Marcel Philipp (CDU)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Marcel Philipp
© Marcel Philipp
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Malermeister, Betriebswirt i.H.
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer Emil Philipp GmbH
Wohnort
Aachen
Stadt
Aachen
Ergebnis
43,3%
(...) Bei der Vergabe von Straßenbauaufträgen muss zumindest in sensiblen Bauphasen 2-Schicht-Betrieb gefordert werden. Wir stehen da auch mit dem Ausbau des Aachener Kreuzes vor einer riesigen Aufgabe mit großen Auswirkungen auf die Stadt und die Region. (...)
 
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
24.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Philipp,

wie geht es Ihnen?

Es heißt immer die Jugend von heute sei so unerzogen und nimmt nur noch Drogen und der gleichen. Diese Aussagen stimmen zum teil leider, aber ich finde das es auch zum teil an der Stadt liegt weil sie zu wenig Freizeitangebote bietet, wie K.O.T´s oder Skaterparks...

Sehen Sie das genau so, wenn ja haben Sie auch schon etwas in der Art geplant.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Marcel Philipp
bisher keineEmpfehlungen
25.08.2009
Marcel Philipp
Sehr geehrter Herr ,

es gibt eine Vielzahl von offenen Freizeiteinrichtungen, aber der Bedarf ist noch größer, und deshalb unterstütze ich weitere Einrichtung, zuletzt ganz konkret das Space in Walheim.
Aber auch die vielen Vereine in Aachen bieten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, und teilweise wird dringend nach neuen Jugendlichen gesucht, die bereit sind, einen Sport zu machen und sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Hier sehe ich das größte Potential in der Jugendarbeit, hier arbeiten mehrere Generationen zusammen, und hier lernt man, sich für den Zusammenhalt der Gesellschaft einzusetzen.
Gerade vor wenigen Tagen hat sich z.B. der CDU-Ortsverband in Rothe Erde bei der Rhenania eingebracht, um dort im Verein ein Projekt zur offenen Jugendarbeit im Fußball auf den Weg zu bringen. Jeder kann einfach hingehen und mitmachen. Das halte ich für vorbildlich.
Ich selber habe viele Jahre bei Alemannia Aachen Volleyball gespielt. Da habe ich nicht nur viele Freunde gefunden, sondern auch fast meine komplette Freizeit verbracht. Und solche Angebote gibt es in vielen Vereinen.
Aber auch Skaterbahnen finde ich sinnvoll. Ich sehe im Kennedypark immer, dass die dortige neue Anlage sehr gut angenommen wird.


Mit freundlichem Gruß
Marcel Philipp


Ursprüngliche Nachricht-----
Von: abgeordnetenwatch.de [mailto:antwort@abgeordnetenwatch.de]
Gesendet: Dienstag, 25. August 2009 12:56
An: Marcel Philipp
Betreff: Eine Frage an Sie vom 24.08.2009 20:22

Sehr geehrter Herr Philipp,

aus Aachen-Eilendorf hat als Besucher/in der Seite
www.abgeordnetenwatch.de bzgl. des Themas "Kinder und Jugend" eine Frage an
Sie.

Um diese Frage zu beantworten, schicken Sie diese Mail mit Ihrem
eingefgten Antworttext an uns zurck (als wenn Sie eine normale Mail
beantworten wrden).



Sehr geehrter Herr Philipp,

wie geht es Ihnen?

Es heit immer die Jugend von heute sei so unerzogen und nimmt nur noch
Drogen und der gleichen. Diese Aussagen stimmen zum teil leider, aber ich
finde das es auch zum teil an der Stadt liegt weil sie zu wenig
Freizeitangebote bietet, wie K.O.Ts oder Skaterparks...

Sehen Sie das genau so, wenn ja haben Sie auch schon etwas in der Art
geplant.

Mit freundlichen Gren





Um die Frage direkt einzusehen, knnen Sie auch diesem Link folgen:
www.abgeordnetenwatch.de

Mit freundlichen Gren,
www.abgeordnetenwatch.de
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
26.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Philipp,

ich arbeite in einem Express- und Kurierunternehmen sowohl als Disponent und auch als Fahrer in Aachen. Der Betrieb sieht sich in seiner Tätigkeit durch die Verkehrspolitik in Aachen seit Jahren zunehmend beeinträchtigt. Nur mal ein Beispiel: Statt 1 müssen 2 Fahrzeuge eingesetzt werden um in den vorgegebenen Zeiten die Aufträge der Kunden umzusetzen. Seit den 90-ziger Jahren hat sich die Durchlässigkeit der Strassen, nicht nur wegen des zunehmenden Verkehrs dramatisch verschlechtert.

