Metin Hakverdi (SPD)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Metin Hakverdi
Jahrgang
1969
Berufliche Qualifikation
Volljurist und Diplomjurist
Ausgeübte Tätigkeit
selbst. Rechtsanwalt in Hamburg
Wohnort
-
Wahlkreis
Billstedt - Wilhelmsburg - Finkenwerder , Listenplatz 3, Stimmen (Wahlkreis): 20.712, 20,8%
Landeslistenplatz
keinen
(...) Ein friedliches Zusammenleben in Billstedt, Hamburg oder Deutschland wird nur gelingen, wenn wir eine soziale und gerechte Gesellschaft pflegen. In einer gerechten Gesellschaft kann Integration nur "soziale" Integration bedeuten. Chancen und Risiken müssen gerecht verteilt sein – unter alt eingesessenen Einheimischen und Migranten. (...)
 
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
12.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Hakverdi,

bis zum 31.12.2007 gibt es den Beirat für Stadtentwicklung in Wilhelmsburg. Dank der CDU Fraktion wurde dieser für den Stadtteil so wichtige Beirat beerdigt. Dieser Beirat bestand über 10 Jahre und hat sich durch seine Projekte und auch die Quartiersbezogene Arbeit ( ehrenamtlich ) einen Namen über Wilhelmsburg hinaus gemacht.

Durch den Bezirkswechsel von Harburg zu HH-Mitte steht Wilhelmsburg spätestens ab 1.3.2008 ohne Volksvertretung da.

Wird sich Ihre Fraktion weiter für den Erhalt des Stadtteilbeirates einsetzen, damit die Wilhelmsburger nicht wieder verlassen da stehen ??

m.f.G.
Antwort von Metin Hakverdi
26Empfehlungen
27.12.2007
Metin Hakverdi
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich habe mich bei jeder Gelegenheit für den Erhalt des Beirats für Stadtentwicklung ausgesprochen. Dies werde ich auch zukünftig tun. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihre Frage in einem größeren Rahmen zu beantworten. Es ist ja nun einmal so, dass nicht nur die Arbeit des Beirats für Stadtentwicklung von der CDU beerdigt wurde, auch der Ortsausschuss und das Amt des Ortsamtsleiters sind von der CDU abgeschafft worden. Diese Entscheidungen treffen viele Stadtteile in Hamburg. Wir Wilhelmsburger wissen aber auch, dass diese Entwicklung gerade Wilhelmsburg besonders hart trifft. Demokratie ist keine Einbahnstrasse: Willensbildung der Bevölkerung muss sich auch von unten nach oben "durchsetzen" können. Der Beirat für Stadtentwicklung, der Ortsauschuss und der Ortsamtsleiter sind Organe, die Demokratie erst wirklich funktionieren lassen. In dem sie diese Organe abgeschafft hat, zeigt uns die CDU, was sie von der Teilnahme der Bevöllkerung am politischen Alltag hält - nämlich nichts. Dies zeigt auch das Verhältnis der CDU zum Volksentscheid und seiner Verbindlichkeit. Die CDU hat - aus gutem Grund - Angst vor der Meinung der Menschen. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Beirat für Stadtentwicklung erhalten bleibt, und zwar ohne Abstriche und billige Kompromissformeln des CDU-Senats.

Bis dahin wird den Abgeordneten, die aus Wilhelmsburg stammen besondere Bedeutung zukommen. Es wird den Abgeordneten in der Bürgerschaft und Bezirksversammlung überlassen sein, die Wilhelmsburger Flagge hochzuhalten. Nutzen Sie deshalb das neue Wahlrecht. Nutzen Sie die Möglichkeit, ihre wilhelmsburger Kandidaten direkt zu wählen.

