Matthias Faust (DVU)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Matthias Faust
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
1
(...) Potentiellen "Nichtwählern" kann ich nur zurufen: Nichtwählen ändert rein gar nichts und unterstützt zudem gerade die, die Ihr ganz sicher nicht wollt. (...)
 
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
27.01.2008
Von:

SgH Faust,

Sie haben vor Jahresfrist noch für die NPD agitiert, waren bis Februar 07 Vorsitzender der NPD Hamburg Nord.
Im Herbst haben Sie angeblich usammen mit den rechtsextremen Agitatoren Perbandt (Pro Hannover), Wiechmann (Ex-NPD) - mit dem Sie schon mindestens eine ausländerfeindliche Kundgebung in Bergedorf durchgeführt haben, und Worch (freie Kameradschaften) einen Aufmarsch in Solingen veranstalten wollen. Der Aufmarsch hat dann ja wohl mangels Masse nicht stattgefunden.

Fragen:
(i) Wie erklären Sie dem Wähler Ihren schlanken Gang durch die Parteien des rechtsextremen Lagers (Sie waren ja wohl auch als Hamburger Koordinator für die Deutsche Partei im Gespräch)?
Kriegen wir in Hamburg, wenn wir Faust wählen, nicht eigentlich NPD?
(ii) Inwieweit sind ist die DVU Hamburg finanziell und politisch frei vom Besitzer und Vorsitzenden der DVU, dem Herrn Dr. Frey aus München?
(iii) Wie wurden Sie überhaupt Spitzenkandidatder DVU? Sie sind ja kaum ein 3/4 Jahr in der DVU und dann schon Spitzenkandidat?
(iv) Gehen Sie eigentlich einem geregelten Broterwerb nach? Die Berufsbezeichnung "Kaufmann", sagt ja eigentlich alles oder nix. Was sind Sie eigentlich für ein Kaufmann?
(v) Wieso war die Volksfront zwischen NPD und DVU ein "notwendiger Schritt"? Immerhin sitzen Sie so mit dem Rassekundigen Rechtsanwalt Rieger in einem Boot, der mal auf einem Gutshof in Schweden blonde arische Menschen züchten wollte. Können Sie den Schulterschluß mit Rieger, der eigenen Angaben zufolge "kein Neo-Nazi, sondern Nazi bis in die Fingerspitzen" sein will, mit Ihrem Gewissen (so Sie eines haben) verantworten?
Antwort von Matthias Faust
22Empfehlungen
03.02.2008
Matthias Faust
Sehr geehrter Herr ,

da Sie mit Ihren "Fragen" nicht wirklich darauf aus zu sein scheinen, Antworten zu erhalten, sondern damit Ihrer eigenen Meinung Nachdruck verleihen wollen, möchte ich mich auf das Nötige beschränken und Wiederholungen vermeiden. Sofern es Sie wirklich interessiert, kann ich Ihnen versichern, ein Gewissen zu besitzen. Was Herrn Rechtsanwalt Rieger angeht, bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Ich würde Ihnen aber raten, nicht alles zu glauben, das irgendwo verbreitet wird, sondern ihn selbst zu den von Ihnen aufgestellten Behauptungen zu befragen.

Und, um mal zurückzufragen: Wie stehen Sie zur Partei "Die Linke"? Wie können Mitglieder dieser Partei oder Wähler es mit ihrem Gewissen vereinbaren, mit dieser Partei jene Organisation zu unterstützen und zu wählen, die noch vor wenigen Jahren ihre eigenen Bürger bespitzelt, unterdrückt oder ermordet hat? Es ist wirklich erstaunlich, wie viel in derartig kurzer Zeit vergessen wurde.

Ich sehe keinen Grund dafür, in einer Partei zu verweilen, wenn mir dort aus verschiedenen Gründen eine politische Arbeit nicht sinnvoll möglich ist.. Etwas Negatives kann ich darin nicht sehen. Ob ich im Gespräch für eine Aufgabe in der "Deutschen Partei" war, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wie man Kandidat wird, ist durch ganz einfache demokratische Grundregeln festgelegt. Unsere Landesliste für die Bürgerschaftswahl hat der Landesparteitag in geheimer Abstimmung aufgestellt, wobei die Bewerber anders als bei manchen anderen Parteien, in denen der Vorstand dem Parteitag eine nahezu unveränderbare Liste auf den Tisch knallt, einzeln gewählt wurde. Mitglieder des Landesverbandes haben unter anderem mich für die Landesliste der Partei zur Bürgerschaftswahl vorgeschlagen. Ich erhielt Gelegenheit, mein Programm der Versammlung vorzustellen - und bin in freier und geheimer Wahl gewählt worden.

