Martin Dörmann (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Martin Dörmann
Geburtstag
30.06.1962
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Köln
Wahlkreis
Köln I
Ergebnis
35,0%
Landeslistenplatz
54, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Alkoholgenuss ist in unserem Kulturraum fest verankert. Damit einher gehen leider auch viele Fälle von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
18.04.2013
Finanzhilfen für Zypern (ESM)
JA
18.04.2013
Frauenquote in Aufsichtsräten
JA
01.03.2013
Leistungsschutzrecht
NEIN
28.02.2013
Mali-Einsatz (internationale Unterstützungsmission)
JA
28.02.2013
Mali-Einsatz (militärische Ausbildungsmission)
JA
28.02.2013
Privatisierung der Wasserversorgung verhindern (Grünen-Antrag)
JA
28.02.2013
Privatisierung der Wasserversorgung verhindern (Linken-Antrag)
enthalten
31.01.2013
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
14.12.2012
Patriot-Einsatz in der Türkei
JA
13.12.2012
Mietrechtsreform
NEIN
12.12.2012
Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen
JA
30.11.2012
Finanzhilfe für Griechenland
JA
09.11.2012
Einführung eines Betreuungsgeldes
NEIN
08.11.2012
Offenlegung von Nebeneinkünften auf Euro und Cent
JA
08.11.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.11.2012
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
19.07.2012
Bankenhilfe für Spanien (EFSF)
JA
29.06.2012
Dauerhafter Euro-Rettungsschirm ESM
JA
29.06.2012
Fiskalpakt
JA
29.06.2012
Neuausrichtung der Pflegeversicherung
NEIN
28.06.2012
Fortsetzung des Libanon-Einsatzes
JA
28.06.2012
Recht auf Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare
JA
14.06.2012
Nachtragshaushalt 2012
NEIN
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
nicht beteiligt
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
nicht beteiligt
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
nicht beteiligt
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
nicht beteiligt
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
nicht beteiligt
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Martin Dörmann
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Frage zum Thema Kultur
24.02.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dörmann,

ist Ihnen bekannt, wie in der SPD-Netzpolitikgruppe ( www.facebook.com ) mit deutschen Urhebern umgegangen wird? Ist es mittlerweile die Diskussionskultur der Solzialdemokraten, dass man berechtigt interessierte Disputanten - in diesem Fall uns Urheber - entweder gar nicht in die Gruppe lässt, wieder entfernt oder kontinuierlich beschimpft und diskreditiert?
Besonders ihr Mitarbeiter Herr Best ergeht sich immer wieder in hämischen Beleidigungen, wenn es um die berechtigten Interessen der Urheber geht. Wenn das mittlerweile Usus in der SPD sein sollte, dann ist diese Partei schlicht nicht mehr wählbar. Von der mangelnden Kompetenz einiger Herrschaften im Bezug auf dieses Thema möchte ich erst gar nicht sprechen.

Allein die Mitgliedschaft in der GEMA reicht schon aus, um sich nicht an den Diskussionen beteiligen zu dürfen. Kritische Postings werden einfach gelöscht. Wenn dass das neue netzpolitische Demokratieverständnis der SPD ist, dann hat sie sich damit als demokratische Partei eindeutig disqualifiziert.

Im Prinzip ist das, was gerade im Bezug auf die GEMA diskutiert wird nichts anderes als ein Tarifstreit. Die Urheber in der GEMA - und 60.000 davon sind ganz einfache (angeschlossene oder ausserordentliche) Mitglieder und keine Großverdiener. Die Mehrheit sind keine "Bohlens" s, sondern kleine, freischaffende Künstler, die um ein faires Auskommen kämpfen.

Fakten sind in der Netzpolitikgruppe der SPD unerwünscht, werden gelöscht und Urheber aus der Diskussion ausgegrenzt oder beschimpft. Ist das offizielle SPD-Linie oder weiss man nicht, was da so vor sich geht? Und was gedenken Sie zu unternehmen, um diese Diskussion fairer zu gestalten? Die Betroffenen auszuschließen oder zu beleidigen kann nicht den Gepflogenheiten einer demokratischen Partei entsprechen.

Übrigens würde ich mir - gerade im Bezug auf Urheberrecht und GEMA - eine Podiumsdiskussion o.ä. hier in Porz wünschen.