Grüsse aus Wilhelmsburg
Metin Hakverdi
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
05.01.2008
Von:

Hallo Herr Hakverdi,

Ihre erste Antwort hat mir gut gefallen, besonders der Hinweis auf die Bürgerbeteiligung auf Bezirks- und Landesebene wird immer wichtiger um die Politikverdrossenheit der Bevölkerung zu bremsen. Als Kandidat für den Wahlkreis 2 erwarte ich von Ihnen, dass Sie sich nicht nur für die Interessen Wilhelmsburgs einsetzen, sondern den gesamten Wahlkreis repräsentieren, was aufgrund ähnlicher Probleme und einem hohen Migrationsanteil in den Stadtteilen nahe liegt.

Wenn man sich Ihre Biographie ansieht, bieten Sie sich eigentlich als Spitzenkandidat für unseren Wahlkreis an, besonders als Gegenpol zu dem Spitzenkandidaten der CDU. Da ich Sie in den letzten Wochen mehrfach bei parteiunabhängigen Veranstaltungen in Billstedt gesehen und gesprochen habe, erwecken Sie den Eindruck sich hier gut auszukennen und die Billstedter Bürger ernst zu nehmen. Ich gehe davon aus, dass Sie gegen die geplante Schlickdeponie in unserem Stadtteil sind, denn im Wahlkampf sind alle Parteien gegen die Deponie, nur nach dem 24.02. auch?
Nun eine ganz konkrete Frage : würden Sie eine weitere Elbvertiefung befürworten mit all den negativen Folgen ? Nachweislich hat jede Elbvertiefung dazu geführt, dass sich die Menge des durch regelmäßig Ausbaggerns anfallenden schadstoffbelasteten Hafenschlicks massiv erhöht hat. Hamburg hat jetzt schon Probleme diesen Sondermüll zu entsorgen und will uns Billstedtern demnächst 3 Mio. Tonnen davon vor die Füße kippen. Warum muss Hamburg einen Tiefseehafen haben, wenn die Riesenschiffe bald in Niedersachsen viel kostengünstiger einen Tiefseehafen erreichen können? Bedenken sollte man auch die ökologischen Folgen für den Elberaum. Wirtschaftliches Wachstum (das vielleicht nicht eintritt, siehe Airbus) darf kein Grund für unvernünftiges Handeln sein. In diesem Zusammenhang empfehle ich den Film "Unser Planet" um sich zu vergegenwärtigen was wir unseren Kindern und Enkeln antun!

Grüsse aus Billstedt
Antwort von Metin Hakverdi
11Empfehlungen
29.01.2008
Metin Hakverdi
Sehr geehrte Frau ,