Die DVU Hamburg ist ein eigenständiger Landesverband der DVU, die Mitglieder des Landesverbandes entscheiden gemäß seiner Satzung über wesentliche Dinge politischer Natur. Herr Dr. Frey mischt sich da gar nicht ein. Ich war anfangs selbst sehr positiv überrascht, wie liberal es in der Partei zugeht. Solange man auf dem Boden der Rechtsordnung steht, kann man hier sehr viele Meinungen vertreten. Erfreulicherweise können wir uns insbesondere in Zeiten des Wahlkampfes auf die Unterstützung auch des Bundesverbands verlassen, wie dies wohl in jeder Partei in Deutschland der Fall ist. Nur dass wir im Gegensatz zu anderen Parteien nicht von den großen Konzernen finanziert werden und auch nicht auf altes SED-Vermögen zurückgreifen können.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Faust
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
29.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Faust,

hat es überhaupt noch einen Sinn "rechts" zu wählen in der BRD ( da die meisten Leute, die unzufrieden sind, auf die Kommunisten der Linkspartei ausweichen oder in die Stimmenthaltung flüchten, was ja beides kontraproduktiv ist ) ?

Die Folge ist, dass die DVU und NPD viel weniger Stimmen bekommen als nötig.

Und leben Ihrer Meinung nicht jetzt schon zu viele Ausländer in der BRD - ( und durch die Geburtenrate werden es immer mehr, und der deutsche Nachwuchs geht gerade in Großstädten gegen Null ) dass es gar keine Chance mehr gibt, die Verhältnisse zu verbessern, sondern dass sie dadurch von Jahr zu Jahr schlechter werden und nie mehr besser werden können, weil die Deutschen und die Ausländer mit Deutschem Pass nicht gescheit wählen können oder wollen?

Mit freudlichen Grüßen und Gottes Segen für Sie und die DVU

Antwort von Matthias Faust
38Empfehlungen
03.02.2008
Matthias Faust
Lieber Herr ,

ich danke Ihnen herzlich für Ihre Frage.

In der Tat hat wohl mancher vergessen, wer denn wirklich hinter "Die Linke" steckt: Bis auf einige Neumitglieder handelt es sich bei dieser Partei um genau die SED, die für 40 Jahre der Unterdrückung, Bespitzelung und Ermordung ihrer eigenen Bürger verantwortlich ist. Aber schon wenige Jahre nach dem Untergang der DDR scheint dies für viele kein Problem mehr darzustellen. Wichtiger ist es dem angepassten Politiker, patriotische Parteien als "Rechtsextreme" zu verunglimpfen und ihnen Hindernisse in den Weg zu legen, selbst wo dies rechtswidrig ist.

Zum Glück gibt es in Deutschland unabhängige Gerichte, die Verfassungsbrüche nicht selten stoppen können. Seit Oktober musste die DVU mit den Verantwortlichen der Freien und Hansestadt Hamburg um einen Saal für eine Wahlveranstaltung ringen. Am 30. Januar nun hat das Verwaltungsgericht Hamburg auf Antrag der DVU gegen die Stadt eine einstweilige Anordnung erlassen: Die Freie und Hansestadt Hamburg wurde damit verpflichtet, auf ihre Hamburg Messe und Congress GmbH so einzuwirken, dass diese der Deutschen Volksunion am Sonntag, 17. Februar 2008, die Halle B 1 der Hamburg Messe für eine Veranstaltung anlässlich der am 24. Februar 2008 stattfindenden Bürgerschaftswahl zur Verfügung stellt. Ihre Anordnung stützten die Verwaltungsrichter auf den Gleichbehandlungsanspruch der DVU..

Ich lade Sie zu dieser genau eine Woche vor der Bürgerschaftswahl stattfindenden Veranstaltung mit zahlreichen hochkarätigen Rednern herzlich ein. Machen Sie sich am 17. Februar selbst ein Bild und wenden Sie sich bitte an das Veranstaltungstelefon 0173 – 3 68 66 20 oder an info@dvu-hamburg.de . Sie können gerne auch mir schreiben: matthias.faust@dvu.de .