MfG,
Antwort von Martin Dörmann
bisher keineEmpfehlungen
28.02.2013
Martin Dörmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie reflektieren die Diskussionen auf einer facebook-Seite zur SPD-Netzpolitik und nehmen hierzu kritisch Stellung.
Da ich persönlich die Diskussion dort nicht verfolgt habe und, auch bedingt durch die von Ihnen beklagten Löschungen, aus heutiger Perspektive auch nicht mehr beurteilen kann, habe ich Ihre Anfrage an den Administrator der Seite weitergeleitet und um eine Stellungnahme gebeten. Die SPD-Bundestagsfraktion ist nicht Inhaber der Seite und hat daher keinen Einfluss auf die Diskussionskultur dort. Wir wissen aber, dass mehrere aktuelle Beschwerden zu diesem Vorgang vorliegen. Gerne lasse ich Ihnen die Antwort seitens des Administrators zuleiten, sobald sie mir vorliegt.
Als medienpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion kann ich Ihnen versichern, dass wir die berechtigten Interessen der Urheber sehr ernst nehmen, auch in Bezug auf die GEMA. Uns ist sehr an einem fairen Ausgleich der Interessen gelegen. Dies haben wir auch ausdrücklich in unserem Projekt Kreativpakt festgehalten. Auf unserer offiziellen Fraktionsseite haben wir eine Vielzahl von Informationen hierzu bereitgestellt:
www.spdfraktion.de
Unseren diesbezüglichen Bundestagsantrag 17/12382 können Sie hier nachlesen: dip21.bundestag.de
Auch in anderen Zusammenhängen spielt das Thema Urheberrecht bei uns eine große Rolle, wobei wir uns für ein faires und zeitgemäßes Urheberrecht einsetzen, beispielsweise in unserem 12-Thesen-Papier:
blogs.spdfraktion.de
Ich selbst habe bereits an mehreren Diskussionen zum Thema Urheberrecht, sei es in Berlin oder Köln, teilgenommen. Auch in Porz. Gut möglich, dass sich demnächst wieder ähnliche Gelegenheiten ergeben. In der Tat ist das Thema wert, differenziert in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert zu werden.
Sie hatten zwischenzeitlich ja bereits Kontakt zu meinem Porzer Wahlkreisbüro. Ich werde demnächst auf Sie persönlich noch einmal zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Dörmann, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.05.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dörmann,

3.3 Mio. Bundesbürger sind alkoholabhängig oder konsumieren missbräuchlich, 9,5 Mio. trinken täglich schädliche Mengen und mehr als 73.000 sterben jährlich aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums ( tinyurl.com ). Mit 397.000 Betroffenen war Alkohol im Jahr 2011 für mehr als 40-mal so viele Behandlungsfälle verantwortlich wie Cannabis ("Diagnosedaten der Krankenhäuser" über www.gbe-bund.de , Stichwortsuche: Alkohol, bzw. Cannabinoide).
Alkohol ist eine der gefährlichsten Drogen überhaupt ( tinyurl.com , tinyurl.com ), und Alkoholkonsum weit schädlicher als Cannabisgebrauch ( tinyurl.com , tinyurl.com , tinyurl.com ).

Da Sie in Ihrer Antwort an Herrn Kneiss, bezüglich des weniger gefährlichen Cannabis erklären, eine Legalisierung des Handels für falsch zu halten, frage ich mich nun, wie Sie vor dem Hintergrund der genannten Fakten zu einem Alkoholverbot stehen.
Halten Sie es für sinnvoll, dass die tödliche Droge Alkohol beworben werden darf und als harmloses Lebensmittel im Supermarkt sogar an Minderjährige verkauft wird?

Wie glaub- und vertrauenswürdig kann Drogenpolitik sein, wenn eine so gefährliche Droge wie Alkohol völlig frei verfügbar ist, während man zu strafrechtlichen Mitteln greift, um den Umgang mit weniger gefährlichen Substanzen zu verhindern?

Wie vereinbaren Sie es angesichts der akzeptierten, massiven Schäden durch Alkoholkonsum überhaupt mit bedeutenden Grundwerten wie Freiheit und Gerechtigkeit, dass Sie weiterhin grundsätzlich strafrechtlich gegen Cannabiskonsumenten vorgehen wollen?

Warum ist es für Sie überhaupt eine Frage des Strafrechts, den Einzelnen von selbstgewählten Eigengefährdungen abzuhalten?
Wäre es nicht sinnvoller, die Milliarden Euro, die man in der Drogenpolitik für Strafverfolgung aufwendet, in Aufklärungs- und Präventionsprogramme zu investieren ( tinyurl.com )?

Freundliche Grüße
Antwort von Martin Dörmann
bisher keineEmpfehlungen
12.06.2013
Martin Dörmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zu den Gefahren des Alkoholmissbrauchs in Relation zum Cannabiskonsum.