Deshalb sind für mich nachfolgende Themen wichtig.

Wie stehen Sie zur Verkehrspolitik in Aachen und was halten Sie von nachfolgender zukunftsweisender Verkehrspolitik?

Verkehrsabhängig geschaltete und bedarfsgerechte Ampelschaltungen. Grüne Welle mit Anzeige der Geschwindigkeit um die nächste Grünphase ohne anzuhalten passieren zu können. Vorrangig auf dem Innen- und Aussenring sowie mehrspurigen Hauptstrassen. Mehr grüne Pfeile an Ampel geregelten Kreuzungen, um das rechts abbiegen bei Rot zu zulassen. Wieder den Bau von Bustaschen anzuregen.

Sind Sie auch, wie andere OB-Kandidaten, für eine weitere Verkehrsberuhigung im innerstädtischen Verkehr mit noch mehr Ampel geregelte Kreuzungen und Übergängen, kleinen Inseln, uneingeschränkte Tempo 50 und Tempo 30 Zonen?

Wie würden Sie Einfluss nehmen um den Baustellen in der Stadt, wie z.B. Boxgraben, mit ihren viel zu langen Bauzeiten, bedingt durch 2-3 Mann Baustellen zu verkürzen und monatelanges ablagern von Baumaterial zu verhindern?

Können Sie sich vorstellen Baustellengenehmigungen der Stadtverwaltung nur unter Berücksichtigung von Schichtarbeit und Einsatz von Betrieben mit ausreichenden Arbeitskräften zu vergeben, damit die Bauzeiten und Behinderungen so kurz und gering wie nur möglich gehalten werden können?

Für einen Dialog stehe ich Ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung und würde mich über Ihre kurzfristigen Antworten sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen

T.
Antwort von Marcel Philipp
bisher keineEmpfehlungen
26.08.2009
Marcel Philipp
Sehr geehrter Herr ,

Verkehr muss fließen - das ist sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll. Ich danke Ihnen daher für die Vielzahl von Vorschlägen, die überwiegend meine Zustimmung finden.

Bei der Vergabe von Straßenbauaufträgen muss zumindest in sensiblen Bauphasen 2-Schicht-Betrieb gefordert werden. Wir stehen da auch mit dem Ausbau des Aachener Kreuzes vor einer riesigen Aufgabe mit großen Auswirkungen auf die Stadt und die Region.

Ich würde mich freuen, wenn wir nach der Wahl über diese Themen noch einmal näher ins Gespräch kommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Philipp
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Frage zum Thema Tourismus
26.08.2009
Von:

Lieber Herr Philipp,

eine Stadt mit der historischen Bedeutung von Aachen ist in dieser Größe in Deutschland einzigartig. Auch der Umgang mit dieser Geschichte ist in Aachen gegenwärtig - in Stadtführungen wie auch bereits in der Grundschule.
Ein Schwachpunkt ist die museale Umsetzung der Geschichte. Zwar gab es große Ausstellungen (wie "Ex oriente"), doch das Stadtmuseum in der Burg Frankenberg ist weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt und taucht in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht auf. Für Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit wäre die Einrichtung eines gut ausgestatteten, zentral gelegenen Stadthistorischen Museums (wie es die Städte Köln, Düsseldorf und sogar Jülich besitzen) doch ein großer Schritt - wieso tut keine der Ratsfraktionen etwas dafür? Und planen Sie etwas in dieser Richtung?

Beste Grüße,
Antwort von Marcel Philipp
bisher keineEmpfehlungen
26.08.2009
Marcel Philipp
Sehr geehrter Herr ,

wir sind gerade in der Umsetzung der Route Charlemagne, die wesentliche Teile stadtgeschichtlicher Darstellung enthält. Ich empfehle Ihnen einen Besuch im Rathaus, das zu den Themen Krieg, Aachener Frieden und Krönungen ausgezeichnete Präsentationen beinhaltet, eröffnet vor einigen Wochen. Auch das Verwaltungsgebäude Katschhof wird eine feste Ausstellung und temporäre Ausstellungen beinhalten in völlig neu entstehenden Räumen.

Ich bin der Meinung, dass wir diese Einrichtung abwarten sollten, um dann gemeinsam festzustellen, ob es einen zusätzlichen Bedarf gibt und wie genau der befriedigt werden könnte. Als gelernter Denkmalpfleger bin ich sehr an diesem Thema interessiert und werde die Möglichkeiten der Stadt sicher ausschöpfen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Philipp
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