danke für Ihre Frage. Sie sprechen zwei Punkte an, die ich gern getrennt beantworten will.
1. Verantwortung für den Wahlkreis
Selbstverständlich werde ich mich für die Interessen der Menschen in Billstedt genauso einsetzen wie für die in Finkenwerder, Wihelmsburg, Rothenburgsort und auf der Veddel.
Sie haben recht, wenn Sie schreiben, dass dies aufgrund ähnlicher Probleme der Stadtteile nahe liegt. Ich möchte hier aber auf ein Problem aufmerksam machen, dass schon in der Vergangenheit bestand und wohl auch in Zukunft immer wieder gern aus der Mottenkiste geholt werden wird: Das Ausspielen von Teilen der Bevölkerung gegeneinander. Ich habe in zahlreichen Gesprächen, nicht nur in Wilhelmsburg und Billstedt, mitbekommen, dass es eine Art "Konkurrenzkampf" zwischen den Stadteilen Billstedt, Rothenburgsort, Veddel und Wilhelmsburg gab und gibt. Als Beispiel darf ich den Satz einer Billstedterin zitieren, die mir sagte: "Wilhelmsburg hat ja nun seine Bau- und Gartenschau bekommen, nun sind auch wir Billstedter dran!" Dieser Satz ist nicht ganz falsch.
Ich bin allerdings der Auffassung, dass Politiker sich davor hüten müssen, den Menschen Leistungen zu versprechen, die auf Kosten anderer gehen und dabei verschleiern, dass diese Menschen im gleichen Boot sitzen. Was heißt das konkret? Im Gegensatz zum CDU-Senat sind wir von der SPD der Auffassung, dass sich die Lebenssituation der Menschen in Hamburg in erster Linie in ihren Stadtteilen bestimmt und nicht durch irgendwelche Events in der Innenstadt. Wir brauchen also eine aktive Stadtteilpolitik, die immer die Menschen vor Ort in den Stadtteilen im Auge hat. Völlig kontraproduktiv ist dabei das Ausspielen einzelner Stadtteile gegeneinander. Wilhelmsburg wird nach der Wahl zum Bezirk Mitte gehören. Das ist eine echte Gelegenheit, die gemeinsamen Interessen an der individuellen Stadtteilgestaltung zu bündeln. Wir, damit meine ich die Menschen im Wahlkreis 2, dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen. Genauso verstehe ich auch die Verantwortung für den gesamten Wahlkreis 2: Dort wo gleiche Interessen bestehen, müssen wir uns zusammentun, dort wo sie auseinander gehen (spätestens bei der Verteilung von Geldmitteln) müssen wir das Wohl des ganzen Wahlkreises beachten und brauchbare Kompromisse finden, die nicht spalten, sondern verbinden.
2. Elbvertiefung
Die weitere Elbvertiefung ist ein heikles Thema. Viele Probleme hängen mit der geplanten Elbvertiefung zusammen. Sie haben bereits den Schlickberg in Billstedt genannt. Andere ökologische Folgen können ebenfalls gravierend sein. Für die Bevölkerung in Wilhelmsburg ist das Thema Deichsicherheit im Zusammenhang mit der Elbvertiefung von entscheidender Bedeutung.

Ich selbst stehe der weiteren Elbvertiefung kritisch gegenüber. Ich hätte mir gewünscht, dass es auf Länderebene eine Einigung gegeben hätte, die einen Tiefseehafen in Cuxhaven vorgesehen hätte, von dem auch Hamburg wirtschaftlich in angemessenem Rahmen profitiert. Diese Einigung ist offensichtlich gescheitert. Verantwortungsvolle Politik bedeutet deshalb für mich, dass wir in Zukunft alle Möglichkeiten nutzen sollten, eine solche Einigung zwischen den beteiligten Bundesländern hinzubekommen.

Ich selber werde mich dafür als Abgeordneter stark machen. Bei diesen Verhandlungen müssen alle Seiten – auch die Hamburger Regierung – die Kosten und Nutzen für einen einzigen Tiefseehafen abwägen. Ich habe den Eindruck, dass die Entscheidung, den Elbschlick in Billstedt zu deponieren, die Kostenanalyse des CDU Senats schönrechnet. Wenn man den Schlick nicht den Billstedtern vor die Tür schüttet – und da gehört er nun wirklich nicht hin – muss man sich um andere Standorte für so eine Deponie bemühen. Dies würde eventuell höhere Kosten verursachen. Diese höheren Kosten könnten dazu führen, dass man das gemeinsame Länderprojekt Tiefseehafen nochmals überdenkt. Bis es zu einer solchen Einigung zwischen den Bundesländern kommt, muss verantwortungsvolle Politik in Hamburg zuerst die Interessen der Hamburger vertreten. Ich setze mich deshalb – zu diesem Zeitpunkt - für die geplante Elbvertiefung ein und plädiere energisch dafür, dass man die Verhandlungen mit Niedersachsen fortführen muss, um (sehr) langfristig eine gemeinsame zukunftsträchtigere Lösung zu erreichen.

Schönen Gruss aus Wahlkreis 2!

