Martin Zeil (FDP)

Angaben zur Person
Martin Zeil
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftsjurist
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt, MdL, stellv. Ministerpräsident, Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Wohnort
-
Stimmkreis
Wahlkreis Oberbayern - Ohne Stimmkreis
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Frage zum Thema Finanzen
23.10.2009
Von:
Max

Sehr geehrter Herr Zeil,

meine Frage wollte ich an den nach meiner Kenntnis zuständigen Minister Hr. Fahrenschon stellen, der ist aber aktuell über abgeordnetenwatch.de leider nicht "befragbar".

Seit Jahren wundere ich mich darüber, dass regelmäßig aufkommende, m.E. wohlbegründete Forderungen nach der Einstellung von wesentlich mehr Steuerprüfern/-fahndern (z.B. von Dieter Ondracek, Chef "Steuergewerkschaft") soweit ich weiß nicht erfüllt werden.
Wenn ich unterstelle, dass die Begründung (eine simple Wirtschaftlichkeitsrechnung: pro Steuerprüfer würden Kosten von ca. 100k pro Jahr Einnahmen von 1000k pro Jahr entgegenstehen) - im Groben stimmt, dann wäre das doch auf Bayerisch "a gmahde Wiesn" oder auf Neudeutsch ein "no brainer" für die Finanzverwaltung und die Landesregierung: gerade in Zeiten von schwindenden Steuereinnahmen könnte man die Löcher verkleinern (höhere Steuergerechtigkeit wäre vermutlich ein schöner Nebeneffekt).

Wenn es stimmt, dass hier nichts Gravierendes passiert, dann stellt sich die Frage:
Warum? Ich kann mir nur drei Begründungen vorstellen:
  • es ist alles anders, als es z.B. Hr.Ondracek beschreibt und beklagt,
  • die verantwortlichen Entscheider verstehen das Problem nicht (d.h. letztlich "sind zu dumm"), oder
  • die Verantwortlichen wollen nichts unternehmen und blockieren (dann stellt sich die Frage nach dem "Warum").
Kann es sein, dass hier eine alte Tradition gepflegt wird? Vielleicht hat es ja etwas mit dem Verhalten von CSU Regierungsmitgliedern in der Vergangenheit zu tun, so wie es wohl in dem Buch "Macht und Mißbrauch" vom CSU Mitglied Wilhelm Schlötterer, Finanzbeamter, beschrieben ist...

Können Sie mich aufklären, bzw. Ihre persönliche Sicht darlegen?
Wenn möglich, würde ich Sie auch bitten, die Frage an Hr.Fahrenschon weiterzuleiten.
Ich denke, in diesen Zeiten gibt es doch kaum etwas Besseres als Arbeitsplätze zu schaffen, die dem Staat auch noch Geld bringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Max
Antwort von Martin Zeil
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13.01.2010
Martin Zeil
Sehr geehrter Herr ,

im Namen von Herrn Staatsminister Martin Zeil danke ich Ihnen für Ihre Anfrage vom 23. Oktober. Bitte entschuldigen Sie, dass eine Antwort so lange auf sich warten ließ.

Die fachliche Zuständigkeit liegt, wie Sie schon richtig erkannt haben, beim Bayerischen Staatsminister für Finanzen, Georg Fahrenschon. Ich würde Sie bitte, die Anfrage an ihn zu richten (per Email: georg.fahrenschon@stmf.bayern.de ).

Vielen Dank!

Freundliche Grüße
S. Remhof
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Frage zum Thema Finanzen
24.11.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Martin Zeil,

das Thema Rentenchaos für die derzeitigen Renten-Beitragszahler wird in den Medien und von besonders jungen Politikern fast jeden Tag an den Pranger gestellt. Ich möchte Sie an dieser Stelle als ein Abgeordneter einer Partei, deren Stärke laut Wahlaussagen Finanzen und Wirtschaft sind, folgendes fragen.

