2-Endlager "lange genug" halten?
Sind Endlager nicht letzlich eine Utopie, die Probleme nur in die Zukunft verlagern ohne sie zu lösen?

4. Sie sprechen von den Grundlastproblemen bei den Erneuerbaren Energien.
Inwieweit sehen sie Chancen zur Relativierung dieses Problems durch flexiblere EEG-Vergütungen, intelligente Stromzähler+flexiblere Strompreise, als riesige Batterie genutzte Elektroautos Autos stehen ja die meiste Zeit, Elektroautos stehen dann an der Ladestation, viele Elektroautos könnten dann als Batterie, ähnlich einem Pumpspeicherkraftwerk dienen)?

mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
03.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Stügen,

die Bundeskanzlerin hat versprochen die weißen Flecken auf der DSL-Landkarte in Deutschland zu beseitigen. Leider nicht konkret gesagt bis wann!
Nach wie vor ist DSL vor allem in den ländlichen Regionen Brandenburgs und anderer Bundesländer nicht verfügbar. Was die Schweiz im Gebirge geschafft hat – flächendeckendes schnelles Internet – scheint einer der führenden Industrienationen der Welt nicht zu gelingen.
Oder ist es Absicht, ist es Kalkül? Kein Wunder wenn immer mehr Menschen wegziehen.
Gerade Wirtschaftsunternehmen aber auch Schüler und Studenten benötigen schnelles Internet auch auf dem Lande.
Das einstige Staatsunternehmen Telecom nutzt seine Vormachtstellung den Ausbau zu blockieren und bietet auf dem Lande DSL via Sat an. Dies ist nicht nur überteuert sondern auch technisch nicht ausgereift = Schrott. Alternativ Internet via ISDN (viel teurer als DSL)
Ebenfalls nicht verfügbar DSL via Stromnetz oder via Fernsehkabel. Neuestes Angebot = DSL via Richtfunk (Richtfunk = Sichtfunk) funktioniert also auch nur dort wo freie Sicht ist und kein Haus oder kein Baum im Weg stehen!
Bleiben DSL bzw. UMTS über die Mobilfunkanbieter – jedoch keine UMTS - Verfügbarkeit in dünn besiedelten Regionen. Obwohl wir einen E-Plus Mast auf dem Territorium unserer Gemeinde zu stehen haben ist kein UMTS verfügbar.
Der Bund hat mit dem Verkauf der UMTS - Lizenzen sehr viel Geld eingenommen – schade, dass er jetzt jeder Mitsprache beraubt ist, denn sonst hätte hier doch schon etwas zur Lösung des Problems getan werden können.
Was halten Sie von dem Problem und was gedenkt Ihre Partei zur Beseitigung der weißen Flecken im DSL-Netzt zu tun?


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