Metin Hakverdi
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
09.01.2008
Von:

Hallo Herr Hakverdi,

ich habe zwei Fragen zum Nahverkehr bzw. Verkehr.
1. Auf Seite 37 Ihres Wahlprogrammes heißt es, dass neue und verbesserte ÖPNV-Bahnverbindungen angesichts der Klimadebatte aktueller seien den je.
Dazu möchte ich gerne wissen, wie sich die Hamburger SPD den Ausbau der neuen U-Bahn Linie 4 über die Hafen-City vorstellt.

2. Die Hamburger SPD möchte laut Wahlprogramm (S. 37 f.) den Anteil der Fahradfahrer erhöhen. Dazu möchte ich gerne wissen, ob es auch Planungen gibt, Radwege von Wilhelmsburg durch den Zollhafenbereich bis hin zum Alten Elbtunnel zu bauen. Bisher sind dort keine oder auch sehr gefährliche Wege (Stichwort Lkw-Verkehr) vorhanden.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

Mit freundlichen Grüssen
Thorsten Jost

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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
26.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Metin Hakverdi,

hiermit wende ich mich verzweifeld an Sie. Mein Sohn ist in der 4 Klasse. Kurz nach den Sommerferien hat er eine neue Klassenlehrerin bekommen. Die neue Klassenlehrerin ist gegen über den Kindern handgreiflich, das bedeutet, dass sie die Kinder in ihrer Klasse schlägt, auch meinen Sohn. Ich habe sie angezeigt, aber sie ist immer noch die Klassenlehrerin, ich wende mich an Sie, weil ich Angst um meinen Sohn habe. Haben sie einen Rat für mich und die anderen Eltern in der Klasse?

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiter helfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Metin Hakverdi
18Empfehlungen
29.01.2008
Metin Hakverdi
Sehr geehrte Frau ,

mit großer Sorge habe ich Ihre Nachricht erhalten. Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Lehrerinnen oder Lehrer dürfen in keinem Fall Schüler schlagen.

Ich bitte Sie, mir unter meiner privaten Mailanschrift (metin_hakverdi@yahoo.de) den Namen der Schule, ihres Sohnes und der Lehrerin mitzuteilen. Ich werde mich dann persönlich nach dem Sachstand erkundigen und Ihnen mitteilen, was dort für Entscheidungen anstehen. Bevor ich mich näher zu diesem Vorfall äußere, möchte ich der Lehrerin und der Schulleitung Gelegenheit geben, dazu Stellung zu nehmen.

In Erwartung Ihrer Nachricht,
mit freundlichen Grüßen


Metin Hakverdi
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
03.02.2008
Von:
P.

In Billstedt läuft es mit der Beteiligung von Migranten schon recht gut.
Was wollen Sie tun,um auch in Zukunft ein friedliches Miteinander im Stadtteil zu befördern.

Haben Sie persönlich Erfahrungen mit der Vernetzung mit den verschiedenen Kulturen in Hamburg ?

Kennen Sie die hervorragenden Angebote des Kulturpalastes in Billstedt.
Welche Angebote würden Sie als bestpraktik Beispiel in der Bürgerschaft unterstützen ?
Antwort von Metin Hakverdi
16Empfehlungen
05.02.2008
Metin Hakverdi
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Ich werde versuchen, sie in der Reihenfolge, die Sie gewählt haben, zu beantworten.