Wie will Ihre Partei die nicht ausgewiesenen und weitgehend ungedeckten Zahlungsverpflichtungen für die Ruhestandsversorgung der Beamten von rd. 700 Mrd. Euro entsprechend einer zusätzlichen Staatsverschuldung von rd. 700 Mrd. Euro aufbringen? Warum ist diese Schattenverschuldung nicht in den Haushalten aufgeführt?

Laut Studien werden bereits ab dem Jahre 2030 einige Bundesländer gezwungen sein, fast 20 Prozent ihrer gesamten Steuereinnahmen für beamtete Ruheständler aufwenden zu müssen. Das heißt mit anderen Worten, jeder fünfte Steuer-Euro muss für ca. 3 Prozent der Bundesbürger für deren Altersversorgung ausgegeben werden.

Deutschland hat also in Zukunft nicht nur ein Rentenchaos sondern auch einen Pensionssupergau. Welche Maßnahmen wird Ihre Partei ergreifen um die künftigen Generationen vor diesem Supergau zu bewahren? Ist die Einfrierung des Pensionsfonds in Bayern auf 70 Millionen Euro der richtige Weg? Obwohl dieser Pensionsfonds finanzmathematisch sowieso nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist!

z.B.
1. Steuererhöhungen?
2. Ausgaben (Ausbildung, Straßenbau, Kindergeld usw.) reduzieren?
3. Gleiche Anpassungsformel für Renten- und Pensionserhöhungen?
4. Aufnahme von Schulden?

Das Zahlenmaterial und weitere Punkte zu diesem Pensionssupergau sind auf den folgenden Webseiten zu finden.

www.steuerzahler-niedersachsen-bremen.de

nds-bremen.verdi.de

www.insm-tagebuch.de

V.
Antwort von Martin Zeil
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09.02.2010
Martin Zeil
Sehr geehrter Herr ,

im Namen von Staatsminister Martin Zeil danke ich Ihnen für Ihre Anfrage vom 24. November, die Sie über abgeordnetenwatch.de gestellt hatten. Zunächst möchte ich mich für die späte Beantwortung Ihrer Anfrage entschuldigen.

Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag setzt sich für eine faire und ausgeglichene Generationenpartnerschaft ein. Das Zusammenleben von Jung und Alt ist mit einer großen Verantwortung verknüpft. So sind die Vertreter der jungen Generation für ein Leben in Würde der Älteren verantwortlich. Gleichzeitig übernehmen ältere Menschen Verantwortung für die Zukunftschancen der Jüngeren.

Der Freistaat Bayern ist sich dieser Wichtigkeit bewusst. Das Budget für Pensionen findet im verabschiedeten Doppelhaushalt 2009/2010 und im Finanzplan bis zum Jahr 2012 ausreichend Beachtung. Auch weiterhin behält die Bayerische Staatsregierung die Pensionsverpflichtungen im Blickfeld.

Ich hoffe, Ihr Anliegen mit diesen Ausführungen beantwortet zu haben.

Freundliche Grüße

S. Remhof
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Frage zum Thema Lockerung des Rauchverbots
10.12.2009
Von:

Betreff: Volksbegehren "Nichtraucherschutz"

Sehr geehrter Herr Zeil,

mich würde interessieren, ob der Gesetzesentwurf des aktuellen Volksbegehrens "Echter Nichtraucherschutz" auf Rechtsgültigkeit gegenüber dem geltenden EU-Recht und den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes geprüft wird, bevor der Volksentscheid freigegeben wird.

Ebenso würde mich interessieren, ob die FDP im Falle eines Volksentscheides Wahlwerbung für das bestehende Gesundheitsschutzgesetz betreibt.

Für eine Antwort danke ich im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Martin Zeil
1Empfehlung
15.12.2009
Martin Zeil
Sehr geehrte Frau ,

im Namen von Herrn Staatsminister Martin Zeil danke ich Ihnen für Ihre Anfrage vom 10. Dezember, in der Sie das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz thematisiert hatten.