Zunächst einmal möchte ich mich für eine differenzierte Sicht aussprechen, die klar zwischen den beiden Drogen unterscheidet. Auch wenn letztlich jedes Suchtmittel bei Missbrauch und Übermaß zu Abhängigkeit und schweren gesundheitlichen Schäden führen kann, gibt es doch erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Drogen, die für den politischen Umgang von Bedeutung sind.

Alkoholgenuss ist in unserem Kulturraum fest verankert. Damit einher gehen leider auch viele Fälle von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit. Sie haben völlig recht, dass Alkoholsucht eine schwere und oft auch tabuisierte Krankheit mit erheblichen sozialen Auswirkungen ist. Daher gibt es eine Vielzahl von Präventionsprogrammen und Jugendschutzmaßnahmen, die genau dieses Thema adressieren und auf Sensibilisierung in der Gesellschaft setzen. Meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitsbereich arbeiten daran, diese Programme stetig zu verbessern.

Ich halte es jedoch nicht für zielführend, mit strafrechtlichen Instrumenten den Genuss von Alkohol unterbinden zu wollen. Vom vollzieherischen Aufwand abgesehen, zeigen die Beispiele USA und Skandinavien, dass eine staatliche Prohibition nur bedingt wirksam ist. Im Gegenteil: Alkohol gerät so in eine Grauzone heimlichen Genusses, was einem Missbrauch umso mehr Vorschub leistet.

Anders verhält es sich mit Cannabis. Hier kann man nicht von einer kulturellen Verankerung sprechen, vielmehr würde man durch eine weitere Liberalisierung der Akzeptanz einer weiteren Droge Vorschub leisten. Darüber hinaus dient Cannabis laut Bundesverfassungsgericht vorwiegend der gezielten Erreichung eines Rauschzustandes (vgl. Urteil BVerfG 2 BvL 43/92 vom 09.03.1994).

Aus diesen Gründen setzen wir uns in der SPD-Bundestagsfraktion gleichzeitig nicht nur für Präventiv- und Aufklärungsmaßnahmen gegen übermäßigen Alkoholkonsum, sondern auch gegen eine weitere Liberalisierung von Cannabis jenseits der bestehenden Eigenbedarfsregelung ein.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Dörmann, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.06.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dörmann,

ich danke Ihnen für die Reaktion auf meine Anfrage vom 28.05.13.
Bezüglich Ihrer Ausführungen zur vermeintlich kulturellen Verankerung des Alkoholkonsums bitte ich Sie jedoch, dies etwas genauer zu erklären. Mir ist nämlich nicht klar, warum gerade die bedenkliche Verbreitung der tödlichen Droge Alkohol ein Grund dafür sein soll, dass diese nicht verboten werden kann. Wird eine Droge durch eine hohe Konsumverbreitung ungefährlich? Wie weit muss der Konsum einer Droge verbreitet sein, damit man von einer kulturellen Verankerung ausgehen kann?

Hanf wurde auf deutschem Boden schon vor mehr als 5000 Jahren zu kulturellen Zwecken eingesetzt, und Hanfgenuss wurde mit Aufnahme in das Opiumgesetz im Jahr 1929 lediglich aus der Öffentlichkeit verdrängt ( tinyurl.com , tinyurl.com , tinyurl.com ). Warum sehen Sie den Gebrauch von Hanf also nicht auch als kulturell verankert an?

Zu Lasten des Hanfs führen Sie an, dieser diene vorwiegend der gezielten Erreichung eines Rauschzustandes. Prof. Dr. Berghaus erklärte in einem Gutachten für das Bundesverfassungsgericht jedoch bereits im Jahr 2002, dass bei Cannabiskonsumenten die Gründe für den Konsum sehr ähnlich denen des Alkohols seien ( tinyurl.com ). Wie bewerten Sie Ihre eigene Aussage vor diesem Hintergrund?

Trotz des Verbots hat sich Hanfgenuss stetig weiter verbreitet. Mittlerweile kamen auch mehrere Studien zu dem Ergebnis, dass strafbewehrte Drogenpolitik keinen signifikanten Einfluss auf die Konsumverbreitung ausübt ( tinyurl.com , tinyurl.com , tinyurl.com , tinyurl.com ), und das BKA gestand schon 2004 ein, dass polizeiliche Maßnahmen keine nennenswerten Auswirkungen auf die Verfügbarkeit zeigen ( tinyurl.com ).
Gerät Hanf so nicht in eine Grauzone heimlichen Genusses, was einem Missbrauch umso mehr Vorschub leistet?

Freundliche Grüße

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