Ein friedliches Zusammenleben in Billstedt, Hamburg oder Deutschland wird nur gelingen, wenn wir eine soziale und gerechte Gesellschaft pflegen. In einer gerechten Gesellschaft kann Integration nur "soziale" Integration bedeuten. Chancen und Risiken müssen gerecht verteilt sein – unter alt eingesessenen Einheimischen und Migranten. Jedes politische Handeln muss zum Ziel haben, alle Bevölkerungsteile gerecht und mit Respekt zu behandeln. Eine Stigmatisierung nach Wohnort (die Billstedter wissen eine Lied davon zu singen), Einkommen oder migrantischer Herkunft führt zu einer Spaltung der Gesellschaft, die allen schadet – vor allem den Menschen in Wohnorten mit hohem Migrantenanteil, wie z.B. in Billstedt. Wenn Roland Koch des lieben Wahlsiegs wegen glaubt, mit stigmatisierenden Sprüchen Erfolg zu haben, irrt er zweifach. Erstens konnte er so die Wahl nicht gewinnen und zweitens führt so ein unsachlicher Umgang mit ernsten Problemen zu einer Verschlechterung des Zusammenlebens vor Ort. Durch diese "Kochkampagne " ist das Zusammenleben in Billstedt nicht besser geworden. Wenn man es Ernst meint mit Integration, muss sie auf soziale Integration gerichtet sein. Das bedeutet einfacheren Zugang zu Bildung. Bei gleicher Leistung ist es für einen türkischen Schüler in Billstedt schwerer den gleichen Schulweg einzuschlagen, wie für einen deutschen Schüler. Dabei wird oft vergessen zu erwähnen, dass es für einen deutschen Schulabgänger aus Billstedt – auch bei gleicher Leistung - ebenfalls schwieriger ist, z.B. einen Ausbildungsplatz zu erhalten, weil er aus Billstedt kommt. Dies sind Gründe dafür, dass wir Integration immer als soziale Integration begreifen müssen.

Die Abschaffung von Kita- und Vorschulgebühren, der faire Umgang mit Schülern – unabhängig davon wo sie wohnen oder woher ihre Eltern stammen – und die Abschaffung von Studiengebühren sind sicherlich Beiträge zu einem friedlichen Zusammenleben gerade in Billstedt.
Politiker müssen aber auch ehrlich genug sein festzustellen, dass die Politik allein nicht alle Probleme lösen kann. Die von Ihnen angesprochene Vernetzung verschiedener Kulturen in Hamburg ist eine Möglichkeit, soziale Integration zu befördern. Dabei wird die Vernetzung nicht von der Politik geleistet, sondern von Bürgern und Institutionen (z.T. mit Unterstützung durch die Politik).
Da ich aus eine binationalen Ehe stamme (mein Vater ist Türke und meine Mutter Deutsche) habe ich natürlich sehr intensive Erfahrungen mit der Vernetzung verschiedener Kulturen. Im gewissen Sinne verdanke ich ja meine eigene Existenz einer solchen Vernetzung! Die Beispiele für Vernetzung sind so zahlreich, dass man sie hier gar nicht alle erwähnen kann. Nur so viel: Der von Ihnen genannte Kulturpalast – der mir natürlich schon seit Jahren bekannt ist - ist ein hervorragendes Beispiel für Vernetzung. Ich empfehle jedem Leser die Webseite des Kulturpalastes (www. Kultur-palast.de).

Der Kulturpalast verdient die Unterstützung der Billstedter und natürlich der Politik. Als Abgeordneter der Bürgerschaft werde ich mich für die Belange des Kulturpalastes einsetzen. Ein Beispiel für best practice zu nennen ist immer schwierig, da sich andere Angebote oder Projekte eventuell benachteiligt fühlen. Trotzdem möchte ich die Hip Hop Academy des Kulturpalastes hier besonders erwähnen. Dieses Projekt arbeitet mit Pro Quartier, dem Haus der Jugend Billstedt, vielen Schulen u.a. Institutionen zusammen, um das kreative und künstlerische Potential der Jugendlichen vor Ort zu fördern. In diesem Projekt kommen Jugendliche aus vielen verschiedenen Kulturen zusammen. Dabei sorgt die Hip Hop Academy nicht nur dafür, dass die dort teilnehmenden Jugendlichen ihren Neigungen für Musik und Tanz nachgehen können. Das Projekt bietet klare Strukturen und Vorgaben für die Teilnehmer. Es sind Projekte wie die Hip Hop Academy, die Billstedt sicherer machen. Nicht das Wahlkampfgeschrei des Roland Koch.

Mit einem schönen Gruß

Metin Hakverdi
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