Im Gegensatz zu etablierten Altparteien, zu denen ich die Kommunisten rechne, stehen wir zur freiheitlichen und demokratischen Grundordnung, sehen diese aber in der Realität oft nur unzureichend verwirklicht. Wenn die sogenannte "Linkspartei" im sozialen Bereich Themen aufgreift, bei denen wir seit langem massive Veränderungen fordern, unterscheidet uns doch eines ganz deutlich von Herrn Gysi und Co.: Wir neigen nicht zu internationalistischer Beliebigkeit, sondern nehmen den Auftrag des Grundgesetzes, das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden, ernst! Und wir setzen uns wirklich für die Interessen der Deutschen, vor allem die des "kleinen Mannes", ein. Deshalb ist es die richtige Entscheidung, am 24. Februar national zu wählen.

Potentiellen "Nichtwählern" kann ich nur zurufen: Nichtwählen ändert rein gar nichts und unterstützt zudem gerade die, die Ihr ganz sicher nicht wollt. Geht zur Wahl und sorgt dafür, dass sich endlich etwas in unserer Stadt und unserem Land ändert! Jede Stimme zählt!

In der Tat wurde in der Vergangenheit eine recht unkontrollierte Zuwanderung unterstützt. Die Folgen dieses Handelns erkennt man heute allzu deutlich. Gerade in Hamburg sind immer mehr der sogenannten Subkulturen entstanden, in vielen Stadtteilen gibt es Straßenzüge, in denen Zuwanderer ihr Leben genauso wie in ihrer ursprünglichen Heimat führen. Mit Integration hat dies absolut nichts zu tun, es führt letztendlich zu immer mehr und immer neuen Spannungen und einem Aufeinanderprallen verschiedener auf engem Raum nicht kompatibler Kulturen. Die Tragweite dessen haben etablierte Politiker nach wie vor nicht verstanden bzw. sie wollen sie nicht verstehen. Umso wichtiger ist ein Umdenken, das nur mit Protest herbeigeführt werden kann, der den Herrschenden wirklich wehtut. Und das ist am 24. Februar Ihre Stimme für die Landesliste der DVU.

Ich wünsche Ihnen alles Gute,

beste Grüße,

Matthias Faust
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
03.02.2008
Von:

SgH Faust,

a) halten Sie es wirklich für souveränen Stil, mich, den Sie nicht kennen, in die Nähe der Linken zu rücken, mit denen ich Gott bewahre nichts am Hut habe?
Sie sind es schliesslich, der seit Jahren für die real existierenden Nazis in Deutschland über die Dörfer zieht.
In Bergedorf für die NPD, in Salzgitter für das Wiechmannsche Bündnis (Sozialpatriotisches Tralala), jetzt in Hamburg für die DVU.
Wenn einer einen solchen Werdegang den Wählern erläutern muss, dann sind Sie das.
Ist ihr politischer Weg durch die rechtsextremen Parteien Deutschlands etwas anders, als die beredte Vita eines politischen Wendehalses?

b) Welcher rechtsextremen Partei werden Sie sich anschliessen, wenn die DVU Sie mangels Erfolg (und das ist beim Dr. Frey das Erreichen der 1 %-Hürde, die ihm Wahlkampfkostenerstattung in die Kasse spült), geschasst werden?

c) Warum beantworten Sie die Frage, nach Art und Inhalt Ihrer kaufmännischen Tätigkeit nicht?
Wollen Sie damit kaschieren, dass Sie derzeit gar kein Kaufmann sind, sondern eventuell auf der pay-roll des Herrn Dr. Frey stehen?

d) Leugnen Sie ernsthaft, dass NPD und die DVU durch eine gemeinschaftliche Vereinbarung verbunden sind, derzufolge die eine Partei der anderen von Bundesland zu Bundesland den Vortritt lässt?

e) Leugnen Sie ernsthaft, dass man durch dieses braune Volksfront etwas anderes beweist, als dass beide Parteien gegeneinander austauschbar sind?

f) Was also genau stimmt an der Behauptung nicht, dass wer DVU wählt, in Wahrheit NPD kriegt oder umgekehrt?
Offensichtlich haben die potenziellen Wähler von NPD und DVU keine Schwierigkeiten damit, die eine Partei gegen die andere zu tauschen, indem sie westlich der Elbe DVU und östlich der Elbe NPD wählen!
Antwort von Matthias Faust
34Empfehlungen
10.02.2008
Matthias Faust
Sehr geehrter Herr ,

erst einmal möchte ich feststellen, daß ich Sie in keiner Weise in die Nähe irgendeiner Partei gerückt habe. Ich habe Sie lediglich gefragt, wie Ihr Verhältnis zur Partei "Die Linke" ist.