Der Gesetzentwurf zum aktuellen Volksbegehren "Echter Nichtraucherschutz" konnte seitens der Europäischen Union oder dem Bundesverfassungsgericht noch nicht überprüft werden, da er noch nicht in Kraft getreten ist. Erwartungsgemäß sollte er aber konform mit der EU-Rechtssprechung und der Rechtssprechung des BVG sein.
Das Bundesverfassungsgericht hat sowohl einen strikten Gesetzesentwurf wie auch eine weniger strikte Auslegung unterstützt.

Die FDP steht zu ihrem Gesetzesentwurf. Ob für den anstehenden Volksentscheid seitens der bayerischen FDP Wahlwerbung gemacht wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden.

Ich hoffe, Ihr Anliegen mit dieser Hintergrundinformation beantwortet zu haben.

Freundliche Grüße

Stefan Remhof
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.01.2010
Von:

Frage an Sie betr.:Waehlerwillen achten

Sehr geehrter Hr.Zeil

Heute in Bild gelesen, da sagten Sie : Man muss den Waehlerwillen achten.

Nun meinen Frage an Sie:
Wo achtet die FDP den Waehlerwillen?
Was wurde mit dem Wahlversprechen der FDP 2009?
Ist Wahlbertug Strafbar?
Sollte Wahlbetrug Strafbar sein? Wo sollte oder kann man Strafantrag stellen wegen Wahlbetrug?

Politiker bedenkt,so wie Ihr saeht,so werdet Ihr ernten.
Antwort von Martin Zeil
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02.02.2010
Martin Zeil
Guten Tag Herr Amberger,

im Namen von Herrn Staatsminister Martin Zeil danke ich Ihnen für Ihre Anfrage vom 26. Januar, in der Sie die Wahlversprechen der FDP thematisiert hatten.

Möglicherweise zielen Sie mit Ihrer Anfrage auf die derzeit kontrovers diskutierte Senkung der Mehrwertsteuer. Minister Zeil möchte darauf hinweisen, dass die FDP den zurückliegenden Bundestagswahlkampf mit der Ankündigung bestritten hat, die Steuern - gerade für den Mittelstand - spürbar zu senken.

Die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent im Hotelleriegewerbe war Bestandteil des FDP-Wahlprogrammes "Die Mitte stärken. Deutschlandprogramm 2009". Die Umsetzung dieser Maßnahme ist - entgegen aller Kritik - ein angekündigter Schritt aus der Phase des Wahlkampfes. Die FDP hält an ihrem Versprechen fest, weitere Steuersenkungen umzusetzen, genau wie es vor der Wahl angekündigt wurde. Minister Zeil trägt diese Entscheidungen mit und setzt sich dafür im Bundesrat ein.

Die FDP befindet sich in einer Koalition und muss natürlich mit dem Koalitionspartner Kompromisse finden. Zudem sollte auf die so genannte "100-Tage-Frist" hingewiesen werden. Einige der angekündigten Schritte bedürfen einer gewissen Bearbeitungs- und Umsetzungszeit.

Ich hoffe, Ihr Anliegen mit diesen Ausführungen beantwortet zu haben.

Freundliche Grüße

S. Remhof
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.01.2010
Von:

Sehr geehrter Hr.Zeil

Unsere frage an Sie betr. : Politiker im Aufsichtsrat

Sehr geehrter Hr.Zeil, wuerden Sie uns bitte mitteilen,wieviele ehemaligen und aktive Politiker Ihrer Partei im Aufsichtsrat von EOn und RWE sind ??

Auf eine nachricht von Ihnen wuerden wir uns freuen.
Antwort von Martin Zeil
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02.02.2010
Martin Zeil
Sehr geehrter Herr Amberger,

im Namen von Herrn Staatsminister Martin Zeil möchte ich Ihnen für Ihre Anfrage vom 28. Januar danken, die Sie über Abgeordnetenwatch gestellt hatten.

Es sind derzeit keine Mandatsträger der FDP in den Aufsichtsräten der Unternehmen Eon oder RWE. Eine genaue Übersicht der Aufsichtsratsmitglieder der beiden Firmen finden Sie auf den jeweiligen Homepages.

Freundliche Grüße

Stefan Remhof
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