Max Strehle (CSU)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
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Grunddaten
Max Strehle
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Lehre zum Bauzeichner, Dipl.-Ing. (FH) Architekt, Dipl.-Betriebswirt (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Stellv. Landrat, MdL, freier Architekt
Wohnort
-
Stimmkreis
Augsburg-Land-Süd
Landeslistenplatz
25, Schwaben
weitere Profile
(...) Auch im Landkreis Augsburg laufen z.Zt. zahlreiche Inititativen über die Gemeinden um hier eine Verbesserung zu erreichen. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass ein DSL-Anschluß in Ihrer Region möglich wird. (...)
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
16.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Strehle,
das noch relativ junge Unterzentrum Untermeitingen verfügt über quasi so gut wie keinen ÖPNV, mal von den drei-vier Bussen morgens und abends abgesehen. Taktlücken von vier (!!) Stunden kommen da schon mal vor, nach 19 Uhr fährt sowieso kein Bus mehr in irgendeine Richtung. Zwar verfügen Klosterlechfeld und Lagerlechfeld über einen Bahnhof und auch Schwabmünchen ist nicht weit entfernt, allerdings bleibt den Untermeitinger Bürger im Prinzip nur selbst zu diesen Bahnhöfen anzureisen, was gerade für Mobilitätseingeschränkte sowie ältere Mitbürger/innen in vielen Fällen nicht bzw. nur sehr umständlich möglich ist.
In Schwabmünchen befinden sich viele zentrale Einrichtungen wie Ämter, Fachärzte sowie Geschäfte mit Artikeln die auf dem Lechfeld einfach nicht erhältlich sind, so ist vor allem eine vernünftige (!) Anbindung an diese Stadt eigentlich als selbstverständlich anzusehen, zumindest in meinen Augen.
Aber auch Königsbrunn als Leuchtstern der Landkreisstädte ist Ziel vieler Lechfelder Bürger, doch diese Verbindung (Lechfeld-Königsbrunn) ist de facto überhaupt nicht existent - unverständlich.
Wieso ist es nicht möglich eine Gemeinde mit fast 7000 Einwohnern (und 6 Bäckereien...) vernünftig an den öffentlichen Nahverkehr anzuschließen? Kann ich von Ihnen erwarten das Sie sich mit dieser Problematik auseinandersetzen?
Viele Grüße aus Untermeitingen
Antwort von Max Strehle
2Empfehlungen
22.09.2008
Sehr geehrter Herr ,
ich habe mich als Kommunalpolitiker im Landkreis und als Abgeordneter in den vergangenen Jahren immer für eine Verbesserung im ÖPNV eingesetzt. Es wurden und werden immer wieder Fortschritte erzielt.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird es im Norden und Westen des Landkreises erhebliche Verbesserungen ergeben.
Für den Bereich des Lechfelds sind durchaus noch bessere Anbindungen an die zentralen Orte erforderlich.
Hier muss geprüft werden ob durch Bus-Zubringerdienste, Anruf-Sammeltaxis oder sog. Bürgerbusse die Situation verbessert werden kann.
Ich werde Ihr Anliegen bei der Fortschreibung der Planungen im Augsburger Verkehrsverbund einbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Max Strehle, MdL
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
24.09.2008
Von:

Servus Max,

die Umgehung der B 300 ist für 3 Bevölkerungsgruppen von sehr großer Bedeutung:

1. Die Anlieger
2. Die zur Durchfahrt gezwungenen Pendler
3. Für die Wirtschaft

Es wird offenbar vergessen, dass unsere wirtschaftliche und bevölkerungspolitische Zukunft direkt von der Verkehrsanbindung abhängt. Die Lebensader ist eine leichte Erreichbarkeit von der Autobahn aus. Wenn diese fehlt, zieht die Wirtschaft ab oder kommt erst gar nicht her (siehe Firma Molfenter)

Für die Konsequenzen aus einer Verhinderungspolitik müssen dann die zuständigen Politiker verantwortlich gemacht werden.

Frage:
  • Warum wird auf die Bürger gehört, die nicht zu diesen 3 Gruppen gehören und somit auch nicht berechtigt sind, große Töne zu spucken?
  • Wann fahren die Bagger auf? Alle Gutachten etc. liegen bereits vor!

Ich freue mich auf eine positive Antwort.


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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
25.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Strehle,

am 28. September werde ich mit größter Wahrscheinlichkeit die Bayernpartei wählen, weil diese ein sehr ähnlich konservatives Profil wie Ihre Partei hat und vor allem eine Eigenständigkeit Bayerns in einem "Europa der Regionen" fordert.

Weshalb fordert die CSU keinen (im wahrsten Sinne des Wortes) freiheitlichen Staat Bayern, wo dies rechtlich durch die mangelnde Unterzeichnung des Grundgesetzes möglich ist und für alle Bayern ausschließlich Vorteile mit sich brächte (wegfallender Soli, ausgeglichener Haushalt, geringste Arbeitslosigkeit, höchste Wirtschaftskraft noch vor der Schweiz etc.)?

Zweite Frage: Warum sollte der Wähler am Sonntag Sie (ganz nebenbei gesagt: Ich wünsche Ihnen die absolute Mehrheit) und nicht die Bayernpartei wählen?

Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg bei der Bayern-Wahl


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Frage zum Thema Energie
26.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Strehle,

die CSU/CDU will den Atomausstieg rückgängig machen. Hierzu habe ich folgende Fragen:

1. Nach über 60 Jahren Forschung gibt es bis heute keine Möglichkeit, Atommüll für die kommenden Jahrtausende sicher endzulagern. Wie und bis wann soll dieses Problem gelöst werden? Und was macht Sie sicher, daß es hierfür überhaupt eine Lösung gibt?
2. Wie kann die Nutzung der Kernenergie wirtschaftlich sein, wenn einer Nutzung von 20-50 Jahren anschließend über jahrtausende Aufwendungen für die sichere Lagerung gegenüberstehen?
3. Wer trägt die entsprechenden Kosten? Oder genießen die Versorger die Einnahmen, und der Steuerzahler zahlt die Folgekosten?
4. Wer übernimmt bei einem Unfall (Tschernobyl?) die Kosten für die entstehenden personen- und Sachschäden? Der Steuerzahler oder die Unternehmer? Und wie sind diese Gelder gesichert (z.B. gegen Pleiten der Firmen?)
5. Der Uranbergbau zählt mit zu den umweltschädlichsten Bergbauaktivitäten, darüber hinaus ist auch Uran nicht in unbegrenzten Mengen verfügbar. Wir machen uns damit also lediglich von neuen Importeuren abhängig und erzeugen Probleme für die nächsten Jahrtausende! Wie paßt dies mit Ihrer Behauptung zusammen, daß die Kernkraft die Energie de Zukunft sei?

mfg,


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Ihre Frage an Max Strehle
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