Unabhängig davon wundere ich mich, daß ausgerechnet jemand, der sich über eine von mir nicht vorgenommene Vorverurteilung aufregt, mir gegenüber genau dies erfüllt. Sie schreiben, ich würde "seit Jahren für die real existierenden Nazis in Deutschland über die Dörfer ziehen". Das ist eine schlicht abwegige Behauptung.

Ihre Anwürfe entsprechen der in unserer Gesellschaft recht weit verbreiteten Praxis, jeden, der sich politisch außerhalb der etablierten Parteien aufhält und patriotische Ansichten vertritt, als "Nazi" zu brandmarken. Ob Sie dieses Spiel mitspielen möchten, ist Ihnen überlassen; es zeugt allerdings nicht von einer besonders differenzierten und eigenständigen Meinung.

Zum Glück sind Sie, anders als der von Ihnen angeschlagene Ton es nahelegt, kein Großinquisitor und ich muss nicht den Tod auf dem Scheiterhaufen fürchten.

Was meinen beruflichen Werdegang betrifft, kann ich Ihnen versichern, daß ich eine kaufmännische Ausbildung besitze und ebenfalls in diesem Bereich beruflich tätig bin, letzteres übrigens nicht, wie von Ihnen vermutet, für Herrn Dr. Frey. Wäre es allerdings so, hätte ich damit auch absolut kein Problem und wüsste ich nicht, inwiefern dies mich politisch unglaubwürdig machen würde.

Wieso sollte ich außerdem leugnen, daß zwischen der NPD und der DVU eine Vereinbarung existiert, in der geregelt ist, daß beide Parteien bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen nicht gegeneinander antreten? Beide Parteien sind vollkommen eigenständig, beide Parteien haben eigene, unterschiedliche Programme und treffen ihre Entscheidungen vollkommen autonom.

Sie sollten auf Beleidigungen wie die von Ihnen getätigten "Nazi"-Vorwürfe verzichten und Sachlichkeit an die Stelle von Vorurteilen und dumpfer Phrasendrescherei setzen. Das ist sicherlich nicht zu viel verlangt und die Grundlage jeder fruchtbaren Diskussion.

Mit freundlichem Gruß

Matthias Faust
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Frage zum Thema Soziales
11.02.2008
Von:

Sehr geehrter herr Faust,

Warum sind so kategorisch gegen die Linke?

MfG
Antwort von Matthias Faust
24Empfehlungen
20.02.2008
Matthias Faust
Sehr geehrter Herr ,

meine Ablehnung gegenüber der Partei "Die Linke" hat weniger mit der offiziellen politischen Ausrichtung dieser Partei zu tun, sondern vielmehr mit ihrer weitaus aussagekräftigeren totalitären, ja mörderischen Vergangenheit.

Um dies ein wenig näher zu betrachten, müssen wir gar nicht so sehr weit zurückschauen. Es reichen 18 Jahre. Damals, im Jahre 1990, hatte sich die Partei SED gerade in PDS umbenannt. Rund 16 Jahre später, im November 2006 erfolgt die nächste Umbenennung, dieses Mal wurde aus ihr die "Linkspartei.PDS". Wenige Monate später "fusionierte" sie mit der WASG und wurde schließlich zur Partei "Die Linke". Hierbei ist zu bemerken, daß die WASG personell nur einen extrem kleinen Teil der Partei "Die Linke" darstellte, auf ein WASG-Mitglied kamen ungefähr sechs PDS-Mitglieder. Somit war die Aus- und Zielrichtung der neuen Partei recht klar vorbestimmt.

Ich lehne diese Partei also kategorisch ab, weil sie nichts anderes darstellt als eine vielfach umbenannte SED, die sich nach außen modern gibt, in der aber immer noch vielfach die gleichen Kommunisten ihr Werk verrichten, die über 40 Jahre lang ihre eigenen Bürger unterdrückt, bespitzelt, gegängelt, eingesperrt, kriminalisiert haben.

Wo bleibt die schonungslose Aufarbeitung dieses Teils der deutschen Geschichte? Sie findet nicht statt. Bei der niedersächsischen Landtagswahl kandidierte auf der Liste der Partei "Die Linken" ein Mitglied der DKP. Dass eine solche Zusammenarbeit überhaupt möglich ist, erklärt sich aus der Geschichte von SED/PDS/Linkspartei/Linke und der DKP. Die DKP als Partei gab es nur aufgrund der massiven und regelmäßigen Subventionen der SED. Zu Zeiten der DDR unterstützte die SED massiv die bundesdeutsche DKP, da dies die einzige Partei war, die ein ähnliches staatliches System auch für den anderen deutschen Staat anstrebte. Die betr. Abgeordnete der Partei "Die Linke" / DKP äußerte nun ihren Wunsch, die Stasi wieder einzuführen. Schließlich sei dies die einzige Möglichkeit, in dem von ihr angestrebten neuen staatlichen System eine gewisse Ordnung herzustellen.

