Metin Hakverdi (SPD)

Metin Hakverdi
Metin Hakverdi aktuell
Angaben zur Person
Jahrgang
1969
Berufliche Qualifikation
Volljurist und Diplomjurist
Ausgeübte Tätigkeit
selbst. Rechtsanwalt in Hamburg
Wohnort
-
Wahlkreis
Billstedt - Wilhelmsburg - Finkenwerder
Landeslistenplatz
keinen
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
04.02.2008
Von:

Hallo Herr Hakverdi,

vielen Dank für Ihre Antwort vom 29.1., auch wenn sie mich nicht ganz befriedigt.

Immerhin zeigt sie mir, dass Sie einer weiteren Elbvertiefung gegenüber kritisch eingestellt sind! Warum entscheidet über einen so tiefgreifenden Eingriff in unsere Umwelt allein die WIRTSCHAFT und die Politik (unter dem Druck der Wirtschaft?) ohne Mitsprache der Bürger und Umweltverbände? Immerhin geht es in diesem Fall um Unsummen die von den "dummen" Steuerzahlern aufgebracht werden müssen und ob der gewünschte Erfolg am Ende erreicht wird, ist noch fraglich!

Entsetzt hat mich die Tatsache, dass die SPD-Hamburg sich gemeinsam mit Ole von Beust´s CDU gegen eine Aufnahme des Wattenmeeres als Weltkulturerbe ausgesprochen hat! Finden Sie diese Entscheidung nicht auch unklug? Spekuliert da jemand mit einer grossen Koalition?

Zum Schluss habe ich noch eine Frage an Sie: Sie sind Rechtsanwalt und wohnen in Wilhelmsburg, hat das vielleicht wahltaktische Gründe wie bei dem "Spitzenkandidaten" aus Billstedt, der erst seit kurzem eine Billstedter Adresse hat und nun auf seinen Plakaten mit "aus Billstedt für Billstedt" wirbt?
Gerade in unseren Problemstadtteilen wohnen extrem wenig Akademiker. Die suchen sich bessere Adressen in Hamburg.

Mit freundlichen Grüssen,

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Frage zum Thema Kultur und Medien
07.02.2008
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Hakverdi,

Ich wohne und arbeite in Wilhelmsburg, Reiherstiegviertel und bin Vater eines 3jährigen Sohnes. Auf einer Busfahrt habe ich neben der Gesamtschule Wilhelmsburg, Perlstieg, eine Litfassäule mit einem furchtbaren Filmplakat entdeckt: Ein menschlicher Kopf ist unterhalb der Nase durchtrennt und liegt auf einer Fleischwaage. Text: "Sterben war gestern - SAW IV". (Das ist auch der Filmtitel.)
Meine Recherchen im Internet ergaben, dass dieser Film erst ab 18 J. zugelassen ist. (Kein Wunder!) Das Plakat hängt aber neben der Gesamtschule, neben dem kleinen Kiosk, der hauptsächlich von Schülern unter 18 besucht wird. Die Plazierung ist offensichtlich bewusst neben einer Schule geschehen, denn ich habe das Plakat nur dort entdeckt, nirgendwo sonst im Stadtteil.
Nach meiner Recherche zum Jugendschutzgesetz wäre wohl nur die öffentliche Werbung für jugendgefährdende TRÄGERmedien verboten, also die Werbung für die DVD des Films, nicht die für den Kinofilm. (Aber ich bin kein Jurist.)
Ich möchte Sie dringend bitten, etwas gegen dieses widerliche Plakat zu unternehmen. Gerade Kinder und Jugendliche, die wenig Gelegenheit haben, mit ihren Eltern über solche gewaltverherrlichenden Filme zu sprechen, werden wohl eher dem "Boaah! Echt krass!!!"-Faktor erliegen. Und das ist ja wohl offensichtlich beabsichtigt.
Dieses Plakat wirft aber auch viele Fragen auf: Wo sind die Aufsichtsbehörden? Wer genehmigt solche Plakatierungen und spricht gleichzeitig über die Notwendigkeit von Jugendschutz, die überhandnehmende Jugendgewalt etc.?

Bitte tun Sie etwas dagegen! Ich drücke Ihnen für den Wahltag die Daumen.

Mit freundlichen Grüßen

Arzt und Stadtteil-Cartoonist

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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
12.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Hakverdi,

in den Medien gibt es immer wieder Veröffentlichungen betr. Ibau und IGS die beide 2013 in Wilhelmsburg stattfinden sollen. Hier werden immer neue Ideen entwickelt und kurze Zeit später wieder verworfen. Meine Frage: Gibt es ein fertiges und halbwegs endgültiges Konzept der SPD. Ich frage deshalb, weil es Verunsicherungen bei den Wilhelmsburgern gibt, die eigentlich nicht sein müssen. Weitere Frage: Gibt es eine Bürgerbeteiligung und wie soll diese aussehen.

Gruß

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Ihre Frage an Metin Hakverdi
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