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Sehr geehrter Herr Dörmann,
ist Ihnen bekannt, wie in der SPD-Netzpolitikgruppe (
www.facebook.com ) mit deutschen Urhebern umgegangen wird? Ist es mittlerweile die Diskussionskultur der Solzialdemokraten, dass man berechtigt interessierte Disputanten - in diesem Fall uns Urheber - entweder gar nicht in die Gruppe lässt, wieder entfernt oder kontinuierlich beschimpft und diskreditiert?
Besonders ihr Mitarbeiter Herr Best ergeht sich immer wieder in hämischen Beleidigungen, wenn es um die berechtigten Interessen der Urheber geht. Wenn das mittlerweile Usus in der SPD sein sollte, dann ist diese Partei schlicht nicht mehr wählbar. Von der mangelnden Kompetenz einiger Herrschaften im Bezug auf dieses Thema möchte ich erst gar nicht sprechen.
Allein die Mitgliedschaft in der GEMA reicht schon aus, um sich nicht an den Diskussionen beteiligen zu dürfen. Kritische Postings werden einfach gelöscht. Wenn dass das neue netzpolitische Demokratieverständnis der SPD ist, dann hat sie sich damit als demokratische Partei eindeutig disqualifiziert.
Im Prinzip ist das, was gerade im Bezug auf die GEMA diskutiert wird nichts anderes als ein Tarifstreit. Die Urheber in der GEMA - und 60.000 davon sind ganz einfache (angeschlossene oder ausserordentliche) Mitglieder und keine Großverdiener. Die Mehrheit sind keine "Bohlens" s, sondern kleine, freischaffende Künstler, die um ein faires Auskommen kämpfen.
Fakten sind in der Netzpolitikgruppe der SPD unerwünscht, werden gelöscht und Urheber aus der Diskussion ausgegrenzt oder beschimpft. Ist das offizielle SPD-Linie oder weiss man nicht, was da so vor sich geht? Und was gedenken Sie zu unternehmen, um diese Diskussion fairer zu gestalten? Die Betroffenen auszuschließen oder zu beleidigen kann nicht den Gepflogenheiten einer demokratischen Partei entsprechen.
Übrigens würde ich mir - gerade im Bezug auf Urheberrecht und GEMA - eine Podiumsdiskussion o.ä. hier in Porz wünschen.
MfG,