Ist das nicht schon Beweis genug dafür, wen man sich mit der Partei "Die Linke" wirklich ins Boot holt?

Um dies auf die Verhältnisse in Hamburg zu übertragen: Auf der Landesliste der Partei "Die Linke" finden Sie auch Herrn Olaf Harms, seines Zeichens Landesvorsitzender der DKP in Hamburg. Dies verschweigt er allerdings in seinem Profil bei kandidatenwatch.de - es fragt sich nur, wieso.

Ich hoffe, Ihre Frage nachvollziehbar beantwortet zu haben. Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen entweder hier oder unter matthias.faust zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Faust
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
14.02.2008
Von:

Was bedeuten Ihnen Fleiß und Mut und Ehrlichkeit in der politischen Arbeit?
Antwort von Matthias Faust
15Empfehlungen
23.02.2008
Matthias Faust
Lieber Herr ,

in Ihrer Frage sprechen Sie gleich mehrere wichtige Werte an, die in der politischen Arbeit einen überaus hohen Stellenwert haben sollten. Leider haben viele etablierte Politiker diese (und andere) Werte vergessen und arbeiten nur noch auf ihre eigenen Ziele hin.

Wer sich politisch wirkungsvoll engagieren möchte, kann dies nicht ohne einen gewissen Fleiß tun. Von alleine fallen einem die Dinge leider nicht zu, wie bei jeder ordentlichen Arbeit muß man sich Erfolge erarbeiten, muß sich Einfluß und Reputation erkämpfen. Wer sich denkt, er könne sich zurücklehnen, ist in der Politik wohl gänzlich falsch.

Mut spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn man eine politische Meinung vertritt, die sich abseits der sogenannten "political correctness" oder des "Mainstream" befindet, wie das bei uns der Fall ist. Wir prangern seit langem Mißstände in der deutschen Politik an, legen den Finger in die Wunde und scheuen auch nicht davor zurück, Zusammenhänge anzusprechen, die man in Deutschland nicht offen erwähnen soll. Unser politischer Gegner kämpft dabei oftmals und zunehmend mit absolut unlauteren Mitteln, so stellen mittlerweile Gewalt, Diskreditierung und Einschüchterung wesentliche Bestandteile seines Handelns dar.

Erst vor wenigen Tagen wurden auf mehrere Wohnungen unserer Kandidaten durch linksextreme Antifa-Banden Anschläge verübt, ein großer Teil unserer Wahlplakate wurde zerstört oder gestohlen, Kundgebungen wie unsere Veranstaltung im CCH oder auch unsere Info-Stände werden regelmäßig auf undemokratische Art und Weise behindert und gestört. Gegen solche Zustände anzutreten, erfordert einen gewissen Mut. Denn der Preis kann der Verlust der beruflichen Tätigkeit oder / und gesellschaftliche Ächtung sein.

Ehrlichkeit sollte sicherlich für einen Politiker einer der wichtigsten Werte überhaupt sein. Unsere etablierten Politiker haben es jedoch in jahrzehntelanger gründlicher Arbeit geschafft, daß ein solcher Wert quasi unvereinbar mit dem Beruf bzw. der Tätigkeit eines Politikers ist. Wahlbetrug und falsche Versprechungen gehören zur Tagesordnung. Der Bürger wird wie selbstverständlich für dumm verkauft; letztendlich geht es den meisten etablierten Politikern in erster Linie darum, ihre eigenen Interessen oder die ihrer Interessenverbände aus der Wirtschaft durchzusetzen. Die Meinung des Bürgers zählt nur kurz vor der Wahl, deshalb wird er belogen und betrogen und fällt leider viel zu oft auf diese Methoden herein.

Es wird endlich Zeit für eine ehrliche Politik in Hamburg! Es wird endlich Zeit, daß sich die Bürger auf ihre Politiker verlassen können. Die Politiker sind "verdammt noch einmal" die Diener des Volkes und nicht umgekehrt. So jedenfalls sehe ich es.

Beste Grüße,

Matthias Faust
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